Zähneputzen bei Kindern mit allen Tricks *Werbung*

*Werbung* Beim folgenden Artikel handelt es sich um eine Kooperation mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel in Berlin.

Zähneputzen ohne Wenn und Aber

Wer mich und meinen Erziehungsstil kennt, weiß, dass mir das Thema Selbstbestimmung sehr wichtig ist. Erziehung auf Augenhöhe, wie es so schön heißt. Doch genauso wenig wie ich meine Kinder blindlings alleine über die Straße rennen lasse, würde ich sie im Sommer ohne Sonnencreme aus dem Haus lassen oder darauf verzichten ihnen morgens und abends die Zähne zu putzen. Bei unseren Töchtern stößt diese Konsequenz mal auf mehr und mal auf weniger Begeisterung. Aber frei nach dem Motto „Es sind alles nur Phasen“, ziehen der Prinz und ich das durch, weil uns die Zahngesundheit unserer Kinder sehr wichtig ist.

Phase 1: Hallo Zahnbürste!

Noch bevor das erste Zähnchen sich auch nur blicken ließ, bekamen unsere Töchter bereits zum ersten Mal eine Zahnbürste in die Hand gedrückt. Seltsames Ding. Kann das in den Mund? Aber klar! Und Mama und Papa sind sogar begeistert, wenn ich drauf rum kaue. Klasse!
Die orale Phase beginnt bei den meisten Kindern gefühlt zeitgleich mit der Fähigkeit etwas nicht nur zu greifen, sondern auch festzuhalten. Ab da wandert so ziemlich alles in den Mund. Beste Voraussetzungen für die erste Bekanntschaft mit der Zahnbürste. Wir haben uns für eine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten und kleinem Bürstenkopf entschieden und gleich zwei davon angeschafft. Mit der einen durften die Kinder selbst herum hantieren und drauf herum kauen, die andere haben wir Großen verwendet um sanft das Zahnfleisch zu massieren und später die ersten Zähnchen zu putzen. Anfangs ist das alles so spannend, dass die Knirpse sich das in der Regel auch ohne Probleme gefallen lassen. Am besten legt man die Kleinen etwas hochgelagert auf ein Kissen auf die Wickelkommode (flach liegend ist nicht ideal wegen der Gefahr sich zu verschlucken) oder setzt sie sich aufs Knie. Von der Seite kann man ganz gut putzen.

Phase 2: Erste Zahnputz-Krise

Irgendwann ist der Zauber des Neuen vorbei. Dazu möchte der Nachwuchs jetzt gerne alles allein machen. Soweit so gut, aber nachputzen muss sein und zwar bis die Kinder alt genug sind um flüssig Schreibschrift zu schreiben. Also sind Mama und Papa noch ganz schön lang gefragt, wenn es ums Reinigen der kleinen Beißerchen geht. Das sehen unsere Kinder nur oft so gar nicht ein. Manchmal wollte ich am liebsten laut rufen „Ich bin nicht dabei mein Kind zu misshandeln. Ich versuche nur ihm die Zähne zu putzen.“ *seufz*
Wir haben einiges probiert, denn Frust in Verbindung mit dem Zähne putzen sollte auch nicht sein. Zunächst versuchte ich es mit Zahnputzliedern. Es gibt da einige ganz schöne Reime und Lieder im Netz. Doch meine Kinder hielten davon leider gar nichts. Buuuäähh… Dann sah ich in einer Sendung, wie ein Familienvater seine drei Kinder auf der Couch platzierte und sie durften Sandmännchen gucken, wobei er ihnen eins nach dem anderen die Zähnchen polierte. Und das fruchtete auch bei uns! Ab da hatten wir ein neues Abendritual in doppeltem Sinne.

Phase 3: Öfter mal was Neues

Eine Weile war alles eitel Sonnenschein im Land der Zahnfee. Doch dann wurde das Zähneputzen wieder doof und langweilig und überhaupt geht doch fernsehen auch ohne das nervige Herumgefummel im Mund durch die Eltern. Und ganz ehrlich? Auf Dauer fanden wir es auch nicht so ideal, wenn die Kinder vom Zähne putzen nur abgelenkt werden. Sie sollen es ja lernen und wissen wie es sich richtig anfühlt. Also griffen wir wieder in die Trickkiste. Eine neue Zahnbürste, eine neue Zahncreme, vielleicht noch eine Sanduhr um zu sehen wie lange noch geputzt werden muss? Dürfen die Mäuse selbst etwas aussuchen, sind sie gleich wieder für eine Weile motiviert bei der Sache.

Phase 4: Motivation ist alles

Und wo wir gerade beim Thema Motivation sind: unser Zahnputzkalender zum Ankreuzen oder Abstempeln hat auch großen Spaß gemacht. Wir haben übrigens immer morgens eine kleine Sonne ins Kästchen gemalt und abends einen Mond. Jaja, Mama hat sich auch einen ausgedruckt…

Phase 5: Technik wie die Großen

Wieder einmal tönte es „Ich mach das allein! Ich bin schon groß!“ vom Töchterchen. Putzen wie die Großen kann man am Besten, wenn man auch eine elektrische Zahnbürste wie die Großen benutzt, fanden wir. Mit der kleinen Maid haben wir sogar schon noch früher mit der elektrischen Zahnbürste angefangen als bei der kleinen Lady. Kleine Geschwister wollen ja ohnehin alles haben wie die Großen. Von unserem Zahnarzt bekamen wir das Okay für die elektrische Variante. Die Kinder sollten nur auch das Handwerkszeug lernen mit einer normalen Zahnbürste. Inzwischen benutzen wir auf Reisen und bei Übernachtungen bei Freunden gerne die normalen Zahnbürsten und zu Hause die elektrischen.

Fazit nach fünf Jahren Zähne putzen bei und mit Kindern:

Inzwischen putzen der Prinz und meine Wenigkeit seit gut fünf Jahren neben unseren eigenen (mit gutem Beispiel voran gehen!) auch Kinderzähne. Die kleine Lady wartet schon gespannt auf ihren ersten Wackelzahn, die kleine Maid auf ihre letzten drei Backenzähne. Mal klappt es reibungslos, mal gibt es Theater. Da heißt es mit Geduld und Spucke am Ball bleiben! Die Zahnfee ist stolz auf euch!

3 Gedanken zu „Zähneputzen bei Kindern mit allen Tricks *Werbung*

  1. @ Sarah: Auf den ersten Wackelzahn freut sich die kleine Lady auch schon. Bin gespannt wann es losgeht.

    @ Jenny: Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Die gibt es ja inzwischen auch mit elektrischer Zahnbürste.

  2. Vielleicht wäre das System der Play Brush ja was für euch bzw. für die kleinen Damen

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