Unser Sommerurlaub am Millstätter See in Österreich

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Sommerurlaub

Inzwischen liegt unser Sommerurlaub am Millstätter See schon wieder einen Monat zurück. Der Herbst klopft an, auch wenn der Spätsommer ihm noch nicht ganz das Feld räumen möchte. Zeit noch einmal zurück zu blicken auf drei wunderbare Wochen voller Familienzeit, Strand, Berge und mehr.

Familienurlaub am Millstätter See

Seit 35 Jahren machen wir nun Familienurlaub in Österreich am Millstätter See in Kärnten. Für mich ist der wunderschöne See mit seiner Bergkulisse wie eine zweite Heimat, mit der ich viele glückliche Kindheitserinnerungen verbinde. Als ich das erste Mal als Mama an diesen besonderen Ort zurückkehrte, sprudelte mein Herz über vor Glücksgefühlen. Wir waren damals mit Freunden im Urlaub am Mondsee und machten von dort aus einen Tagesausflug an „meinen“ See. Es war der schönste Tag des ganzen Urlaubs.

Sommerurlaub Strand

I love Camping in drei Varianten

In der Zwischenzeit haben wir verschiedene Campingerfahrungen am Millstätter See gemacht. Als der Prinz und ich noch ohne Kinder unterwegs waren, haben wir neben dem Wohnwagen meiner Eltern gezeltet. Mit dem Wohnwagen mit Vorzelt nebenan, war für ausreichend Komfort gesorgt: Kühlschrank, Steckdose und etwas mehr Platz für Schlechtwettertage.

Für unseren ersten Urlaub mit der kleinen Lady am Millstätter See entschieden wir uns für einen Mietwohnwagen mit Vorzelt. Und auch für den ersten Urlaub mit beiden Kindern entschieden wir uns für diese Variante. Sicher kann man auch mit einem Baby schon zelten, aber nachts wird es in den Bergen oft ganz schön kalt.

Sommerurlaub Mobilwohnheim

Dieses Jahr haben wir uns sogar noch etwas mehr Luxus gegönnt und uns zum ersten Mal in einem sogenannten Mobilwohnheim eingenistet. Diese kleinen Hüttchen haben eine großzügige Veranda, so dass man sich mitten in der Natur fühlt, wie beim Campen. Zugleich bieten sie aber den Komfort eines kleinen Appartements. Es gibt eine Küche mit Herd und Kühlschrank, ein Bad, eine Dusche und sogar eine Klimaanlage. Wir fanden es vor allem sehr praktisch mit den Kindern nicht die Gemeinschaftssanitäranlagen aufsuchen zu müssen. Man kann mal eben duschen und die Kinder spielen in Sichtweite.

Unsere Highlights im Sommerurlaub 2018

Unangefochtener Höhepunkt dieses Sommers: die kleine Lady hat im Urlaub schwimmen gelernt! Ohne Schwimmschule, ganz klassisch mit Muttern, die ihr die Schwimmflügel gemopst und gerufen hat „Los, schwimm!“ *lach* Dann haben wir den Pool in drei Etappen eingeteilt: Wasserratte (drittelster Pool), Delfin (halber Pool) und Meerjungfrau (ganze Poollänge). Ab da war die kleine Lady nicht mehr zu halten und wollte die einzelnen Etappen erreichen, was ihr in nur zwei Tagen auch gelungen ist.

Sommerurlaub Abendstimmung See und Camping

Gerne erinnern wir uns auch den Spaziergang mit dem Bollerwagen zu einem weiter entfernten Spielplatz. Kaum waren wir angekommen, fing es an zu regnen. Ich meinte noch zum Prinzen „solange es nicht anfängt zu gewittern, bleiben wir noch“ und in dem Moment blitzte es und das leichte Tröpfeln verwandelte sich in einen Platzregen. Wir packten die Kinder in den Bollerwagen und flitzten heimwärts, als der schönste Regenbogen, den wir je gesehen haben vor den Bergen erschien. So kräftige Farben und gedoppelt… Wir waren pitschnass, aber dieser Anblick entschädigte für alles.

Sommerurlaub Schmankerln: Käsespätzle und Eispalatschinke

Und dann war da noch die Mondfinsternis. Wir waren extra auf einen Berg gefahren, doch es war ziemlich bewölkt. Die Kinder hatten irgendwann keine Geduld mehr und wurden müde, also fuhren wir zurück. Doch kaum waren wir auf dem Campingplatz zurück, klarte es auf und wir konnten doch noch den Blutmond bewundern.

