Unruhe und Vorfreude: Rezepte für Ruhe und Entschleunigung

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Unruhe im Bauch!

Kennt ihr diese nervöse Mischung auf Vorfreude und Unruhe? Mein Umfeld ist gerade ganz schön genervt von mir. Und ja, ich gehe mir gerade auch selbst schon gehörig auf den Keks. Es gibt nur noch ein Thema: Katzen!!! *seufz* Eine Freundin meinte heute zu mir: „So bist du eben. Brauchst immer ein Projekt.“ und sie hat recht. Ob es der Kindergeburtstag zu einem bestimmten Motto ist, oder das Entrümpeln der Wohnung oder jetzt eben unsere neuen, tierischen Familienmitglieder, ich bin voll in meinem Element. Ein bisschen Perfektionist, ein bisschen Shoppingqueen und ganz viel Vorfreude und Aufregung kommen da dann zusammen.

Was mich selbst nervt: ich komme gerade gar nicht wirklich zur Ruhe. Manchmal möchte ich mich selbst an den Schultern packen und brüllen „JETZT MACH MAL HALBLANG! Und wenn nicht gleich alles perfekt ist, dann ist das eben so.“ Deshalb möchte ich euch heute erzählen, was mir in solchen Zeiten hilft ein bisschen runter zu kommen und mich zu erden.

Rezept 1: Natur und Frischluft

Mittel gegen Unruhe Natur und Frischluft

 

Manchmal sehe ich zu Hause den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. ToDo-Listen, anstehende Aufgaben im Haushalt, Termine und zwei Töchter, die ihre Zeit zum Spielen einfordern. Was mir immer hilft: raus gehen. Ich schnappe meine beiden Mädels, Schuhe an, Jacke an und es geht los. Frischluft tanken, den Blick in die Ferne schweifen lassen und bloß nicht auf die Uhr oder das Handy gucken. Ok, außer vielleicht um ein paar Fotos zu machen von unserem Nessi am Golfplatz und dem wunderschönen, herbstlichen Sonnenuntergang.

Rezept 2: Nervennahrung

Manchmal muss es gar nichts aufwendiges sein. Frischer Joghurt mit Nüssen und Honig, oder ein leckerer Salat und gleich sieht die Welt wieder ganz anders aus. Wir haben jetzt im Herbst nachmittags eine Teestunde eingeführt. Ich koche mit den Kindern eine Kanne Tee, wir suchen uns ein paar Bücher oder Brettspiele aus oder basteln und malen ein bisschen. Und damit sind wir schon fast beim dritten Rezept für innere Ruhe, Entspannung und Entschleunigung des Familienalltags…

Rezept 3: Zügel aus der Hand geben

Wie gut das tut mal nichts zu müssen und einfach nur in den Tag hinein zu leben und zu spielen vergessen wir oft. Unsere Töchter sind was das betrifft super Lehrmeister. Wenn ich mal meine ganzen „ich muss noch“ „ich sollte doch“ links liegen lasse und mich ganz ihnen widme und ihnen die Führung überlasse, merke ich wie herrlich ruhig ich auf einmal werde. Die Welt mit Kinderaugen gesehen ist beinahe zeitlos. Es sei denn wir warten auf Weihnachten oder den nächsten Geburtstag. ;)

Habt ihr noch mehr Tipps zum Entspannen und Entschleunigen? Ich bin gespannt.

Halloween mit der Kürbis-Zahnfee

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Halloween Süßes oder Saures

Endlich wieder Halloween

Wir lieben Halloween und diese Woche war es endlich wieder soweit. Anfang der Woche haben wir unsere Kürbisse geschnitzt. Dieses Jahr habe ich endlich ein Schnitzset dafür besorgt. So viel leichter war es damit aber auch nicht. Die Sägen sind schon nicht schlecht, aber fürs Aushöhlen nehme ich immer noch lieber meinen stabilen Eisportionierer zur Hand. Die kleine Lady wollte sich nicht geschlagen geben und ist ihre großen Kürbis selbst zu Leibe gerückt. Besonderes Highlight: ihr Kürbisgesicht hatte am Ende sogar einen Wackelzahn, der während Halloween ausgefallen ist. Gibt es eine Kürbis-Zahnfee?

