Erziehung vom Buffet – Umgang mit Erziehungsratgebern

Erziehung Beziehung vom Buffet

Erziehung und alle wollen mitreden

„Erziehung beginnt am ersten Tag!“, mit diesen Worten entließ uns die Kinderärztin mit der kleinen Lady vor vier Jahren aus der Klinik. Sie hatte uns eben mitgeteilt, dass wir unserem Baby nun schleunigst beibringen sollten im eigenen Bett zu schlafen. Nach zwei Nächten, in denen wir alle fünf Minuten geweckt wurden, setzten wir uns über diesen gut gemeinten Rat mit Rückendeckung unserer Hebamme hinweg und holten die kleine Lady zu uns ins Bett. Und dabei sind wir geblieben bis sie vor kurzem von heute auf morgen entschied, dass sie nun in ihrem eigenen Zimmer schlafen möchte. Von ganz alleine, ohne unser Zutun…

Als Neulinge im Club der Eltern wird man häufig geradezu bombardiert mit gut gemeinten Ratschlägen zum Thema Erziehung. Jeder im Umfeld, der Kinder hat oder auch (noch) keine hat, meint seinen Senf dazu geben zu müssen und nicht selten wird die geäußerte Meinung als die einzig wahre Wahrheit dargelegt. Zu den persönlich geäußerten Tipps gesellen sich dann noch jene aus Foren, Zeitschriften und Erziehungsratgebern dazu. Irgendwann raucht einem der Kopf und man weiß nicht mehr wie man diesen Kuddelmuddel verarbeiten und umsetzen soll. Gleich vorweg: allen recht machen kann man es nicht, denn oft widersprechen sich die Äußerungen. Wie soll man also seinen Weg als Eltern finden?

Erziehung mit Bauchgefühl

Jede Familie ist ein Zusammenschluss von Individuen. Jedes Kind ist anders, jede Mutter und jeder Vater auch. Wie sollte es da das EINE Erziehungs-Beziehungs-Rezept geben, das für alle passt? Wichtig für den Anfang: aufs eigene Bauchgefühl hören. Wenn einem eine Idee oder Strategie Bauchschmerzen bereitet, steht man nicht wirklich dahinter und das spüren auch die Kinder.

Ich las anfangs Erziehungsratgeber in erster Linie um meine eigene Unsicherheit los zu werden. Ich wusste, wie es sich für mich richtig anfühlte, aber war das, was ich da tat auch gut und richtig für mein Kind? So lernte ich viel über die Hintergründe kindlichen Verhaltens und kindlicher Denkmuster. Davon ausgehend lauteten unsere ersten Erziehungsspielregeln:

  1. So viele Regeln wie nötig, so wenige wie möglich.
  2. Verboten ist, was das Kind schwer verletzen kann, gemessen an den aktuellen Fähigkeiten des Kindes.
  3. Verboten ist, was anderen Schaden zufügt. Dazu gehört auch die mutwillige Zerstörung von Eigentum anderer.

Für die erste Zeit reichten diese Regeln aus uns vollauf mit „Erziehungsarbeit“ zu beschäftigen. ;)

Erziehung vom Buffet

Manchmal braucht es aber gar keine Ratschläge und Kommentare von außen, um einen als Eltern zu verunsichern. Es gibt Momente, in denen das Kind etwas unerwartetes tut und uns so richtig dumm aus der Wäsche gucken lässt. Plötzlich funktioniert nichts mehr so, wie es vorher immer tadellos funktioniert hat. Wie soll ich jetzt reagieren? Wie damit umgehen?
Auch in solchen Fällen habe ich mir manches Mal einen Erziehungsratgeber zur Hand genommen, oder mich durch diverse Foren geschmökert auf der Suche nach Erklärungen und Ideen. Und erneut bin ich auf jede Menge widersprüchliche Argumentationen gestoßen. Hilft nur eins: wieder das Bauchgefühl einschalten und sich wie von einem Buffet nur das an Ratschlägen mitnehmen, was einem schmeckt und sich richtig anfühlt. Wohl bekomm’s!