Die erste Urlaubswoche war für die kleine Maid und mich etwas anstrengend. Zwei weitere Backenzähne machten sich auf den Vormarsch und raubten uns die Nachtruhe. Als sie einmal gar nicht zur Ruhe kam, schnallte ich mir die Trage um und wir machten eine Nachtwanderung. Wie still und dunkel es in den Bergen nachts ist! Sogar die Straßenlaternen waren ausgeschaltet. Und über uns ein Sternenhimmel wie aus dem Bilderbuch.

Sommerurlaub Dinoschatzsuche

Dann haben wir noch eine Dino-Schnitzeljagd mit Schatzsuche veranstaltet. Als Schatz hatten wir eingegipste Dino-Skelette versteckt. Die Idee einen Weg mit Pfeilen aus Straßenkreide zu markieren, wurde in den folgenden Tagen und Wochen von zahlreichen Kindern übernommen. Das reinste Pfeile-Chaos. *lach*

Me-Time im Familienurlaub

Urlaub zusammen mit den (Groß-)Eltern können wir nur empfehlen. So konnten der Prinz und meine Wenigkeit seit langem mal wieder ein Date zu zweit verbringen. Es war wunderbar! Wir waren lecker essen und haben danach noch einen Spaziergang gemacht. Steinchen flitschen lassen, Sonnenuntergang beobachten, herumalbern und turteln… Hachz…

Sommerurlaub Date Eisbecher

Sommerurlaub Date am und im See

Und abends war der Prinz so manches Mal mit unseren Mädchen noch eine Runde auf dem nahe gelegenen Spielplatz, so dass ich seit langem mal wieder Zeit zum Manga lesen fand. Perfekt dazu passte natürlich die Hängematte, mit der mich meine Eltern überrascht haben. Wir haben sie einfach zwischen zwei Pfeiler der Veranda unseres Mobilwohnheims gespannt. Herrlich!

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Hängematte

Drei weitere Maru-Highlights unseres Sommerurlaubs: Ich habe eine petrolfarbene Caprihose gefunden, die mir passt. So lange wünsche ich mir schon eine Hose in einer trendigen Farbe, aber entweder passten sie nicht, oder die Farbe stand mir nicht. Dieses Mal passte beides! Dann gab es noch zwei kulinarische Hochgenüsse, nämlich die Erbsensuppe mit Würstchen auf der Lammersdorfer Hütte und ich habe ein Erdbeer-Mochi gegessen. Stellt euch vor wie wohl Wölkchen im Abendrot schmecken. Genau so!!! *kicher*

Sommerurlaub Lammersdorfer Hütte Kaiserschmarrn

Es war ein wunderbarer Urlaub. Das Wetter war klasse. Warm, aber nicht zu heiß. Und wenn man in die zweite Heimat fährt mit Menschen, die das Herz zum tanzen und lachen bringen, kann es nur eine tolle Zeit werden.

Sommerurlaub MeTime Manga lesen

Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Urlaub an „unserem“ See, aber jetzt steht erst mal noch ein Herbst-Urlaub an.

Kann man heute noch mit Kindern in den Zirkus gehen?

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Der Zirkus ist in der Stadt!

Wart ihr als Kind auch so gerne im Zirkus? Ich habe es geliebt! Zuhause wurde dann das Kinderzimmer zur Manege und unsere Eltern zu mancher Vorstellung eingeladen. Am meisten hatten es mir die Tierdressuren angetan. Die Artisten und Clowns machten die Zirkus-Magie komplett.

Zirkus mit Kindern besuchen?

Als wir neulich durch den Nachbarort fuhren, entdeckte die kleine Lady ein großes Plakat mit einem Clown darauf. „Mama, da ist ein Zirkus-Plakat! Da will ich hin!“, rief sie aufgeregt. Wir waren an Ostern mit den Mädchen in der Yakari-Pferdeshow, was schon sehr nah an eine Zirkusvorstellung ran kommt, doch in einem richtigen Zirkus waren wir mit ihnen bis dahin noch nicht. Am Abend erzählte die kleine Lady ihrem Papa von dem Plakat und auch die nächsten Tage ließ sie das Thema nicht los. So beschlossen wir am Wochenende eine Vorstellung zu besuchen. Und ich freute mich riesig darauf!

