Projekt Kinderzimmer – Fortschritte und Erfahrungen


Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Spielzeugfreies Kinderzimmer: Wir schicken das Spielzeug in Urlaub

Eine Woche ist es jetzt her seit wir das Spielzeug aus dem Kinderzimmer der kleinen Lady mit ihrem Einverständnis „in den Urlaub geschickt“ haben. Bevor wir losgelegt haben alles auszuräumen und zu verpacken, habe ich die kleine Lady gefragt ob sie sich ein paar Sachen aussuchen möchte, die da bleiben. Daraufhin wählte sie ihre vier liebsten Kuscheltiere aus, die auch nachts ihr Bett bevölkern. „Sonst kann alles, alles weg, Mama.“, vermeldete sie entschlossen. Sogar die Bücher sollten weg mit Ausnahme der aktuellen Vorlese-Lektüre zum Einschlafen. Zurück blieb ein leeres Zimmer mit viel Platz zum Toben und seit langem wurde mal wieder das Tipi aufgestellt.

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Leeres Kinderzimmer, voller Flur – Ausmisten und neu sortieren

Doch wohin nun mit all dem Spielzeug? Erst einmal wurde alles in den Flur geschafft und mit einer großen Decke abgehängt. Aus den Augen, aus dem Sinn, oder so ähnlich. Dann ging es ans längerfristige Umräumen…

Spielsachen, die in meinen Augen schon länger nicht mehr (oder noch nie) gefragt waren, kamen in den Keller. Ein Teil wanderte in die „wird vermutlich nicht mehr gebraucht“-Kiste. In ein paar Monaten werde ich sie nochmal durchgehen und sehen was verkauft, verschenkt oder entsorgt werden kann. Sachen, von denen ich erwarte, dass die kleine Lady sie schnell zurück verlangt, habe ich in greifbarer Nähe verstaut. Ein paar sind in Kisten mit Deckel in ihren Kleiderschrank untergekommen. Andere in die oberen Fächer des Regals im Zimmer der kleinen Maid gewandert. Insgesamt soll nicht mehr so viel Spielzeug auf einmal zur Verfügung stehen, sondern öfter mal das Angebot ausgetauscht werden.

Auch die Kisten mit Spielsachen, die aufgehoben werden, habe ich so gut es ging ausgedünnt. Nur eine Auswahl der schönsten Spiel-Lebensmittel in die Kinderküche eingeräumt. Ein paar Verkleidungssachen, die nie benutzt wurden, kaputt waren oder zu klein, entsorgt. Nur eine kleine Familie bunter Ponys ausgewählt um mit dem Ponyhaus zu spielen und nur ein wenig Zubehör dazu gelegt. Wer braucht schon 30 Ponys und dazu 15 Kämme verschiedener Formen und Farben? *pfeif*

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Spielzeugangebot präsentieren: Ein bisschen Montessori

Der nächste Schritt betraf die Präsentation der Spielsachen. In einem Möbelhaus habe ich schöne aus Naturmaterialien geflochtene Korbtabletts gefunden, die nun die Pferde der kleinen Lady und die Winnie Pooh Figuren der kleinen Maid beherbergen. Schön an dieser Aufbewahrung: die Kinder sehen gleich was ihnen zur Verfügung steht und können das ganze Tablett mit auf den Boden nehmen und danach alles wieder einräumen und es wegstellen. Außerdem wird das Körbchen gerne zum Stall, zur Weide oder als runder Reitplatz umfunktioniert. Ja, ich würde sagen ein erster Erfolg in Sachen freies, kreatives Spiel.

Auch der Kleiderschrank der kleinen Lady hat noch einmal eine Generalüberholung im Sinne des Montessori-Leitspruchs „Hilf mir es selbst zu tun“ erfahren. Hosen und Unterwäsche befinden sich jetzt in Körben direkt unter der Kleiderstange mit den Pullis und Kleidern. Die Hosen habe ich dabei unter die Pullis platziert, weil sie ja zusammen gehören, während die Stumpfhosen unter den Kleidchen lagern.

