Unser Kindergartenkind ist „angekommen“

Kindergartenfreunde

Neulich landete das erste Freundealbum einer Kindergartenfreundin der kleinen Lady bei uns und es erfüllte mich mit Stolz, dass sie so schnell Anschluss gefunden hat. Auch die Mutter eines Jungen aus ihrer Gruppe berichtete mir, dass ihr Sohn unsere Kleine zu seinem Geburtstag einladen möchte. Heute sind wir auch zu einem Geburtstag, zur „Eisköniginnen“-Party einer Kindergartenfreundin, eingeladen. Nach und nach versammelt sich ein bunter Potpourri aus Bekannten des Eltern-Kind-Turnens und unserer ehemaligen Krabbelgruppe in der Kindergartengruppe der kleinen Lady. Da die Kinder sich schon kennen, fällt es bestimmt leichter Freundschaften zu schließen und auch die Eingewöhnung fällt leichter.

Inzwischen mache ich mir keine Sorgen mehr. Die kleine Lady scheint „angekommen“ zu sein in ihrem neuen Alltag und geht, wie sie selbst sagt, sehr gerne in den Kindergarten. Sie mag ihre Erzieherinnen und die Kinder und wir staunen welche rasante Entwicklung mit dem KiTa-Start einher geht. Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeiten hatten nochmal einen deutlichen Schub. Auch ihr Spielverhalten hat sich verändert, besonders wenn es um das Spielen mit anderen Kindern geht.

Aber nicht alles ist nur eitel Sonnenschein. Anfangs war die kleine Lady nach der KiTa durch die vielen neuen Eindrücke oft überdreht und total groggi. Entweder hat sie direkt nach dem Kindergarten geschlafen noch bevor sie etwas zu Mittag essen konnte, oder sie war so überdreht, dass sie gar keinen Mittagsschlaf machte. Auch die Nächte wurden zeitweise ziemlich unruhig. Inzwischen hat sich das wieder eingependelt zugunsten eines längeren Mittagsschlafs.
Noch etwas gewöhnungsbedürftig sind die „Heule Eule“-Anfälle, die immer mal wieder aufkommen. An manchen Tagen hat sie unheimlich nah am Wasser gebaut. Man braucht sie nur schief ansehen, oder irgendwas klappt nicht exakt so, wie sie es sich vorgestellt hat. Aber was man so hört, ist das für ihr Alter normal (innerer Konflikt zwischen Autonomiebestreben und Rückversicherung des sicheren, elterlichen Hafens) und nur bedingt in Zusammenhang zu bringen mit der KiTa-Eingewöhnung.

Ich bin jedenfalls super happy, dass die kleine Lady so gerne in den Kindergarten geht und mir mittags berichtet was sie alles erlebt hat und wie viel Spaß sie wieder hatte. Wenn sie glücklich ist, bin ich es auch. Für sie scheint es genau das Richtige zu sein. Ich bin gespannt wie es weiter geht, wenn die kleine Maid geboren wird. Aber wir sind für alles offen und sehen dann mal, ob wir einen KiTa-Urlaub einlegen, oder die kleine Lady völlig unproblematisch weiter ihren Alltag lebt.

An die Eltern da draußen: wie war es bei euch als ein Geschwisterchen kam? Habt ihr die älteren Geschwister vorübergehend zu Hause behalten, oder sind sie problemlos weiter in den Kindergarten gegangen?

Kugelzeit: der 10. Monat im Baby-Countdown

RoyalBelly_smallHeute beginnt die 37. Schwangerschaftswoche und damit der 10. Monat. Wir sind in der Endrunde angelangt und die Frage, die wohl alle werdenden Mamis zu diesem Zeitpunkt bewegt: wann ist es soweit und es geht los? Die letzte große Hürde zum Babyglück muss genommen werden. PUH!

