Erinnerungen an meine großartigen Großeltern

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Wenn aus Eltern Großeltern werden

„Noch besser als euch als Eltern zu haben, ist es euch als Großeltern meiner Kinder zu haben“, las ich neulich auf einer Postkarte. Ja, dachte ich, unsere Kinder haben wirklich großartige Großeltern. Das Generationenkarussell dreht sich immer weiter. Wir werden zu Eltern, unsere Eltern zu Großeltern. Und immer wieder blickt man zurück und denkt an die eigene Kindheit, die eigenen Großeltern. Manchmal frage ich mich was unsere Töchter später von ihren Großeltern in Erinnerung behalten.

Mit den Erinnerungen ist es so eine Sache: Umso älter man wird, umso romantischer malt das Gehirn die Vergangenheit. Geht es euch auch so?

Meine Mama-Oma

Bei meiner Mama-Oma habe ich gerne in den Ferien übernachtet. Meine Cousine wohnte im selben Haus und so hatte ich immer jemanden zum Spielen. Wenn meine Oma Mittagsschlaf machte, bastelte ich Miniatur-Papierflieger und spielte Flughafen. Zwischendurch naschte ich von ihrem Süßstoff. Weia, weia…
Abends haben wir zusammen Western geguckt und dabei zu Abend gegessen. In dem Alter interessierten mich vor allem die Pferde im Western. Auch so manchen Roy Black Film haben wir zusammen gesehen, weshalb ich eine kurze Fanphase für den dunkelhaarigen Schlagersänger hatte.
Weil ich so gerne die kleinen Möhrchen aus den Dosen mit Erbsen und Möhren gegessen habe, hat Oma mir ganz oft eine kleine Dose nur mit Möhrchen gekauft. Mein liebstes Andenken ist ein Wandteller mit Cinderella-Motiv, der in Omas Schlafzimmer über dem Gästebett hing, in dem ich immer geschlafen habe. Und manchmal schickte sie mich zum nahe gelegenen Zeitschriftenhändler um ihr eine Illustrierte zu kaufen und ich durfte mir eine Pferdezeitschrift holen.

Im Sommer habe ich es geliebt wiehernd durch Omas verwinkelten Garten mit den vielen kleinen Wegen zu galoppieren. „Meine Salatschnecke“, hat sie mich genannt, weil ich so gerne grünen Salat gegessen habe. Noch heute machen wir den Salat wie sie damals.

Wie oft stand ich an Weihnachten vor ihrem Weihnachtsbaum und habe versucht mir jedes noch so kleine Detail einzuprägen. Ihre Liebe zu den kleinen Details habe ich wohl geerbt. Jedes Jahr versuche ich aufs Neue ein Weihnachtsfest zu feiern, wie sie es damals ausgerichtet hat. Kleine Tannenzweige und Christbaumfiguren zierten die Servietten beim Abendessen. Es gab überbackene Toasts und Stollen oder ihren legendären Gewürzkuchen. Nach dem Essen warten wir auf das Glöckchenklingeln vom Christkind. Dann durften wir ins Wohnzimmer. Es war einfach gemütlich. Der Inbegriff des Weihnachtsabends.

Meine Papa-Oma und Papa-Opa

Bei den Großeltern väterlicher Seits gab es zwar keinen Garten, aber einen Balkon mit Hollywood-Schaukel und einen super spannenden Dachboden. Ich habe es geliebt, wenn Opa mit mir dort oben im Zwielicht verstecken gespielt hat. Nachmittags haben wir oft einen Spaziergang in den Wald oder auf den Spielplatz gemacht.

Meine Oma hatte schweres Rheuma, was mich aktuell mehr beschäftigt, weil es so aussieht als könnte ich dieses von ihr geerbt haben. Ich erinnere mich an ihre Hände. Wie schwer muss es ihr gefallen sein zu backen, wo sie doch kaum noch einen Stift halten konnte. Und doch hat sie uns immer wieder mit reich gedeckten Kaffeetafeln verwöhnt. Ihre Nougatrolle und die Butterschiffchen haben wir Kinder geliebt. Die Erwachsenen bekamen immer so ein Grinsen ins Gesicht, wenn sie ihre Schwarzwälder Kirschtorte mit reichlich Kirschwasser auftischte. Auch zum Abendessen gab es alles was das Herz begehrte. Gurken- und Bohnensalat, hartgekochte Eier, kleine Gürkchen, alles was den Kindern jemals geschmeckt hatte. Und Laugenbrötchen, weil mein Bruder die so gerne mochte.

