Königliche Audienz #26

Audienz26_01Am Montag haben wir den offiziellen Geburtstermin der kleinen Maid erreicht, doch ich bin wirklich froh, dass wir nun schon 3,5 Wochen miteinander genießen konnten. Überziehen wäre für mich eine Qual gewesen, so ungeduldig wie ich bin und wenn ich daran zurück denke, wie ich in den Wochen vor der Geburt schon herum gewatschelt bin, kann ich nur von Glück sagen, dass die kleine Maid beschlossen hat früher aus „Hotel Mama“ auszuchecken.Audienz26_02

Ich war die erste Woche mit meinen beiden Mädels allein zu Hause. Nach der Woche mit den Omas und den zwei Wochen mit dem Prinzen ist das schon erstmal ganz schön aufregend, aber es hat prima geklappt. Vormittags habe ich das Nötigste im Haushalt erledigt und mit der kleinen Maid gekuschelt und meine Rückbildungsgymnastik gemacht, am Nachmittag mit der kleinen Lady gespielt, wir waren zum ersten Mal wieder beim Eltern-Kind-Turnen und ganz viel draußen.Audienz26_03

Ein bisschen scheint es als hätte das Wetter auf den Kalender gesehen und plötzlich den Schalter auf Sommer gestellt, oder? Zumindest hatten wir diese Woche eine ganz schöne Hitze. Die kleine Lady konnte in ihrem Pool planschen, wir haben Eis gefuttert, in der Sandkiste herumgematscht, die ersten reifen Beeren im Garten gepflückt und auf der Hollywoodschaukel vor uns hin geträumt.

Morgen findet ein Kinderfest in Klein Gerau statt, an dem unter anderem unser Turnverein teilnimmt. Außerdem überlegen wir zum „Dottenfelder Hoffest“ zu fahren, das wir schon letztes Jahr besucht haben. Chilliger Samstag, Action am Sonntag.

Kommende Woche wird die kleine Maid schon einen Monat alt. Der Abschied von unserer Hebamme steht an, die inzwischen schon fast zur Familie gehört, die kleine Lady macht ihren ersten KiTa-Ausflug und sie und der Prinz freuen sich schon aufs Vater-Kind-Zelten.

Auf Bärenjagd im Naschgarten

Beerenjagd_02Obwohl die Erdbeersaison in unserer als Spargel- und Erdbeerregion bekannten Wohngegend bereits in vollem Gange ist, befinden sich die süßen Früchtchen in unserem Garten noch mitten im Reifeprozess. Trotzdem bin ich mit der kleinen Lady diese Woche schon mal ein wenig auf BärenBeerenjagd gegangen, denn sie fragt mich jeden Tag „Mama, können wir wieder nach den Erdbeeren sehen? Vielleicht sind sie schon reif!“ und ja, wir besuchen sie nun jeden Tag und reden ihnen gut zu.

Beerenjagd_01

Bei den Johannisbeeren konnten wir schon ein paar ernten und naschen. Noch sind sie wirklich ziiiiemlich sauer, aber das kann die kleine Lady nicht abhalten und jeden Tag nach dem Kindergarten nachzusehen, ob schon neue rot geworden sind.

Beerenjagd_03

Auch die Heidelbeeren gewinnen nach und nach an Farbe.

Beerenjagd_04

Auf die Stachelbeeren freue ich mich ganz besonders. Ich kannte die bis letztes Jahr gar nicht und dabei sind die sooo lecker!

Beerenjagd_05

Hach ja, nur die Erdbeeren werden sicher noch einige Zeit brauchen, bis sie „naschreif“ sind. Die kleine Lady meint aber schon großzügig, wie sie ist „Die und die essen wir, aber ein paar bekommen auch die Vögel“, obwohl im letzten Jahr die Ernte eher mager ausfiel weil sich die eine oder andere Maus daran vergnügt hatte, so wie es aussah.

Die kleine Lady und ich liiiieben Beeren und überhaupt alle Arten von Sommerfrüchten, wie auch Kirschen, Aprikosen und Nektarinen. Was ist euer Lieblingsobst?

Unsere kleine Heule-Eule: 10 Wochen KiTa, das erste Elterngespräch und die erste Krise

HeuleEule

Kürzlich hatten wir unser erstes Eltern-Feedback-Gespräch mit den Erzieherinnen der KiTa, in denen Höhen und Tiefen der ersten 10 Wochen, denn so lange geht die kleine Lady inzwischen schon in den Kindergarten, resümiert wurden. Als Eltern geht man ja doch mit etwas gemischten Gefühlen in so ein Gespräch: Was werden wir wohl zu hören bekommen? Bekommen wir die Leviten gelesen, weil wir in irgendwelchen Punkten der Erziehung unserer Tochter total versagt haben? Wie gibt sich unser Kind in einem Lebensbereich, in den wir inzwischen kaum noch Einblick erhalten, wenn sie uns nicht Mittags Bericht erstattet was sie so erlebt hat? Wie sehen andere Personen unser Kind? Erkennen wir unser Kind in den beschriebenen Stärken und Schwächen wieder, oder wird uns an manchen Stellen völlig Neues berichtet?

Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass die Erzieherinnen in kurzer Zeit unser Kind bereits sehr gut kennen gelernt haben und es gab in ihren Beschreibungen auch keine großen Überraschungen für uns. Wir haben uns also nicht völlig vertan bei der Einschätzung unserer Tochter, ihrer Fähigkeiten und ihres Verhaltens. Sowohl den Erzieherinnen, als auch uns, ist jedenfalls eine rasante Entwicklung mit dem KiTa-Start aufgefallen. Auf einmal hatte sie einen merklichen Sprung in Sachen Selbstständigkeit. Aber solch eine Entwicklung und all die neuen Eindrücke fordern auch sehr viel Energie. Gerade in den ersten Wochen merkten wir, dass unser sonst so fröhlicher Sonnenschein vermehrt am Jammern und Meckern war und das oft ohne unmittelbar erkennbaren Grund. Wir haben uns dann das Buch von der kleinen „Heule Eule“ zugelegt und die kleine Lady mag es sehr gerne, scheint sich ein wenig darin wieder zu erkennen. Nur mal als Tipp aus unserer Lesekiste für solche etwas schwierigen Zeiten, in denen das Kind manchmal erschöpft oder traurig ist, ohne recht benennen zu können woher dieses Gefühl kommt.

In der Zwischenzeit haben wir übrigens auch unsere erste „KiTa-Krise“ hinter uns, denn mit der Geburt der kleinen Maid ging die kleine Lady erstmal noch eine Woche wie immer in den Kindergarten, um dann mit dem Beginn des Urlaubs des Prinzen plötzlich zu streiken. Ist auch irgendwo verständlich, wenn Mama, Papa und das Baby alle zu Hause sind und nur sie „arbeiten“ gehen soll, nicht wahr? Dazu wurde sie dann noch krank und so haben wir sie tatsächlich für knapp eine Woche zu Hause behalten. Als sie dann wieder gehen sollte, gab es das von uns schon viel früher erwartete und befürchtete erste Heuldrama. Der Prinz hat dann seine zweite Urlaubswoche genutzt um die kleine Lady noch zwei Tage in die KiTa zu begleiten, ihr zu vermitteln, dass wir ihre Gefühle, Sorgen und Ängste ernst nehmen und toitoitoi, inzwischen klappt es auch mit dem Verabschieden wieder ganz gut und sie geht nach wie vor sehr gerne in den Kindergarten.

Kennt ihr weitere Kinderbücher, die Gefühle der Kinder gut aufgreifen und ihnen helfen sich damit nicht so allein zu fühlen? Und wie ist es euch ergangen, als ihr zum ersten Mal ein Elterngespräch in der KiTa oder Schule eurer Kinder hattet? Bereitet ihr euch darauf irgendwie vor, oder lasst ihr es einfach auf euch zukommen und sehr mal was euch da so berichtet wird?

[Sparkle & Shine] Projekt Familienbett

Familienbett

Familienbett von http://bodenseemoebel.de/ Matratzen und Lattenroste von https://www.ravensberger-matratzen.de/ Dieser Artikel wurde NICHT gesponsert, sondern beruht ganz und gar auf meiner eigenen Überzeugung und Erfahrung.

Eigentlich wollte ich einen richtig großen Artikel über den Bau unseres Familienbetts machen, aber letztlich war ich beim Aufbau am Baby kuscheln und der Prinz und die Prinzenmama haben alles ratzfatz montiert und ich durfte zum Probeliegen kommen. Auf jeden Fall schläft es sich wirklich wunderbar auf unserer 3×2 m Liegewiese.

Die neuen Lattenroste und Matratzen haben wir ja schon ein wenig länger und die kleine Lady hatte sich im Nu an ihre eigene Matratze (in der Mitte zwischen Mama und Papa) gewöhnt und ich genoss es seit drei Jahren mal wieder richtig viel Platz für mich zu haben. Gestört hatte nur, dass ohne Bettgestell die Matratzen immer wieder ein wenig verrutscht sind. Das Problem hat sich jetzt erledigt und auch die Betthöhe von 45 cm ist sehr viel angenehmer als auf dem Boden herum zu krabbeln, noch dazu mit Baby auf dem Arm. Außerdem passen so noch ein paar Bettkästen unters Bett, in denen die Winterdecken, sowie die Gästebettwäsche und -handtücher verstaut werden können.