Kinderzimmer spielzeugfrei Montessori

Erste Beobachtungen und Erfahrungen

Das neue, übersichtlichere Kinderzimmer gefällt nicht nur der kleinen Lady sehr gut. Auch ich habe das Gefühl dort jetzt freier atmen zu können. Schon vorher hatte jedes Teil seinen Platz, wo es hingehört, doch nun sind es einfach weniger Teile und damit ist viel schneller aufgeräumt. Weniger Teile bedeutet auch weniger Sucherei. Das hat wiederum weniger Zeug auf dem Boden zur Folge, weil die Kisten nicht mehr einfach ausgeleert werden.

Es dauerte übrigens gerade mal einen Tag bis die kleine Lady das erste Spielzeug zurück verlangte und zwar ihre Verkleidungskiste. Das zweite waren die Puzzles. Dann waren wir so viel draußen bei dem schönen Wetter, dass nicht wirklich was vermisst wurde. Trotzdem wurde das angebotene Tablett mit den Schleich-Pferden sehr gerne angenommen. Außerdem durften die 10 absoluten Lieblingsbücher wieder einziehen, das Indianer-Playmobil, die Puzzles und ein Pferde-Stickerbuch. Auch die vom Prinzen ausrangierte Nachttischlampe hat sich die kleine Lady gekrallt. Irgendwie sieht ihr Zimmer jetzt schon wieder ein wenig Erwachsener aus. Hachz, mein Vorschulkind…

Ich bin sehr gespannt wie sich das Spielverhalten nun weiter entwickelt. Auch im Zimmer der kleinen Maid wurde ein wenig umgeräumt. Aber das zeige ich euch ein anderes Mal. Als nächstes stehe ich vor der Herausforderung mir den Kopf über Weihnachtsgeschenke zu zerbrechen. Weniger ist mehr, soweit so gut. Aber welches „weniger“ darf es denn dieses Jahr sein? Immerhin wünschen sich die Kinder Schoko- statt Spielzeug-Adventskalender. Puh!

Projekt Kinderzimmer – Spielzeugfrei & Montessori


Projekt Kinderzimmer Kampf dem Chaos

„Wir schicken das Spielzeug in Urlaub!“

Diesen Vorschlag unterbreitete ich der kleinen Lady neulich, als ihr Zimmer mal wieder aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Irgendwas wurde gesucht, alle Kisten ausgeleert und der Inhalt auf dem Boden verteilt. Kein Wunder, wenn sie dann zum Spielen das Weite sucht und ins Zimmer ihrer Schwester oder ins Wohnzimmer auswandert. Obwohl ich immer wieder am Ausmisten und Reorganisieren bin, haben wir einfach zu viel Spielzeug. Doch kaum möchte man sich von etwas trennen, spielen die Kinder auf einmal damit als wäre es das allerliebste Spielzeug. Wer kennt es?

Obwohl bei uns jedes Spielzeug seinen festen Ort hat, an den es gehört, ist es immer wieder schwierig auch nur einmal in der Woche die Kinder zum Aufräumen zu bewegen damit gesaugt werden kann. Und immer wieder höre ich „Mir ist langweilig! Ich weiß nicht was ich spielen soll!“ Womit mir die kleine Lady wirklich die Augen geöffnet hat war der letzte Besuch im Spielwarenladen. „Ich brauche nichts, Mama. Wir haben doch schon so viel.“ Wie wahr! Und vieles davon habe ich angeschafft, weil ich es so niedlich fand oder der Ansicht war, dass es den Kindern bestimmt gut gefallen wird und ich ihnen eine Freude machen wollte. Darf ich mich da überhaupt beschweren, wenn sie es nicht schaffen Ordnung zu halten?

Spielzeugfrei – Weniger ist mehr

Nach unserem Urlaub wollen wir jetzt das Spielzeug in Urlaub schicken. Alles soll in Kisten verpackt in den Keller wandern. Und dann schauen wir mal welches Spielzeug wirklich vermisst wird und wieder oben einziehen darf. Ich bin schon sehr gespannt, welches Spielzeug zurück verlangt wird. Auch die kleine Lady ist schon aufgeregt und freut sich auf das Experiment.

