Projekt Kinderzimmer – Spielzeugfrei & Montessori

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Projekt Kinderzimmer Kampf dem Chaos

„Wir schicken das Spielzeug in Urlaub!“

Diesen Vorschlag unterbreitete ich der kleinen Lady neulich, als ihr Zimmer mal wieder aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Irgendwas wurde gesucht, alle Kisten ausgeleert und der Inhalt auf dem Boden verteilt. Kein Wunder, wenn sie dann zum Spielen das Weite sucht und ins Zimmer ihrer Schwester oder ins Wohnzimmer auswandert. Obwohl ich immer wieder am Ausmisten und Reorganisieren bin, haben wir einfach zu viel Spielzeug. Doch kaum möchte man sich von etwas trennen, spielen die Kinder auf einmal damit als wäre es das allerliebste Spielzeug. Wer kennt es?

Obwohl bei uns jedes Spielzeug seinen festen Ort hat, an den es gehört, ist es immer wieder schwierig auch nur einmal in der Woche die Kinder zum Aufräumen zu bewegen damit gesaugt werden kann. Und immer wieder höre ich „Mir ist langweilig! Ich weiß nicht was ich spielen soll!“ Womit mir die kleine Lady wirklich die Augen geöffnet hat war der letzte Besuch im Spielwarenladen. „Ich brauche nichts, Mama. Wir haben doch schon so viel.“ Wie wahr! Und vieles davon habe ich angeschafft, weil ich es so niedlich fand oder der Ansicht war, dass es den Kindern bestimmt gut gefallen wird und ich ihnen eine Freude machen wollte. Darf ich mich da überhaupt beschweren, wenn sie es nicht schaffen Ordnung zu halten?

Spielzeugfrei – Weniger ist mehr

Nach unserem Urlaub wollen wir jetzt das Spielzeug in Urlaub schicken. Alles soll in Kisten verpackt in den Keller wandern. Und dann schauen wir mal welches Spielzeug wirklich vermisst wird und wieder oben einziehen darf. Ich bin schon sehr gespannt, welches Spielzeug zurück verlangt wird. Auch die kleine Lady ist schon aufgeregt und freut sich auf das Experiment.

Die Keller-Kisten werden gut beschriftet und öfter zum Austausch angeboten. Spielzeug, das überhaupt nicht gefragt ist, wird mit der Zeit verkauft oder verschenkt. Ich tue mir etwas schwer damit, denn nicht immer sehen die Kinder ein sich von den Sachen zu trennen, mit denen sie meiner Meinung nach gar nicht mehr spielen. Wie macht ihr das? Heimlich entsorgen, oder aufbewahren bis die Kinder alt genug sind selbst einzusehen, dass sie es nicht mehr brauchen?

Und wie schafft man es, dass Weihnachten und Geburtstage nicht ausarten und wieder so viel Spielzeug hinein geschwemmt wird? Wir haben die letzten Jahre alle gebeten zusammen zu legen für ein großes Geschenk. Aber trotzdem hatten viele zusätzlich ein kleines Geschenk, weil sie ja auch etwas verpacken und übergeben wollten. Auch der Prinz bringt seinen Töchtern gerne eine Kleinigkeit von seinen Dienstreisen mit. Nicht einfach…

Montessori – Hilf mir es selbst zu tun

Das Nächste, was mir wichtig ist: die Kinder sollen möglichst an alles selbst ran kommen in ihren Zimmern. Der kleinen Lady haben wir jetzt zum Beispiel die Kleiderstange in ihrem Kleiderschrank tiefer eingebaut. Aktuell überlege ich noch wie ich die anderen Kleidungsstücke besser zugänglich machen kann. Immerhin haben wir schon mal für alles eine eigene Kiste: Hosen, Pullis, Shirts, Strumpfhosen, usw.

