Projekt Kinderzimmer – Fortschritte und Erfahrungen

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Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Spielzeugfreies Kinderzimmer: Wir schicken das Spielzeug in Urlaub

Eine Woche ist es jetzt her seit wir das Spielzeug aus dem Kinderzimmer der kleinen Lady mit ihrem Einverständnis „in den Urlaub geschickt“ haben. Bevor wir losgelegt haben alles auszuräumen und zu verpacken, habe ich die kleine Lady gefragt ob sie sich ein paar Sachen aussuchen möchte, die da bleiben. Daraufhin wählte sie ihre vier liebsten Kuscheltiere aus, die auch nachts ihr Bett bevölkern. „Sonst kann alles, alles weg, Mama.“, vermeldete sie entschlossen. Sogar die Bücher sollten weg mit Ausnahme der aktuellen Vorlese-Lektüre zum Einschlafen. Zurück blieb ein leeres Zimmer mit viel Platz zum Toben und seit langem wurde mal wieder das Tipi aufgestellt.

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Leeres Kinderzimmer, voller Flur – Ausmisten und neu sortieren

Doch wohin nun mit all dem Spielzeug? Erst einmal wurde alles in den Flur geschafft und mit einer großen Decke abgehängt. Aus den Augen, aus dem Sinn, oder so ähnlich. Dann ging es ans längerfristige Umräumen…

Spielsachen, die in meinen Augen schon länger nicht mehr (oder noch nie) gefragt waren, kamen in den Keller. Ein Teil wanderte in die „wird vermutlich nicht mehr gebraucht“-Kiste. In ein paar Monaten werde ich sie nochmal durchgehen und sehen was verkauft, verschenkt oder entsorgt werden kann. Sachen, von denen ich erwarte, dass die kleine Lady sie schnell zurück verlangt, habe ich in greifbarer Nähe verstaut. Ein paar sind in Kisten mit Deckel in ihren Kleiderschrank untergekommen. Andere in die oberen Fächer des Regals im Zimmer der kleinen Maid gewandert. Insgesamt soll nicht mehr so viel Spielzeug auf einmal zur Verfügung stehen, sondern öfter mal das Angebot ausgetauscht werden.

Auch die Kisten mit Spielsachen, die aufgehoben werden, habe ich so gut es ging ausgedünnt. Nur eine Auswahl der schönsten Spiel-Lebensmittel in die Kinderküche eingeräumt. Ein paar Verkleidungssachen, die nie benutzt wurden, kaputt waren oder zu klein, entsorgt. Nur eine kleine Familie bunter Ponys ausgewählt um mit dem Ponyhaus zu spielen und nur ein wenig Zubehör dazu gelegt. Wer braucht schon 30 Ponys und dazu 15 Kämme verschiedener Formen und Farben? *pfeif*

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Spielzeugangebot präsentieren: Ein bisschen Montessori

Der nächste Schritt betraf die Präsentation der Spielsachen. In einem Möbelhaus habe ich schöne aus Naturmaterialien geflochtene Korbtabletts gefunden, die nun die Pferde der kleinen Lady und die Winnie Pooh Figuren der kleinen Maid beherbergen. Schön an dieser Aufbewahrung: die Kinder sehen gleich was ihnen zur Verfügung steht und können das ganze Tablett mit auf den Boden nehmen und danach alles wieder einräumen und es wegstellen. Außerdem wird das Körbchen gerne zum Stall, zur Weide oder als runder Reitplatz umfunktioniert. Ja, ich würde sagen ein erster Erfolg in Sachen freies, kreatives Spiel.

Auch der Kleiderschrank der kleinen Lady hat noch einmal eine Generalüberholung im Sinne des Montessori-Leitspruchs „Hilf mir es selbst zu tun“ erfahren. Hosen und Unterwäsche befinden sich jetzt in Körben direkt unter der Kleiderstange mit den Pullis und Kleidern. Die Hosen habe ich dabei unter die Pullis platziert, weil sie ja zusammen gehören, während die Stumpfhosen unter den Kleidchen lagern.