Die Keller-Kisten werden gut beschriftet und öfter zum Austausch angeboten. Spielzeug, das überhaupt nicht gefragt ist, wird mit der Zeit verkauft oder verschenkt. Ich tue mir etwas schwer damit, denn nicht immer sehen die Kinder ein sich von den Sachen zu trennen, mit denen sie meiner Meinung nach gar nicht mehr spielen. Wie macht ihr das? Heimlich entsorgen, oder aufbewahren bis die Kinder alt genug sind selbst einzusehen, dass sie es nicht mehr brauchen?

Und wie schafft man es, dass Weihnachten und Geburtstage nicht ausarten und wieder so viel Spielzeug hinein geschwemmt wird? Wir haben die letzten Jahre alle gebeten zusammen zu legen für ein großes Geschenk. Aber trotzdem hatten viele zusätzlich ein kleines Geschenk, weil sie ja auch etwas verpacken und übergeben wollten. Auch der Prinz bringt seinen Töchtern gerne eine Kleinigkeit von seinen Dienstreisen mit. Nicht einfach…

Montessori – Hilf mir es selbst zu tun

Das Nächste, was mir wichtig ist: die Kinder sollen möglichst an alles selbst ran kommen in ihren Zimmern. Der kleinen Lady haben wir jetzt zum Beispiel die Kleiderstange in ihrem Kleiderschrank tiefer eingebaut. Aktuell überlege ich noch wie ich die anderen Kleidungsstücke besser zugänglich machen kann. Immerhin haben wir schon mal für alles eine eigene Kiste: Hosen, Pullis, Shirts, Strumpfhosen, usw.

Projekt Kinderzimmer Kleiderschrank auf Augenhöhe

Bei der kleinen Maid würde ich gerne das große Regal, das unsere Kuschel-Leseecke vom Spielbereich trennt, durch ein halbhohes Regal ersetzen. Kleineres Regal, weniger Spielzeug, mehr Übersicht.

Was ich mir davon erhoffe:

  • weniger Spielzeug-Chaos in der Wohnung
  • intensiveres spielen
  • gesteigerte Wertschätzung der Spielsachen

Am meisten muss ich wohl an mir selbst arbeiten. Ich darf nicht mehr so viel für die Kinder anschaffen. Das gilt auch für Kleidung. Immerhin bin ich hier schon auf einem ganz guten Weg und kaufe weniger und dafür wertiger. Manche Sachen kaufe ich auch erst nach, wenn ich merke, dass wir davon zu wenig haben und ich mit dem Waschen nicht hinterher komme.

Projekt Kinderzimmer Umsetzung

  • alle Spielsachen nach Themenbereichen sortiert in Kisten mit Deckel verpacken, beschriften und in den Keller bringen
  • Spielsachen angelehnt an Montessori präsentieren (mit offenen Körben oder Tabletts und alles gut erreichbar)
  • beobachten welche Spielsachen vermisst und zurück verlangt werden
  • beobachten wie sich das Spielverhalten entwickelt
  • Ideen für Geschenke sammeln wie z.B. Verbrauchsmaterialien zum Basteln, Knete, benötigte Kleidung,… und echte Herzenswünsche
  • nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen, verschenken, spenden

Gehen wir es an! Ich bin gespannt und werde euch bei Gelegenheit mal von unseren Fortschritten und Erfahrungen im Projekt Kinderzimmer berichten.

Einblicke in unsere Kinderzimmer: (in aufgeräumtem Zustand) ^-^

Waldtier-Kinderzimmer der kleinen Maid (2) – früher das Zimmer der kleinen Lady
Indianer-Kinderzimmer der kleinen Lady (5)

Freitagslieblinge – Mamishopping und Wasserspielplatz


Nicht immer lässt sich unser Wochenrückblick so perfekt in die Themengebiete von Berlin Mitte Moms „Freitagslieblinge“ einordnen, doch diese Woche passt es wirklich gut. Daher heute ein Wochenrückblick zu den Kategorien Lieblingsessen, -buch, -moment mit den Kindern und für mich allein, sowie meine Inspiration(en) der Woche.