Projekt Kinderzimmer Kleiderschrank auf Augenhöhe

Bei der kleinen Maid würde ich gerne das große Regal, das unsere Kuschel-Leseecke vom Spielbereich trennt, durch ein halbhohes Regal ersetzen. Kleineres Regal, weniger Spielzeug, mehr Übersicht.

Was ich mir davon erhoffe:

  • weniger Spielzeug-Chaos in der Wohnung
  • intensiveres spielen
  • gesteigerte Wertschätzung der Spielsachen

Am meisten muss ich wohl an mir selbst arbeiten. Ich darf nicht mehr so viel für die Kinder anschaffen. Das gilt auch für Kleidung. Immerhin bin ich hier schon auf einem ganz guten Weg und kaufe weniger und dafür wertiger. Manche Sachen kaufe ich auch erst nach, wenn ich merke, dass wir davon zu wenig haben und ich mit dem Waschen nicht hinterher komme.

Projekt Kinderzimmer Umsetzung

  • alle Spielsachen nach Themenbereichen sortiert in Kisten mit Deckel verpacken, beschriften und in den Keller bringen
  • Spielsachen angelehnt an Montessori präsentieren (mit offenen Körben oder Tabletts und alles gut erreichbar)
  • beobachten welche Spielsachen vermisst und zurück verlangt werden
  • beobachten wie sich das Spielverhalten entwickelt
  • Ideen für Geschenke sammeln wie z.B. Verbrauchsmaterialien zum Basteln, Knete, benötigte Kleidung,… und echte Herzenswünsche
  • nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen, verschenken, spenden

Gehen wir es an! Ich bin gespannt und werde euch bei Gelegenheit mal von unseren Fortschritten und Erfahrungen im Projekt Kinderzimmer berichten.

Einblicke in unsere Kinderzimmer: (in aufgeräumtem Zustand) ^-^

Waldtier-Kinderzimmer der kleinen Maid (2) – früher das Zimmer der kleinen Lady
Indianer-Kinderzimmer der kleinen Lady (5)

Besuch in Berlin bei kleinen und großen Freunden

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Dieses Jahr waren wir schon in Paris, in Prag und drei wunderbare Wochen in Österreich am Millstätter See und nun waren wir erneut in Tschechien und sind von dort aus weiter gefahren nach Berlin. In Sachen Fernweh und Tapetenwechsel kann ich mich also nicht beschweren. Ich reise gerne und seit wir Kinder haben, sehe ich alles noch einmal mit anderen Augen. Jeder Tagesausflug wird zum Abenteuer und ich kann ohne schiefe Blicke zu ernten in die ganzen Kinder-Attraktionen gehen. *kicher*

Berlin Karls Erdbeerhof Rechenzentrum

Freizeitprogramm in Berlin: Erdbeerhof und Asia-Futtertempel

Auch in Berlin war unser Programm eine bunte Mischung für Groß und Klein. Wenn es zu Karls Erdbeerhof geht, ist für jeden was dabei. Die Kinder freuen sich auf das Tobeland, die Hüpfkissen, die Sackrutsche und das Traktor fahren. Ich liebe es durch die Regale des Hofladens zu schlendern und hier und da etwas an den Probierständen zu naschen. Dieses Mal haben der Prinz und ich in der Halloween-Ecke zugeschlagen und uns mit neuen Grusel-Accessoires ausgerüstet.