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Erste Beobachtungen und Erfahrungen

Das neue, übersichtlichere Kinderzimmer gefällt nicht nur der kleinen Lady sehr gut. Auch ich habe das Gefühl dort jetzt freier atmen zu können. Schon vorher hatte jedes Teil seinen Platz, wo es hingehört, doch nun sind es einfach weniger Teile und damit ist viel schneller aufgeräumt. Weniger Teile bedeutet auch weniger Sucherei. Das hat wiederum weniger Zeug auf dem Boden zur Folge, weil die Kisten nicht mehr einfach ausgeleert werden.

Es dauerte übrigens gerade mal einen Tag bis die kleine Lady das erste Spielzeug zurück verlangte und zwar ihre Verkleidungskiste. Das zweite waren die Puzzles. Dann waren wir so viel draußen bei dem schönen Wetter, dass nicht wirklich was vermisst wurde. Trotzdem wurde das angebotene Tablett mit den Schleich-Pferden sehr gerne angenommen. Außerdem durften die 10 absoluten Lieblingsbücher wieder einziehen, das Indianer-Playmobil, die Puzzles und ein Pferde-Stickerbuch. Auch die vom Prinzen ausrangierte Nachttischlampe hat sich die kleine Lady gekrallt. Irgendwie sieht ihr Zimmer jetzt schon wieder ein wenig Erwachsener aus. Hachz, mein Vorschulkind…

Ich bin sehr gespannt wie sich das Spielverhalten nun weiter entwickelt. Auch im Zimmer der kleinen Maid wurde ein wenig umgeräumt. Aber das zeige ich euch ein anderes Mal. Als nächstes stehe ich vor der Herausforderung mir den Kopf über Weihnachtsgeschenke zu zerbrechen. Weniger ist mehr, soweit so gut. Aber welches „weniger“ darf es denn dieses Jahr sein? Immerhin wünschen sich die Kinder Schoko- statt Spielzeug-Adventskalender. Puh!

Projekt Kinderzimmer – Spielzeugfrei & Montessori

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Projekt Kinderzimmer Kampf dem Chaos

„Wir schicken das Spielzeug in Urlaub!“

Diesen Vorschlag unterbreitete ich der kleinen Lady neulich, als ihr Zimmer mal wieder aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Irgendwas wurde gesucht, alle Kisten ausgeleert und der Inhalt auf dem Boden verteilt. Kein Wunder, wenn sie dann zum Spielen das Weite sucht und ins Zimmer ihrer Schwester oder ins Wohnzimmer auswandert. Obwohl ich immer wieder am Ausmisten und Reorganisieren bin, haben wir einfach zu viel Spielzeug. Doch kaum möchte man sich von etwas trennen, spielen die Kinder auf einmal damit als wäre es das allerliebste Spielzeug. Wer kennt es?

Obwohl bei uns jedes Spielzeug seinen festen Ort hat, an den es gehört, ist es immer wieder schwierig auch nur einmal in der Woche die Kinder zum Aufräumen zu bewegen damit gesaugt werden kann. Und immer wieder höre ich „Mir ist langweilig! Ich weiß nicht was ich spielen soll!“ Womit mir die kleine Lady wirklich die Augen geöffnet hat war der letzte Besuch im Spielwarenladen. „Ich brauche nichts, Mama. Wir haben doch schon so viel.“ Wie wahr! Und vieles davon habe ich angeschafft, weil ich es so niedlich fand oder der Ansicht war, dass es den Kindern bestimmt gut gefallen wird und ich ihnen eine Freude machen wollte. Darf ich mich da überhaupt beschweren, wenn sie es nicht schaffen Ordnung zu halten?

Spielzeugfrei – Weniger ist mehr

Nach unserem Urlaub wollen wir jetzt das Spielzeug in Urlaub schicken. Alles soll in Kisten verpackt in den Keller wandern. Und dann schauen wir mal welches Spielzeug wirklich vermisst wird und wieder oben einziehen darf. Ich bin schon sehr gespannt, welches Spielzeug zurück verlangt wird. Auch die kleine Lady ist schon aufgeregt und freut sich auf das Experiment.