Halloween Fledermaus Muffins und Deko

Herbstwoche in der KiTa

In der Kita der kleinen Lady war diese Woche Herbstwoche. Jeden Tag kam sie mit neuen tollen Basteleien nach Hause. Mal mit einem Blätterigel, oder einer Wetteruhr und Wurfkastanien, die bestimmt ein tolles Katzenspielzeug abgeben. Auch Halloween wurde natürlich mit den Kindern gefeiert. Sie durften sich verkleiden und wir Eltern waren wieder mit Spenden für das gruselige Buffet gefragt. Nach meiner Rohkosteule und dem Obstmonster in den letzten Jahren, habe ich mich dieses Jahr für Fledermaus-Muffins entschieden. Die Schokocreme war sooo lecker…

Halloween gruselige Nachbarn

Unsere Nachbarschaft zum Gruseln schön

Es ist wirklich jedes Jahr aufs Neue ein Genuss für mein Dekoherz an Halloween mit den Kindern durch die Straßen unseres Örtchens zu ziehen. Mit wie viel Liebe zum Detail hier dekoriert wird, könnt ihr anhand der Bilder ein wenig nach empfinden. Da werden nicht nur Türen geöffnet, da werden ganze Gärten in Friedhöfe verwandelt, es ertönt schaurige Musik und überall blitzt und blinkt es. Dieses Jahr waren wir sogar vorab auf einer Halloween-Party eingeladen. Gut gestärkt mit Würstchen-Mumien und rotem Wackelpudding aus Spritzen ging es auf Süßes oder Saures Tour mit unseren kleinen Monstern und Hexen.

Halloween Maru als Hexe

Wie gut, dass wir bei unserem letzten Besuch in Berlin auf dem Erdbeerhof auch ein wenig gruselige Verkleidung gegönnt haben. Und der Prinz hat aus San Francisco Halloween-Süßigkeiten mitgebracht, deren Verpackung im Dunkeln leuchtet!!! Was es alles gibt…

Lieblingsspiele und -bücher

Lieblingsspiele und -bücher

Die kleine Maid spielt nach wie vor am liebsten mit den kleinen Hunden der Paw Patrol. Hin und wieder kann ich sie aber auch mal zu einem Brettspiel oder einem Buch überreden. Unsere aktuellen Favoriten sind das Hoppe Reiter (Affiliate Link) Spiel von Haba und das Buch Laterne, Laterne, Lieselotte! (Affiliate Link) Passt ja prima zur Jahreszeit. Nach Halloween ist St. Martin auch nicht mehr weit. Die kleine Lady übt jetzt täglich Laternenlieder, denn in ihrer KiTa gibt es einen Wettbewerb um die Rollen von St. Martin, seinem Pferd und dem Bettler. Nicht einfach sich da bei um die 150 Kindern durchzusetzen, aber ich unterstütze sie so gut ich kann. Tschakka!

Katzenspielzeug und Lieblingsessen Lachs

Baby-Katzen-Vorfreude und Thermomix-Leckerbissen

Die Vorfreude auf unsere neuen Katzen-Familienmitglieder war diese Woche Thema Nummer 1. Ich habe mich in jeder freien (und eigentlich nicht freien) Sekunde mit meinen Katzen-Experten in Familie und Freundeskreis ausgetauscht. Allen voran meine Schwägerin, die mir zu jeder Tag- und Nachtzeit Rede und Antwort stand bei der Erstellung einer Liste mit unserer Erstausstattung. Der Prinz wollte nämlich erst alle Fakten (Kosten, Urlaubsbetreuung, Arbeitsaufwand, usw.) auf dem Tisch haben bevor er sich final entscheidet. Morgen erfahren wir mit etwas Glück wann unsere beiden Fellnasen bei uns einziehen können.