Mama-Body „danach“ – Ran an den „Babyspeck“

Wie zufrieden seid ihr Mamis mit eurem Mama-Body nach der Geburt? Diese Woche war ich zum ersten Mal, abgesehen vom Rückbildungskurs, seit der Geburt der kleinen Maid (14 Monate) wieder beim Sport. Es fühlte sich großartig an! Mal keine Kinder, die an oder auf einem hängen. Freiheit! Nur ich und mein Schweiß! *lach*

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Mama-Body nach zwei Kindern, gestreift und hängend

Ich kann und will mich nicht beschweren, denn ich hatte Glück. Dank stillen hatte ich auch ohne Diät nach beiden Kindern recht flott mein Gewicht von vor den Schwangerschaften wieder. Doch ganz spurlos sind die beiden Bauchbewohner auch an meinem Körper nicht vorbei gegangen. Nach der kleinen Lady jammerte ich noch über die drei Streifen auf meinem Bauch, die offensichtlich unter der Geburt entstanden waren. Davor war ich jedenfalls gänzlich streifenfrei. Bei der kleinen Maid zeigten sich schon während der Schwangerschaft mehr davon und ich trug es mit Fassung. Der Bauch wuchs beim zweiten Mal sehr viel schneller und die Haut war schon vorgedehnt. Trotzdem traue ich mich noch immer im Bikini ins Schwimmbad. Meine Musterung ist sehr dezent.

Was mich abwechselnd amüsiert und bestürzt ist der Kugelbauch nach dem Essen und vor allem nachdem ich viel Wasser getrunken habe. Im Null-Komma-Nix sehe ich wieder aus wie schwanger! Gibt sich zwar nach ein paar Stunden wieder, aber trotzdem ist es schon heftig. Immer wieder ziehe ich den Bauch für Fotos ein oder kaufe bewusst Kleidung, die etwas Luft lässt.

Von meiner Oberweite brauchen wir gar nicht erst anfangen. Nach dem Milcheinschuss sah ich aus wie Dolly Buster, inzwischen habe ich eine Körbchengröße kleiner als vor den Kindern. Die guten Stücke hängen auch mehr. Noch nicht bis zum Bauchnabel und auch die Größe ist okay und nicht nichts, aber das (Langzeit-)Stillen hat doch seinen Tribut gefordert.

Wie fühlt sich mein Mama-Body an?

Mit der Optik kann ich wie gesagt weitestgehend leben. Aber die Müdigkeit und die Rückenschmerzen machen mir zu schaffen. Durch das viele Tragen und nächtliches Dauerstillen habe ich ein hübsches Hohlkreuz entwickelt. Meine sportliche Auszeit soll mir in beiden Belangen helfen. Zeit für mich, um mal etwas abzuschalten und den Körper fit machen um mit meinen beiden Wirbelwinden weiterhin Schritt halten zu können.

Welcher Sport passt zu mir?

Bewegungsfaul bin ich eigentlich nicht. Statt das Auto zu nehmen gehe ich gerne zu Fuß und scheue auch nicht die Treppe statt Fahrstuhl oder Rolltreppe zu wählen. Meine liebsten Sportarten sind reiten, schwimmen und tanzen. Mit einer befreundeten Mami gehe ich nun wieder einmal die Woche zum „La Gym“. Ist so ähnlich wie „Zumba“. Zu fetziger Musik wird der Speck geschüttelt. Man kommt ordentlich auf Temperatur, merkt es aber kaum, weil es so Spaß macht. Im Nu ist die Stunde rum.
Zusätzlich zu diesem wöchentlichen Powerprogramm versuche ich mindestens jeden zweiten Tag eine Kombi aus Rücken- und Rückbildungsübungen zu machen. Das lässt sich inzwischen auch ganz gut mal einschieben während die Kinder nebenher spielen. Manchmal macht die kleine Lady sogar die Übungen mit, oder die kleine Maid dient mir als zusätzliches Trainingsgewicht. Ich nenne es mein „Katzen-Yoga“, weil so manche Übung an das Reckeln und Strecken einer gerade aufgewachten Katze erinnert.

Eine Challenge bricht eine andere…

Diejenigen unter euch, die mir auch auf Instagram folgen, haben es bereits gesehen: ich habe mit meiner No-Shopping-Challenge gebrochen und mir ein Sport-Outfit gegönnt. Hachz…

Ein gut sitzender Sport-BH war nötig, die Jogginghose sicher auch, aber dieses geflammte, zu den Schuhen passende Top nicht unbedingt. >-< Nun ist es aber gut. Motivation zum Sport heiligt die Mittel und ich beginne mit meiner 21-Day-Challenge wieder bei Tag 1. So ehrlich muss man mit sich schon sein!