Die Keller-Kisten werden gut beschriftet und öfter zum Austausch angeboten. Spielzeug, das überhaupt nicht gefragt ist, wird mit der Zeit verkauft oder verschenkt. Ich tue mir etwas schwer damit, denn nicht immer sehen die Kinder ein sich von den Sachen zu trennen, mit denen sie meiner Meinung nach gar nicht mehr spielen. Wie macht ihr das? Heimlich entsorgen, oder aufbewahren bis die Kinder alt genug sind selbst einzusehen, dass sie es nicht mehr brauchen?

Und wie schafft man es, dass Weihnachten und Geburtstage nicht ausarten und wieder so viel Spielzeug hinein geschwemmt wird? Wir haben die letzten Jahre alle gebeten zusammen zu legen für ein großes Geschenk. Aber trotzdem hatten viele zusätzlich ein kleines Geschenk, weil sie ja auch etwas verpacken und übergeben wollten. Auch der Prinz bringt seinen Töchtern gerne eine Kleinigkeit von seinen Dienstreisen mit. Nicht einfach…

Montessori – Hilf mir es selbst zu tun

Das Nächste, was mir wichtig ist: die Kinder sollen möglichst an alles selbst ran kommen in ihren Zimmern. Der kleinen Lady haben wir jetzt zum Beispiel die Kleiderstange in ihrem Kleiderschrank tiefer eingebaut. Aktuell überlege ich noch wie ich die anderen Kleidungsstücke besser zugänglich machen kann. Immerhin haben wir schon mal für alles eine eigene Kiste: Hosen, Pullis, Shirts, Strumpfhosen, usw.

Projekt Kinderzimmer Kleiderschrank auf Augenhöhe

Bei der kleinen Maid würde ich gerne das große Regal, das unsere Kuschel-Leseecke vom Spielbereich trennt, durch ein halbhohes Regal ersetzen. Kleineres Regal, weniger Spielzeug, mehr Übersicht.

Was ich mir davon erhoffe:

  • weniger Spielzeug-Chaos in der Wohnung
  • intensiveres spielen
  • gesteigerte Wertschätzung der Spielsachen

Am meisten muss ich wohl an mir selbst arbeiten. Ich darf nicht mehr so viel für die Kinder anschaffen. Das gilt auch für Kleidung. Immerhin bin ich hier schon auf einem ganz guten Weg und kaufe weniger und dafür wertiger. Manche Sachen kaufe ich auch erst nach, wenn ich merke, dass wir davon zu wenig haben und ich mit dem Waschen nicht hinterher komme.

Projekt Kinderzimmer Umsetzung

  • alle Spielsachen nach Themenbereichen sortiert in Kisten mit Deckel verpacken, beschriften und in den Keller bringen
  • Spielsachen angelehnt an Montessori präsentieren (mit offenen Körben oder Tabletts und alles gut erreichbar)
  • beobachten welche Spielsachen vermisst und zurück verlangt werden
  • beobachten wie sich das Spielverhalten entwickelt
  • Ideen für Geschenke sammeln wie z.B. Verbrauchsmaterialien zum Basteln, Knete, benötigte Kleidung,… und echte Herzenswünsche
  • nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen, verschenken, spenden

Gehen wir es an! Ich bin gespannt und werde euch bei Gelegenheit mal von unseren Fortschritten und Erfahrungen im Projekt Kinderzimmer berichten.