Tiere im Zirkus – Ein neues Bewusstsein für Tierrechte

Bei der Recherche wie viel Geld wir wohl für den Eintritt brauchen würden, stieß ich auf diverse News-Meldungen zu besagtem Zirkus. Er hatte Besuch von den Tierschützern. Klar, von sowas hört man inzwischen ständig. Aber ich las weiter. Einträge bei PETA, Stellungnahmen des Zirkusdirektors. Und irgendwie war meine Vorfreude auf die bunte Zirkuswelt meiner Kindheit auf einmal etwas getrübt.

Als Schulkind beschloss ich irgendwann nicht mehr auf dem Jahrmarkt auf Ponys zu reiten. Ich hatte in meinen Pferdezeitschriften gelesen wie viel Stress diese bei Kindern beliebte Attraktion für die Ponys bedeutete. Wie schlecht die Haltung dieser Kleinpferde oft war. Inzwischen verzichten viele Jahrmärkte bewusst auf diese Attraktion. Den Tieren zuliebe.

Die Stadt, in der die bunte Zirkuswelt zu Gast war, hatte den Auftritt von Wildtieren untersagt. Das bedeutete keine Kamele, nur Hunde, Pferde und Esel in der Manege. Ich erinnerte mich an Auftritte von Elefanten und wie in der Pause in den großen Zirkussen die Manege in einen riesigen Käfig umgebaut wurde für den Auftritt der Löwen und Tiger. Die Zeiten haben sich geändert. Dann eben Zirkus ohne Tiere?

Ist Zirkus ohne Tiere nur noch Varieté?

Ein kleines bisschen kann ich auch den Zirkusdirektor verstehen, der sagt, dass er in der achten Generation dieses Zelt aufstellt und ohne Tiere sei es kein Zirkus mehr, sondern nur noch Varieté. Ich habe meine Töchter während der Vorstellung beobachtet: ihre Augen haben geleuchtet. Ganz besonders bei den Tiernummern. Wie bei mir damals…
Aber kann man die Tradition über das Wohl der Tiere stellen? Und tut man sich als Zirkus damit einen Gefallen an dieser Tradition festzuhalten? Würden nicht wieder mehr Leute in den Zirkus gehen, wenn nicht dieser Beigeschmack wäre, dass es nicht gut ist sowas zu unterstützen, wenn es den Tieren dabei vielleicht nicht gut geht. Viel zu oft verschließt man die Augen, wenn es darum geht, dass es Tieren schlecht geht. Zu kleine Gehege im Zoo, Haltungsbedingungen von Schlachtvieh, oder eben von Zirkustieren.

So ganz wollte bei mir die Zirkus-Magie dieses Mal jedenfalls nicht überspringen. Ich atmete tief den Geruch der Manege ein und doch gingen mir die gelesenen Schlagzeilen nicht aus dem Kopf. Dann kam die erste Pferdenummer und eines der Tiere hatte eine riesige Verletzung am Hals, die mit Aluspray versorgt war. Auch bei den anderen Pferden stellte ich Bisswunden fest. Ein unangenehm flaues Gefühl machte sich in meinem Magen breit.

Zirkus-Magie früher und heute

Den Kindern hat es gefallen. Wir Großen fanden den Clown und den Feuerschlucker klasse. Aber während die Kinder in ihrem Kinderzimmer für ihre erste Zirkusvorstellung probten und die kleine Lady lautstark verkündete nun als Artistin zum Zirkus gehen zu wollen, stellte ich mir ein ums andere Mal die Frage ob man es heute noch mit seinem Gewissen vereinbaren kann mit seinen Kindern in den Zirkus zu gehen. In einen Zirkus mit Tieren. Was meint ihr?

Königliche Audienz – Kino, Kühlkombi, Kindergeburtstage

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Es ist Sonntag, Zeit für meinen königlichen Wochenrückblick… Ich sitze hier gerade eingekuschelt in meine Decke im Bett. Die Sonne scheint durchs Fenster hinein und die weißen Vorhänge wehen im Wind. Es ist frisch geworden, aber nach der langen Hitzewelle genieße ich das sehr. Die Natur flüstert etwas von Spätsommer und Herbstvorfreude. Noch blühen unsere im Frühjahr gesäten Mini-Sonnenblumen auf der Terrasse und die Geranien beugen sich üppig über die Balkonkästen. Ich atme ganz tief ein und aus und rieche den Latte Macchiato, den der Prinz mir hingestellt hat. Kichernde, plappernde Kinderstimmen erfüllen die Wohnung. Der Prinz baut mit der kleinen Lady und der kleinen Maid Lego, verschafft mir ein wenig Me-Time zum Bloggen. Hachz… Zur Zeit ist einfach ALLES wunderbar.

