Einhornparty zum vierten Geburtstag

Einhornparty 09Eine Einhornparty? Ein richtig kitschiges Mädchenthema? Hurra!!! Blicken wir zurück: zum ersten Geburtstag der kleinen Lady hatte ich das Zepter noch in der Hand und es gab eine Regenbogenparty. Kleine Kinder lieben kräftige Farben, also erschien mir dieses Motto perfekt. Bereits zum zweiten Geburtstag hatte die junge Dame eigene Vorstellungen für das Partymotto. Die Party wurde als Yakari Pow Wow umgesetzt. Zum dritten Geburtstag rechnete ich ganz fest mit einer Pferdeparty. Kurz vorher wurden all meine Pläne zunichte gemacht und lautstark nach einer Dinoparty verlangt. Ooookay, nun also Einhörner!

Making-of unserer Einhornparty – Einladungskarten und Deko

Wer nun denkt, dass eine Einhornparty doch ganz einfach umzusetzen wäre, beim aktuellen Hype um die gehörnten Tierchen, der kennt mein Töchterchen schlecht. Sie liebt das Brettspiel „Einhorn Glitzerglück“. Von daher musste sich die Deko in Form und Farbe natürlich an den Charakteren des Spiels orientieren.

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Bewaffnet mit Tonpapier in den Farben sonnengelb, himmelblau (wehe es schreit noch einer „Elsafarbe“ >-<), pink und flieder, einer Schere und gaaaanz viel Glitzerkleber ging es ans Werk. Die Einladungskarten bestanden aus Einhörnern und einer Wolke (unten links im Bild). Mit selbigem Motiv wurde auch eine Girlande mit Wimpeln und dem Namen des Geburtstagskindes aufgefädelt. Für die Muffins wurden kleinere Einhörner auf Zahnstocher geklebt. Ein paar der kleinen Einhörner nahm ich beiseite um die Namen der kleinen Gäste darauf zu schreiben. Diese fanden Verwendung beim Willkommensspiel, als Merkhilfe wem welche Pizza beim Mittagessen gehört und kamen am Ende auch in die Mitgebseltütchen.

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Und Action – Die Spiele auf unserer Einhornparty

Zusammen mit der kleinen Lady malte ich eine Schatzkarte, die uns als Überblick für die Spiele diente.

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Station 1: Geschenkeübergabe > Die Namen der Kinder wurden in eine Schale gesteckt und das gezogene Kind übergab sein Geschenk dem Geburtstagskind.

Station 2: Schuh-Wettanziehen > Der Prinz hatte in der Zwischenzeit alle Schuhe eingesammelt und zusammen mit ein paar weiteren Exemplaren von uns in eine große Decke geworfen. Einmal gut gemischt und dann hieß es „wer zuerst seine Schuhe gefunden und angezogen hat“. Dann ging es in den Garten.

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Station 3: Fang das Einhorn > Jedes Kind bekam ein Jongliertuch an Hose oder Rock geklemmt als Einhornschwanz. Ein Kind war der Fänger und schnappte die Einhörner indem es die Tücher abrupfte. Wer gefangen wurde, half dem Fänger bis alle Einhörner eingefangen waren.

Station 4: Einhorn in der Mitte > Die Erwachsenen stellten sich im Kreis auf und warfen sich einen Ball (natürlich mit Einhornmotiv) zu. Die Kinder in der Mitte versuchten ihnen den Ball abzujagen wobei alles erlaubt war (kitzeln, festhalten, umwerfen…).

Spaß und Toben standen an erster Stelle. Wir hatten das Ziel den Eltern nach der Party zufriedene, müde Kinder zu übergeben. ^^

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Station 5: Wolkenstoptanz > Haben wir ausfallen lassen, weil die Kinder lieber frei spielen wollten. Als Vorbereitung malt man Wolken mit Kreide auf den Boden, eine weniger als Kinder, macht Musik an und der Rest funktioniert wie beim Spiel „Reise nach Jerusalem“.