Einblicke in unsere Kinderzimmer: (in aufgeräumtem Zustand) ^-^

Waldtier-Kinderzimmer der kleinen Maid (2) – früher das Zimmer der kleinen Lady
Indianer-Kinderzimmer der kleinen Lady (5)

Königliche Audienz – Kino, Kühlkombi, Kindergeburtstage

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Es ist Sonntag, Zeit für meinen königlichen Wochenrückblick… Ich sitze hier gerade eingekuschelt in meine Decke im Bett. Die Sonne scheint durchs Fenster hinein und die weißen Vorhänge wehen im Wind. Es ist frisch geworden, aber nach der langen Hitzewelle genieße ich das sehr. Die Natur flüstert etwas von Spätsommer und Herbstvorfreude. Noch blühen unsere im Frühjahr gesäten Mini-Sonnenblumen auf der Terrasse und die Geranien beugen sich üppig über die Balkonkästen. Ich atme ganz tief ein und aus und rieche den Latte Macchiato, den der Prinz mir hingestellt hat. Kichernde, plappernde Kinderstimmen erfüllen die Wohnung. Der Prinz baut mit der kleinen Lady und der kleinen Maid Lego, verschafft mir ein wenig Me-Time zum Bloggen. Hachz… Zur Zeit ist einfach ALLES wunderbar.

Juchu, Kino mit Pooh!

Wochenrückblick Kino

Am Montag waren wir mit der Prinzenmama im Kino und haben uns „Christopher Robin“ angesehen. Es war der erste Kinobesuch für die kleine Maid. Ich machte mir etwas Gedanken, wie sie das mit ihren zwei Jahren wohl mitmachen würde, aber letztlich war es gar kein Problem. Der Film war für die Kinder an manchen stellen etwas langatmig. Die kleine Lady flüsterte hin und wieder „Wann kommt endlich wieder Pooh?“, aber die Hauptpersonen dieser Realverfilmung ist schließlich der inzwischen erwachsene Christopher Robin. Mir hat der Film sehr gut gefallen, auch wenn er etwas melancholisch wirkte. Aber ganz untypisch für einen Disney-Film wurde kaum gesungen. Vielleicht wirklich eher ein Film für jung geblieben Erwachsene. Letztlich hat er den Kindern aber auch sehr gut gefallen. Wir sind inzwischen halt durch und durch Pooh-Fans.

Eiskalte Küchenträumereien

Wochenrückblick Kühlkombi

Seit 2-3 Jahren planen wir schon uns endlich eine neue Kühl-Gefrierkombi zuzulegen. Die alte lief zwar noch, aber die Schubladen hatten inzwischen Risse und immer wieder riss ich mir an abgeplatzten Ecken die Hände auf. Etwas wehmütig taute ich sie zum letzten Mal ab, denn sie war das letzte große Geschenk meiner Oma und begleitete den Prinzen und mich seit wir zusammen gezogen waren.
Am Dienstag wurde unsere neue Kühlkombination geliefert. Wow! Sie ist riesig! In den Gefrierschrank passt genauso viel rein wie in unseren externen Gefrierschrank, so dass wir uns von diesem nun auch trennen werden. Jaja, Maru ist am Ausmisten und Platz schaffen. Platz für ein weiteres neues Helferlein…

Wochenrückblick Thermomix

Am Mittwochabend hatten wir nämlich sehr spontan ein Thermomix-Erlebniskochen. Nachdem wir einen TM21 geerbt haben, wollte der Prinz nun das neue Modell kennen lernen. Und ja, wir haben ihn bestellt und sind schon ganz gespannt. Dazu sicher mehr, wenn er dann in etwa zwei Wochen da ist.

Und wo wir schon mal dabei sind unsere Küche rundum zu erneuern, wird auch der Wunsch nach neuen Küchenschränken wieder lauter in mir. Wie gerne hätte ich eine weiße Landhausküche mit Arbeitsplatte in Holzoptik. *schwärm* Aber in einer Mietswohnung zögert man doch bei so einer großen Ausgabe. Wir denken nun darüber nach ob eine Küche vom Möbelschweden der richtige Preis-Leistungs-Kompromiss für uns wäre. Hat jemand von euch schon Erfahrungen in der Hinsicht gemacht?

Kunterbunte Kindergeburtstage

Auf zwei Kindergeburtstagen durfte ich diese Woche zu Gast sein. Erst feierte ein kleiner Freund der kleinen Maid seinen zweiten Geburtstag und dann wurde eine Kindergartenfreundin der kleinen Lady fünf.