Inzwischen hat sich die Schlafsituation wieder ein wenig geändert. Ich habe mich ja vorher oft gefragt wie wohl die Nächte ablaufen werden, wenn die kleine Maid dann da ist. Würde die kleine Lady bei jedem Ton vom Baby wach werden? Würde ich mich nur noch zwischen den Kindern hin und her wälzen und sie verzweifelt beide versuchen wieder zum Schlafen zu bewegen?
Ja und Nein… Es gab schon solche Nächte, in denen ich zeitweise im fünf Minuten Takt zwischen den Kindern wechselte und kaum war eins eingeschlafen, wachte das andere wieder auf. Es gab auch schon Nächte, die ich größtenteils mit der kleinen Maid im Wohnzimmer verbrachte, weil sie Bauchweh hatte und der Prinz und die kleine Lady sonst gar nicht hätten schlafen können, aber die meiste Zeit haben wir wirklich Glück und ich schlafe abends etwas isoliert mit der kleinen Maid auf meiner Matratze ein und seufze innerlich ein wenig, denn der Prinz und die kleine Lady sind soooo weit weg von mir. Doch irgendwann in der Nacht wandelt sich der Gedanke dann in „Warum haben wir drei Matratzen, wenn drei Personen gequetscht zusammen auf einer liegen müssen?“. *lach* Denn meist kommt die kleine Lady irgendwann in der Nacht und will mit der kleinen Maid und mir kuscheln und schläft dann natürlich bei uns ein. Manchmal wandere ich dann mit der kleinen Maid auf ihre Matratze in der Mitte aus, manchmal genieße ich es auch einfach beide Mäuse so an mich gekuschelt zu haben. Wie lange wird das noch so gehen und sie wollen gar nicht mehr bei uns schlafen?

Fazit: Das neue Familienbett ist toll, toll, toll und wir hätten das Projekt schon viel eher angehen sollen UND ich bin wirklich ein Familienbett-Mensch durch und durch und genieße die Nähe meiner Liebsten, genauso wie die Kinder die Geborgenheit und Nähe sichtlich zu genießen scheinen. Manchmal schlägt die kleine Lady vor, dass wir in ihrem Zimmer nächtigen (dort hat sie immerhin auch eine Kuschelecke aus Matratzen in der Größe von gut 2×2 m), aber alleine schlafen wollen würde sie nicht. Das kommt für sie aktuell gar nicht in Frage.

[Nähstübchen] Verfuchste Still-Martha

FuchsStillMartha

Heute reiche ich mal mein letztes Nähprojekt vor und zugleich mein erstes nach der Geburt der kleinen Maid nach, denn diese (Still-)Martha nach dem Schnittmuster vom Milchmonster aus dem zuckersüßen Bio-Jersey-Füchschen-Stoff, den ich auf dem letzten Stoffmarkt erbeutet habe, ist noch vor der Geburt entstanden bis auf die Bündchen, die ich in meiner ersten Wochenbettwoche noch schnell angenäht habe. Seitdem ist das Longshirt ständig im Einsatz sobald es wieder aus der Waschmaschine kommt. Ich liebe den Schnitt und es ist einfach praktisch, weil man nicht gleich völlig blank ziehen muss, wenn das Baby unterwegs plötzlich Hunger meldet. Wenn ich irgendwie nochmal Zeit und einen schönen Stoff finde, muss noch eine Martha her, soviel steht schon mal fest.

Sehr gut gefällt mir, dass man den Schnitt beliebig an seine Bedürfnisse und Körpermaße anpassen kann. So musste bei mir etwas mehr Platz für die Oberweite her und etwas mehr Länge nach unten, weil ich mit 1,76 m nicht gerade klein bin. Beim Ausschnitt habe ich mich für die ganz schlichte Rundhalsvariante entschieden. Die große Tasche ist übrigens echt praktisch, wenn man mal ein Spuktuch oder ne frische Windel transportieren will. Sie bietet jede Menge Platz und macht mit dunklerem Stoff hinterlegt auch noch eine gute Figur wegen der Sanduhrform, denn wir ihr auf den seitlichen Bildern seht, hatte ich beim Shooting so unmittelbar nach der Geburt schon noch eine nette, kleine Restkugel, die man von vorne aber gar nicht mehr sieht.

Herausforderung & Premiere dieses Mal für mich: Falten nähen. Zum Einen wird die Brustpartie mit einigen Falten versehen, die alles schöner fallen lassen und zum Anderen habe ich mich für die Variante mit Puffärmeln entschieden. Ging dank der prima Anleitung wirklich ganz leicht. Ich bin begeistert!

Nun liegt auf meinem Nähtisch noch ein angefangenes Projekt: eine Schlafkombi aus Sternchenstoff, jeweils für die kleine Lady (bestehend aus langem Oberteil und langer Hose) und für die kleine Maid (bestehend aus Strampler Mikey – schon fertig und dazu passendem Babyshirt). Wann ich dazu komme diese beiden Sets fertig zu nähen, steht noch in den Sternen *lach*, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten, wenn ich mal wieder Zeit gefunden habe mich in meinem „Nähstübchen“ zu vergnügen. Bis dahin: schwingt die Nadeln, Mädels und feiert das Nähfieber ein wenig für mich mit!