Ich erinnere mich, wie Opa immer mit mir in die Besenkammer ging um das geliebte Malzbier zu holen, das es nur bei Oma und Opa gab. Und wie er mir mit einer Engelsgeduld immer wieder meine Lieblingsgeschichten „Abenteuer im Spielzeugland“ und das „Märchen vom heißen Brei“ vorgelesen hat. Oder wie Oma mit mir nachmittags immer und immer wieder Apfelmus kochte. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Selbst als Erwachsene führte oft mein erster Weg in die Küche um den Küchenwecker aufzuziehen, der dann irgendwann schrillte. Ein Spaß, den wir uns als Kinder schon immer machten.

Auch bei diesen Großeltern gab es Weihnachtstraditionen, die mir bis heute in Erinnerungen bleiben. Der große Nußknacker, das kleine Holzkarussell mit den Rehen, das durch vier Kerzen in Bewegung gesetzt wurde und Omas Vanillekipferl.

Was bleibt sind die Erinnerungen

Betrachtet man sich die Erinnerungen an meine Großeltern genauer, so dreht sich vieles um gemeinsam verbrachte Zeit und ums Essen. *lach* So sehen die Prioritäten als Kind wohl aus.

Ein Wort noch zu meinem Mama-Opa. Leider ist er früh gestorben. Meine Mama war gerade mit meinem Bruder schwanger. Ich erinnere mich an eine Episode, als er mit mir schimpfte, weil ich nicht ordentlich am Tisch saß zum Essen. Doch er war wohl ein sehr liebevoller, engagierter Opa, der uns nur viel zu früh verlassen musste.

Welche Erinnerungen habt ihr an eure Großeltern und die Zeit mit ihnen?

Freitagslieblinge – Mamishopping und Wasserspielplatz

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Nicht immer lässt sich unser Wochenrückblick so perfekt in die Themengebiete von Berlin Mitte Moms „Freitagslieblinge“ einordnen, doch diese Woche passt es wirklich gut. Daher heute ein Wochenrückblick zu den Kategorien Lieblingsessen, -buch, -moment mit den Kindern und für mich allein, sowie meine Inspiration(en) der Woche.

Lieblingsessen

Auch diese Woche wurde wieder fleißig gethermomixt. Es gab zum Beispiel ein sehr leckeres Ratatouille mit Couscous. Mein Lieblingsessen der Woche war aber der leckere, kunterbunte Salat mit Rostbratwürstchen. Yummy! Komisches Gefühl mal wieder eine Mahlzeit ganz ohne Thermomix zuzubereiten. Aber manchmal ist eben simple best.

Freitagslieblinge Lieblingsessen Salat mit RostbratwürstchenIhr seht schon: ich habe mich ziemlich schnell an unser neues Helferlein gewöhnt. Ich liebe es damit neue Rezepte auszuprobieren. Außerdem sind die Kinder derzeit in einer Probierphase. Das muss ausgenutzt werden. Es gibt da diese „das-kenne-ich-nicht-das-esse-ich-nicht“-Phasen und die „ich-probiere-zumindest-einmal-und-entscheide-dann“-Phasen. *lach* Wer kennt’s?

Lieblingsbuch

Die Kinder haben diese Woche die Tiptoi-Bücher wieder für sich entdeckt. Lange Zeit lag der Stift samt Büchern nur im Schrank, doch inzwischen kommt auch die kleine Maid damit zurecht und hat sich begeistert die Tierstimmen im Bilderlexikon Tiere (Affiliate Link) angehört. Bei der kleinen Lady blüht gerade das Dinofieber wieder auf und so hat sie sich das Buch Expedition Wissen Dinosaurier (Affiliate Link) vorgenommen.