Wochenrückblick Kindergeburtstag

Ich liiiiebe Kindergeburtstage! Ja, sie sind laut und quirlig, aber auch bunt und voller Kinderlachen. Und das ist mein absolutes Lieblingsgeräusch. Besonders Mottoparties haben es mir angetan und so war ich sehr glücklich als mich die Mama der Freundin der kleinen Lady fragte, ob ich sie nicht bei Planung und Durchführung der „Mein kleines Pony“-Party ihrer Tochter unterstützen könnte. Voll gerne!

Wochenrückblick Kindergeburtstag My little Pony

Ich denke gerade ernsthaft darüber nach, ob ich als Kinderpartyplanerin arbeiten könnte. Organisationstalent und Kreativität gehören zu meinen Kernkompetenzen, ohne mir selbst zu viel Lob überschütten zu wollen. Ich liebe es zu basteln, zu dekorieren, zu planen und auch eine wilde Meute mit einer zauberhaften Geschichte mit auf die Reise zu nehmen, mit ihnen zu spielen und zu basteln und am Ende müde, aber glücklich aufgedrehte Kinder an die Eltern zu übergeben und die vielen Fotos durchzusehen, die einen alles noch einmal erleben lassen…

Ihr seht schon, bei mir ist diese Phase voller Träume und Pläne wieder in Gang gekommen, die einen so oft packt, wenn die Hitze des Sommers abklingt und Hirn und Herz wieder etwas gelüftet werden.

Hallo Spätsommer! Hallo Herbst!

Wochenrückblick Darmstadt Datterich

Was für ein wunderbarer Sommer! Wir haben ihn in vollen Zügen genossen. Wir waren in Prag und in Österreich. Haben viel Neues gesehen, aber auch Zeit zum Seele baumeln lassen gefunden. Die kleine Lady hat diesen Sommer schwimmen gelernt. Wir sind rundum zufrieden mit dem diesjährigen Sommer. Trotzdem dürfen gerne noch ein paar wonnig warme Tage folgen. Aber ich freue mich auch auf den Herbst.

Am Freitag haben wir zum ersten Mal wieder lange Hosen und kuschelige Jacken getragen. Wir haben die ersten Kastanien und Eicheln gesammelt und eine wunderbar, herbstliche „Expodition“ (Winnie Pooh Fans nicken wissend) rundum ums Jugendstilbad in Darmstadt gemacht. Da gibt es nicht nur einen schönen Spielplatz mit kleinen Geheimgängen, sondern auch einen Brunnen, bei dem man die Figuren mit Gelenken in verschiedene Positionen bringen kann. Er heißt „Datterich-Brunnen„. Der kleinen Lady war das nicht ganz geheuer. Sie warnte mich die ganze Zeit, dass ich bestimmt gleich Ärger von der Polizei bekäme, wenn ich weiter die Figuren verbiege. *grins*

Wochenrückblick Darmstadt

Soweit zu unserer Woche… Es ist noch viel, viel mehr passiert. Vor allem aber freue ich mich mal wieder dazu gekommen zu sein unsere Wochen-Highlights mit euch zu teilen. Heute Nachmittag geht es noch auf die Kirmes. Zuckerwatte und Kinderkarussell, wir kommen! Und dann frohen Muts in die neue Woche. Bis bald!

Eure Maru

Zähneputzen bei Kindern mit allen Tricks *Werbung*

*Werbung* Beim folgenden Artikel handelt es sich um eine Kooperation mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel in Berlin.

Zähneputzen ohne Wenn und Aber

Wer mich und meinen Erziehungsstil kennt, weiß, dass mir das Thema Selbstbestimmung sehr wichtig ist. Erziehung auf Augenhöhe, wie es so schön heißt. Doch genauso wenig wie ich meine Kinder blindlings alleine über die Straße rennen lasse, würde ich sie im Sommer ohne Sonnencreme aus dem Haus lassen oder darauf verzichten ihnen morgens und abends die Zähne zu putzen. Bei unseren Töchtern stößt diese Konsequenz mal auf mehr und mal auf weniger Begeisterung. Aber frei nach dem Motto „Es sind alles nur Phasen“, ziehen der Prinz und ich das durch, weil uns die Zahngesundheit unserer Kinder sehr wichtig ist.