Juchu, Kino mit Pooh!

Wochenrückblick Kino

Am Montag waren wir mit der Prinzenmama im Kino und haben uns „Christopher Robin“ angesehen. Es war der erste Kinobesuch für die kleine Maid. Ich machte mir etwas Gedanken, wie sie das mit ihren zwei Jahren wohl mitmachen würde, aber letztlich war es gar kein Problem. Der Film war für die Kinder an manchen stellen etwas langatmig. Die kleine Lady flüsterte hin und wieder „Wann kommt endlich wieder Pooh?“, aber die Hauptpersonen dieser Realverfilmung ist schließlich der inzwischen erwachsene Christopher Robin. Mir hat der Film sehr gut gefallen, auch wenn er etwas melancholisch wirkte. Aber ganz untypisch für einen Disney-Film wurde kaum gesungen. Vielleicht wirklich eher ein Film für jung geblieben Erwachsene. Letztlich hat er den Kindern aber auch sehr gut gefallen. Wir sind inzwischen halt durch und durch Pooh-Fans.

Eiskalte Küchenträumereien

Wochenrückblick Kühlkombi

Seit 2-3 Jahren planen wir schon uns endlich eine neue Kühl-Gefrierkombi zuzulegen. Die alte lief zwar noch, aber die Schubladen hatten inzwischen Risse und immer wieder riss ich mir an abgeplatzten Ecken die Hände auf. Etwas wehmütig taute ich sie zum letzten Mal ab, denn sie war das letzte große Geschenk meiner Oma und begleitete den Prinzen und mich seit wir zusammen gezogen waren.
Am Dienstag wurde unsere neue Kühlkombination geliefert. Wow! Sie ist riesig! In den Gefrierschrank passt genauso viel rein wie in unseren externen Gefrierschrank, so dass wir uns von diesem nun auch trennen werden. Jaja, Maru ist am Ausmisten und Platz schaffen. Platz für ein weiteres neues Helferlein…

Wochenrückblick Thermomix

Am Mittwochabend hatten wir nämlich sehr spontan ein Thermomix-Erlebniskochen. Nachdem wir einen TM21 geerbt haben, wollte der Prinz nun das neue Modell kennen lernen. Und ja, wir haben ihn bestellt und sind schon ganz gespannt. Dazu sicher mehr, wenn er dann in etwa zwei Wochen da ist.

Und wo wir schon mal dabei sind unsere Küche rundum zu erneuern, wird auch der Wunsch nach neuen Küchenschränken wieder lauter in mir. Wie gerne hätte ich eine weiße Landhausküche mit Arbeitsplatte in Holzoptik. *schwärm* Aber in einer Mietswohnung zögert man doch bei so einer großen Ausgabe. Wir denken nun darüber nach ob eine Küche vom Möbelschweden der richtige Preis-Leistungs-Kompromiss für uns wäre. Hat jemand von euch schon Erfahrungen in der Hinsicht gemacht?

Kunterbunte Kindergeburtstage

Auf zwei Kindergeburtstagen durfte ich diese Woche zu Gast sein. Erst feierte ein kleiner Freund der kleinen Maid seinen zweiten Geburtstag und dann wurde eine Kindergartenfreundin der kleinen Lady fünf.

Wochenrückblick Kindergeburtstag

Ich liiiiebe Kindergeburtstage! Ja, sie sind laut und quirlig, aber auch bunt und voller Kinderlachen. Und das ist mein absolutes Lieblingsgeräusch. Besonders Mottoparties haben es mir angetan und so war ich sehr glücklich als mich die Mama der Freundin der kleinen Lady fragte, ob ich sie nicht bei Planung und Durchführung der „Mein kleines Pony“-Party ihrer Tochter unterstützen könnte. Voll gerne!