Freitagslieblinge Lieblingsbuch TiptoiWir haben bisher nur drei Tiptoi-Bücher und zwei Dinofiguren, weil sich die Begeisterung dafür, wie gesagt, bisher eher in Grenzen hielt. Mal sehen ob das Interesse bei unserem Vorschulkind nun wächst.
Ich lese zur Zeit Muss es denn gleich für immer sein von Sophie Kinsella (Affiliate Link). Ich bin schon lange ein großer Fan der Shopaholic-Autorin. Auch ihr neuestes Werk ist sehr amüsant, wenn auch bisher nicht ganz so der Überflieger, wie so manch anderer Titel von ihr.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Am Dienstag hatten wir hier nochmal über 30 Grad und so habe ich die Kinder ins Auto gepackt und bin mit ihnen nach Mainz in den Volkspark gefahren. Dort gibt es einen sehr schönen Wasserspielplatz, eine kleine Bimmelbahn und auch der normale „trockene“ Spielplatz ist klasse. Da der Prinz ohnehin noch einen Termin hatte, sind wir drei Mädels bis zum Abendessen geblieben.

Freitagslieblinge Wasserspielplatz Volkspark Mainz

Früher wäre so etwas für mich undenkbar gewesen. Mit dem Auto an einen Ort fahren, den ich nicht kenne. Mich beim Fahren nur aufs Navi verlassen. Nicht wissen wie und wo ich vor Ort parken kann. Noch dazu allein mit beiden Kindern. Alleine mit ihnen ins Restaurant gehen…
Früher bin ich jeden Weg erst einmal gemeinsam mit meinen Eltern oder dem Prinzen abgefahren. Der Gedanken an Dienstreisen an fremde Orte, wo vielleicht andere Sprachen gesprochen wurden, bereiteten mir Bauchschmerzen. Heute begleite ich den Prinzen auf Dienstreisen nach London oder Prag und bin dort mit beiden (Klein-)Kindern alleine unterwegs. Wow! Wie ist das nur gekommen? Die Kinder haben mir wohl einige Lektionen in Sachen Mut und Spontanität erteilt. Heute denke ich manchmal: Als Mami kann man einfach ALLES schaffen. Tschakka!

Lieblingsmoment nur für mich

Wenn im Mami-Alltag eins zu kurz kommt, dann ist es Zeit allein für sich. Doch am Montag war ich mit der Mamifreundin zum Shoppen verabredet. Nur wir beide, während die Omas unsere Kinder bespaßten. Es war herrlich! Wir waren noch nie alleine zusammen einkaufen. Seltsam, oder? Das machen Freundinnen doch eigentlich ständig. Doch so ist das, wenn man sich in der Schwangerschaft kennen lernt und danach Thema Nummer 1 die Kinder sind.
Mein Ziel war es dieses Mal wirklich für mich zu shoppen, nicht für die Kinder. Und ich habe ein süßes Shirt mit herbstlichem Muster gefunden und eine Kuscheljacke. Beides in beerenrot. Oha, eine neue Farbe in meinem Kleiderschrank. Passt das in mein Capsule Wardrobe Prinzip? Mit so einer Kuscheljacke liebäugel ich schon länger und da das neue Shirt super zu meinem geliebten dunkelgrünen Cordrock passt, würde ich sagen ja. Auch wenn die überwiegende Farbe in meinem Kleiderschrank marineblau ist, darf diese neue Farbe Einzug halten.

Inspiration der Woche

Sehr süß fand ich die Idee für Brotboxen-Mantras von Familienjahr. Jaja, bei mir stehen schon alle Zeichen auf Vorschul-Mama.
Da wir oft spontan Besuch bekommen, hat mir auch Fräulein Ordnungs „6-Punkte-Plan wenn sich spontan Besuch ankündigt und Dein Heim aussieht wie Sau“ gefallen. Jetzt fehlt mir nur noch ein Plan wie ich NACH Kinderbesuch ruckizucki wieder Ordnung bekomme. *lach* Besonders, wenn die kleine Lady wieder einmal beschließt mit ihrer Freundin ihr Zimmer in eine Backstube zu verwandeln und sämtliche Backzutaten von mir in ihrem Zimmer verteilt. Arg!
Nicht direkt Inspiration, aber doch ein Gefühl von „Ja, geht mir genauso“ mit einem lachenden und einem weinenden Auge löste der Artikel „Meine Brüste haben Suizid begangen. Status quo nach zwei Kindern“ bei 2KindChaos aus.

Soweit zu unserer letzten Woche. Der vielleicht wirklich letzten Woche mit sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr. Immerhin sind schon bald Herbstferien. Da darf auch das Wetter langsam herbstlich werden. Auf in eine wunderbare herbstliche Woche!

