Königliches Wochenende in Bildern 21./22. April 2018

Samstag: Aufstehen mit mieser Laune, einschlafen mit einem Lächeln

Langsam habe ich das Gefühl seit Monaten nicht mehr richtig geschlafen zu haben. Wann war zum letzten Mal eine einfache Nacht mit so 2-3 Unterbrechungen? Natürlich geht es auch schlimmer. Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir mal wieder eine Phase, in der die kleine Maid gegen 3 Uhr aus dem Bett kletterte und meinte putzmunter Party machen zu müssen. Oder die zwei Nächte, in denen sie anscheinend mit dem Nachtschreck gekämpft hat und mehrmals plötzlich aufschrie, aber nicht ansprechbar, geschweige denn zu beruhigen war. Also ja, schlimmer geht immer. Trotzdem war meine Laune am Samstagmorgen erstmal nicht gerade zum Besten.

Ein bisschen Sonnenschein könnte helfen…

Seit ewig und drei Tagen möchte ich schon mal nach Kelkheim ins Laden-Café Sonnenschein. Immer wieder hatte ich auf Instagram Fotos von selbstgemachten Kuchen und jeder Menge niedlicher Kleinigkeiten für Kind und Kegel bestaunt. Und so verkündete ich dem Prinzen, dass sich meine Laune möglicherweise etwas bessern könnte, wenn er mit uns zu besagtem Café fahren würde um zu frühstücken. Gesagt, getan. Ich liebe diesen Mann!

Wochenende in Bildern Sonnenschein Laden Café

Und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet: ich möchte in dieses Café einziehen! Direkt! Alles ist so schön, so liebevoll ausgewählt und zusammen gestellt, die Besitzer so nett und das Etageren-Frühstück unfassbar lecker. Kurzum: wir kommen wieder!

Ich brauche Stoff!

Schon vor einer Weile hatte ich den Stoffladen Emmilove in Raunheim empfohlen bekommen und da abzusehen war, dass ich zum dritten Mal in Folge nicht auf den Stoffmarkt in Frankfurt gehen kann, habe ich dem Prinzen noch einmal große Bitte-bitte-Augen gemacht und wir sind nach dem Frühstück ins zweite Paradies für Maru eingeflogen. Hachz…

Wochenende in Bildern Stoffladen Emmilove

Sowohl im Sonnenschein-Laden-Café, als auch im Emmilove Stoffladen gab es übrigens eine herrliche Spielecke, so dass auch unsere Mädchen riesigen Spaß hatten. Entspannte Kinder = entspannte Eltern, die Rechnung ging auf. Der Prinz nahm bei den Kindern Platz und meinte so etwas wie „Ok, einmal freie Auswahl“. Das hätte er nicht sagen sollen… *lach*

Wochenende in Bildern Stoffausbeute

Die Auswahl ist mir wirklich, wirklich schwer gefallen. Aber nun weiß ich ja wo es in nicht zu weiter Entfernung einen Stoffdealer gibt und kann jederzeit wieder hin fahren. *pfeif*

Spargelfestival für Wasserratten und Piraten

Nach einer kurzen Verschnaufpause zum Mittagessen und etwas Siesta halten, ging es weiter zum Weiterstädter Spargelfestival. Seit zwei Jahren sind wir hier jedes Frühjahr so oft es geht, denn abgesehen von einem großen Außenbereich, in dem man herrlich sitzen und essen kann, gibt es vor allem einen superschönen Spielplatz mit Piratenschiff, Hüpfburg, Tablettrutsche und Wasserspielbereich. Ich jammere ja immer etwas, dass wir hier keinen Karls Erdbeerhof wie Sari & Co in Berlin haben. Unser kleines Kinderparadies hat nämlich leider nur während der Spargel- und Erdbeer-Saison geöffnet. Diesen ersten Besuch haben wir jedenfalls bis zum Sonnenuntergang ausgekostet und zwei müde, eingematschte Töchter mit Stroh im Haar nach Hause geschleppt. Und auch mir hat unser Samstagsprogramm mehr als gut getan und ich bin schnell und zufrieden eingeschlafen.

Sonntag: Wir drehn am Rad, äh… fahren Rad!