Heute war wieder Baby-Watching-Termin und das CTG verzeichnete die ersten Wehen. Groß verwundert hat mich das nicht, denn seit dem Wochenende habe ich oft, sehr, sehr oft Übungswehen (mitunter alle 5-10 Minuten). Die tun (noch) nicht weh, sind höchstens ein wenig unangenehm, also stören sie auch nicht weiter, mal abgesehen davon, dass man sich vorübergehend wie ein praller Ballon kurz vorm Platzen fühlt.
Da waren die Senkwehen neulich schon von einem etwas anderen Kaliber. Die taten richtig fies weh und hatte ich so bei der kleinen Lady gar nicht, bzw. erst unmittelbar vor der Geburt. Es fühlte sich an, als würde sich die kleine Maid mit ihren Füßen oben gegen meine Organe stemmen um ihren Kopf in mein Becken zu schieben. Es schmerzte, drückte und stach. Sehr autsch, zumal es genau passierte als ich die kleine Lady zum Kindergarten brachte. *seufz* Sieben Senkwehen innerhalb einer halben Stunde, seitdem ist diesbezüglich wieder Ruhe, aber so wirklich tiefer sitzt mein Bauch auch nicht. Die Ärztin meinte schon, aber ich bekomme immer noch schlecht Luft und habe hin und wieder Sodbrennen. Aber das liege an den langen Beinen unserer Tochter. Aha!

Ca. 49 cm soll sie inzwischen groß sein und 2.600 g schwer, wobei die Ärztin meint mein Bauch sehe nach „mehr“ aus, als die Hochrechnung des Computers. Lassen wir uns mal überraschen…
Könnte sein, dass wir auf den Tag der ersten Begegnung mit unserer kleinen Maid auch nicht mehr ganz so lange warten müssen. Offiziell sind es noch vier Wochen bis zum Geburtstermin, aber die Anzeichen sprechen dafür, dass es auch schon früher soweit sein könnte. Eine Überweisung für die Geburtsklinik steckt jedenfalls seit heute in meinem Mutterpass, für den Fall der Fälle. Und wir sind ein bisschen aufgeregter und hibbeliger als noch heute Morgen, zugleich weiß ich aber auch von Fällen, bei denen es auch früh so aussah, als würde sich schon was tun und die letztlich übertragen haben, bzw. umgekehrt tat sich laut Arzt bei der kleinen Lady damals bis zuletzt nichts und im Null-Komma-Nix hatte sie ihre Köfferchen gepackt und machte sich auf den Weg.

Babyvorfreude

Riesig gefreut habe ich mich heute Morgen über ein Tütchen voller Babyglück, dass mir durch die Schwiegermama von einer lieben Bekannten mitgebracht wurde. „Mit viel Liebe für die kleine Maid“ stand auf dem Geschenkanhänger und in der Tüte befanden sich zuckersüße Bodys mit Waldtiermotiven und noch ein paar praktische Mami-Utensilien. Hachz… *in Love*

Das war dann mein letzter Monats-Kugelbericht. Seltsames Gefühl! Der nächste Bericht dieser Art wird dann wohl ein Geburtsbericht, bzw. die Vorstellung der kleinen Maid. Hihihi…

Königliche Audienz #21

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Der Mai ist voller Feiertage und damit auch voller KiTa-Schließtage. Stellt sich die Frage wie man die freien Tage mit den Krümeln zu Hause gestaltet. Für uns fühlte sich das Pfingstwochenende schon fast wie Urlaub an. Der Prinz hat mit der kleinen Lady aus den Kartons unserer Matratzen- und Lattenrostlieferung (Stichwort Familienbettbau) eine riesige Pappvilla gebaut, ich habe wieder viel Zeit mit Nähen verbracht und so manchen Babyschnitt ausprobiert und endlich gibt es auch vermehrt Erdbeeren, die richtig lecker sind. Njaaaam!

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Trotzdem war die kleine Lady nicht so richtig zufrieden mit unserem Beschäftigungsangebot bei dem doch eher wechselhaften Wetter. Eines Mittags hielt sie mir nach dem Mittagsschlaf einen Vortrag, der etwa so klang: „Mama, mein ganzes Spielzeug ist langweilig! Wir müssen es verkaufen und neues kaufen!“. Oha! Daraufhin habe ich meinen im Keller schlummernden Geheim-Jocker gezogen und zwei große Kisten Playmobil aus meiner Kindheit aufgetischt. Das Ergebnis war, dass wir alle drei den restlichen Nachmittag beschäftigt waren. *lach* Der Prinz und ich haben diverse Gebäude aufgebaut, die kleine Lady den Krimskrams gesichtet und gespielt. Ich hatte schon länger überlegt, wann sie bereit für das „normale“ Playmobil ist und wollte wegen der vielen kleinen Dinge eigentlich noch warten (Altersempfehlung ist ja 4 Jahre), aber sie hat sich wirklich wunderbar damit beschäftigt und war ganz begeistert von den kleinen Verkaufsständen und meiner großen Pferde- und Ponysammlung.