Berlin Karls Erdbeerhof

Inzwischen gehört ein Besuch bei Karls Erlebnis-Dorf genauso zum festen Programm unserer Berlin-Aufenthalte, wie die super gute Pizza von Saris Held. Dieses Mal haben uns die Berliner Freunde jedoch zu einem weiteren kulinarischen Highlight entführt, das großes Potential hat es künftig auf unsere Berlin To Do Liste zu schaffen. Wir waren im All Seasons, einem asiatischen All-you-can-eat Restaurant. Neben den üblichen asiatischen Köstlichkeiten eines Chinarestaurants gab es unter anderem auch eine Station mit Sushi und eine für Nachtisch mit Schokobrunnen. Jajaja… ein halbes Kilo mehr dank der böhmischen Küche und nun noch ein halbes nach Berlin. *lach*

Berlin All Seasons Sushi
Für die Kinder war auch gesorgt. Es gab einen kleinen Indoorspielplatz und ein Kino, in dem Disneyfilme liefen. Erst eine Runde toben, dann ein paar Leckereien vom Buffet naschen und im Kino ausruhen, während die Eltern sich in aller Ruhe kugelrund futtern. Lecker war’s!!!

Kleine und große Freunde

Es ist jedes Mal aufs Neue spannend zu sehen wie sich die Freundschaft unserer Kinder von Besuch zu Besuch entwickelt. Schließlich sehen sie sich auch nur etwa zwei Mal im Jahr. Bei den Großen hat man das Gefühl, dass sie inzwischen direkt an vergangene Besuche anknüpfen. Sie verschwinden in das Zimmer des Minihelden und man hört es nur noch kichern. Die beiden Kleinen sind nur ein halbes Jahr auseinander, doch bisher haben sie eher nebeneinander her gespielt. Dieses Mal gab es zunächst etwas Kampf ums Spielzeug. Immerhin waren wir im Zimmer des Heldenkindes untergebracht und er musste von Null auf gleich sein Revier und alles Spielzeug darin teilen. Doch das gemeinsame Interesse für die Paw Patrol Hunde hat schließlich das Eis zwischen ihm und der kleinen Maid zum Schmelzen gebracht. Es war zu süß den beiden beim spielen, toben und knuddeln zuzusehen. Als wir schließlich die Heimreise antreten mussten, gab es schon das eine oder andere Abschiedstränchen.

Berlin Heldengarten

Wir Großen haben Abends den Han Solo Film und Deadpool geguckt. Der Held und der Prinz haben zusammen ein paar Nintendo Labo-Sets für die Switch aufgebaut und ausgiebig getestet. Sari und ich waren in der Zwischenzeit begeistert in ihren Stoffkisten am wühlen. Außerdem konnten wir erneut den Minihelden auf einem Fußball-Turnier anfeuern (nur gaaanz leise, damit die Spieler nicht abgelenkt werden) und haben sonnige Stunden im Garten der Heldenfamilie und auf dem nahe gelegenen Spielplatz verbracht.

Und wohin geht es nächstes Mal?

Wenn es nach mir ginge, dann auf ein verlängertes Wochenende nach London nächstes Frühjahr. Ich habe mich einfach in London verliebt und würde so gerne auch mal die Harry Potter Studios besuchen. Mal sehen, mal sehen.

Erinnerungen an meine großartigen Großeltern

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Wenn aus Eltern Großeltern werden

„Noch besser als euch als Eltern zu haben, ist es euch als Großeltern meiner Kinder zu haben“, las ich neulich auf einer Postkarte. Ja, dachte ich, unsere Kinder haben wirklich großartige Großeltern. Das Generationenkarussell dreht sich immer weiter. Wir werden zu Eltern, unsere Eltern zu Großeltern. Und immer wieder blickt man zurück und denkt an die eigene Kindheit, die eigenen Großeltern. Manchmal frage ich mich was unsere Töchter später von ihren Großeltern in Erinnerung behalten.

Mit den Erinnerungen ist es so eine Sache: Umso älter man wird, umso romantischer malt das Gehirn die Vergangenheit. Geht es euch auch so?