Einhornparty zum vierten Geburtstag

Einhornparty 09Eine Einhornparty? Ein richtig kitschiges Mädchenthema? Hurra!!! Blicken wir zurück: zum ersten Geburtstag der kleinen Lady hatte ich das Zepter noch in der Hand und es gab eine Regenbogenparty. Kleine Kinder lieben kräftige Farben, also erschien mir dieses Motto perfekt. Bereits zum zweiten Geburtstag hatte die junge Dame eigene Vorstellungen für das Partymotto. Die Party wurde als Yakari Pow Wow umgesetzt. Zum dritten Geburtstag rechnete ich ganz fest mit einer Pferdeparty. Kurz vorher wurden all meine Pläne zunichte gemacht und lautstark nach einer Dinoparty verlangt. Ooookay, nun also Einhörner!

Making-of unserer Einhornparty – Einladungskarten und Deko

Wer nun denkt, dass eine Einhornparty doch ganz einfach umzusetzen wäre, beim aktuellen Hype um die gehörnten Tierchen, der kennt mein Töchterchen schlecht. Sie liebt das Brettspiel „Einhorn Glitzerglück“. Von daher musste sich die Deko in Form und Farbe natürlich an den Charakteren des Spiels orientieren.

Einhornparty 01

Bewaffnet mit Tonpapier in den Farben sonnengelb, himmelblau (wehe es schreit noch einer „Elsafarbe“ >-<), pink und flieder, einer Schere und gaaaanz viel Glitzerkleber ging es ans Werk. Die Einladungskarten bestanden aus Einhörnern und einer Wolke (unten links im Bild). Mit selbigem Motiv wurde auch eine Girlande mit Wimpeln und dem Namen des Geburtstagskindes aufgefädelt. Für die Muffins wurden kleinere Einhörner auf Zahnstocher geklebt. Ein paar der kleinen Einhörner nahm ich beiseite um die Namen der kleinen Gäste darauf zu schreiben. Diese fanden Verwendung beim Willkommensspiel, als Merkhilfe wem welche Pizza beim Mittagessen gehört und kamen am Ende auch in die Mitgebseltütchen.

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Und Action – Die Spiele auf unserer Einhornparty

Zusammen mit der kleinen Lady malte ich eine Schatzkarte, die uns als Überblick für die Spiele diente.

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Station 1: Geschenkeübergabe > Die Namen der Kinder wurden in eine Schale gesteckt und das gezogene Kind übergab sein Geschenk dem Geburtstagskind.

Station 2: Schuh-Wettanziehen > Der Prinz hatte in der Zwischenzeit alle Schuhe eingesammelt und zusammen mit ein paar weiteren Exemplaren von uns in eine große Decke geworfen. Einmal gut gemischt und dann hieß es „wer zuerst seine Schuhe gefunden und angezogen hat“. Dann ging es in den Garten.

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Station 3: Fang das Einhorn > Jedes Kind bekam ein Jongliertuch an Hose oder Rock geklemmt als Einhornschwanz. Ein Kind war der Fänger und schnappte die Einhörner indem es die Tücher abrupfte. Wer gefangen wurde, half dem Fänger bis alle Einhörner eingefangen waren.

Station 4: Einhorn in der Mitte > Die Erwachsenen stellten sich im Kreis auf und warfen sich einen Ball (natürlich mit Einhornmotiv) zu. Die Kinder in der Mitte versuchten ihnen den Ball abzujagen wobei alles erlaubt war (kitzeln, festhalten, umwerfen…).

Spaß und Toben standen an erster Stelle. Wir hatten das Ziel den Eltern nach der Party zufriedene, müde Kinder zu übergeben. ^^

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Station 5: Wolkenstoptanz > Haben wir ausfallen lassen, weil die Kinder lieber frei spielen wollten. Als Vorbereitung malt man Wolken mit Kreide auf den Boden, eine weniger als Kinder, macht Musik an und der Rest funktioniert wie beim Spiel „Reise nach Jerusalem“.