Lieblingsessen

Auch diese Woche wurde wieder fleißig gethermomixt. Es gab zum Beispiel ein sehr leckeres Ratatouille mit Couscous. Mein Lieblingsessen der Woche war aber der leckere, kunterbunte Salat mit Rostbratwürstchen. Yummy! Komisches Gefühl mal wieder eine Mahlzeit ganz ohne Thermomix zuzubereiten. Aber manchmal ist eben simple best.

Freitagslieblinge Lieblingsessen Salat mit RostbratwürstchenIhr seht schon: ich habe mich ziemlich schnell an unser neues Helferlein gewöhnt. Ich liebe es damit neue Rezepte auszuprobieren. Außerdem sind die Kinder derzeit in einer Probierphase. Das muss ausgenutzt werden. Es gibt da diese „das-kenne-ich-nicht-das-esse-ich-nicht“-Phasen und die „ich-probiere-zumindest-einmal-und-entscheide-dann“-Phasen. *lach* Wer kennt’s?

Lieblingsbuch

Die Kinder haben diese Woche die Tiptoi-Bücher wieder für sich entdeckt. Lange Zeit lag der Stift samt Büchern nur im Schrank, doch inzwischen kommt auch die kleine Maid damit zurecht und hat sich begeistert die Tierstimmen im Bilderlexikon Tiere (Affiliate Link) angehört. Bei der kleinen Lady blüht gerade das Dinofieber wieder auf und so hat sie sich das Buch Expedition Wissen Dinosaurier (Affiliate Link) vorgenommen.

Freitagslieblinge Lieblingsbuch TiptoiWir haben bisher nur drei Tiptoi-Bücher und zwei Dinofiguren, weil sich die Begeisterung dafür, wie gesagt, bisher eher in Grenzen hielt. Mal sehen ob das Interesse bei unserem Vorschulkind nun wächst.
Ich lese zur Zeit Muss es denn gleich für immer sein von Sophie Kinsella (Affiliate Link). Ich bin schon lange ein großer Fan der Shopaholic-Autorin. Auch ihr neuestes Werk ist sehr amüsant, wenn auch bisher nicht ganz so der Überflieger, wie so manch anderer Titel von ihr.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Am Dienstag hatten wir hier nochmal über 30 Grad und so habe ich die Kinder ins Auto gepackt und bin mit ihnen nach Mainz in den Volkspark gefahren. Dort gibt es einen sehr schönen Wasserspielplatz, eine kleine Bimmelbahn und auch der normale „trockene“ Spielplatz ist klasse. Da der Prinz ohnehin noch einen Termin hatte, sind wir drei Mädels bis zum Abendessen geblieben.

Freitagslieblinge Wasserspielplatz Volkspark Mainz

Früher wäre so etwas für mich undenkbar gewesen. Mit dem Auto an einen Ort fahren, den ich nicht kenne. Mich beim Fahren nur aufs Navi verlassen. Nicht wissen wie und wo ich vor Ort parken kann. Noch dazu allein mit beiden Kindern. Alleine mit ihnen ins Restaurant gehen…
Früher bin ich jeden Weg erst einmal gemeinsam mit meinen Eltern oder dem Prinzen abgefahren. Der Gedanken an Dienstreisen an fremde Orte, wo vielleicht andere Sprachen gesprochen wurden, bereiteten mir Bauchschmerzen. Heute begleite ich den Prinzen auf Dienstreisen nach London oder Prag und bin dort mit beiden (Klein-)Kindern alleine unterwegs. Wow! Wie ist das nur gekommen? Die Kinder haben mir wohl einige Lektionen in Sachen Mut und Spontanität erteilt. Heute denke ich manchmal: Als Mami kann man einfach ALLES schaffen. Tschakka!