Meine Mama-Oma

Bei meiner Mama-Oma habe ich gerne in den Ferien übernachtet. Meine Cousine wohnte im selben Haus und so hatte ich immer jemanden zum Spielen. Wenn meine Oma Mittagsschlaf machte, bastelte ich Miniatur-Papierflieger und spielte Flughafen. Zwischendurch naschte ich von ihrem Süßstoff. Weia, weia…
Abends haben wir zusammen Western geguckt und dabei zu Abend gegessen. In dem Alter interessierten mich vor allem die Pferde im Western. Auch so manchen Roy Black Film haben wir zusammen gesehen, weshalb ich eine kurze Fanphase für den dunkelhaarigen Schlagersänger hatte.
Weil ich so gerne die kleinen Möhrchen aus den Dosen mit Erbsen und Möhren gegessen habe, hat Oma mir ganz oft eine kleine Dose nur mit Möhrchen gekauft. Mein liebstes Andenken ist ein Wandteller mit Cinderella-Motiv, der in Omas Schlafzimmer über dem Gästebett hing, in dem ich immer geschlafen habe. Und manchmal schickte sie mich zum nahe gelegenen Zeitschriftenhändler um ihr eine Illustrierte zu kaufen und ich durfte mir eine Pferdezeitschrift holen.

Im Sommer habe ich es geliebt wiehernd durch Omas verwinkelten Garten mit den vielen kleinen Wegen zu galoppieren. „Meine Salatschnecke“, hat sie mich genannt, weil ich so gerne grünen Salat gegessen habe. Noch heute machen wir den Salat wie sie damals.

Wie oft stand ich an Weihnachten vor ihrem Weihnachtsbaum und habe versucht mir jedes noch so kleine Detail einzuprägen. Ihre Liebe zu den kleinen Details habe ich wohl geerbt. Jedes Jahr versuche ich aufs Neue ein Weihnachtsfest zu feiern, wie sie es damals ausgerichtet hat. Kleine Tannenzweige und Christbaumfiguren zierten die Servietten beim Abendessen. Es gab überbackene Toasts und Stollen oder ihren legendären Gewürzkuchen. Nach dem Essen warten wir auf das Glöckchenklingeln vom Christkind. Dann durften wir ins Wohnzimmer. Es war einfach gemütlich. Der Inbegriff des Weihnachtsabends.

Meine Papa-Oma und Papa-Opa

Bei den Großeltern väterlicher Seits gab es zwar keinen Garten, aber einen Balkon mit Hollywood-Schaukel und einen super spannenden Dachboden. Ich habe es geliebt, wenn Opa mit mir dort oben im Zwielicht verstecken gespielt hat. Nachmittags haben wir oft einen Spaziergang in den Wald oder auf den Spielplatz gemacht.

Meine Oma hatte schweres Rheuma, was mich aktuell mehr beschäftigt, weil es so aussieht als könnte ich dieses von ihr geerbt haben. Ich erinnere mich an ihre Hände. Wie schwer muss es ihr gefallen sein zu backen, wo sie doch kaum noch einen Stift halten konnte. Und doch hat sie uns immer wieder mit reich gedeckten Kaffeetafeln verwöhnt. Ihre Nougatrolle und die Butterschiffchen haben wir Kinder geliebt. Die Erwachsenen bekamen immer so ein Grinsen ins Gesicht, wenn sie ihre Schwarzwälder Kirschtorte mit reichlich Kirschwasser auftischte. Auch zum Abendessen gab es alles was das Herz begehrte. Gurken- und Bohnensalat, hartgekochte Eier, kleine Gürkchen, alles was den Kindern jemals geschmeckt hatte. Und Laugenbrötchen, weil mein Bruder die so gerne mochte.

Ich erinnere mich, wie Opa immer mit mir in die Besenkammer ging um das geliebte Malzbier zu holen, das es nur bei Oma und Opa gab. Und wie er mir mit einer Engelsgeduld immer wieder meine Lieblingsgeschichten „Abenteuer im Spielzeugland“ und das „Märchen vom heißen Brei“ vorgelesen hat. Oder wie Oma mit mir nachmittags immer und immer wieder Apfelmus kochte. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Selbst als Erwachsene führte oft mein erster Weg in die Küche um den Küchenwecker aufzuziehen, der dann irgendwann schrillte. Ein Spaß, den wir uns als Kinder schon immer machten.