Der Sonntag begann sehr entspannt. Ein bisschen aufräumen, neue Schnürsenkel in die Schuhe des Prinzen einfädeln und neue Einlagen in meine Ballerinas einkleben…

Wochenende in Bildern Schnürsenkel

Und dann kam uns spontan die Idee den noch jungen Tag für eine erste kleine Fahrradtour zu viert zur Allee der Bäume (Teil der Regionalparkrouten) zu nutzen. Zum ersten Mal saß die kleine Maid im Fahrradsitz und schlief unmittelbar ein. Und zum ersten Mal rannte niemand neben der kleinen Lady her während sie Fahrrad fuhr, sondern sie war in unserer Mitte mehr oder minder auf sich gestellt und meisterte die Herausforderung ganz hervorragend.

Wochenende in Bildern Fahrrad

Auf einer Wiese voller Apfelbäume mit Bänken machten wir eine Trinkpause und die kleine Lady und ich nutzten die Zeit um etwas die Wiese zu erkunden. Alles voller blühendem Löwenzahn und von oben rieselten weiße Apfelblüten von den Bäumen. Solch eine Frühlingsidylle! Das erinnerte mich sehr an unsere Reise nach Japan zur Zeit der Kirschblüte. Hanami!!!

Wochenende in Bildern Löwenzahn Apfelblüte

Dann hörten wir sie: Frösche! Die kleine Lady und ich machten uns auf den Weg zum nahe gelegenen Tümpel und beobachten die kleinen grünen Hüpfer und sangen lachend das Lied „Heut‘ ist ein Fest bei den Fröschen am See“. Zum Abschluss entdeckten wir sogar noch eine schon fast froschige Kaulquappe mit allen Beinchen, aber das Schwänzchen war noch dran. Ich liebe es mit meinen Kindern die Natur zu entdecken. Auf einmal hat die Welt wieder so einen Zauber, wie neulich als im Garten ein kleiner orange-brauner Schmetterling immer wieder auf uns landete.

 

Draußen schmeckt’s am Besten!

Zurück von unserer kleinen Radtour, bemerkten wir ein großes Echo in unseren Bäuchen und so warf der Prinz den Grill an. Unverhofft kommt manchmal oft und so trudelte am Nachmittag noch eine Einladung zu frischem Erdbeerkuchen von Freunden ein. Herrlich!

Wochenende in Bildern Grillen und Erdbeerkuchen

Was für ein traumhaftes, fast schon sommerliches Wochenende. Ich bin gerade so glücklich, ich könnte die ganze Welt umarmen. Bitte mehr davon! Nächstes Wochenende sind wir jedenfalls auf einer Hochzeit. Und ich liiiiebe Hochzeiten. *kicher*

Königliches Wochenende in Bildern 14./15. April 2018

Seltsamer Samstag zu dritt

Was für ein seltsamer Samstag. Also es war eigentlich ein sehr schöner Samstag, aber ungewohnt, da die kleine Lady fast den ganzen Tag weg war. Sie war zwar nicht zum ersten Mal ohne elterliche Begleitung auf einem Kindergeburtstag, aber zum ersten Mal mit anderen im Indoorspielplatz und das für gute fünf Stunden.

Wir nutzten die Zeit für unseren Wocheneinkauf. Die kleine Maid fragte immer mal wieder nach ihrer großen Schwester. Auch für sie ungewohnt, dass sie so lange weg ist und sie Mama und Papa für sich allein hat.

Beim Wocheneinkauf habe ich mich selbst mit ein paar zauberhaften rosa Röschen beschenkt um meine neue Blumenvase, mit der ich schon so lange geliebäugelt habe, einzuweihen. Zum Mittagessen gab es etwas, was die kleine Lady niemals essen würde: Feldsalat mit Putenbrust und CHAMPIGNONS!!! Sie hasst Pilze. *lach* Ihr seht schon, irgendwie haben wir die ganze Zeit an sie gedacht…

Als wir dann wieder vollzählig waren, habe ich mit den Kindern das schöne Wetter noch für einen Besuch auf dem Spielplatz genutzt. Stöckchen und Blümchen sammeln, Käfer beobachten und dieses Prachtexemplar von einem Maulwurfshügel bewundern…

Abends vor dem Essen, Blümchen gießen nicht vergessen.

Sonniger Kerbe-Sonntag

Den Sonntag gingen wir sehr gemütlich an. Ein paar Scones zum Frühstück und dann wurde gespielt, gemalt und gebloggt.

Am Nachmittag ging es aufs örtliche Frühlingsfest. Mehr als ein Kinderkarussell, Autoscooter und ein paar Fressbuden gibt es nicht, aber das reicht ja.