Phase 1: Hallo Zahnbürste!

Noch bevor das erste Zähnchen sich auch nur blicken ließ, bekamen unsere Töchter bereits zum ersten Mal eine Zahnbürste in die Hand gedrückt. Seltsames Ding. Kann das in den Mund? Aber klar! Und Mama und Papa sind sogar begeistert, wenn ich drauf rum kaue. Klasse!
Die orale Phase beginnt bei den meisten Kindern gefühlt zeitgleich mit der Fähigkeit etwas nicht nur zu greifen, sondern auch festzuhalten. Ab da wandert so ziemlich alles in den Mund. Beste Voraussetzungen für die erste Bekanntschaft mit der Zahnbürste. Wir haben uns für eine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten und kleinem Bürstenkopf entschieden und gleich zwei davon angeschafft. Mit der einen durften die Kinder selbst herum hantieren und drauf herum kauen, die andere haben wir Großen verwendet um sanft das Zahnfleisch zu massieren und später die ersten Zähnchen zu putzen. Anfangs ist das alles so spannend, dass die Knirpse sich das in der Regel auch ohne Probleme gefallen lassen. Am besten legt man die Kleinen etwas hochgelagert auf ein Kissen auf die Wickelkommode (flach liegend ist nicht ideal wegen der Gefahr sich zu verschlucken) oder setzt sie sich aufs Knie. Von der Seite kann man ganz gut putzen.

Phase 2: Erste Zahnputz-Krise

Irgendwann ist der Zauber des Neuen vorbei. Dazu möchte der Nachwuchs jetzt gerne alles allein machen. Soweit so gut, aber nachputzen muss sein und zwar bis die Kinder alt genug sind um flüssig Schreibschrift zu schreiben. Also sind Mama und Papa noch ganz schön lang gefragt, wenn es ums Reinigen der kleinen Beißerchen geht. Das sehen unsere Kinder nur oft so gar nicht ein. Manchmal wollte ich am liebsten laut rufen „Ich bin nicht dabei mein Kind zu misshandeln. Ich versuche nur ihm die Zähne zu putzen.“ *seufz*
Wir haben einiges probiert, denn Frust in Verbindung mit dem Zähne putzen sollte auch nicht sein. Zunächst versuchte ich es mit Zahnputzliedern. Es gibt da einige ganz schöne Reime und Lieder im Netz. Doch meine Kinder hielten davon leider gar nichts. Buuuäähh… Dann sah ich in einer Sendung, wie ein Familienvater seine drei Kinder auf der Couch platzierte und sie durften Sandmännchen gucken, wobei er ihnen eins nach dem anderen die Zähnchen polierte. Und das fruchtete auch bei uns! Ab da hatten wir ein neues Abendritual in doppeltem Sinne.

Phase 3: Öfter mal was Neues

Eine Weile war alles eitel Sonnenschein im Land der Zahnfee. Doch dann wurde das Zähneputzen wieder doof und langweilig und überhaupt geht doch fernsehen auch ohne das nervige Herumgefummel im Mund durch die Eltern. Und ganz ehrlich? Auf Dauer fanden wir es auch nicht so ideal, wenn die Kinder vom Zähne putzen nur abgelenkt werden. Sie sollen es ja lernen und wissen wie es sich richtig anfühlt. Also griffen wir wieder in die Trickkiste. Eine neue Zahnbürste, eine neue Zahncreme, vielleicht noch eine Sanduhr um zu sehen wie lange noch geputzt werden muss? Dürfen die Mäuse selbst etwas aussuchen, sind sie gleich wieder für eine Weile motiviert bei der Sache.