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Der neunte Monat geht dem Ende entgegen und ich wechsle zwischen „es ist so anstrengend“ und „ich könnte immer noch Bäume ausreißen“. Der Bauch ist riiiiesig und immer wieder habe ich Übungs- und Senkwehen, die teils böse schmerzen. Besonders mein Becken und der Druck darauf führen zu einem mitunter recht watscheligen Gang. Einerseits könnte ich ständig schlafen, so müde bin ich, aber zugleich liege ich nachts oft wach, weil ich keine halbwegs bequeme Schlafposition mehr finde. *seufz* Doch, doch, so langsam sehne ich die Geburt herbei…

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Noch ein Grund für schlaflose Nächte: zumindest die kleine Lady und ich sind mondsüchtig! Umso runder der Mond wird, umso unruhiger werden die Nächte. Und wenn der Mond nicht scheint, dann raubt uns das nächtliche Froschkonzert die Nachtruhe. In der unmittelbaren Nachbarschaft ist ein Teich… Und ja, wir leben so richtig auf dem Land! Morgens hört man auch einen Hahn krähen. Aber auch auf dem Land ist die Zukunft nicht aufzuhalten. So findet allabendlich ein WhatsApp Plausch statt, bei dem sich diverse Mamis darüber austauschen, wie sie mit ihren Kindern um den Schlaf kämpfen. *lach*

Dieses Wochenende gehen wir nochmal etwas ruhiger an. Kommende Woche hat die Prinzenmama Geburtstag und der nächste Baby-Vorsorgetermin steht an (der vorletzte vorm Entbindungstermin!!!) und wir erwarten mit Spannung die Lieferung unseres Familienbetts, das für Ende Mai/ Anfang Juni angekündigt wurde. Donnerstags geht es zum Frozen-Geburtstag einer Kindergartenfreundin der kleinen Lady und am Wochenende feiern wir nochmal mit meiner Elternfraktion Mutter- und Vatertag nach (bei uns nennt sich das „Elterntag“) und besuchen auch den Prinzenpapa mal wieder (vielleicht gibt es dann Neuigkeiten in Sachen „Nestbau“).

Wie verbringt ihr die Feiertage? Ausschlafen und chillaxen, oder Action mit Kind, Kegel, Familie und Freunden?

Kleine Glücksmomente

Manchmal sind es wirklich die ganz kleinen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern…

  • Spontangenesung der kleinen Lady am Morgen nach einer viel zu kurzen Nacht mit Halsweh, Ohrenschmerzen UND Bauchweh; trotzdem haben wir einen Tag KiTa-Urlaub genommen um auf Nummer sicher zu gehen, aber sie scheint echt wieder mopsfidel *PUH!*
  • dem Prinzen und der kleinen Lady beim Spielen zuhören (aktuelles Lieblingsspiel: „der Wasserdieb“)
  • endlich auf der Gemeinde angerufen und einen Termin zur Abholung des Sperrmülls vereinbart -> Vorfreude auf Platz im Keller
  • weiteres ToDo in Punkto ausmisten erledigt, das ich seit Wochen vor mir herschiebe weil es wie ein sehr zeitaufwendiges Riesenprojekt wirkte, doch es ging viel schneller als gedacht -> Hurra, ab morgen kann ich wieder guten Gewissens nähen!!!
  • ausgiebiger Mittagsschlaf mit der ganzen Familie
  • den Nachmittag auf unserem neuen 2x3m Matrazenlager verbracht, getobt, gekichert, geknuddelt und einfach nur gechillt -> Familienzeit inklusive Babybauch kuscheln und mit der Bauchbewohnerin „spielen“ (schon lustig wie schief der Bauch manchmal wird und wenn man etwas auf meinen Bauch legt, versucht die kleine Maid es weg zu kicken *kicher*)
  • Sonnenscheinwetter, es riecht nach Frühling (fast schon nach Sommer) und ich führe das von Sari geliehene Jeans-Umstandskleidchen mit Leggings und Cowgirlboots aus
  • zwei Mal freie Fahrt am Bahnübergang, wo wir auch schon mal gut und gerne ne halbe Stunde standen und Zug um Zug vorbei ziehen sahen
  • im Laden läuft beim Wocheneinkauf „Lucky Day“ von Sasha
  • die KIiniktasche(n) im Auto deponiert, der finale Countdown läuft
  • Käsespätzle vom Prinzen zum Abendessen
  • eine völlig zufrieden alleine spielende kleine Lady während ich hier blogge
  • eine Badewanne mit rosa Glitzer-Badebombe, die mir die Mamafreundin bei ihrem letzten Besuch mitgebracht hat
  • und jetzt freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit einer Runde „Matrix“ sobald die kleine Lady schläft