Lieblingsmoment nur für mich

Wenn im Mami-Alltag eins zu kurz kommt, dann ist es Zeit allein für sich. Doch am Montag war ich mit der Mamifreundin zum Shoppen verabredet. Nur wir beide, während die Omas unsere Kinder bespaßten. Es war herrlich! Wir waren noch nie alleine zusammen einkaufen. Seltsam, oder? Das machen Freundinnen doch eigentlich ständig. Doch so ist das, wenn man sich in der Schwangerschaft kennen lernt und danach Thema Nummer 1 die Kinder sind.
Mein Ziel war es dieses Mal wirklich für mich zu shoppen, nicht für die Kinder. Und ich habe ein süßes Shirt mit herbstlichem Muster gefunden und eine Kuscheljacke. Beides in beerenrot. Oha, eine neue Farbe in meinem Kleiderschrank. Passt das in mein Capsule Wardrobe Prinzip? Mit so einer Kuscheljacke liebäugel ich schon länger und da das neue Shirt super zu meinem geliebten dunkelgrünen Cordrock passt, würde ich sagen ja. Auch wenn die überwiegende Farbe in meinem Kleiderschrank marineblau ist, darf diese neue Farbe Einzug halten.

Inspiration der Woche

Sehr süß fand ich die Idee für Brotboxen-Mantras von Familienjahr. Jaja, bei mir stehen schon alle Zeichen auf Vorschul-Mama.
Da wir oft spontan Besuch bekommen, hat mir auch Fräulein Ordnungs „6-Punkte-Plan wenn sich spontan Besuch ankündigt und Dein Heim aussieht wie Sau“ gefallen. Jetzt fehlt mir nur noch ein Plan wie ich NACH Kinderbesuch ruckizucki wieder Ordnung bekomme. *lach* Besonders, wenn die kleine Lady wieder einmal beschließt mit ihrer Freundin ihr Zimmer in eine Backstube zu verwandeln und sämtliche Backzutaten von mir in ihrem Zimmer verteilt. Arg!
Nicht direkt Inspiration, aber doch ein Gefühl von „Ja, geht mir genauso“ mit einem lachenden und einem weinenden Auge löste der Artikel „Meine Brüste haben Suizid begangen. Status quo nach zwei Kindern“ bei 2KindChaos aus.

Soweit zu unserer letzten Woche. Der vielleicht wirklich letzten Woche mit sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr. Immerhin sind schon bald Herbstferien. Da darf auch das Wetter langsam herbstlich werden. Auf in eine wunderbare herbstliche Woche!

Königliche Audienz – Diagnose Rheuma und Thermomix Testwoche


Schon wieder ist eine Woche rum und dieses Mal geht es in meinem Rückblick um einen Arztbesuch mit Verdacht auf Rheuma, Lobeshymnen auf unseren neuen Thermomix und ein paar Auszüge aus unserem Familienalltag.

Diagnose Rheuma?

Nicht so schön war die letzte Woche in Hinblick auf schlimmer werdende Schmerzen in meinen Hand-, Finger- und Fußgelenken. Sie sind nicht immer da, aber inzwischen doch sehr störend und einschränkend. Wenn man nachts mal eben die Kinder wieder zudecken möchte, die sich frei gestrampelt haben und die Hände verweigern das Zugreifen, nicht schön…

Wartezimmer Verdacht Rheuma

Mir fällt auch in letzter Zeit ziemlich oft was runter. Ich bin ein Schussel vom Dienst. Das ist nichts Neues, aber so häufig ist mir das bisher doch nicht passiert. Meine Oma hatte Rheuma und so kam mir früh der Gedanke, dass ich vielleicht ihr Erbe in dieser Hinsicht antrete. Man schiebt dann gerne so unschöne Arztbesuche so lange vor sich her, bis es nicht mehr geht. Diese Woche war es also soweit. Ich habe jetzt Termine zur Blutabnahme und zum Röntgen und dann wissen wir hoffentlich mehr.