Unser Sommerurlaub am Millstätter See in Österreich

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Sommerurlaub

Inzwischen liegt unser Sommerurlaub am Millstätter See schon wieder einen Monat zurück. Der Herbst klopft an, auch wenn der Spätsommer ihm noch nicht ganz das Feld räumen möchte. Zeit noch einmal zurück zu blicken auf drei wunderbare Wochen voller Familienzeit, Strand, Berge und mehr.

Familienurlaub am Millstätter See

Seit 35 Jahren machen wir nun Familienurlaub in Österreich am Millstätter See in Kärnten. Für mich ist der wunderschöne See mit seiner Bergkulisse wie eine zweite Heimat, mit der ich viele glückliche Kindheitserinnerungen verbinde. Als ich das erste Mal als Mama an diesen besonderen Ort zurückkehrte, sprudelte mein Herz über vor Glücksgefühlen. Wir waren damals mit Freunden im Urlaub am Mondsee und machten von dort aus einen Tagesausflug an „meinen“ See. Es war der schönste Tag des ganzen Urlaubs.

Sommerurlaub Strand

I love Camping in drei Varianten

In der Zwischenzeit haben wir verschiedene Campingerfahrungen am Millstätter See gemacht. Als der Prinz und ich noch ohne Kinder unterwegs waren, haben wir neben dem Wohnwagen meiner Eltern gezeltet. Mit dem Wohnwagen mit Vorzelt nebenan, war für ausreichend Komfort gesorgt: Kühlschrank, Steckdose und etwas mehr Platz für Schlechtwettertage.

Für unseren ersten Urlaub mit der kleinen Lady am Millstätter See entschieden wir uns für einen Mietwohnwagen mit Vorzelt. Und auch für den ersten Urlaub mit beiden Kindern entschieden wir uns für diese Variante. Sicher kann man auch mit einem Baby schon zelten, aber nachts wird es in den Bergen oft ganz schön kalt.

Sommerurlaub Mobilwohnheim

Dieses Jahr haben wir uns sogar noch etwas mehr Luxus gegönnt und uns zum ersten Mal in einem sogenannten Mobilwohnheim eingenistet. Diese kleinen Hüttchen haben eine großzügige Veranda, so dass man sich mitten in der Natur fühlt, wie beim Campen. Zugleich bieten sie aber den Komfort eines kleinen Appartements. Es gibt eine Küche mit Herd und Kühlschrank, ein Bad, eine Dusche und sogar eine Klimaanlage. Wir fanden es vor allem sehr praktisch mit den Kindern nicht die Gemeinschaftssanitäranlagen aufsuchen zu müssen. Man kann mal eben duschen und die Kinder spielen in Sichtweite.

Unsere Highlights im Sommerurlaub 2018

Unangefochtener Höhepunkt dieses Sommers: die kleine Lady hat im Urlaub schwimmen gelernt! Ohne Schwimmschule, ganz klassisch mit Muttern, die ihr die Schwimmflügel gemopst und gerufen hat „Los, schwimm!“ *lach* Dann haben wir den Pool in drei Etappen eingeteilt: Wasserratte (drittelster Pool), Delfin (halber Pool) und Meerjungfrau (ganze Poollänge). Ab da war die kleine Lady nicht mehr zu halten und wollte die einzelnen Etappen erreichen, was ihr in nur zwei Tagen auch gelungen ist.

Sommerurlaub Abendstimmung See und Camping

Gerne erinnern wir uns auch den Spaziergang mit dem Bollerwagen zu einem weiter entfernten Spielplatz. Kaum waren wir angekommen, fing es an zu regnen. Ich meinte noch zum Prinzen „solange es nicht anfängt zu gewittern, bleiben wir noch“ und in dem Moment blitzte es und das leichte Tröpfeln verwandelte sich in einen Platzregen. Wir packten die Kinder in den Bollerwagen und flitzten heimwärts, als der schönste Regenbogen, den wir je gesehen haben vor den Bergen erschien. So kräftige Farben und gedoppelt… Wir waren pitschnass, aber dieser Anblick entschädigte für alles.