Bei dem Anblick von einem guten Kilo frischem Lachs, den wir diese Woche in den Thermomix gepackt haben, hätte bei den Kätzchen bestimmt auch der Magen einen Freudensprung gemacht. *kicher* Neben diesem wunderbaren Fisch gab es diese Woche aber noch ein weitere kulinarisches Highlight aus meinem Lieblings-Küchengerät: Schupnudeln mit Äpfeln, Karamellsoße und Walnuß-Zucker. Njaaaam…

Thermomix-Rezept Schupfnudeln mit Karamellsoße

Neuer Kalender, neue Woche

Kurz vor dem Wochenende erreichte mich dann noch ein Paket, auf das ich mich schon riesig gefreut habe. Darin befand sich unter anderem mein Kalender fürs neue Jahr. Ich habe ja lange mit mir gerungen, ob ich mir wirklich wieder einen Jahreskalender aus Papier zulege. Hach, aber ich fand ihn sooo hübsch und dazu gibt es ganz viele tolle Listen darin. Wird fast schon wie ein Tagebuch am Ende sein. Manchmal muss Frau sich auch etwas gönnen und ein wenig über die Strenge schlagen. Manche Frau auch ein wenig öfter. *hüstel*

Paket für Maru

In der nächsten Woche steht für mich ein Arzttermin an, wir lassen uns neue Staubsauger zeigen und schauen uns mal wieder ein Häuschen an. Irgendwann MUSS doch auch mal unser Traumnest dabei sein, nicht wahr? Und: so langsam aber sicher geht es auch an die Weihnachtsplanung. Viel zu tun, viel zu tun. Packen wir’s an!

 

Kids & Cats – Katzen für die Königsfamilie

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Nimabti Nebelung Katze Kitten

Bildrechte: Nimbati

„Mama, ich möchte eine Babykatze!“

Mit diesen Worten kehrte die kleine Lady vor einigen Wochen vom Besuch bei ihrer Tante zurück. Der Ausflug in den Zoo war Nebensache. Immer wieder kam sie auf die niedlichen Kätzchen zu sprechen, mit denen sie bei ihrer Tante kuscheln und spielen durfte. Mein Herz bekam Schluckauf bei der Äußerung dieses Wunsches. Sie rannte offene Türen bei mir ein…

Von der Möhrchen-Futterfee zum Dosenöffner?

Letztes Jahr in der Weihnachtszeit starb unser Kanichen Kaitô. Schon vorher war für uns klar, dass der Abschied von Kaitô auch den Abschied von unserer Aiko nach sich ziehen würde. Einzelhaltung kam für uns nicht in Frage. So hatten wir immer und immer wieder einen neuen Partner für unser hinterbliebenes Kaninchen dazu geholt, wenn eines verstarb. Viele, viele Jahre waren wir Futterfeen für unsere Kaninchen. Aiko bekam zwischen den Jahren ein wirklich tolles, neues Zuhause. Sie durfte wieder zu einem neuen Kaninchenfreund ziehen. Ihr mittlerweile dritter Mann, mit dem sie sich auf Anhieb wunderbar verstand. Für mich war es die traurigste Weihnachtszeit, die man sich nur vorstellen kann. Ein Jahr ist das nun her und oft, sehr oft habe ich an meine Löffeltiere gedacht und sie schmerzlich vermisst. Nun also Katzen?