Unsere erste Thermomix Testwoche

Zurück zu schöneren Themen. Seit gut einer Woche sind wir nun stolze Besitzer des neuen Thermomix TM5. Die größte Neuerung im Vergleich zu unserem bisherigen TM21 ist der Varoma. Bisher habe ich sehr gerne unseren Dampfgarer für die Mikrowelle benutzt, aber ein ganzes Hauptgericht in nur einem Gerät zu zaubern ist natürlich der Hammer! Ich klinge schon wie eine Vorwerk-Vertreterin, oder? Aber aus purer Überzeugung. *lach*

Thermomix Kürbissupper Königsberger Klopse

Mir macht besonders die Guided Cooking Funktion Spaß. Es ist als würde man mit jedem Schritt einen Hacken auf einer ToDo-Liste machen. Ein anhaltendes Belohnungsgefühl und bisher waren alle Gerichte wirklich lecker.

Thermomix gefüllte Paprika

Wir haben uns bisher an einer Kürbissuppe, Scones, Lemon Curd, Königsberger Klopse und gefüllten Paprikaschoten mit Tomatensoße versucht. Heute soll es Zwiebelkuchen geben. Yummy! Ich bin gespannt!

Kinderbesuch, Kindergeburtstag, Kinderzeit

Ansonsten hatten wir wieder an einigen Tagen Kinderbesuch für die kleine Lady und auch für die kleine Maid. Dann hat die beste Freundin der kleinen Lady ihren Seehund-Geburtstag gefeiert und wir waren als ihre Zweitfamilie auch zur Feier mit den Erwachsenen eingeladen. *gerührt*

Seehund Kindergeburtstag

Ansonsten waren wir wieder viel draußen unterwegs. Das Wetter zeigt sich weiterhin von seiner sonnigen Seite. Noch mehr Spätsommer als Herbst. Wir waren auf dem Spielplatz und haben Unmengen von Kastanien gesammelt. Die kleine Lady hat mit ihrem Papa auch schon eine Kette daraus gefädelt. Mal sehen ob wir dieses Jahr auch mal zum Basteln von Kastanienmännchen kommen. Ich habe auch noch einen Satz wunderschöner Herbstblätter aus Filz bereitliegen, die mit Kastanien und anderen Herbstschätzen aus der Natur zu einem wunderschönen Fensterschmuck oder Girlanden verarbeitet werden könnten.
Bastelt ihr auch so gerne im Herbst? Vielleicht habt ihr Lust unsere bunten Apfel-Fensterbilder nachzubasteln? Oder habt ihr schon mal Äpfel als Stempel genutzt? Auch Herbstblätter haben wir schon zum Stempeln benutzt um Windlichter und Laternen zu basteln. Habt ihr weitere tolle Herbst-Bastelideen für uns?

Und nun mit ganz viel positiver Stimmung in die neue Woche. Bei uns soll es noch mal richtig heiß werden bis zur Wochenmitte. Für mich steht ein Shoppingdate mit der Mamifreundin auf dem Plan, ein weiterer Termin beim Arzt und ein Grillabend mit Freunden. Und dann heißt es schon bald wieder Koffer packen. *hihihi*

Königliche Audienz – Superhero Party, Thermomix, Kürbisparadies und Hochzeitstag


Diese Woche haben wir den 35. Geburtstag des Prinzen mit einer Marvel Superhelden Party gefeiert. Unser neuer Thermomix wurde geliefert und eingeweiht. Und wir waren ganz viel draußen unterwegs, beim Turnen, beim Reiten und im Kürbisparadies. Meine neue, kleine Fitbit (Affiliate Link) spornt ganz schön an. Außerdem sind wir heute seit sieben Jahren verheiratet.

Marvelous Superhelden Geburtstagsparty

Marvel Superhelden Geburtstag Masken und Sticker

Am Dienstagabend feierten wir bei schönstem Sommerwetter bis in die Abendstunden hinein den Geburtstag des Prinzen. Sein gewünschtes Partymotto Marvel Superhelden griffen wir unter anderem mit Helden-Masken (Affiliate Link) auf. Sehr gut kamen auch die kunterbunten Sticker (Affiliate Link) an, mit denen die Gäste ihre Becher markieren konnten. Da war wirklich für jeden was dabei.