Und worüber habt ihr euch heute gefreut? Hattet ihr auch einen „Lucky Day“?

[Nähstübchen] Nähprojekte in klein und mini

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Mein Nähfieber findet zur Zeit kein Ende, wobei so gaaaanz langsam auch die letzten Stoffvorräte zur Neige gehen. Aber am 12. Juni ist ja wieder Stoffmarkt in Frankfurt. Muhahaha! Inzwischen bin ich dazu übergegangen nicht nur Jersey, sondern auch wieder Baumwolle zu verarbeiten. Schon letztes Jahr habe ich zwei Tunika-Blusen für die kleine Lady nach dem Schnitt Talia von Lieblingsnaht genäht und ich liiiiiebe ihn!!!

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Er ist so einfach und schnell genäht und die süße Raffung an Hals und Ärmeln entsteht wie von selbst durch eingenähtes Gummiband. Leider ist dieses jetzt erstmal aufgebraucht, so dass ich mit der zweiten Talia auf die Lieferung des bestellten Nachschubs warten muss.

Babykissen

In der Zwischenzeit habe ich einen Kissenbezug mit Hotelverschluss für ein Babykissen genäht (Schnitt Marke Eigenbau), das aber natürlich nicht zum unbeaufsichtigten Schlafen (Erstickungsgefahr Stichwort plötzlicher Kindstod) verwendet werden soll, sondern für unterwegs im Kinderwagen oder wenn die kleine Maid auf unserem Arm schläft. Der Sommer naht und Haut auf Haut klebt schnell. Da ist so ein bisschen kühlende Baumwolle sicher angenehm. Und ich liiiiebe diesen zuckersüßen Stoff. Hachz…

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Und jetzt kommen noch zwei Doppelprojekte mit „kyaaa“-Faktor: Ballonkleidchen (Schnitt Marke Eigenbau) in klein und mini, einmal für die kleine Lady und einmal für die kleine Maid. Ich bin sehr gespannt ob sie unserem Baby wirklich passen, besonders am Hals und den Ärmchen.

Ballonkleidchen_Sisters02

Hier kommt die maritime zweite Variante und eine erneute Nähpremiere für mich: zum ersten Mal habe ich Schrägband zum Einfassen (für die Ärmel) verwendet. Es hat recht gut funktioniert, auch wenn ich beim Kleidchen der kleinen Lady erstmal blauäugig drauflos genadelt habe und erst bei der Miniversion für die kleine Maid recherchiert habe, wie es eigentlich wirklich gemacht wird. War auch gut, dass ich mich da nochmal informiert habe, denn Kleidung in Babyformat ist schon fuddelig genug.

Aktuell in Arbeit sind noch ein Sonnensegel für den Kinderwagen, eine weitere Talia-Tunika für die kleine Lady, sowie zwei Babyshirts nach dem Schnittmuster der „Fabrik der Träume“. Diese Projekte kann ich euch dann hoffentlich in der nächsten Woche zeigen.