Station 6 & 7: Schatzsuche > Erst durften die Kinder in der Sandkiste nach vergrabenen Glitzersteinen suchen. Dann gab es noch eine richtige Schatzkiste zu finden mit Tattoos, Naschsachen und einer Glitzerblume mit Ausmalbild.

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Futter fassen! – Party-Verpflegung à la Einhorn

Zum Mittagessen durfte sich die kleinen Gäste ihre Mini-Pizzen selbst belegen. Ein paar Naschsachen gab es natürlich nebenher auch. Dann wurden die fünf Kindergäste von ihren Eltern abgeholt und wir machten zwei Stunden Siesta. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen mit der Verwandtschaft. Die kleine Lady verlangte ausdrücklich nach einem „Einhorn zum Essen“ auf ihrem Geburtstagskuchen, also aus Fondant. Für Mähne und Schweif habe ich die Playdoh-Maschine zweckentfremdet. *lach* ^.^v

Und hier nun noch ein paar Bilder, die einen ganz guten Einblick in das wilde Geschehen geben:

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Der morgendliche Geburtstagstisch oder die Ruhe vor dem Sturm…

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An der Decke hingen insgesamt 200 Luftballons. Tesa und Wollfaden sind eine echt Alternative zu Helium. Das obligatorische Helium gefüllte Einhorn durfte aber natürlich nicht fehlen und wurde am „Thron“ der kleinen Lady befestigt.

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Unsere kunterbunte Kaffeetafel war sehr schokolastig, so wie es sich die kleine Naschkatze gewünscht hat. Der Geburtstagskuchen war übrigens unser bewährtes Cinnamon Brownies Rezept, nur nicht als Blech sondern als runder Kuchen.

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Einhorn gekillt, Geburtstag zuende. >-<

Challenge: Vom Shopaholic zum Simplifyer

Shopaholic

Meine Sucht: ich bin ein Shopaholic

Ich heiße Maru und ich bin ein Shopaholic! Herzlich Willkommen zu meiner Selbsthilfegruppe „Vom Shopaholic zum Simplifyer“. Wie Rebecca Bloomwood, die Queen of Shopping in den „Shopaholic“-Romanen von Sophie Kinsella, kann auch ich kaum einem Schnäppchen widerstehen und liebe es einzukaufen. Über diese Neigung und meine Versuche sparsamer zu sein, berichtete ich bereits hier und hier. Ich muss gestehen, dass sich in der Zwischenzeit kaum etwas an dieser Neigung geändert hat. Zeit für eine gründliche Selbstanalyse!

Wofür gebe ich gerne Geld aus?

Die Dinge, für die ich Geld ausgebe, haben sich ein wenig gewandelt. Kaufte ich 2010 noch mit Vorliebe Manga und Japankitsch ein, gebe ich inzwischen in erster Linie Geld für die Kinder aus. Klamotten, Stoffe um Klamotten zu nähen, Spielsachen und so weiter wandern über die meist virtuelle Ladentheke. Wie verlockend einfach und schnell doch das Einkaufen via Handy ist. Ein Klick und schon klingelt der Postbote. Klingelt es an der Tür, flitzt die kleine Lady los und ruft „Mama, die Pooooost!!!“. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass ich zu viel bestelle…

Noch etwas macht das Einkaufen für meine Mädchen so gefährlich: Es ist ja nicht für mich! Dieser Gedanke hebelt erstmal jegliches schlechte Gewissen aus. Ich kaufe ja selbstlos für andere ein.

Warum kaufe ich eigentlich so gerne ein?

Es ist die Freude an schönen Dingen, die mein Herz springen lässt. Die Vorfreude auf die Lieferung der bestellten Waren. Die Freude in den Augen der Kinder (hoffentlich). Doch so manches Mal beiße ich mir auch in den Hintern und denke „Musste das jetzt sein? Haben wir nicht ohnehin schon viel zu viel Krempel?“. Mit dieser Reue kommt die Verwandlung vom Shopaholic zum Simplifyer.

Weniger ist mehr. Merk es dir endlich!