Sommerurlaub Schmankerln: Käsespätzle und Eispalatschinke

Und dann war da noch die Mondfinsternis. Wir waren extra auf einen Berg gefahren, doch es war ziemlich bewölkt. Die Kinder hatten irgendwann keine Geduld mehr und wurden müde, also fuhren wir zurück. Doch kaum waren wir auf dem Campingplatz zurück, klarte es auf und wir konnten doch noch den Blutmond bewundern.

Die erste Urlaubswoche war für die kleine Maid und mich etwas anstrengend. Zwei weitere Backenzähne machten sich auf den Vormarsch und raubten uns die Nachtruhe. Als sie einmal gar nicht zur Ruhe kam, schnallte ich mir die Trage um und wir machten eine Nachtwanderung. Wie still und dunkel es in den Bergen nachts ist! Sogar die Straßenlaternen waren ausgeschaltet. Und über uns ein Sternenhimmel wie aus dem Bilderbuch.

Sommerurlaub Dinoschatzsuche

Dann haben wir noch eine Dino-Schnitzeljagd mit Schatzsuche veranstaltet. Als Schatz hatten wir eingegipste Dino-Skelette versteckt. Die Idee einen Weg mit Pfeilen aus Straßenkreide zu markieren, wurde in den folgenden Tagen und Wochen von zahlreichen Kindern übernommen. Das reinste Pfeile-Chaos. *lach*

Me-Time im Familienurlaub

Urlaub zusammen mit den (Groß-)Eltern können wir nur empfehlen. So konnten der Prinz und meine Wenigkeit seit langem mal wieder ein Date zu zweit verbringen. Es war wunderbar! Wir waren lecker essen und haben danach noch einen Spaziergang gemacht. Steinchen flitschen lassen, Sonnenuntergang beobachten, herumalbern und turteln… Hachz…

Sommerurlaub Date Eisbecher

Sommerurlaub Date am und im See

Und abends war der Prinz so manches Mal mit unseren Mädchen noch eine Runde auf dem nahe gelegenen Spielplatz, so dass ich seit langem mal wieder Zeit zum Manga lesen fand. Perfekt dazu passte natürlich die Hängematte, mit der mich meine Eltern überrascht haben. Wir haben sie einfach zwischen zwei Pfeiler der Veranda unseres Mobilwohnheims gespannt. Herrlich!

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Hängematte

Drei weitere Maru-Highlights unseres Sommerurlaubs: Ich habe eine petrolfarbene Caprihose gefunden, die mir passt. So lange wünsche ich mir schon eine Hose in einer trendigen Farbe, aber entweder passten sie nicht, oder die Farbe stand mir nicht. Dieses Mal passte beides! Dann gab es noch zwei kulinarische Hochgenüsse, nämlich die Erbsensuppe mit Würstchen auf der Lammersdorfer Hütte und ich habe ein Erdbeer-Mochi gegessen. Stellt euch vor wie wohl Wölkchen im Abendrot schmecken. Genau so!!! *kicher*

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Kaiserschmarrn

Es war ein wunderbarer Urlaub. Das Wetter war klasse. Warm, aber nicht zu heiß. Und wenn man in die zweite Heimat fährt mit Menschen, die das Herz zum tanzen und lachen bringen, kann es nur eine tolle Zeit werden.

Sommerurlaub MeTime Manga lesen

Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Urlaub an „unserem“ See, aber jetzt steht erst mal noch ein Herbst-Urlaub an.

Königliche Audienz – Diagnose Rheuma und Thermomix Testwoche

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Schon wieder ist eine Woche rum und dieses Mal geht es in meinem Rückblick um einen Arztbesuch mit Verdacht auf Rheuma, Lobeshymnen auf unseren neuen Thermomix und ein paar Auszüge aus unserem Familienalltag.

Diagnose Rheuma?

Nicht so schön war die letzte Woche in Hinblick auf schlimmer werdende Schmerzen in meinen Hand-, Finger- und Fußgelenken. Sie sind nicht immer da, aber inzwischen doch sehr störend und einschränkend. Wenn man nachts mal eben die Kinder wieder zudecken möchte, die sich frei gestrampelt haben und die Hände verweigern das Zugreifen, nicht schön…

Wartezimmer Verdacht Rheuma

Mir fällt auch in letzter Zeit ziemlich oft was runter. Ich bin ein Schussel vom Dienst. Das ist nichts Neues, aber so häufig ist mir das bisher doch nicht passiert. Meine Oma hatte Rheuma und so kam mir früh der Gedanke, dass ich vielleicht ihr Erbe in dieser Hinsicht antrete. Man schiebt dann gerne so unschöne Arztbesuche so lange vor sich her, bis es nicht mehr geht. Diese Woche war es also soweit. Ich habe jetzt Termine zur Blutabnahme und zum Röntgen und dann wissen wir hoffentlich mehr.