Wochenrückblick Kindergeburtstag My little Pony

Ich denke gerade ernsthaft darüber nach, ob ich als Kinderpartyplanerin arbeiten könnte. Organisationstalent und Kreativität gehören zu meinen Kernkompetenzen, ohne mir selbst zu viel Lob überschütten zu wollen. Ich liebe es zu basteln, zu dekorieren, zu planen und auch eine wilde Meute mit einer zauberhaften Geschichte mit auf die Reise zu nehmen, mit ihnen zu spielen und zu basteln und am Ende müde, aber glücklich aufgedrehte Kinder an die Eltern zu übergeben und die vielen Fotos durchzusehen, die einen alles noch einmal erleben lassen…

Ihr seht schon, bei mir ist diese Phase voller Träume und Pläne wieder in Gang gekommen, die einen so oft packt, wenn die Hitze des Sommers abklingt und Hirn und Herz wieder etwas gelüftet werden.

Hallo Spätsommer! Hallo Herbst!

Wochenrückblick Darmstadt Datterich

Was für ein wunderbarer Sommer! Wir haben ihn in vollen Zügen genossen. Wir waren in Prag und in Österreich. Haben viel Neues gesehen, aber auch Zeit zum Seele baumeln lassen gefunden. Die kleine Lady hat diesen Sommer schwimmen gelernt. Wir sind rundum zufrieden mit dem diesjährigen Sommer. Trotzdem dürfen gerne noch ein paar wonnig warme Tage folgen. Aber ich freue mich auch auf den Herbst.

Am Freitag haben wir zum ersten Mal wieder lange Hosen und kuschelige Jacken getragen. Wir haben die ersten Kastanien und Eicheln gesammelt und eine wunderbar, herbstliche „Expodition“ (Winnie Pooh Fans nicken wissend) rundum ums Jugendstilbad in Darmstadt gemacht. Da gibt es nicht nur einen schönen Spielplatz mit kleinen Geheimgängen, sondern auch einen Brunnen, bei dem man die Figuren mit Gelenken in verschiedene Positionen bringen kann. Er heißt „Datterich-Brunnen„. Der kleinen Lady war das nicht ganz geheuer. Sie warnte mich die ganze Zeit, dass ich bestimmt gleich Ärger von der Polizei bekäme, wenn ich weiter die Figuren verbiege. *grins*

Wochenrückblick Darmstadt

Soweit zu unserer Woche… Es ist noch viel, viel mehr passiert. Vor allem aber freue ich mich mal wieder dazu gekommen zu sein unsere Wochen-Highlights mit euch zu teilen. Heute Nachmittag geht es noch auf die Kirmes. Zuckerwatte und Kinderkarussell, wir kommen! Und dann frohen Muts in die neue Woche. Bis bald!

Eure Maru

Zähneputzen bei Kindern mit allen Tricks *Werbung*

*Werbung* Beim folgenden Artikel handelt es sich um eine Kooperation mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel in Berlin.

Zähneputzen ohne Wenn und Aber

Wer mich und meinen Erziehungsstil kennt, weiß, dass mir das Thema Selbstbestimmung sehr wichtig ist. Erziehung auf Augenhöhe, wie es so schön heißt. Doch genauso wenig wie ich meine Kinder blindlings alleine über die Straße rennen lasse, würde ich sie im Sommer ohne Sonnencreme aus dem Haus lassen oder darauf verzichten ihnen morgens und abends die Zähne zu putzen. Bei unseren Töchtern stößt diese Konsequenz mal auf mehr und mal auf weniger Begeisterung. Aber frei nach dem Motto „Es sind alles nur Phasen“, ziehen der Prinz und ich das durch, weil uns die Zahngesundheit unserer Kinder sehr wichtig ist.

Phase 1: Hallo Zahnbürste!

Noch bevor das erste Zähnchen sich auch nur blicken ließ, bekamen unsere Töchter bereits zum ersten Mal eine Zahnbürste in die Hand gedrückt. Seltsames Ding. Kann das in den Mund? Aber klar! Und Mama und Papa sind sogar begeistert, wenn ich drauf rum kaue. Klasse!
Die orale Phase beginnt bei den meisten Kindern gefühlt zeitgleich mit der Fähigkeit etwas nicht nur zu greifen, sondern auch festzuhalten. Ab da wandert so ziemlich alles in den Mund. Beste Voraussetzungen für die erste Bekanntschaft mit der Zahnbürste. Wir haben uns für eine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten und kleinem Bürstenkopf entschieden und gleich zwei davon angeschafft. Mit der einen durften die Kinder selbst herum hantieren und drauf herum kauen, die andere haben wir Großen verwendet um sanft das Zahnfleisch zu massieren und später die ersten Zähnchen zu putzen. Anfangs ist das alles so spannend, dass die Knirpse sich das in der Regel auch ohne Probleme gefallen lassen. Am besten legt man die Kleinen etwas hochgelagert auf ein Kissen auf die Wickelkommode (flach liegend ist nicht ideal wegen der Gefahr sich zu verschlucken) oder setzt sie sich aufs Knie. Von der Seite kann man ganz gut putzen.