Auch bei diesen Großeltern gab es Weihnachtstraditionen, die mir bis heute in Erinnerungen bleiben. Der große Nußknacker, das kleine Holzkarussell mit den Rehen, das durch vier Kerzen in Bewegung gesetzt wurde und Omas Vanillekipferl.

Was bleibt sind die Erinnerungen

Betrachtet man sich die Erinnerungen an meine Großeltern genauer, so dreht sich vieles um gemeinsam verbrachte Zeit und ums Essen. *lach* So sehen die Prioritäten als Kind wohl aus.

Ein Wort noch zu meinem Mama-Opa. Leider ist er früh gestorben. Meine Mama war gerade mit meinem Bruder schwanger. Ich erinnere mich an eine Episode, als er mit mir schimpfte, weil ich nicht ordentlich am Tisch saß zum Essen. Doch er war wohl ein sehr liebevoller, engagierter Opa, der uns nur viel zu früh verlassen musste.

Welche Erinnerungen habt ihr an eure Großeltern und die Zeit mit ihnen?

Freitagslieblinge – Mamishopping und Wasserspielplatz

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Nicht immer lässt sich unser Wochenrückblick so perfekt in die Themengebiete von Berlin Mitte Moms „Freitagslieblinge“ einordnen, doch diese Woche passt es wirklich gut. Daher heute ein Wochenrückblick zu den Kategorien Lieblingsessen, -buch, -moment mit den Kindern und für mich allein, sowie meine Inspiration(en) der Woche.

Lieblingsessen

Auch diese Woche wurde wieder fleißig gethermomixt. Es gab zum Beispiel ein sehr leckeres Ratatouille mit Couscous. Mein Lieblingsessen der Woche war aber der leckere, kunterbunte Salat mit Rostbratwürstchen. Yummy! Komisches Gefühl mal wieder eine Mahlzeit ganz ohne Thermomix zuzubereiten. Aber manchmal ist eben simple best.

Freitagslieblinge Lieblingsessen Salat mit RostbratwürstchenIhr seht schon: ich habe mich ziemlich schnell an unser neues Helferlein gewöhnt. Ich liebe es damit neue Rezepte auszuprobieren. Außerdem sind die Kinder derzeit in einer Probierphase. Das muss ausgenutzt werden. Es gibt da diese „das-kenne-ich-nicht-das-esse-ich-nicht“-Phasen und die „ich-probiere-zumindest-einmal-und-entscheide-dann“-Phasen. *lach* Wer kennt’s?

Lieblingsbuch

Die Kinder haben diese Woche die Tiptoi-Bücher wieder für sich entdeckt. Lange Zeit lag der Stift samt Büchern nur im Schrank, doch inzwischen kommt auch die kleine Maid damit zurecht und hat sich begeistert die Tierstimmen im Bilderlexikon Tiere (Affiliate Link) angehört. Bei der kleinen Lady blüht gerade das Dinofieber wieder auf und so hat sie sich das Buch Expedition Wissen Dinosaurier (Affiliate Link) vorgenommen.

Freitagslieblinge Lieblingsbuch TiptoiWir haben bisher nur drei Tiptoi-Bücher und zwei Dinofiguren, weil sich die Begeisterung dafür, wie gesagt, bisher eher in Grenzen hielt. Mal sehen ob das Interesse bei unserem Vorschulkind nun wächst.
Ich lese zur Zeit Muss es denn gleich für immer sein von Sophie Kinsella (Affiliate Link). Ich bin schon lange ein großer Fan der Shopaholic-Autorin. Auch ihr neuestes Werk ist sehr amüsant, wenn auch bisher nicht ganz so der Überflieger, wie so manch anderer Titel von ihr.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Am Dienstag hatten wir hier nochmal über 30 Grad und so habe ich die Kinder ins Auto gepackt und bin mit ihnen nach Mainz in den Volkspark gefahren. Dort gibt es einen sehr schönen Wasserspielplatz, eine kleine Bimmelbahn und auch der normale „trockene“ Spielplatz ist klasse. Da der Prinz ohnehin noch einen Termin hatte, sind wir drei Mädels bis zum Abendessen geblieben.