Nimabti Nebelung Katzen Kitten

Bildrechte: Nimbati

Das „ideale“ Haustier für Kinder

„Fragen Sie nicht was Ihr Tier für Sie tun kann, sondern was Sie für Ihr Tier tun können…“ Letztlich müssen sich aber alle miteinander wohl fühlen. Der Prinz und ich dachten schon länger über einen Hund nach. Ich wünschte mir ein Haustier, mit dem die Kinder mehr anfangen könnten. Nicht nur füttern und beobachten, sondern auch kuscheln und spielen. Ein richtiger Spielgefährte und Seelentröster. Ein Hund schien uns ideal. Doch in einer Mietwohnung auch wieder nicht. Außerdem scheute ich das tägliche Gassi gehen bei jedem Wetter, so gerne ich auch raus gehe. Wäre eine Katze also wirklich der beste Kompromiss für uns? In meinem Kopf fing es an zu arbeiten. Mein Herz überholte den Kopf als ich sah wie die kleine Lady sich mit der sonst so scheuen Nachbarskatze anfreundete.

Ein Freigänger oder zwei Hauskatzen?

Das Thema Katze ließ die Mädchen und mich nicht mehr los. Auch die kleine Maid stimmte ihrer Schwester zu: „Katze haben! Nicht Hund!“ Doch die erste große Hürde stellte der Prinz dar. Der war zunächst gar nicht begeistert die neu gewonnene Freiheit und Flexibilität ohne Haustiere nach nur einem Jahr schon wieder aufzugeben. Pläne wurden geschmiedet um den Herrn Papa umzustimmen und schließlich bröckelte seine Abwehr und er zog es in Erwägung.

Nimabti Nebelung Katzen Kitten

Bildrechte: Nimbati

Und auf einmal wird alles immer realer und konkreter. Was wenn die Katze doch keine Schmusekatze ist? Wenn sie sich nicht mit den Kindern versteht? Oder wenn die Kinder ihr nicht die nötige Ruhe gönnen? Wie schrecklich wäre es, wenn die Katze verschwindet, überfahren oder vergiftet wird…
Eine Berg-und-Talfahrt der Gedanken und Gefühle. Vorfreude und Euphorie wechseln sich nun mit Ängsten und Sorgen ab. Der Prinz hatte wohl ähnliche Gedanken, denn er verkündete schließlich seine Bedingungen: wir nehmen zwei Katzen, aber sie bleiben drinnen. Ob reine Wohnungskatzen glücklich sind, wenn sie nie etwas anderes gekannt haben, daran scheiden sich die Geister. Ich hoffe, dass wir zumindest unsere große Terrasse katzensicher machen können, um ihnen so ein wenig Frischluft gönnen zu können.

Ein bisschen wie schwanger…

…führe ich mich gerade auf. *lach* Das Gefühlschaos passt dazu und auch das Warten auf unsere Kätzchen. Ich habe mich nämlich verliebt! Da lag so ein kleiner Kater zusammengerollt auf meiner Hand und schmiegte sich mit seinem Köpfchen an. Als ich nach einer ganzen Weile die Hand wieder unter ihm raus ziehen wollte, kam eine kleine Pfote hinterher und forderte meine Hand zurück. Mein Herz machte einen Hüpfer und an diesem Abend beschwerte ich mich, wie schon lange nicht mehr, beim Prinzen und er gab nach. Der Kleine und seine Brüder sind erst fünf Wochen alt. Es wird also noch etwa zwei Monate dauern bis wir unsere neuen Familienmitglieder begrüßen dürfen. Bis dahin mache ich Katzen-Baby-Shopping und versuche so viel es nur geht über unsere neuen Familienmitglieder und ihre Bedürfnisse zu lernen. Auch die Kinder befinden sich in einer Art Katzen-Boot-Camp. Keine Türen mehr offen stehen lassen, die nach draußen führen, Müll gleich wegräumen, und so weiter.

