Ich blogge, also bin ich – Gedanken zum Bloggen

Es war einmal… Mein Beginn als Bloggerin

Angefangen hat bei mir alles mit einem privaten Online-Tagebuch, programmiert vom Prinzen. Zugang hatten damals nur Familie und Freunde. Es ging in erster Linie darum meine Manga-Ideen zu veröffentlichen. Daher wurde er auch nach meinem Manga „Kitania“ benannt. Ich baute mir meine eigene kleine Welt, richtete mich gemütlich darin ein und mitmischen durfte nur, wessen Nase mir gefiel.
Irgendwann wurde ich neugierig auf die große, weite Bloggerwelt und sehnte mich nach mehr. Der Prinz setze mir einen WordPress-Blog auf so wurde „Princess Attitude“ geboren. Auch hier überwogen zunächst die Themen Japan, Manga und Anime. Immerhin steckte ich zu dem Zeitpunkt mitten in meinem Japanologie-Studium. Mit der Zeit änderten sich meine Lebensschwerpunkte und mit ihnen meine zentralen Blogthemen. So stehen inzwischen meine kleine, königliche Familie und mein Leben als Mami im Fokus.

Warum blogge ich?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder, besonders wenn es kritisch wird. Wenn ich gerade nur wenig Zeit zum Bloggen finde und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Oder wenn neue Hürden meinen Weg erschweren, wie die Anpassung an neue Richtlinien, oder Rechtsprechungen. Eine Abmahnung möchte mit seinem Hobby schließlich keiner riskieren. Und genau das ist für mich das Bloggen nach wie vor in erster Linie: ein sehr lieb gewonnenes Hobby. Ich schreibe gerne. Ich schreibe gerne über mein Leben, meine Erlebnisse, die kleinen, alltäglichen Dinge, die das Leben zu etwas besonderem machen. Mein Blog gibt mir die Möglichkeit erlebtes festzuhalten und zu reflektieren. Mir die schönen Aspekte vor Augen zu führen. Mein Blog ist so etwas wie mein ganz persönliches Glücks-Tagebuch.
Doch dann könnte ich es auch nur für mich aufschreiben, oder? Stimmt und das habe ich auch viele Jahre lang getan, aber ich schätze auch den Austausch mit Gleichgesinnten. Mag sein, dass die Kommentare in den letzten Jahren abgenommen haben. Doch dann treffe ich auf Leser und bekomme persönliches Feedback und das haut mich um. Und da ist sie wieder, diese Begeisterung, weshalb ich das Bloggen liebe. Da sind Menschen, die lesen was ich schreibe. Denen manchmal hilft was ich schreibe. Die sich wiederfinden, inspiriert werden, ein wenig aus ihrem Alltag flüchten und dafür an meinem teilhaben können.

Realität oder geschönte Scheinwelt?

Diese Diskussion ist so alt wie das Bloggen selbst. *lach* Um es mit den Worten von Pipi Langstrumpf zu sagen: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Es ist mein Blog und ich möchte euch ein Stück weit mitnehmen in meine Sicht der Dinge. Natürlich scheint auch mir nicht ununterbrochen die Sonne aus meinem königlichen Allerwertesten, ABER ich richte den Blick gerne auf die positiven Aspekte des Lebens. Ist denn eine optimistisch gefilterte Sichtweise weniger real?
Ich umgebe mich gerne mit Menschen, die positiv sind, mich mitreißen, inspirieren, mich zum Lachen bringen. Das gibt mir Kraft und neuen Mut. Ich lese gerne Magazine, in denen Schönes zu bewundern ist, auch wenn mein eigenes Heim oft im Chaos zu versinken droht. Und wenn ihr aufmerksam mitlest, blitzen auch hier und da diese unperfekten Seiten auf und komplettieren das Puzzle um die Bloggerin „Prinzessin Maru“.

So schließe ich heute den Abend mit ein paar Gedanken, die mich schon lange beschäftigen. Manchmal muss man sich hinsetzen und es niederschreiben um wieder klarer zu sehen. Geht es euch manchmal auch so?

Und nun schlaft gut. Morgen ist ein neuer, wunderbarer Tag.

Eure Maru

Ein Gedanke zu „Ich blogge, also bin ich – Gedanken zum Bloggen

  1. Ich habe das oft, dass ich darüber nachdenke warum ich das mache und wie es sich entwickelt hat…
    Mir würde auf jeden Fall etwas fehlen. Mir selber beim Schreiben, aber auch bei manchen Blogs, wie deinen, einfach das Lesen, das erfahren und ein bisschen näher dran sein im Gefühl als 500 km ;)

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