Phase 4: Motivation ist alles

Und wo wir gerade beim Thema Motivation sind: unser Zahnputzkalender zum Ankreuzen oder Abstempeln hat auch großen Spaß gemacht. Wir haben übrigens immer morgens eine kleine Sonne ins Kästchen gemalt und abends einen Mond. Jaja, Mama hat sich auch einen ausgedruckt…

Phase 5: Technik wie die Großen

Wieder einmal tönte es „Ich mach das allein! Ich bin schon groß!“ vom Töchterchen. Putzen wie die Großen kann man am Besten, wenn man auch eine elektrische Zahnbürste wie die Großen benutzt, fanden wir. Mit der kleinen Maid haben wir sogar schon noch früher mit der elektrischen Zahnbürste angefangen als bei der kleinen Lady. Kleine Geschwister wollen ja ohnehin alles haben wie die Großen. Von unserem Zahnarzt bekamen wir das Okay für die elektrische Variante. Die Kinder sollten nur auch das Handwerkszeug lernen mit einer normalen Zahnbürste. Inzwischen benutzen wir auf Reisen und bei Übernachtungen bei Freunden gerne die normalen Zahnbürsten und zu Hause die elektrischen.

Fazit nach fünf Jahren Zähne putzen bei und mit Kindern:

Inzwischen putzen der Prinz und meine Wenigkeit seit gut fünf Jahren neben unseren eigenen (mit gutem Beispiel voran gehen!) auch Kinderzähne. Die kleine Lady wartet schon gespannt auf ihren ersten Wackelzahn, die kleine Maid auf ihre letzten drei Backenzähne. Mal klappt es reibungslos, mal gibt es Theater. Da heißt es mit Geduld und Spucke am Ball bleiben! Die Zahnfee ist stolz auf euch!

Königlicher Menüplan KW 15/2018 – Grillsaison eröffnet!

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Menüplan KW 15

Endlich wieder Grillsaison!

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Luft ist erfüllt von Vogelgezwitscher und dem Brummen der Rasenmäher. Die Grillsaison ist eröffnet! Ganz wichtig: Grillsaison ist auch Picknicksaison. Darauf hat mich die kleine Lady gleich aufmerksam gemacht und so landeten zusätzlich zum normalen Einkauf noch ein paar Picknick-Snacks auf der Einkaufsliste: Käsewürfel, Trauben, Würstchen, Wraps und so weiter. Was darf bei euch im Picknickkorb auf keinen Fall fehlen?

Während der Prinz gestern mit der kleinen Maid den Wocheneinkauf erledigt hat, habe ich mich mit der kleinen Lady ins Gartencenter gestürzt. Wir haben Hornveilchen in verschiedenen Farben und süße Sets mit Bellis und Vergissmeinnicht ausgesucht. Am Nachmittag wurde gegrillt, die Terrasse frühlingsfrisch gemacht, der Prinz machte sein Motorrad fahrbereit und die Kinder tobten mit Wasserbomben und Seifenblasen bis zum Abend durch den Garten.

Kochen für zwei

Richtig ungewohnt ist das noch. Ich bin nun an zwei Tagen in der Woche mit der kleinen Maid allein zum Mittagessen. Die kleine Lady wünscht sich schon lange auch ein „Essenskind“ zu sein und länger im Kindergarten zu bleiben. Länger heißt in unserem Fall bis 14 Uhr. Die erste Woche als Essenskind ist nun rum und es lief wirklich prima. Sie ist aber auch mit Pizza und Nudeln mit Hackfleischsoße gestartet. Besser geht es kaum. Und ich habe nun die Qual der Wahl was ich für den kleinen Spatz und mich auftische. Zwei Tage, an denen ich nicht darauf achten muss, was die Große isst und was nicht. Bin gespannt welche Vorlieben sich bei der kleinen Maid heraus kristallisieren. Cocktailtomaten isst sie immerhin schon mal. Die kleine Lady mag Tomaten aktuell nur als Soße. Vielleicht ist unsere Kleine gar die erste in der Familie, die mit mir Pilze isst? Es bleibt spannend!