01. September 2010

Mein neues Briefpapier aus Japan ist da und ich konnte einfach nicht widerstehen, ich muss es euch zeigen!!! Ist das nicht total *waaaaiiiii*?!? Ich mag besonders das mit den kleinen weißen Häschen, aber auch die Sets mit den süßen Naschereien sind einfach toll! Ich hoffe meinen beiden Brieffreundinnen Sari und Lyra bereitet dieses Briefpapier mindestens genauso viel Freude wie mir. *davon hoppel*
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31. August 2010

Leeeeecker!!! Schokokuchen mit Machalatte, was könnte es köstlicheres geben?
Ich bin total fasziniert von Kuchen und schmause sie für mein Leben gern, weshalb mir Maru letzt erlaubt hat ihr beim Backen über die Schulter zu sehen. Und dabei habe ich sogar eine neue Freundin gefunden: Amu-chan! Sie scheint Kuchen auch sehr zu mögen und hat, genau wie ich, neugierig bei allen Backschritten zugesehen.





Sieht das nicht alles irre lecker aus?
Eure Naschkatze
Kitty-so-pretty
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30. August 2010

Konban wa,
es ist schon Abend und ich wollte euch noch ganz flott ein paar nachdenkliche Worte zuschnurren bevor ich mich in meiner Kuscheldecke zusammen rolle. Ich habe sehr lange über dieses Wochenthema nachgegrübelt. So lange sogar, dass unter dessen schon die nächsten beiden Themen veröffentlicht wurden. *drop*
Dennoch… Heute kam mir DIE Idee!!! Für mich ist die “größte Fahrt”, die man sich so vorstellen kann das Leben. Für Maru beginnt am Mittwoch ein neuer Lebensabschnitt, denn an diesem Tag tritt sie ihren ersten richtigen Job an. Man wird geboren, kommt in den Kindergarten, dann in die Schule, dann in die weiterführende Schule, dann studiert man oder macht eine Ausbildung und dann fängt man einen Job an, gründet vielleicht eine Familie…
Für mich als kleines Momiji sind diese Ereignisse eher nebensächlich und ich kann Marus Aufregung nicht wirklich nachvollziehen. Für mich war das größte Ereignis meines Lebens und zugleich die “größte Fahrt” die Reise von Berlin nach Frankfurt, als Maru mich von Sari geschenkt bekommen hat. Wie seht ihr das?
Eure erneut sehr nachdenkliche
Kitty-so-pretty
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30. August 2010
Marus Königreich – Der neue Monat klopft an die Tür und mit ihm der Bday des Prinzen und mein neuer Job. Heute hatte ich einen wirklich rührenden Abschied mit viel Kuchen, Abschiedsgeschenken und vor allem Herz erwärmenden Gesprächen mit meinen lieb gewonnen Kollegen. Nach einem solchen Abschied starte ich frohen Muts auf zu neuen Taten, Abenteuern und Erfahrungen.
Die letzte Woche habe ich noch mal genutzt, um alles mögliche zu erledigen: schöner Abend mit der Familie meines Tantchens am Montag, Rasen mähen und Speck essen bei den lieben Eltern am Dienstag, Exmatrikulation und Bestellung einer neuen Brille (bin langsam mit der aktuellen wiedermal blind wie ein Maulwurf ^^; und “die Neue” ist lila) am Mittwoch, Frisörtermin am Donnerstag mit abendlicher Runde “Popstars”, schwimmen am Freitag und Treffen mit Johannalein am Samstag (sie hat diese japanischen Leckerchen auf dem Bild ganz links mitgebracht, japanischer Pfannkuchen gefüllt mit roter Bohnenpaste).
Das lang ersehnte Feuerwerk auf dem Museums-Uferfest am Sonntag fiel hingegen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. So sind wir Zuhause geblieben und haben wie wild gepottert und dazu leckere “Sauer-scharf-Suppe” à la Sari genossen. Außerdem wurde vormittags weltmeisterlich gebacken: 5 Bleche Kuchen plus Muffins, die heute der gierigen Meute von Arbeitskollegen zum Abschied geopfert wurden. *lach* Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die vergangenen 2,5 Jahre waren wirklich schön und ich bin hier sehr gerne arbeiten gegangen und werde meine Kollegen vermissen, aber ich freue mich auch sehr auf den neuen Job und neue liebe Kollegen. *voller Motivation*
