Von den Tücken einer Reise nach Paris mit Auto

*Werbung* Für den folgenden Artikel haben wir weder eine Bezahlung noch kostenlose Artikel zur Verfügung gestellt bekommen, doch wir zeigen/erwähnen Produkte oder Ausflugsziele, was euch zum Kauf oder Besuch derselbigen veranlassen könnte. Weiterhin werden Artikel, für die wir "gesponsert" werden, gesondert kenntlich gemacht, denn Transparenz ist uns sehr wichtig. Und nun viel Spaß beim Lesen! ;)

Warum mit dem Auto nach Paris fahren?

Als wir anfingen unsere Reise nach Paris zu planen, kam als erstes die Frage auf wie wir dort hinkommen. Da es eine Bahnstrecke von Darmstadt nach Paris gibt, haben wir uns zuerst diese Option angesehen. Auch zu fliegen, zogen wir in Erwägung. Letztlich haben wir uns trotzdem fürs Auto entschieden. Wir waren wohl zu früh für Last-Minute-Schnäppchen und zu spät für Frühbucher. Außerdem ist es mit kleinen Kindern angenehm das Gepäck im eigenen Auto zu transportieren und Pausen zu machen wie es einem gefällt. Letztlich entschieden wir uns aber fürs Auto, weil wir meinten damit günstiger zu fahren. Ob wir diese Entscheidung bereut haben, oder es wieder so machen würden, erzähle ich euch heute.

Andere Länder, andere Verkehrsregeln

Wie in Österreich gilt auch in Frankreich die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen. Bei Nässe darf maximal 110 km/h gefahren werden. Am Besten vor der Reise IMMER über die aktuellen Verkehrsregeln im Urlaubsland informieren. Wir haben uns informiert und sind trotzdem erst kurz vor zu spät über einer weitere wichtige Information gestolpert, aber dazu später.

Auf nach Paris: Der Weg ist das Ziel

Die Fahrt bis Paris ist lang und erstmal waren wir begeistert von recht gut gepflegten und vor allem völlig staufreien Straßen. Ersteres lässt sich sicher auf die Maut, die auf den meisten Autobahnen in Richtung Paris fällig ist, zurück führen. Drei Mal wurden wir zur Kasse gebeten für insgesamt etwa 30 Euro. Einfache Strecke! Zunächst mag man dann das Gefühl haben, dass man aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzungen langsamer voran kommt, aber es gab tatsächlich nicht einen Stau! Das war schon sehr angenehm. Auch die Anzahl an Baustellen hielt sich in Grenzen. So waren wir letztlich sogar etwas früher am Ziel als gedacht. > 60 Euro Maut für Hin- und Rückfahrt

Paris ist nicht Frankreich, oder alles eine Frage der Mentalität?

Von vielen Seiten wurden wir gewarnt bloß nicht mit dem Auto nach Paris hinein zu fahren. Wir sollten doch die Möglichkeit erwägen kurz vorher zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren. Paris sei nicht Frankreich. Verkehrsregeln würden in der Stadt der Liebe allenfalls als gut gemeinte Ratschläge belächelt. Letztlich haben wir es aber nicht als so dramatisch empfunden. Wir mussten eine Ehrenrunde drehen bis wir die richtige Spur zu unserem Hotel gefunden hatten und danach parkte unsere Familienkutsche und wir waren ohnehin mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Unser Hotel hatte zum Glück ein Parkhaus, wo wir allerdings pro Tag mit 25 Euro zur Kasse gebeten wurden. > 50 Euro Parkgebühr für zwei Tage plus Tickets für die vor Ort genutzten öffentlichen Verkehrsmittel, im Disneyhotel war das Parken kostenlos

Schreck lass nach: Umweltplakette für Paris?!?

Ich fing gerade mit packen an, als ich durch Zufall über einen Bericht zur Umweltplakette, der Crit’Air Vignette, stieß. Die brauchen seit dem 01.02.2017 auch Ausländer, wenn sie in die Innenstadt von Paris wollen, sonst ist mit hohen Bußgeldern zu rechnen. Auch außerhalb von Paris ist die Plakette in einigen Städten Pflicht. An sich ist das Bestellen der Vignette nicht so kompliziert und sie kostet auch nur 5 Euro, aber als ich einen Tag vor Abreise von einer Lieferzeit von ca. 3 Wochen las, traten mir Schweißperlen auf die Stirn. Wie eine Irre durchwühlte ich das Internet auf der Suche nach einer Möglichkeit schneller an diesen Sticker zu kommen. In einem Forum hieß es dann, dass man einfach die Bestellbestätigung der Vignette ausdrucken und hinter die Windschutzscheibe legen solle bis das Original da sei. Wirklich? Das reicht? JA! Nach weiterer Recherche fand ich die erlösende Antwort: auf der Bestätigungsmail ist nämlich eine vorübergehende Plakette abgedruckt. Und diese Mail haben wir innerhalb von 24 Stunden bekommen. PUH! Wenn ihr also vorhabt nach Paris mit dem Auto zu fahren: rechtzeitig kümmern. Und wenn ihr, wie wir, erst in letzter Minute auf die Info stoßt, bestellen und die Mail ausdrucken. Wollte euch das Haare raufen ersparen und daher unbedingt darüber schreiben. ;) > 5 Euro Umweltplakette

Lohnt sich das Auto als Reisemittel nach Paris?

Insgesamt kommen wir auf 115 Euro plus Spritkosten. Nicht gerade wenig und wir waren definitiv länger unterwegs als mit dem Flugzeug. Allerdings hätten wir zusätzlich zu den Flug- oder Bahnkosten noch ein Taxi zum Flughafen oder zum Bahnhof gebraucht oder wieder Parkgebühren zahlen müssen. Ich denke letztlich kamen wir mit dem Auto schon günstiger und auch stressfreier nach Paris, zumal wir dann noch weiter gefahren sind ins Disneyland. Zwei Kinder plus Gepäck durch die Gegend zu wuchten ist schon heftig.

Fazit: Paris ist teuer, die Reise dorthin auch, aber letztlich war für uns die Entscheidung das Auto zu nehmen richtig.

3 Gedanken zu „Von den Tücken einer Reise nach Paris mit Auto

  1. @ Sari: Aber wenn man sich dann im Urlaubsland nicht an die Regeln hält und von Fraktion Freund und Helfer angehalten wird, darf man ganz schön tief in die Tasche greifen, was man so hört. Das riskieren wir dann lieber doch nicht.

  2. Pingback: Paris, anders als geplant - Princess AttitudePrincess Attitude

  3. Ich bin ja früher immer mit meiner Familie nach Italien gefahren. Das waren auch 10-12 Stunden Fahrt. Später dann sogar noch zusätzlich mit Anhänger, weil mein Vater gerne dort die Flohmärkte besucht hat. Meine Schwester und ich auf der Rückbank zwischen Decken und Kissen und viel Kram zum Lesen usw. Mein Vater zog die Tour immer durch, mit einer kleinen Pause kurz vor Italien, wo er eine halbe Stunde die Augen zu machte auf einem Rastplatz.
    Ich kann mich noch gut an den Verkehr in Italien erinnern. Das war wirklich teilweise ziemlich wagemutig. Aber man sagt den Deutschen ja auch nach, dass sie die einzigen sind, die alles so engstirnig sehen und am meisten Wert auf ihre Regeln legen. Das haben wir zum Beispiel in Schottland und Co gesehen, wo Ampeln auch nur nett gemeinte Tipps waren. Wir wurden meist belächelt, weil wir brav auf Grün warteten *lach*

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