Hauptsache Zuckerwatte, so groß, dass das Kind nix mehr sieht. *lach*

Am Abend wurde noch ein wenig gegärtnert. Unser Mädchen haben jetzt jede einen eigenen Kasten mit Pflücksalat, Radieschen und Zwergsonnenblumen. Außerdem haben wir in einem weiteren Topf mit Rankhilfe Bohnen gesät. Bin gespannt ob morgen eine Ranke von unserer Terrasse bis in den Himmel reicht. Der Prinz hat dem Riesen den Kampf ums goldene Ei schon angesagt.

Zum Abendessen wurde, wie so oft bei schönem Wetter, von den Kindern Picknick gefordert. Warum nicht. Morgen hat der Kindergarten geschlossen und wir einen Ausflug geplant. Unser Wochenende ist also noch nicht ganz vorbei. Euch einen guten Start in die neue Woche. *winkz*

Königlicher Menüplan KW 16/2018 – Picknickzeit

Picknickzeit: Wir wollen draußen essen!

Die Sonne scheint, heute bleibt die Küche kalt. Das war schon bei meiner Mama im Sommer so. Okay, Sommer ist noch nicht, aber es wird jeden Tag ein Stückchen wärmer und wir genießen es nun so oft wie möglich draußen zu essen. Zugegeben, der Prinz ist nicht so ein Fan davon, aber die Kinder und ich sind dafür umso größere Picknickfans. Diese Woche steht also zwei Mal Picknick auf dem Menüplan und ich habe dafür vegetarische Frikadellen, Käsewürfel, Trauben und Rohkost besorgt. Auch Wraps und fertig belegte, gerollte Pfannkuchen kann man gut mit auf die Wiese nehmen.

Menüplan KW 16/2018 PicknickzeitDownload Menüplan KW 16

Nichts verschwenden, wieder verwenden

Um es mal mit den Worten von Rocky aus „Paw Patrol“ zu sagen… Aufmerksamen Lesern wird vielleicht aufgefallen sein, dass sich manche Essen aus der Vorwoche mit in die nächste Woche mogeln. Das liegt daran, dass wir manchmal doch spontan Lust auf etwas anderes haben und dann kommt das geplante Essen eben mit in die neue Woche. So einfach ist das!

Was esst ihr gerne, in der warmen Jahreszeit? Habt ihr weitere Ideen für uns?

12 von 12 im April – Mamialltag im Frühling

Unser Frühlingserwachen

Unser Tag begann recht gemütlich nachdem in der Nacht beide Mädchen um fünf Uhr aufgewacht waren. Ist einfach ungewohnt, wenn der Papa so lange auf Dienstreise ist. Da fehlt einer…

Frühling Morgen Kuscheltiere

Ausgiebig Kuschelnd schliefen wir nach einer Weile wieder ein. So habe ich uns morgen das Ausschlafen gegönnt und wir sind erst gegen 9:30 Uhr in den Kindergarten gekommen.

Frühling Blüten

Der Weg bis wir morgens endlich los kommen, ist oft recht stressig und es wird getrödelt wo es nur geht. *seufz* Als würde man einen Kaugummi am Schuh kleben haben und einfach nicht vorwärts kommen. Doch so anstrengend es morgens auch sein mag, bis die kleine Lady, die kleine Maid und ich endlich fertig vor die Tür kommen, den Marsch zum Kindergarten liebe ich. Der Weg ist nicht lang und doch kann man herrlich die Veränderungen der Natur im Wandel der Jahreszeiten beobachten. Momentan entdecken wir täglich neue Bäume und Sträucher, die zu blühen beginnen.

Der Vormittag nimmt seinen Lauf

Im Kindergarten der großen Schwester hat die kleine Maid mal wieder was abgestaubt. Die „Futterfee“ versucht sie schon mal „anzufüttern“, wie sie es nennt. Und tatsächlich traut sich unser Nesthäkchen neuerdings alleine in den Frühstücksraum um sich ihre Wegzehrung abzuholen.