Unsere erste Thermomix Testwoche

Zurück zu schöneren Themen. Seit gut einer Woche sind wir nun stolze Besitzer des neuen Thermomix TM5. Die größte Neuerung im Vergleich zu unserem bisherigen TM21 ist der Varoma. Bisher habe ich sehr gerne unseren Dampfgarer für die Mikrowelle benutzt, aber ein ganzes Hauptgericht in nur einem Gerät zu zaubern ist natürlich der Hammer! Ich klinge schon wie eine Vorwerk-Vertreterin, oder? Aber aus purer Überzeugung. *lach*

Thermomix Kürbissupper Königsberger Klopse

Mir macht besonders die Guided Cooking Funktion Spaß. Es ist als würde man mit jedem Schritt einen Hacken auf einer ToDo-Liste machen. Ein anhaltendes Belohnungsgefühl und bisher waren alle Gerichte wirklich lecker.

Thermomix gefüllte Paprika

Wir haben uns bisher an einer Kürbissuppe, Scones, Lemon Curd, Königsberger Klopse und gefüllten Paprikaschoten mit Tomatensoße versucht. Heute soll es Zwiebelkuchen geben. Yummy! Ich bin gespannt!

Kinderbesuch, Kindergeburtstag, Kinderzeit

Ansonsten hatten wir wieder an einigen Tagen Kinderbesuch für die kleine Lady und auch für die kleine Maid. Dann hat die beste Freundin der kleinen Lady ihren Seehund-Geburtstag gefeiert und wir waren als ihre Zweitfamilie auch zur Feier mit den Erwachsenen eingeladen. *gerührt*

Seehund Kindergeburtstag

Ansonsten waren wir wieder viel draußen unterwegs. Das Wetter zeigt sich weiterhin von seiner sonnigen Seite. Noch mehr Spätsommer als Herbst. Wir waren auf dem Spielplatz und haben Unmengen von Kastanien gesammelt. Die kleine Lady hat mit ihrem Papa auch schon eine Kette daraus gefädelt. Mal sehen ob wir dieses Jahr auch mal zum Basteln von Kastanienmännchen kommen. Ich habe auch noch einen Satz wunderschöner Herbstblätter aus Filz bereitliegen, die mit Kastanien und anderen Herbstschätzen aus der Natur zu einem wunderschönen Fensterschmuck oder Girlanden verarbeitet werden könnten.
Bastelt ihr auch so gerne im Herbst? Vielleicht habt ihr Lust unsere bunten Apfel-Fensterbilder nachzubasteln? Oder habt ihr schon mal Äpfel als Stempel genutzt? Auch Herbstblätter haben wir schon zum Stempeln benutzt um Windlichter und Laternen zu basteln. Habt ihr weitere tolle Herbst-Bastelideen für uns?

Und nun mit ganz viel positiver Stimmung in die neue Woche. Bei uns soll es noch mal richtig heiß werden bis zur Wochenmitte. Für mich steht ein Shoppingdate mit der Mamifreundin auf dem Plan, ein weiterer Termin beim Arzt und ein Grillabend mit Freunden. Und dann heißt es schon bald wieder Koffer packen. *hihihi*

Kann man heute noch mit Kindern in den Zirkus gehen?

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Der Zirkus ist in der Stadt!

Wart ihr als Kind auch so gerne im Zirkus? Ich habe es geliebt! Zuhause wurde dann das Kinderzimmer zur Manege und unsere Eltern zu mancher Vorstellung eingeladen. Am meisten hatten es mir die Tierdressuren angetan. Die Artisten und Clowns machten die Zirkus-Magie komplett.

Zirkus mit Kindern besuchen?