Marvel Superhelden Geburtstag Batgirl und Nachtisch

Natürlich hat es sich eure Königsfamilie nicht nehmen lassen sich dem Anlass gemäß zu (ver-)kleiden. Ich wollte erst ein Shirt mit Superman-Logo, doch dann war ich schockverliebt in dieses mit Batman. So düster und verwegen…
Zum Nachtisch gab es übrigens unsere geliebten Cinnamon-Brownies und selbstgemachte Eisbömbchen.

Marvel Superhelden Geburtstag Schaschlik und Dosenwerfen

Am Grill wechselten sich drei Grillmeister bei der Betreuung der riesigen Schaschlik-Spieße ab, so dass der Prinz auch mit seinen Gästen plaudern konnte. Außerdem hatten wir ein kleines Dosen-Wurfspiel (Affiliate Link) aufgebaut, das besonders von den Kindern gerne genutzt wurde.

Der Thermomix ist da!

Direkt nach seiner Geburtstagsparty hieß es für den Prinzen einmal mehr „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ und es ging für ihn nach Prag auf Dienstreise. So traute ich mich kaum den am Tag danach gelieferten Thermomix ohne ihn schon auszupacken.

Thermomix

Einen ganzen Tag schwänzelte ich um das Paket herum. Doch dann hielt ich es nicht mehr aus und baute ihn schon mal auf. Und ja, ich habe ihn auch schon mal eingeschaltet und die Sicherheitshinweise verinnerlicht. Doch mit dem Rest habe ich tatsächlich brav auf die Rückkehr des Prinzen gewartet. Immerhin war er derjenige, der unseren neuen Küchenhelfer unbedingt haben wollte.

Thermomix eingeweiht mit Scones und Lemon Curd

Am Samstag wurde der TM5 dann endlich eingeweiht und zwar mit einer Kürbissuppe. Inzwischen haben wir auch schon Scones und Lemon Curd darin zubereitet. Lecker, lecker! Ich glaube ich werde noch zu einem richtigen Thermomix-Fan. Für die nächsten Wochen steht jeweils einiges an neuen Rezepten auszuprobieren auf dem Plan.

Thermomix Scones

Besuch im Kürbisparadies

Um die Kürbissuppe im Thermomix kochen zu können, fuhr ich mit den Mädchen ins Kürbisparadies des Steinbrücker Hofs. Es war wirklich ein Erlebnis! So viele Kürbisse in allen Formen und Farben habe ich noch nie gesehen. Da bekommt man richtig Herbstgefühle. Neben zwei Hokkaidôs für unsere Kürbissuppe, durften auch noch drei kleinere Zierkürbisse für die Terrasse mit, die die Kinder ausgesucht haben.

Kürbisparadies Steinbrücker Hof Kürbisparadies Steinbrücker Hof Kürbisparadies Steinbrücker Hof

Hochzeitstag – das „verflixte“ siebte Jahr liegt hinter uns

Gleich vorweg: es war ein wunderbares, siebtes Ehejahr! Da hatten wir schon weit stürmischere Ehejahre. *lach*

Siebter Hochzeitstag RoTina Hochzeit

Ich habe das Gefühl wir haben uns inzwischen ganz gut eingegroovt. Wir sind ja schon seit 17 (!) Jahren ein Paar und haben diverse Entwicklungen hinter uns. Wir kamen als Schüler zusammen, sind als Studenten zusammen gezogen. Wir sind in die Arbeitswelt gestartet, haben geheiratet und sind Eltern geworden. Trotz aller Veränderungen, aller Aufs und Abs sind wir letztlich zusammen geblieben und zusammen gewachsen. Und ich kann noch immer sagen: Mit diesem Mann möchte ich alt werden! ^.^

Mit diesen Worten und einem rührseeligen Gefühl im Bauch verabschiede ich mich für heute von euch. Auf in die neue Woche! Der Sommer soll nochmal ein Comeback feiern.