Phase 2: Erste Zahnputz-Krise

Irgendwann ist der Zauber des Neuen vorbei. Dazu möchte der Nachwuchs jetzt gerne alles allein machen. Soweit so gut, aber nachputzen muss sein und zwar bis die Kinder alt genug sind um flüssig Schreibschrift zu schreiben. Also sind Mama und Papa noch ganz schön lang gefragt, wenn es ums Reinigen der kleinen Beißerchen geht. Das sehen unsere Kinder nur oft so gar nicht ein. Manchmal wollte ich am liebsten laut rufen „Ich bin nicht dabei mein Kind zu misshandeln. Ich versuche nur ihm die Zähne zu putzen.“ *seufz*
Wir haben einiges probiert, denn Frust in Verbindung mit dem Zähne putzen sollte auch nicht sein. Zunächst versuchte ich es mit Zahnputzliedern. Es gibt da einige ganz schöne Reime und Lieder im Netz. Doch meine Kinder hielten davon leider gar nichts. Buuuäähh… Dann sah ich in einer Sendung, wie ein Familienvater seine drei Kinder auf der Couch platzierte und sie durften Sandmännchen gucken, wobei er ihnen eins nach dem anderen die Zähnchen polierte. Und das fruchtete auch bei uns! Ab da hatten wir ein neues Abendritual in doppeltem Sinne.

Phase 3: Öfter mal was Neues

Eine Weile war alles eitel Sonnenschein im Land der Zahnfee. Doch dann wurde das Zähneputzen wieder doof und langweilig und überhaupt geht doch fernsehen auch ohne das nervige Herumgefummel im Mund durch die Eltern. Und ganz ehrlich? Auf Dauer fanden wir es auch nicht so ideal, wenn die Kinder vom Zähne putzen nur abgelenkt werden. Sie sollen es ja lernen und wissen wie es sich richtig anfühlt. Also griffen wir wieder in die Trickkiste. Eine neue Zahnbürste, eine neue Zahncreme, vielleicht noch eine Sanduhr um zu sehen wie lange noch geputzt werden muss? Dürfen die Mäuse selbst etwas aussuchen, sind sie gleich wieder für eine Weile motiviert bei der Sache.

Phase 4: Motivation ist alles

Und wo wir gerade beim Thema Motivation sind: unser Zahnputzkalender zum Ankreuzen oder Abstempeln hat auch großen Spaß gemacht. Wir haben übrigens immer morgens eine kleine Sonne ins Kästchen gemalt und abends einen Mond. Jaja, Mama hat sich auch einen ausgedruckt…

Phase 5: Technik wie die Großen

Wieder einmal tönte es „Ich mach das allein! Ich bin schon groß!“ vom Töchterchen. Putzen wie die Großen kann man am Besten, wenn man auch eine elektrische Zahnbürste wie die Großen benutzt, fanden wir. Mit der kleinen Maid haben wir sogar schon noch früher mit der elektrischen Zahnbürste angefangen als bei der kleinen Lady. Kleine Geschwister wollen ja ohnehin alles haben wie die Großen. Von unserem Zahnarzt bekamen wir das Okay für die elektrische Variante. Die Kinder sollten nur auch das Handwerkszeug lernen mit einer normalen Zahnbürste. Inzwischen benutzen wir auf Reisen und bei Übernachtungen bei Freunden gerne die normalen Zahnbürsten und zu Hause die elektrischen.

Fazit nach fünf Jahren Zähne putzen bei und mit Kindern:

Inzwischen putzen der Prinz und meine Wenigkeit seit gut fünf Jahren neben unseren eigenen (mit gutem Beispiel voran gehen!) auch Kinderzähne. Die kleine Lady wartet schon gespannt auf ihren ersten Wackelzahn, die kleine Maid auf ihre letzten drei Backenzähne. Mal klappt es reibungslos, mal gibt es Theater. Da heißt es mit Geduld und Spucke am Ball bleiben! Die Zahnfee ist stolz auf euch!