Als wir neulich durch den Nachbarort fuhren, entdeckte die kleine Lady ein großes Plakat mit einem Clown darauf. „Mama, da ist ein Zirkus-Plakat! Da will ich hin!“, rief sie aufgeregt. Wir waren an Ostern mit den Mädchen in der Yakari-Pferdeshow, was schon sehr nah an eine Zirkusvorstellung ran kommt, doch in einem richtigen Zirkus waren wir mit ihnen bis dahin noch nicht. Am Abend erzählte die kleine Lady ihrem Papa von dem Plakat und auch die nächsten Tage ließ sie das Thema nicht los. So beschlossen wir am Wochenende eine Vorstellung zu besuchen. Und ich freute mich riesig darauf!

Tiere im Zirkus – Ein neues Bewusstsein für Tierrechte

Bei der Recherche wie viel Geld wir wohl für den Eintritt brauchen würden, stieß ich auf diverse News-Meldungen zu besagtem Zirkus. Er hatte Besuch von den Tierschützern. Klar, von sowas hört man inzwischen ständig. Aber ich las weiter. Einträge bei PETA, Stellungnahmen des Zirkusdirektors. Und irgendwie war meine Vorfreude auf die bunte Zirkuswelt meiner Kindheit auf einmal etwas getrübt.

Als Schulkind beschloss ich irgendwann nicht mehr auf dem Jahrmarkt auf Ponys zu reiten. Ich hatte in meinen Pferdezeitschriften gelesen wie viel Stress diese bei Kindern beliebte Attraktion für die Ponys bedeutete. Wie schlecht die Haltung dieser Kleinpferde oft war. Inzwischen verzichten viele Jahrmärkte bewusst auf diese Attraktion. Den Tieren zuliebe.

Die Stadt, in der die bunte Zirkuswelt zu Gast war, hatte den Auftritt von Wildtieren untersagt. Das bedeutete keine Kamele, nur Hunde, Pferde und Esel in der Manege. Ich erinnerte mich an Auftritte von Elefanten und wie in der Pause in den großen Zirkussen die Manege in einen riesigen Käfig umgebaut wurde für den Auftritt der Löwen und Tiger. Die Zeiten haben sich geändert. Dann eben Zirkus ohne Tiere?

Ist Zirkus ohne Tiere nur noch Varieté?

Ein kleines bisschen kann ich auch den Zirkusdirektor verstehen, der sagt, dass er in der achten Generation dieses Zelt aufstellt und ohne Tiere sei es kein Zirkus mehr, sondern nur noch Varieté. Ich habe meine Töchter während der Vorstellung beobachtet: ihre Augen haben geleuchtet. Ganz besonders bei den Tiernummern. Wie bei mir damals…
Aber kann man die Tradition über das Wohl der Tiere stellen? Und tut man sich als Zirkus damit einen Gefallen an dieser Tradition festzuhalten? Würden nicht wieder mehr Leute in den Zirkus gehen, wenn nicht dieser Beigeschmack wäre, dass es nicht gut ist sowas zu unterstützen, wenn es den Tieren dabei vielleicht nicht gut geht. Viel zu oft verschließt man die Augen, wenn es darum geht, dass es Tieren schlecht geht. Zu kleine Gehege im Zoo, Haltungsbedingungen von Schlachtvieh, oder eben von Zirkustieren.

So ganz wollte bei mir die Zirkus-Magie dieses Mal jedenfalls nicht überspringen. Ich atmete tief den Geruch der Manege ein und doch gingen mir die gelesenen Schlagzeilen nicht aus dem Kopf. Dann kam die erste Pferdenummer und eines der Tiere hatte eine riesige Verletzung am Hals, die mit Aluspray versorgt war. Auch bei den anderen Pferden stellte ich Bisswunden fest. Ein unangenehm flaues Gefühl machte sich in meinem Magen breit.

Zirkus-Magie früher und heute

Den Kindern hat es gefallen. Wir Großen fanden den Clown und den Feuerschlucker klasse. Aber während die Kinder in ihrem Kinderzimmer für ihre erste Zirkusvorstellung probten und die kleine Lady lautstark verkündete nun als Artistin zum Zirkus gehen zu wollen, stellte ich mir ein ums andere Mal die Frage ob man es heute noch mit seinem Gewissen vereinbaren kann mit seinen Kindern in den Zirkus zu gehen. In einen Zirkus mit Tieren. Was meint ihr?