Ist das aufregend! Hattet ihr Haustiere als Kinder? Und wenn ja, welche? Habt ihr Tipps für uns als Katzen-Neulinge? So und so: Macht euch künftig auf einiges an Cat-Content hier gefasst…

Projekt Kinderzimmer – Spielzeugfrei & Montessori

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Projekt Kinderzimmer Kampf dem Chaos

„Wir schicken das Spielzeug in Urlaub!“

Diesen Vorschlag unterbreitete ich der kleinen Lady neulich, als ihr Zimmer mal wieder aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Irgendwas wurde gesucht, alle Kisten ausgeleert und der Inhalt auf dem Boden verteilt. Kein Wunder, wenn sie dann zum Spielen das Weite sucht und ins Zimmer ihrer Schwester oder ins Wohnzimmer auswandert. Obwohl ich immer wieder am Ausmisten und Reorganisieren bin, haben wir einfach zu viel Spielzeug. Doch kaum möchte man sich von etwas trennen, spielen die Kinder auf einmal damit als wäre es das allerliebste Spielzeug. Wer kennt es?

Obwohl bei uns jedes Spielzeug seinen festen Ort hat, an den es gehört, ist es immer wieder schwierig auch nur einmal in der Woche die Kinder zum Aufräumen zu bewegen damit gesaugt werden kann. Und immer wieder höre ich „Mir ist langweilig! Ich weiß nicht was ich spielen soll!“ Womit mir die kleine Lady wirklich die Augen geöffnet hat war der letzte Besuch im Spielwarenladen. „Ich brauche nichts, Mama. Wir haben doch schon so viel.“ Wie wahr! Und vieles davon habe ich angeschafft, weil ich es so niedlich fand oder der Ansicht war, dass es den Kindern bestimmt gut gefallen wird und ich ihnen eine Freude machen wollte. Darf ich mich da überhaupt beschweren, wenn sie es nicht schaffen Ordnung zu halten?

Spielzeugfrei – Weniger ist mehr

Nach unserem Urlaub wollen wir jetzt das Spielzeug in Urlaub schicken. Alles soll in Kisten verpackt in den Keller wandern. Und dann schauen wir mal welches Spielzeug wirklich vermisst wird und wieder oben einziehen darf. Ich bin schon sehr gespannt, welches Spielzeug zurück verlangt wird. Auch die kleine Lady ist schon aufgeregt und freut sich auf das Experiment.

Die Keller-Kisten werden gut beschriftet und öfter zum Austausch angeboten. Spielzeug, das überhaupt nicht gefragt ist, wird mit der Zeit verkauft oder verschenkt. Ich tue mir etwas schwer damit, denn nicht immer sehen die Kinder ein sich von den Sachen zu trennen, mit denen sie meiner Meinung nach gar nicht mehr spielen. Wie macht ihr das? Heimlich entsorgen, oder aufbewahren bis die Kinder alt genug sind selbst einzusehen, dass sie es nicht mehr brauchen?

Und wie schafft man es, dass Weihnachten und Geburtstage nicht ausarten und wieder so viel Spielzeug hinein geschwemmt wird? Wir haben die letzten Jahre alle gebeten zusammen zu legen für ein großes Geschenk. Aber trotzdem hatten viele zusätzlich ein kleines Geschenk, weil sie ja auch etwas verpacken und übergeben wollten. Auch der Prinz bringt seinen Töchtern gerne eine Kleinigkeit von seinen Dienstreisen mit. Nicht einfach…

Montessori – Hilf mir es selbst zu tun

Das Nächste, was mir wichtig ist: die Kinder sollen möglichst an alles selbst ran kommen in ihren Zimmern. Der kleinen Lady haben wir jetzt zum Beispiel die Kleiderstange in ihrem Kleiderschrank tiefer eingebaut. Aktuell überlege ich noch wie ich die anderen Kleidungsstücke besser zugänglich machen kann. Immerhin haben wir schon mal für alles eine eigene Kiste: Hosen, Pullis, Shirts, Strumpfhosen, usw.

Projekt Kinderzimmer Kleiderschrank auf Augenhöhe

Bei der kleinen Maid würde ich gerne das große Regal, das unsere Kuschel-Leseecke vom Spielbereich trennt, durch ein halbhohes Regal ersetzen. Kleineres Regal, weniger Spielzeug, mehr Übersicht.