Oma hat Reservehaut am Arm *Werbung – Rezension – Gewinnspiel*

*Werbung* Für den folgenden Artikel habe ich ein Rezensionsexemplar, sowie zwei weitere Bücher, die ich an euch verlosen darf, gestellt bekommen.

Kindersprüche "Oma hat Reservehaut am Arm" von Enno Münster

Kindersprüche sind einfach entwaffnend ehrlich und zeigen uns die ganz eigene Logik unserer Kleinen. So manches Mal haben wir schon Bauklötze gestaunt und auch Bauchweh vor Lachen gehabt, wenn unsere Töchter wieder etwas zum Besten gaben. Einige Highlights wurden notiert, sonst würde ich mich schon gar nicht mehr an diese herrlichen Aussprüche erinnern.

Start der Sprachexplosion

Die kleine Maid war noch nicht ganz geboren, da begann sie bereits zu brabbeln. Nicht zu schreien, nein, wirklich zu erzählen. „Na, die junge Dame ist ja schon sehr gesprächig!“, lachte die Hebamme. Es folgten Monate mit herrlichem Baby-Kauderwelsch und dann das lang ersehnt erste „Mama“. Okay, zugegeben, zuerst kam ein deutliches „Papa“. Und dann schon ganz bald ein heuliges, flehendes „Mamaaaaa“, wenn irgendwas nicht so war, wie es sich das Töchterchen gerade vorstellte. Der Startschuss für die Sprachexplosion war gefallen.
Eines der ersten Wörter der kleinen Maid war übrigens „Eichhörnchen“. Wow! Nicht irgendwas, das nur in etwa so klang wie Eichhörnchen, nein, ganz perfekt konnte sie dieses Waldtier mit Puschelschwanz benennen. Selbstredend suchten in der nächsten Zeit Eltern, Großeltern und Freunde unentwegt nach Bildern dieses knuddeligen Baumbewohners, weil es ja soooo niedlich klingt, wenn sie das mit ihrem zarten Kinderstimmchen sagt.

Was die Kleinen so zu sagen haben

Seitdem hat sich der Wortschatz der kleinen Maid monströs erweitert. Im Frühling beobachteten wir zusammen „Büffer“ (=Käfer) im Garten. Ihr Lieblingsgemüse ist „Gegeni“ (=Brokkoli) und als Nachtisch verlangt sie regelmäßig nach einem „Schokogong“ (ratet mal was damit gemeint ist >-<).
Ihre große Schwester ist übrigens genauso ein „Tattootalent“ (=Naturtalent) in Sachen Sprache. So verkündete sie im Sommerurlaub mit einem Bügeleisen (=Steigeisen) den höchsten Berg erklimmen zu wollen. Da gebe es nämlich „Ziegenbox“ (=Mehrzahl von Ziegenbock).

Kindersprüche sammeln und teilen

Aber finden auch andere diese Kinderweisheiten und -sprüch lustig? Ohja! Enno Münster sammelt diese auf seiner erfolgreichen Website „kinderspruch.de“ mit mittlerweile über 50.000 Fans. Die besten Kindersprüche hat er nun in seinem Buch „Oma hat Reservehaut am Arm“ zusammen gefasst. Ich hatte mein Rezensionsexemplar mit im Urlaub und ehe ich mich versah, hatten es sich schon meine Eltern gekrallt und man hörte sie nur noch Lachen und Prusten. Definitiv ein Buch für gesellige Runden und zum immer wieder vor- und selbst lesen. Die Sprüche sind dabei in 16 Kapitel unterteilt mit so schönen Themenbereichen wie „Liebe, Sex & Partnerschaft“, „Peinlichkeiten“ oder „Geschlechterkampf“. Uns hat besonders das Kapitel „Wortspiele“ gefallen, aber eigentlich hatte jedes Thema seine Highlights und besonderen Schenkelklopfer.

Gewinnt ein Exemplar von Enno Münsters „Oma hat Reservehaut“

Was ihr dafür tun müsst? Schreibt mir in den Kommentaren euren liebsten Kinderspruch oder Kinderwort (mit Übersetzung) von euren Kindern, von euch selbst oder auch gehört bei anderen. Das Gewinnspiel endet am 26.08.2018 um 19 Uhr. Das Los entscheidet. Der Gewinner wird via Mail benachrichtigt. Bitte gebt daher eine aktuelle Emailadresse an. Und nun: Viel Glück!