So gut und gerne ich auch einkaufe, so gut und gerne miste ich auch aus. Welch Ironie… Ich würde gerne ein viel minimalistischeres Leben führen. Es würde mir damit auch bestimmt besser gehen. Es fühlt sich doch so herrlich befreiend an, wenn man eine große Kiste an Zeug raus schafft, weiter verkauft, verschenkt oder entsorgt.  Auf einmal hat man wieder Platz, alles wird übersichtlicher, man hat das Gefühl freier atmen zu können. Besser wäre es natürlich gar nicht erst so viel anzuschaffen. Hachz…

All you need is less! Alles was du brauchst ist weniger! Merk es dir endlich, MARU!!! Genieße die Dinge die du hast, befreie dich von dem Ballast, den du nicht mehr brauchst und lass nur noch neue Dinge in dein Leben, die du wirklich, wirklich brauchst. (Leise Stimme: definiere „wirklich brauchen“ >-<)

Mein Weg vom Shopaholic zum Simplifyer

  1. 21-Tage braucht es angeblich bis sich eine neue Gewohnheit gefestigt hat. So lange werde ich mich zusammen reißen und Neuanschaffungen jeglicher Art dem Prinzen überlassen. Der hasst einkaufen nämlich und wird es nur tun, wenn es unbedingt sein muss.
  2. In der Zwischenzeit werde ich unser Nest auf den Kopf stellen und ausmisten. Alles was mein Herz nicht erfreut, oder dringend gebraucht wird, fliegt raus, wird verkauft, verschenkt oder entsorgt.
  3. Alle Dinge, die ich schon längst einmal benutzen wollte, werden notiert und systematisch „abgearbeitet“ und intensiv genossen.

Tschakka! Wer hat Lust mitzumachen? Wir starten morgen. Ich muss nur noch eben schnell eine Bestellung abschicken. *hust, hust, hust* ^^;

Marus Comeback – Wieder da, was bisher geschah…

Blog ComebackMein Comeback in die Blogosphäre

Ihr lest richtig: es ist an der Zeit für mein Comeback in die Blogosphäre! Etwa ein halbes Jahr ist es nun her seit ich mich hier vorerst von euch verabschiedet habe. Das Leben als Zweifach-Mama forderte mich so sehr, dass ich mir zumindest das schlechte Gewissen wieder und wieder nicht zum Bloggen gekommen zu sein ersparen wollte. Das Bloggen soll doch Spaß machen und nicht zur Last werden, so mein Gedanke. Und fürs erste lag ich mit dieser Entscheidung auch richtig.
Doch nach und nach vermisste ich mein kleines Königreich. Die Möglichkeit für euch und mich festzuhalten, was ich mit meiner kleinen Familie alles erlebe, Fotos und Eindrücke aus meinem Leben zu teilen und ein Stück weit half mir das Bloggen auch immer den positiven Blick auf mein Leben zu bewahren und zu zelebrieren. Ich bin kein Griesgram-Mecker-Blogger, ich schreibe hier in erster Linie über die Sonnenseiten meines Alltags. Das gehört für mich zur Philosophie meines Blogs, der „Princess Attitude“: Kopf hoch, Krone richten, weiter geht’s!

Was bisher geschah…

In der Zeit bis zu meinem Comeback in die Blogosphäre ist viel passiert. Die kleine Lady hat ihren vierten Geburtstag gefeiert, die kleine Maid ihren ersten. Beide Ehrentage wurden mit liebevoll gestalteten Mottopartys gefeiert, einmal zum Thema Einhörner und einmal zum Thema Marienkäfer. Bisher habe ich davon nur das eine oder andere Bildchen auf meinem Instagram-Account gezeigt. Ihr dürft euch also noch auf einiges an Bildmaterial hier freuen.
Dann waren wir auch viel unterwegs: drei Tage in London, drei Wochen in Österreich am Millstättersee, dazu endlos viele Tagesausflüge. Inzwischen haben wir uns auch ein zweites Auto angeschafft und ich genieße es so nun wieder mobiler zu sein.