Was ich mir davon erhoffe:

  • weniger Spielzeug-Chaos in der Wohnung
  • intensiveres spielen
  • gesteigerte Wertschätzung der Spielsachen

Am meisten muss ich wohl an mir selbst arbeiten. Ich darf nicht mehr so viel für die Kinder anschaffen. Das gilt auch für Kleidung. Immerhin bin ich hier schon auf einem ganz guten Weg und kaufe weniger und dafür wertiger. Manche Sachen kaufe ich auch erst nach, wenn ich merke, dass wir davon zu wenig haben und ich mit dem Waschen nicht hinterher komme.

Projekt Kinderzimmer Umsetzung

  • alle Spielsachen nach Themenbereichen sortiert in Kisten mit Deckel verpacken, beschriften und in den Keller bringen
  • Spielsachen angelehnt an Montessori präsentieren (mit offenen Körben oder Tabletts und alles gut erreichbar)
  • beobachten welche Spielsachen vermisst und zurück verlangt werden
  • beobachten wie sich das Spielverhalten entwickelt
  • Ideen für Geschenke sammeln wie z.B. Verbrauchsmaterialien zum Basteln, Knete, benötigte Kleidung,… und echte Herzenswünsche
  • nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen, verschenken, spenden

Gehen wir es an! Ich bin gespannt und werde euch bei Gelegenheit mal von unseren Fortschritten und Erfahrungen im Projekt Kinderzimmer berichten.

Einblicke in unsere Kinderzimmer: (in aufgeräumtem Zustand) ^-^

Waldtier-Kinderzimmer der kleinen Maid (2) – früher das Zimmer der kleinen Lady
Indianer-Kinderzimmer der kleinen Lady (5)

Erinnerungen an meine großartigen Großeltern

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Wenn aus Eltern Großeltern werden

„Noch besser als euch als Eltern zu haben, ist es euch als Großeltern meiner Kinder zu haben“, las ich neulich auf einer Postkarte. Ja, dachte ich, unsere Kinder haben wirklich großartige Großeltern. Das Generationenkarussell dreht sich immer weiter. Wir werden zu Eltern, unsere Eltern zu Großeltern. Und immer wieder blickt man zurück und denkt an die eigene Kindheit, die eigenen Großeltern. Manchmal frage ich mich was unsere Töchter später von ihren Großeltern in Erinnerung behalten.

Mit den Erinnerungen ist es so eine Sache: Umso älter man wird, umso romantischer malt das Gehirn die Vergangenheit. Geht es euch auch so?

Meine Mama-Oma

Bei meiner Mama-Oma habe ich gerne in den Ferien übernachtet. Meine Cousine wohnte im selben Haus und so hatte ich immer jemanden zum Spielen. Wenn meine Oma Mittagsschlaf machte, bastelte ich Miniatur-Papierflieger und spielte Flughafen. Zwischendurch naschte ich von ihrem Süßstoff. Weia, weia…
Abends haben wir zusammen Western geguckt und dabei zu Abend gegessen. In dem Alter interessierten mich vor allem die Pferde im Western. Auch so manchen Roy Black Film haben wir zusammen gesehen, weshalb ich eine kurze Fanphase für den dunkelhaarigen Schlagersänger hatte.
Weil ich so gerne die kleinen Möhrchen aus den Dosen mit Erbsen und Möhren gegessen habe, hat Oma mir ganz oft eine kleine Dose nur mit Möhrchen gekauft. Mein liebstes Andenken ist ein Wandteller mit Cinderella-Motiv, der in Omas Schlafzimmer über dem Gästebett hing, in dem ich immer geschlafen habe. Und manchmal schickte sie mich zum nahe gelegenen Zeitschriftenhändler um ihr eine Illustrierte zu kaufen und ich durfte mir eine Pferdezeitschrift holen.

Im Sommer habe ich es geliebt wiehernd durch Omas verwinkelten Garten mit den vielen kleinen Wegen zu galoppieren. „Meine Salatschnecke“, hat sie mich genannt, weil ich so gerne grünen Salat gegessen habe. Noch heute machen wir den Salat wie sie damals.