Freitagslieblinge Wasserspielplatz Volkspark Mainz

Früher wäre so etwas für mich undenkbar gewesen. Mit dem Auto an einen Ort fahren, den ich nicht kenne. Mich beim Fahren nur aufs Navi verlassen. Nicht wissen wie und wo ich vor Ort parken kann. Noch dazu allein mit beiden Kindern. Alleine mit ihnen ins Restaurant gehen…
Früher bin ich jeden Weg erst einmal gemeinsam mit meinen Eltern oder dem Prinzen abgefahren. Der Gedanken an Dienstreisen an fremde Orte, wo vielleicht andere Sprachen gesprochen wurden, bereiteten mir Bauchschmerzen. Heute begleite ich den Prinzen auf Dienstreisen nach London oder Prag und bin dort mit beiden (Klein-)Kindern alleine unterwegs. Wow! Wie ist das nur gekommen? Die Kinder haben mir wohl einige Lektionen in Sachen Mut und Spontanität erteilt. Heute denke ich manchmal: Als Mami kann man einfach ALLES schaffen. Tschakka!

Lieblingsmoment nur für mich

Wenn im Mami-Alltag eins zu kurz kommt, dann ist es Zeit allein für sich. Doch am Montag war ich mit der Mamifreundin zum Shoppen verabredet. Nur wir beide, während die Omas unsere Kinder bespaßten. Es war herrlich! Wir waren noch nie alleine zusammen einkaufen. Seltsam, oder? Das machen Freundinnen doch eigentlich ständig. Doch so ist das, wenn man sich in der Schwangerschaft kennen lernt und danach Thema Nummer 1 die Kinder sind.
Mein Ziel war es dieses Mal wirklich für mich zu shoppen, nicht für die Kinder. Und ich habe ein süßes Shirt mit herbstlichem Muster gefunden und eine Kuscheljacke. Beides in beerenrot. Oha, eine neue Farbe in meinem Kleiderschrank. Passt das in mein Capsule Wardrobe Prinzip? Mit so einer Kuscheljacke liebäugel ich schon länger und da das neue Shirt super zu meinem geliebten dunkelgrünen Cordrock passt, würde ich sagen ja. Auch wenn die überwiegende Farbe in meinem Kleiderschrank marineblau ist, darf diese neue Farbe Einzug halten.

Inspiration der Woche

Sehr süß fand ich die Idee für Brotboxen-Mantras von Familienjahr. Jaja, bei mir stehen schon alle Zeichen auf Vorschul-Mama.
Da wir oft spontan Besuch bekommen, hat mir auch Fräulein Ordnungs „6-Punkte-Plan wenn sich spontan Besuch ankündigt und Dein Heim aussieht wie Sau“ gefallen. Jetzt fehlt mir nur noch ein Plan wie ich NACH Kinderbesuch ruckizucki wieder Ordnung bekomme. *lach* Besonders, wenn die kleine Lady wieder einmal beschließt mit ihrer Freundin ihr Zimmer in eine Backstube zu verwandeln und sämtliche Backzutaten von mir in ihrem Zimmer verteilt. Arg!
Nicht direkt Inspiration, aber doch ein Gefühl von „Ja, geht mir genauso“ mit einem lachenden und einem weinenden Auge löste der Artikel „Meine Brüste haben Suizid begangen. Status quo nach zwei Kindern“ bei 2KindChaos aus.