Top & Flop – TOP waren diese Woche die schönen Stunden mit lieben Menschen und trotzdem habe ich noch längst nicht alle versprochenen Treffen zeitlich unter. Aber ich arbeite daran! Versprochen! FLOP waren die Kopfschmerzen, die mich diese Woche immer wieder geärgert haben. Und da wäre noch eine kleine, peinliche Aktion beim Kuchen-Transport heute Morgen, aber darüber schweige ich mich an dieser Stelle lieber aus…
Kanino Banditos – Unser königliches Löffeltierpärchen hat heute Geburtstag! Ihr Hasen-Schlösschen haben sie ja schon bekommen, da wir das riesige Teil unmöglich hätten verstecken konnten, aber ein paar Leckerchen werden die beiden ganz bestimmt noch abstauben. Kibô wird übrigens zwei Jahre alt und Sakura schon sieben. Und was die beiden weniger freuen wird: diesen Monat steht auch wieder ihr Impftermin an… Aber psst, das verraten wir ihnen jetzt besser mal noch nicht.
Blogosphäre – Ich bin infiziert! Seit den zahlreichen Berichten über den Paris-Trip der Pixelschubserin ist bei mir der schon lange gehegte Wunsch einmal in eine der romantischen Städte Paris oder Wien zu reisen wieder zu neuem Leben erwacht. Venedig habe ich auf meiner Reise-”ToDo”-Liste bereits abgearbeitet, auch wenn da leider der Prinz nicht mit dabei war. Aber ein Wochenendtrip nach Paris wäre wirklich toll! Mal sehen, ob sich das für kommendes Frühjahr realisieren lässt. Bis dahin träume ich noch ein wenig weiter…
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25. August 2010
Habt ihr auch einen Spitznamen, oder vielleicht sogar mehrere? Mögt ihr all die Namen, mit denen euch Freunde und Verwandte rufen, oder gibt es auch verhasste Spitznamen? Mögt ihr vielleicht den einen oder anderen Spitznamen lieber als euren “realen” Namen?
Mich haben in der letzten Zeit einige Diskussionen zum Nachdenken über meinen Spitznamen “Maru” angeregt.
Früher hatte ich nicht wirklich einen Spitznamen. Mein Papi hat mich manchmal liebevoll “Nina” gerufen, was ich sehr gerne mochte. In der Schule wurde ich dann eine Zeit lang ”Smartie” gerufen. Wir hatten in Englisch grade den Ausdruck “smart” (= clever) gelernt und zur selben Zeit lief die Tetra Pak-Werbung mit dem Slogan “irgendwie clever” und so wurde ich “Smartie – irgendwie clever” genannt. Eine zeitlang verfolgte mich auch noch die Abwandlung “Tinchen”.
Gegen Ende der Schulzeit kam dann im Zuge der Begeisterung für “Sailor Moon” der Spitzname “Maru” als japanisches Kürzel für “Maruteina” (so wird mein Name vollständig im Japanischen geschrieben) und meine damalige Schulfreundin nannte sich “Naru” (= die beste Freundin von Sailor Moon). Maru und Naru also…
Im Internet habe ich diesen Spitznamen dann einfach übernommen und bin dann irgendwie dabei geblieben.
Die meisten meiner Freunde rufen mich heute auch im realen Leben “Maru”, so dass ich mich sogar manchmal ertappe, wie ich mich neuen Leuten mit diesem Namen statt mit “Martina” vorstelle. Auch der Prinz benutzt meinen “richtigen” Namen eigentlich nur noch, wenn es um sehr ernste Angelegenheiten geht, so dass ich mich manchmal schon instinktiv ducke, wenn er mich so nennt (sicherheitshalber).
Spitznamen sind doch etwas Gutes, ein Zeichen von Zuneigung, oder? Ich mag diesen Spitznamen und hänge irgendwie sehr an ihm, weil ich damit viel verbinde. Aber ich bin auch meiner Mami nicht böse, wenn sie auf “Martina” besteht. Ich mag den Namen ja auch, grade weil meine Eltern ihn mir gegeben haben. Und ich werde sicher auch meinen Nachnamen vermissen, wenn ich ihn dann kommendes Jahr ablege. Hach…
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