Wie oft stand ich an Weihnachten vor ihrem Weihnachtsbaum und habe versucht mir jedes noch so kleine Detail einzuprägen. Ihre Liebe zu den kleinen Details habe ich wohl geerbt. Jedes Jahr versuche ich aufs Neue ein Weihnachtsfest zu feiern, wie sie es damals ausgerichtet hat. Kleine Tannenzweige und Christbaumfiguren zierten die Servietten beim Abendessen. Es gab überbackene Toasts und Stollen oder ihren legendären Gewürzkuchen. Nach dem Essen warten wir auf das Glöckchenklingeln vom Christkind. Dann durften wir ins Wohnzimmer. Es war einfach gemütlich. Der Inbegriff des Weihnachtsabends.

Meine Papa-Oma und Papa-Opa

Bei den Großeltern väterlicher Seits gab es zwar keinen Garten, aber einen Balkon mit Hollywood-Schaukel und einen super spannenden Dachboden. Ich habe es geliebt, wenn Opa mit mir dort oben im Zwielicht verstecken gespielt hat. Nachmittags haben wir oft einen Spaziergang in den Wald oder auf den Spielplatz gemacht.

Meine Oma hatte schweres Rheuma, was mich aktuell mehr beschäftigt, weil es so aussieht als könnte ich dieses von ihr geerbt haben. Ich erinnere mich an ihre Hände. Wie schwer muss es ihr gefallen sein zu backen, wo sie doch kaum noch einen Stift halten konnte. Und doch hat sie uns immer wieder mit reich gedeckten Kaffeetafeln verwöhnt. Ihre Nougatrolle und die Butterschiffchen haben wir Kinder geliebt. Die Erwachsenen bekamen immer so ein Grinsen ins Gesicht, wenn sie ihre Schwarzwälder Kirschtorte mit reichlich Kirschwasser auftischte. Auch zum Abendessen gab es alles was das Herz begehrte. Gurken- und Bohnensalat, hartgekochte Eier, kleine Gürkchen, alles was den Kindern jemals geschmeckt hatte. Und Laugenbrötchen, weil mein Bruder die so gerne mochte.

Ich erinnere mich, wie Opa immer mit mir in die Besenkammer ging um das geliebte Malzbier zu holen, das es nur bei Oma und Opa gab. Und wie er mir mit einer Engelsgeduld immer wieder meine Lieblingsgeschichten „Abenteuer im Spielzeugland“ und das „Märchen vom heißen Brei“ vorgelesen hat. Oder wie Oma mit mir nachmittags immer und immer wieder Apfelmus kochte. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Selbst als Erwachsene führte oft mein erster Weg in die Küche um den Küchenwecker aufzuziehen, der dann irgendwann schrillte. Ein Spaß, den wir uns als Kinder schon immer machten.

Auch bei diesen Großeltern gab es Weihnachtstraditionen, die mir bis heute in Erinnerungen bleiben. Der große Nußknacker, das kleine Holzkarussell mit den Rehen, das durch vier Kerzen in Bewegung gesetzt wurde und Omas Vanillekipferl.

Was bleibt sind die Erinnerungen

Betrachtet man sich die Erinnerungen an meine Großeltern genauer, so dreht sich vieles um gemeinsam verbrachte Zeit und ums Essen. *lach* So sehen die Prioritäten als Kind wohl aus.

Ein Wort noch zu meinem Mama-Opa. Leider ist er früh gestorben. Meine Mama war gerade mit meinem Bruder schwanger. Ich erinnere mich an eine Episode, als er mit mir schimpfte, weil ich nicht ordentlich am Tisch saß zum Essen. Doch er war wohl ein sehr liebevoller, engagierter Opa, der uns nur viel zu früh verlassen musste.

Welche Erinnerungen habt ihr an eure Großeltern und die Zeit mit ihnen?