Soweit zu unserer letzten Woche. Der vielleicht wirklich letzten Woche mit sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr. Immerhin sind schon bald Herbstferien. Da darf auch das Wetter langsam herbstlich werden. Auf in eine wunderbare herbstliche Woche!

Unser Sommerurlaub am Millstätter See in Österreich

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Sommerurlaub

Inzwischen liegt unser Sommerurlaub am Millstätter See schon wieder einen Monat zurück. Der Herbst klopft an, auch wenn der Spätsommer ihm noch nicht ganz das Feld räumen möchte. Zeit noch einmal zurück zu blicken auf drei wunderbare Wochen voller Familienzeit, Strand, Berge und mehr.

Familienurlaub am Millstätter See

Seit 35 Jahren machen wir nun Familienurlaub in Österreich am Millstätter See in Kärnten. Für mich ist der wunderschöne See mit seiner Bergkulisse wie eine zweite Heimat, mit der ich viele glückliche Kindheitserinnerungen verbinde. Als ich das erste Mal als Mama an diesen besonderen Ort zurückkehrte, sprudelte mein Herz über vor Glücksgefühlen. Wir waren damals mit Freunden im Urlaub am Mondsee und machten von dort aus einen Tagesausflug an „meinen“ See. Es war der schönste Tag des ganzen Urlaubs.

Sommerurlaub Strand

I love Camping in drei Varianten

In der Zwischenzeit haben wir verschiedene Campingerfahrungen am Millstätter See gemacht. Als der Prinz und ich noch ohne Kinder unterwegs waren, haben wir neben dem Wohnwagen meiner Eltern gezeltet. Mit dem Wohnwagen mit Vorzelt nebenan, war für ausreichend Komfort gesorgt: Kühlschrank, Steckdose und etwas mehr Platz für Schlechtwettertage.

Für unseren ersten Urlaub mit der kleinen Lady am Millstätter See entschieden wir uns für einen Mietwohnwagen mit Vorzelt. Und auch für den ersten Urlaub mit beiden Kindern entschieden wir uns für diese Variante. Sicher kann man auch mit einem Baby schon zelten, aber nachts wird es in den Bergen oft ganz schön kalt.

Sommerurlaub Mobilwohnheim

Dieses Jahr haben wir uns sogar noch etwas mehr Luxus gegönnt und uns zum ersten Mal in einem sogenannten Mobilwohnheim eingenistet. Diese kleinen Hüttchen haben eine großzügige Veranda, so dass man sich mitten in der Natur fühlt, wie beim Campen. Zugleich bieten sie aber den Komfort eines kleinen Appartements. Es gibt eine Küche mit Herd und Kühlschrank, ein Bad, eine Dusche und sogar eine Klimaanlage. Wir fanden es vor allem sehr praktisch mit den Kindern nicht die Gemeinschaftssanitäranlagen aufsuchen zu müssen. Man kann mal eben duschen und die Kinder spielen in Sichtweite.

Unsere Highlights im Sommerurlaub 2018

Unangefochtener Höhepunkt dieses Sommers: die kleine Lady hat im Urlaub schwimmen gelernt! Ohne Schwimmschule, ganz klassisch mit Muttern, die ihr die Schwimmflügel gemopst und gerufen hat „Los, schwimm!“ *lach* Dann haben wir den Pool in drei Etappen eingeteilt: Wasserratte (drittelster Pool), Delfin (halber Pool) und Meerjungfrau (ganze Poollänge). Ab da war die kleine Lady nicht mehr zu halten und wollte die einzelnen Etappen erreichen, was ihr in nur zwei Tagen auch gelungen ist.