Station 6 & 7: Schatzsuche > Erst durften die Kinder in der Sandkiste nach vergrabenen Glitzersteinen suchen. Dann gab es noch eine richtige Schatzkiste zu finden mit Tattoos, Naschsachen und einer Glitzerblume mit Ausmalbild.

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Futter fassen! – Party-Verpflegung à la Einhorn

Zum Mittagessen durfte sich die kleinen Gäste ihre Mini-Pizzen selbst belegen. Ein paar Naschsachen gab es natürlich nebenher auch. Dann wurden die fünf Kindergäste von ihren Eltern abgeholt und wir machten zwei Stunden Siesta. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen mit der Verwandtschaft. Die kleine Lady verlangte ausdrücklich nach einem „Einhorn zum Essen“ auf ihrem Geburtstagskuchen, also aus Fondant. Für Mähne und Schweif habe ich die Playdoh-Maschine zweckentfremdet. *lach* ^.^v

Und hier nun noch ein paar Bilder, die einen ganz guten Einblick in das wilde Geschehen geben:

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Der morgendliche Geburtstagstisch oder die Ruhe vor dem Sturm…

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An der Decke hingen insgesamt 200 Luftballons. Tesa und Wollfaden sind eine echt Alternative zu Helium. Das obligatorische Helium gefüllte Einhorn durfte aber natürlich nicht fehlen und wurde am „Thron“ der kleinen Lady befestigt.

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Unsere kunterbunte Kaffeetafel war sehr schokolastig, so wie es sich die kleine Naschkatze gewünscht hat. Der Geburtstagskuchen war übrigens unser bewährtes Cinnamon Brownies Rezept, nur nicht als Blech sondern als runder Kuchen.

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Einhorn gekillt, Geburtstag zuende. >-<

Challenge: Vom Shopaholic zum Simplifyer

Shopaholic

Meine Sucht: ich bin ein Shopaholic

Ich heiße Maru und ich bin ein Shopaholic! Herzlich Willkommen zu meiner Selbsthilfegruppe „Vom Shopaholic zum Simplifyer“. Wie Rebecca Bloomwood, die Queen of Shopping in den „Shopaholic“-Romanen von Sophie Kinsella, kann auch ich kaum einem Schnäppchen widerstehen und liebe es einzukaufen. Über diese Neigung und meine Versuche sparsamer zu sein, berichtete ich bereits hier und hier. Ich muss gestehen, dass sich in der Zwischenzeit kaum etwas an dieser Neigung geändert hat. Zeit für eine gründliche Selbstanalyse!

Wofür gebe ich gerne Geld aus?

Die Dinge, für die ich Geld ausgebe, haben sich ein wenig gewandelt. Kaufte ich 2010 noch mit Vorliebe Manga und Japankitsch ein, gebe ich inzwischen in erster Linie Geld für die Kinder aus. Klamotten, Stoffe um Klamotten zu nähen, Spielsachen und so weiter wandern über die meist virtuelle Ladentheke. Wie verlockend einfach und schnell doch das Einkaufen via Handy ist. Ein Klick und schon klingelt der Postbote. Klingelt es an der Tür, flitzt die kleine Lady los und ruft „Mama, die Pooooost!!!“. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass ich zu viel bestelle…

Noch etwas macht das Einkaufen für meine Mädchen so gefährlich: Es ist ja nicht für mich! Dieser Gedanke hebelt erstmal jegliches schlechte Gewissen aus. Ich kaufe ja selbstlos für andere ein.

Warum kaufe ich eigentlich so gerne ein?

Es ist die Freude an schönen Dingen, die mein Herz springen lässt. Die Vorfreude auf die Lieferung der bestellten Waren. Die Freude in den Augen der Kinder (hoffentlich). Doch so manches Mal beiße ich mir auch in den Hintern und denke „Musste das jetzt sein? Haben wir nicht ohnehin schon viel zu viel Krempel?“. Mit dieser Reue kommt die Verwandlung vom Shopaholic zum Simplifyer.

Weniger ist mehr. Merk es dir endlich!