Frühling draußen essen

Und wer hat nun das Kuscheltier auf dem Arm, das unbedingt mit musste? Ich natürlich! Aber was soll’s. Die Große ist abgegeben und ich mache, wie jeden Morgen, noch einen kleinen Zwischenstopp auf dem Spielplatz mit der kleinen Maid. Auf einmal klettert sie selbst auf die Schaukeltiere und fordert auch sonst energisch alles „allein“ zu machen. Nicht nur die Veränderung der Natur schreitet gerade rasend schnell voran…

Frühling blauer Himmel

Mit einer Mischung aus Mamastolz und Wehmut im Bauch genieße ich die warmen Strahlen der Morgensonne. Allmählich kommt auch das Gefühl von Hunger dazu. Nicht selten mache ich den Kindern ihr Frühstück und nutze die Pause während sie damit beschäftigt sind, um mich selbst anzuziehen. Richtig gefrühstückt wird dann erst, wenn wir vom Kindergarten zurück sind.

Frühling Baum

Das bisschen Haushalt

Fast am Ziel in Sachen Frühstück, quatsche ich mich vor der Haustür noch mit zwei Gärtnern fest, die gerade bei uns werkeln. Gut-Mensch, wie ich bin, bringe ich ihnen erstmal einen Kaffee nach draußen.

Kaffeezeit

Jetzt aber ich! Brot mit selbstgemachter Schoko-Nuss-Creme (das Rezept für unsere „Eichhörnchen-Creme“ folgt demnächst) und Bananenscheiben und eine Tasse Eiskaffee warten auf mich. Hachz… Die Waschmaschine wartet auch…

Wäschekörbe Frühstückszeit

Eigentlich müsste ich Mittagessen kochen

Aber die kleine Maid guckt mich mit ihren blauen Strahleaugen an und möchte erst noch zeigen, was sie alles kann. Auf einmal gehen die Puzzle super flott. Und das Fädelspiel ist auch gar kein Problem mehr. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Dazu ruft sie bei jedem Stück, das sie geschafft hat stolz „Tadaaa“. Hihihi…

Puzzlen und fädeln

Irgendwann hilft es alles nichts mehr und ich setze mich energisch durch. Das Mittagessen macht sich leider nicht von selbst. Heute ist Veggie-Tag. Meinen liebevoll zusammengestellten Gemüsemix verschmäht die kleine Maid und verlangt energisch nach einer Schale mit ganzen Brokkoli-Röschen und einem Würstchen auf die Hand (soviel zum Veggie-Tag *lach*).

Gemüseteller

Ihre große Schwester liebt Spargel, sie wollte ihn nicht mal probieren. Auch gut. Bleibt mehr für mich.

Spargel

Nachmittag, die andere Hälfte des Tages

Die kleine Lady hat heute lange Kindergarten und isst auch dort. Nach dem Abholen entspannt sie beim Stapeln ihrer Buntstifte.

Buntstifte

Dann geht es zum Reiten. Während die kleine Lady auf dem Reitplatz Runde um Runde absolviert, trabe ich mit der kleinen Maid außen herum. *lach*

Hufeisen

Nach dem Reiten geht es noch in die Wanne und ich koche uns Griesbrei. So geht ein Tag im Frühling zu Ende und wir freuen uns am nächsten Tag den Prinzen endlich wieder bei uns zu haben.

Mehr 12 von 12 Berichte vom 12. des Monats in 12 Bildern findet ihr in der Linksammlung von „Draußen nur Kännchen!„.

Von den Tücken einer Reise nach Paris mit Auto

Warum mit dem Auto nach Paris fahren?

Als wir anfingen unsere Reise nach Paris zu planen, kam als erstes die Frage auf wie wir dort hinkommen. Da es eine Bahnstrecke von Darmstadt nach Paris gibt, haben wir uns zuerst diese Option angesehen. Auch zu fliegen, zogen wir in Erwägung. Letztlich haben wir uns trotzdem fürs Auto entschieden. Wir waren wohl zu früh für Last-Minute-Schnäppchen und zu spät für Frühbucher. Außerdem ist es mit kleinen Kindern angenehm das Gepäck im eigenen Auto zu transportieren und Pausen zu machen wie es einem gefällt. Letztlich entschieden wir uns aber fürs Auto, weil wir meinten damit günstiger zu fahren. Ob wir diese Entscheidung bereut haben, oder es wieder so machen würden, erzähle ich euch heute.

Andere Länder, andere Verkehrsregeln

Wie in Österreich gilt auch in Frankreich die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen. Bei Nässe darf maximal 110 km/h gefahren werden. Am Besten vor der Reise IMMER über die aktuellen Verkehrsregeln im Urlaubsland informieren. Wir haben uns informiert und sind trotzdem erst kurz vor zu spät über einer weitere wichtige Information gestolpert, aber dazu später.