Sommerurlaub Abendstimmung See und Camping

Gerne erinnern wir uns auch den Spaziergang mit dem Bollerwagen zu einem weiter entfernten Spielplatz. Kaum waren wir angekommen, fing es an zu regnen. Ich meinte noch zum Prinzen „solange es nicht anfängt zu gewittern, bleiben wir noch“ und in dem Moment blitzte es und das leichte Tröpfeln verwandelte sich in einen Platzregen. Wir packten die Kinder in den Bollerwagen und flitzten heimwärts, als der schönste Regenbogen, den wir je gesehen haben vor den Bergen erschien. So kräftige Farben und gedoppelt… Wir waren pitschnass, aber dieser Anblick entschädigte für alles.

Sommerurlaub Schmankerln: Käsespätzle und Eispalatschinke

Und dann war da noch die Mondfinsternis. Wir waren extra auf einen Berg gefahren, doch es war ziemlich bewölkt. Die Kinder hatten irgendwann keine Geduld mehr und wurden müde, also fuhren wir zurück. Doch kaum waren wir auf dem Campingplatz zurück, klarte es auf und wir konnten doch noch den Blutmond bewundern.

Die erste Urlaubswoche war für die kleine Maid und mich etwas anstrengend. Zwei weitere Backenzähne machten sich auf den Vormarsch und raubten uns die Nachtruhe. Als sie einmal gar nicht zur Ruhe kam, schnallte ich mir die Trage um und wir machten eine Nachtwanderung. Wie still und dunkel es in den Bergen nachts ist! Sogar die Straßenlaternen waren ausgeschaltet. Und über uns ein Sternenhimmel wie aus dem Bilderbuch.

Sommerurlaub Dinoschatzsuche

Dann haben wir noch eine Dino-Schnitzeljagd mit Schatzsuche veranstaltet. Als Schatz hatten wir eingegipste Dino-Skelette versteckt. Die Idee einen Weg mit Pfeilen aus Straßenkreide zu markieren, wurde in den folgenden Tagen und Wochen von zahlreichen Kindern übernommen. Das reinste Pfeile-Chaos. *lach*

Me-Time im Familienurlaub

Urlaub zusammen mit den (Groß-)Eltern können wir nur empfehlen. So konnten der Prinz und meine Wenigkeit seit langem mal wieder ein Date zu zweit verbringen. Es war wunderbar! Wir waren lecker essen und haben danach noch einen Spaziergang gemacht. Steinchen flitschen lassen, Sonnenuntergang beobachten, herumalbern und turteln… Hachz…

Sommerurlaub Date Eisbecher

Sommerurlaub Date am und im See

Und abends war der Prinz so manches Mal mit unseren Mädchen noch eine Runde auf dem nahe gelegenen Spielplatz, so dass ich seit langem mal wieder Zeit zum Manga lesen fand. Perfekt dazu passte natürlich die Hängematte, mit der mich meine Eltern überrascht haben. Wir haben sie einfach zwischen zwei Pfeiler der Veranda unseres Mobilwohnheims gespannt. Herrlich!

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Hängematte

Drei weitere Maru-Highlights unseres Sommerurlaubs: Ich habe eine petrolfarbene Caprihose gefunden, die mir passt. So lange wünsche ich mir schon eine Hose in einer trendigen Farbe, aber entweder passten sie nicht, oder die Farbe stand mir nicht. Dieses Mal passte beides! Dann gab es noch zwei kulinarische Hochgenüsse, nämlich die Erbsensuppe mit Würstchen auf der Lammersdorfer Hütte und ich habe ein Erdbeer-Mochi gegessen. Stellt euch vor wie wohl Wölkchen im Abendrot schmecken. Genau so!!! *kicher*

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Kaiserschmarrn

Es war ein wunderbarer Urlaub. Das Wetter war klasse. Warm, aber nicht zu heiß. Und wenn man in die zweite Heimat fährt mit Menschen, die das Herz zum tanzen und lachen bringen, kann es nur eine tolle Zeit werden.

Sommerurlaub MeTime Manga lesen

Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Urlaub an „unserem“ See, aber jetzt steht erst mal noch ein Herbst-Urlaub an.