Zukunftsmusik

Ich möchte mir vorerst nicht zu viel vornehmen, denn nichts ist frustrierender als ein Neustart, der in Kürze wieder zum Ende kommt. Mein Plan ist es so viel zu bloggen, wie ich es eben schaffe und Spaß daran habe. Ein Wohlfühl-Blog für mich ohne feste Termine und Blogaktionen so, wie sie gerade rein passen in unseren noch immer turbulenten Familienalltag. An erster Stelle steht das Leben, an zweiter dieses zu dokumentieren und Erinnerungen fest zu halten für die Ewigkeit.

In diesem Sinne: Auf ein Neues!

 

Blog-Pause: Leben. Luft holen. Loslassen.

Blog-Pause und ich vermisse euch jetzt schon…

Nach langer Grübelei habe ich beschlossen eine Blog-Pause einzulegen. Vor zwei (!) Monaten ging mein letzter Blogartikel online, in dem ich euch von meinem Leben als 24/7 Vollzeitmama berichtet habe. In der Zwischenzeit ist viel passiert und es würde mir nicht an Stoff zum Bloggen mangeln, doch ich komme einfach nicht dazu. Mit zwei Kleinkindern sind die Tage ohnehin schon recht voll, da braucht es nicht noch weitere selbst gebackene Verpflichtungen. Meine Hobbys müssen zur Zeit etwas zurück stehen. Es kommen sicher auch wieder bessere Zeiten, aber im Moment fühlt es sich für mich richtig an das Leben so einfach wie möglich zu halten und auch mal Nein zu sagen, wenn es zu viel wird.

Blog-Pause

Ein Ende mit Comeback?

Wie, wann und ob es hier wieder weiter geht, kann ich aktuell noch nicht sagen. Ich denke schon, dass mich das Bloggen langfristig nicht loslässt. Dafür schreibe ich einfach viel zu gerne, bin zu mitteilsam und erfreue mich an euren Gedanken und Kommentaren dazu. Aktuell noch recht aktiv bin ich übrigens auf Instagram. Dort findet ihr immer wieder mal neue Bilder aus unserem bunten Alltag. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn ihr mich nicht ganz vergesst und immer mal wieder vorbei schaut und mich mit warmen Armen empfangt, wenn ich ein Comeback wage. Wer möchte, kann mir gerne seine Mailadresse hinterlassen (einfach als Kommentar oder via Mail), dann schicke ich eine Benachrichtigung sobald ich wieder zurück in der Blogosphäre bin. Bis dahin macht’s gut, fühlt euch gedrückt und bis bald!

Mein Leben als 24/7 Vollzeitmama

Entscheidung für ein Leben als Vollzeitmama

Auch wenn ich über dieses Thema hier bisher nicht ausführlich geschrieben habe, werden es sich viele sicher denken können: ich gehe derzeit nicht arbeiten, sondern bleibe als Vollzeitmama bei unseren Kindern zu Hause. Diese Entscheidung haben der Prinz und ich gemeinsam und bewusst getroffen, auch wenn die Umstände, wie es dazu kam besser hätten sein können.

Nach dem Abitur habe ich studiert und hatte das große Glück unmittelbar nach meinem Abschluss einen Job zu finden. Dass die Stelle befristet war, ließ sich nicht ändern und ich machte mir auch vorerst keine größeren Gedanken darum. Doch dann wurde geheiratet und ab dem Moment fragte mein Chef bei jeder Gelegenheit wie es denn mit der Familienplanung stehe. Meine damit aufkeimende Befürchtung letztlich nicht übernommen zu werden bestätigte sich schlussendlich. Trotzdem entschieden der Prinz und ich nicht länger aufs Kinderkriegen warten zu wollen. Vorerst musste ein Gehalt reichen.