Auf nach Paris: Der Weg ist das Ziel

Die Fahrt bis Paris ist lang und erstmal waren wir begeistert von recht gut gepflegten und vor allem völlig staufreien Straßen. Ersteres lässt sich sicher auf die Maut, die auf den meisten Autobahnen in Richtung Paris fällig ist, zurück führen. Drei Mal wurden wir zur Kasse gebeten für insgesamt etwa 30 Euro. Einfache Strecke! Zunächst mag man dann das Gefühl haben, dass man aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzungen langsamer voran kommt, aber es gab tatsächlich nicht einen Stau! Das war schon sehr angenehm. Auch die Anzahl an Baustellen hielt sich in Grenzen. So waren wir letztlich sogar etwas früher am Ziel als gedacht. > 60 Euro Maut für Hin- und Rückfahrt

Paris ist nicht Frankreich, oder alles eine Frage der Mentalität?

Von vielen Seiten wurden wir gewarnt bloß nicht mit dem Auto nach Paris hinein zu fahren. Wir sollten doch die Möglichkeit erwägen kurz vorher zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren. Paris sei nicht Frankreich. Verkehrsregeln würden in der Stadt der Liebe allenfalls als gut gemeinte Ratschläge belächelt. Letztlich haben wir es aber nicht als so dramatisch empfunden. Wir mussten eine Ehrenrunde drehen bis wir die richtige Spur zu unserem Hotel gefunden hatten und danach parkte unsere Familienkutsche und wir waren ohnehin mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Unser Hotel hatte zum Glück ein Parkhaus, wo wir allerdings pro Tag mit 25 Euro zur Kasse gebeten wurden. > 50 Euro Parkgebühr für zwei Tage plus Tickets für die vor Ort genutzten öffentlichen Verkehrsmittel, im Disneyhotel war das Parken kostenlos

Schreck lass nach: Umweltplakette für Paris?!?

Ich fing gerade mit packen an, als ich durch Zufall über einen Bericht zur Umweltplakette, der Crit’Air Vignette, stieß. Die brauchen seit dem 01.02.2017 auch Ausländer, wenn sie in die Innenstadt von Paris wollen, sonst ist mit hohen Bußgeldern zu rechnen. Auch außerhalb von Paris ist die Plakette in einigen Städten Pflicht. An sich ist das Bestellen der Vignette nicht so kompliziert und sie kostet auch nur 5 Euro, aber als ich einen Tag vor Abreise von einer Lieferzeit von ca. 3 Wochen las, traten mir Schweißperlen auf die Stirn. Wie eine Irre durchwühlte ich das Internet auf der Suche nach einer Möglichkeit schneller an diesen Sticker zu kommen. In einem Forum hieß es dann, dass man einfach die Bestellbestätigung der Vignette ausdrucken und hinter die Windschutzscheibe legen solle bis das Original da sei. Wirklich? Das reicht? JA! Nach weiterer Recherche fand ich die erlösende Antwort: auf der Bestätigungsmail ist nämlich eine vorübergehende Plakette abgedruckt. Und diese Mail haben wir innerhalb von 24 Stunden bekommen. PUH! Wenn ihr also vorhabt nach Paris mit dem Auto zu fahren: rechtzeitig kümmern. Und wenn ihr, wie wir, erst in letzter Minute auf die Info stoßt, bestellen und die Mail ausdrucken. Wollte euch das Haare raufen ersparen und daher unbedingt darüber schreiben. ;) > 5 Euro Umweltplakette

Lohnt sich das Auto als Reisemittel nach Paris?

Insgesamt kommen wir auf 115 Euro plus Spritkosten. Nicht gerade wenig und wir waren definitiv länger unterwegs als mit dem Flugzeug. Allerdings hätten wir zusätzlich zu den Flug- oder Bahnkosten noch ein Taxi zum Flughafen oder zum Bahnhof gebraucht oder wieder Parkgebühren zahlen müssen. Ich denke letztlich kamen wir mit dem Auto schon günstiger und auch stressfreier nach Paris, zumal wir dann noch weiter gefahren sind ins Disneyland. Zwei Kinder plus Gepäck durch die Gegend zu wuchten ist schon heftig.

Fazit: Paris ist teuer, die Reise dorthin auch, aber letztlich war für uns die Entscheidung das Auto zu nehmen richtig.