So gut und gerne ich auch einkaufe, so gut und gerne miste ich auch aus. Welch Ironie… Ich würde gerne ein viel minimalistischeres Leben führen. Es würde mir damit auch bestimmt besser gehen. Es fühlt sich doch so herrlich befreiend an, wenn man eine große Kiste an Zeug raus schafft, weiter verkauft, verschenkt oder entsorgt.  Auf einmal hat man wieder Platz, alles wird übersichtlicher, man hat das Gefühl freier atmen zu können. Besser wäre es natürlich gar nicht erst so viel anzuschaffen. Hachz…

All you need is less! Alles was du brauchst ist weniger! Merk es dir endlich, MARU!!! Genieße die Dinge die du hast, befreie dich von dem Ballast, den du nicht mehr brauchst und lass nur noch neue Dinge in dein Leben, die du wirklich, wirklich brauchst. (Leise Stimme: definiere „wirklich brauchen“ >-<)

Mein Weg vom Shopaholic zum Simplifyer

  1. 21-Tage braucht es angeblich bis sich eine neue Gewohnheit gefestigt hat. So lange werde ich mich zusammen reißen und Neuanschaffungen jeglicher Art dem Prinzen überlassen. Der hasst einkaufen nämlich und wird es nur tun, wenn es unbedingt sein muss.
  2. In der Zwischenzeit werde ich unser Nest auf den Kopf stellen und ausmisten. Alles was mein Herz nicht erfreut, oder dringend gebraucht wird, fliegt raus, wird verkauft, verschenkt oder entsorgt.
  3. Alle Dinge, die ich schon längst einmal benutzen wollte, werden notiert und systematisch „abgearbeitet“ und intensiv genossen.

Tschakka! Wer hat Lust mitzumachen? Wir starten morgen. Ich muss nur noch eben schnell eine Bestellung abschicken. *hust, hust, hust* ^^;

Marus Comeback – Wieder da, was bisher geschah…

Blog ComebackMein Comeback in die Blogosphäre

Ihr lest richtig: es ist an der Zeit für mein Comeback in die Blogosphäre! Etwa ein halbes Jahr ist es nun her seit ich mich hier vorerst von euch verabschiedet habe. Das Leben als Zweifach-Mama forderte mich so sehr, dass ich mir zumindest das schlechte Gewissen wieder und wieder nicht zum Bloggen gekommen zu sein ersparen wollte. Das Bloggen soll doch Spaß machen und nicht zur Last werden, so mein Gedanke. Und fürs erste lag ich mit dieser Entscheidung auch richtig.
Doch nach und nach vermisste ich mein kleines Königreich. Die Möglichkeit für euch und mich festzuhalten, was ich mit meiner kleinen Familie alles erlebe, Fotos und Eindrücke aus meinem Leben zu teilen und ein Stück weit half mir das Bloggen auch immer den positiven Blick auf mein Leben zu bewahren und zu zelebrieren. Ich bin kein Griesgram-Mecker-Blogger, ich schreibe hier in erster Linie über die Sonnenseiten meines Alltags. Das gehört für mich zur Philosophie meines Blogs, der „Princess Attitude“: Kopf hoch, Krone richten, weiter geht’s!

Was bisher geschah…

In der Zeit bis zu meinem Comeback in die Blogosphäre ist viel passiert. Die kleine Lady hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, die kleine Maid ihren ersten. Beide Ehrentage wurden mit liebevoll gestalteten Mottopartys gefeiert, einmal zum Thema Einhörner und einmal zum Thema Marienkäfer. Bisher habe ich davon nur das eine oder andere Bildchen auf meinem Instagram-Account gezeigt. Ihr dürft euch also noch auf einiges an Bildmaterial hier freuen.
Dann waren wir auch viel unterwegs: drei Tage in London, drei Wochen in Österreich am Millstättersee, dazu endlos viele Tagesausflüge. Inzwischen haben wir uns auch ein zweites Auto angeschafft und ich genieße es so nun wieder mobiler zu sein.

Zukunftsmusik

Ich möchte mir vorerst nicht zu viel vornehmen, denn nichts ist frustrierender als ein Neustart, der in Kürze wieder zum Ende kommt. Mein Plan ist es so viel zu bloggen, wie ich es eben schaffe und Spaß daran habe. Ein Wohlfühl-Blog für mich ohne feste Termine und Blogaktionen so, wie sie gerade rein passen in unseren noch immer turbulenten Familienalltag. An erster Stelle steht das Leben, an zweiter dieses zu dokumentieren und Erinnerungen fest zu halten für die Ewigkeit.

In diesem Sinne: Auf ein Neues!