Der Plan war drei Jahre zu Hause zu bleiben und dann ab dem Kindergartenstart der kleinen Lady weiter zu sehen. Wir wollten unser Kind nicht zu früh von Fremden betreuen lassen, selbst die frühkindliche Entwicklung begleiten und erleben. Auch der finanzielle Aspekt spielte eine Rolle. Ich hätte bis in den Nachmittag hinein mein Kind in der Krippe lassen müssen um nicht nur für die Bezahlung der Betreuung arbeiten zu gehen.

Mein Alltag als Vollzeitmama

Mein Tag mit Baby (knapp 9 Monate) und Kleinkind (knapp 4 Jahre) beginnt täglich zwischen 5:30 Uhr und 6 Uhr. Dann heißt es Kinder anziehen, das Kindergartenkind abliefern, Frühstück mit dem Baby, Haushalt und spielen mit dem Baby am Vormittag, dann Mittagessen machen und das Kindergartenkind wieder abholen. Am Nachmittag wird gespielt, oder es stehen Treffen mit Freunden der kleinen Lady und deren Müttern an, manchmal werden noch ein paar Sachen im Haushalt erledigt. Nach dem Abendessen wird dann erst die kleine Maid hingelegt, anschließend kommt die kleine Lady dazu, nachdem der Prinz sie bettfertig gemacht hat. Wir hören ein Hörspiel und meistens schlafe ich dabei ein, denn nicht selten fordert die kleine Maid noch die eine oder andere Nachtschicht von mir ein.

Es ist schön gebraucht zu werden. Es ist schön die Liebe der Kinder zu spüren und jeden ihrer Entwicklungsschritte mit zu erleben. Ich genieße es eine Vollzeitmama zu sein. Doch es gibt auch die Schattenseiten. Wenig Schlaf, noch weniger Freizeit (Zeit nur für mich tendiert ehrlich gesagt derzeit gegen Null, weshalb es auch hier im Blog aktuell ruhiger geworden ist) und Anerkennung bekommt man auch eher wenig, obwohl man sich gefühlt ständig am Rand des Möglichen befindet.

Den Tintenfisch kann ich schon, am Tausendfüßler arbeite ich noch

Genau so fühle ich mich manchmal! Den ganzen Tag am Rotieren und doch bleibt so viel, manchmal alles, liegen. Es gibt die Tage, an denen beide Kinder strahlen und ich den Haushalt, quasi nebenbei, auch noch gewuppt habe. An anderen Tagen hängen zwei heulende, schreiende Töchter an mir, ich möchte am liebsten mit heulen und der Prinz steht am Abend noch in der Küche um zumindest den Geschirrspüler laufen zu lassen. Doch darf man als nicht berufstätige, verheiratete Mutter überhaupt jammern? Was sollen da erst Alleinerziehende oder Mehrlingseltern sagen?

Was die Zukunft bringt…

…weiß ich noch nicht. Gehe ich wieder arbeiten? Bleibe ich zu Hause? Vor der Geburt unseres ersten Kindes stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall wieder arbeiten gehen möchte. Warum? Angst zu vereinsamen, zu versauern, weltfremd zu werden. Heute ist ein Leben als „nur“ Hausfrau und Mutter auch nicht mehr so alltäglich und angesehen wie noch in der Generation unserer Mütter. Dazu die hundertprozentige finanzielle Abhängigkeit vom Mann und seinem Job. Und was wird aus mir, wenn mich die Kinder eines Tages nicht mehr brauchen? Ich quasi in doppeltem Sinne „arbeitslos“ werde?

Aktuell bin ich froh das Thema noch eine Weile vor mir herschieben zu können. Die kleine Maid ist noch nicht mal ein Jahr alt und auch mit ihr möchte ich auf jeden Fall die ersten drei Jahre zu Hause bleiben. Danach sehen wir weiter. Aber eine kleine Nachricht an die Arbeitswelt da draußen möchte ich doch noch loswerden: Wenn ich wieder arbeiten möchte, dann gebt mir eine Chance ihr potentiellen künftigen Chefs. In Punkto Belastbarkeit und Flexibilität mir keiner was vormachen. Ich bin nicht nur Vollzeitmama, ich bin eine Familienmanagerin!