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Archiv für die Kategorie ‘Review’

Es darf wieder gebissen werden

Donnerstag, 15. Juli 2010

eclipseGestern war es endlich soweit: ich war mit dem Prinzen in der  Preview von “Eclipse”. Haaaach… Herrlich!

Die Story dürfte jedem Fan bekannt sein und alle anderen sollen bitteschön einfach ins Kino gehen, oder die Bücher lesen. Ich fand das dritte Buch jedenfalls inhaltlich sehr gut umgesetzt und war begeistert mit wie viel Liebe zum Detail auch auf die Hintergrundstories der Nebencharaktere, wie zum Beispiel Jasper, Alice und auch Bree, eingegangen wurde.

Mir ist besonders am Anfang des Films aufgefallen, dass Edward und Bella irgendwie noch sehr viel hübscher als in den ersten Teilen aussehen. Ich denke da wurde ordentlich in die Make-up-Trickkiste gegriffen, da der Film auch viel mit Closeups arbeitet. Sehr fein! Da holt Edward doch glatt gegenüber Jacob wieder etwas auf.

Die Stimmung des Films hat mir sehr gefallen. Spannend, ganz viel Gefühl und auch ein bisschen Selbstironie. Feine Mischung!
Nur Victoria hat mich gestört. Ich mag es überhaupt nicht, wenn die Schauspieler innerhalb einer Serie gewechselt werden und ich die “neue Victoria” kommt irgendwie so weinerlich rüber, während die alte richtig Feuer hatte und man ihr die Rolle irgendwie mehr abnahm.
Der Soundtrack ist wieder mal gutigut und ich warte auf meine Lieferung von Amazon, damit ich die Songs im Dauerlauf hören kann.

Fazit: Ein rundum gelungener dritter Teil der Twilight-Saga mit viel Liebe zum Detail besonders was die Orientierung an der Buchvorlage betrifft. Jacob und Edward sind einfach Schnuckis und Bree bekommt von mir ein Sondersternchen, weil sie wirklich süß war und ich sie seit dem Extra-Buch ins Herz geschlossen habe.

Maru empfiehlt: Ghibli-Filmreihe auf Arte

Dienstag, 06. April 2010

Arte bringt derzeit Montags und Donnerstags ab 20:15h einige Klassiker aus dem Hause Ghibli, dem japanischen Pendant zu Disney. Bereits gestern ging es los mit “Chihiros Reise ins Zauberland” (2001, Sen to Chihiro no kamikakushi). Die Filme sind allesamt empfehlenswert, weshalb ich euch hier kurz mal auf die Termine hinweisen wollte:

  • Donnerstag, 08.04.10 “Mein Nachbar Totoro” (1988, Tonari no Totoro)
  • Donnerstag, 08.04.10 Doku “Der Tempel der tausend Träume. Hayao Miyazaki und das Ghibli-Studio” (ab 21:40h)
  • Montag, 12.04.10 “Das wandelnde Schloss” (2004, Hauru no ugoku shiro)
  • Donnerstag, 15.04.10 “Nausicaä aus dem Tal der Winde” (1984, Kaze no tani no Naushika)
  • Montag, 19.04.10 “Prinzessin Mononoke” (1997, Mononoke Hime)
  • Donnerstag, 22.04.10 “Das Schloss im Himmel” (1986, Tenkû no shiro Rapyuta)

Für alle, die bisher noch nichts von Miyazaki Hayao , oder dem Ghibli-Studio gehört haben, Miyazaki arbeitete unter anderem auch an Heidi mit! Ich persönlich mag seinen Film “Kikis kleiner Lieferservice” (1989, Majo no takkyûbin) am liebsten, der zwar leider nicht auf Arte gezeigt wird, aber als DVD mit deutscher Synchro erhältlich ist. Sehr schön ist auch der Film “Stimme des Herzens” (1995, Mimi wo sumaseba), in dem eine japanische Version von “Country Roads” zum Besten gegeben wird. Das aktuellste Werk heißt “Ponyo das verzauberte Goldfischmädchen” (2008, Gake no ue no Ponyo) und geht wieder mehr in die Richtung des Klassikers “Totoro”.

Ein immer wiederkehrendes Thema in den Ghibli-Filmen ist der Konflikt zwischen Tradition (Natur) und Moderne (Technik). Diese Thematik wird in verschiedensten Settings verarbeitet und erscheint mal fantastisch, mal realistisch. Auf jeden Fall werden die Film durch diesen ernsten Unterton auch für ältere Zuschauer interessant. Die meisten Filme sind bereits auf DVD mit deutscher Synchro erhältlich, also einfach mal danach suchen.

Das Warten hat ein Ende!

Montag, 23. November 2009

TaylorSonntag 12h. Überwiegend weibliche Massen strömen ins Kino. Überall Shirts mit Aufschriften wie “Beiß mich”, “Team Edward” oder “Team Jacob”. Mütter, Töchter, Freundinnen, ein paar arme Jungs dazwischen, die bereits jetzt bereuen nicht daheim geblieben zu sein.Und nach einer halben Stunde Werbung geht es endlich los mit “Twilight”. Der Kinosaal tobt, nur um innerhalb weniger Sekunden in andächtiges Schweigen zu verfallen. Die Stille hält allerdings nur bis zu Edwards erstem Auftritt an. Der Saal tobt. So ganz langsam fühlen sich die wenigen männlichen Artgenossen wie auf einer Insel voller Männer fressender Amazonen.
Nach einer halben Stunden Pause erklimmt mit dem Start von “New Moon” die Massenhysterie ein neues Level. Erneut sorgt der erste Auftritt von Edward für Kreischalarm, doch alles nichts im Vergleich mit der Szene, als Jacob endlich sein Shirt auszieht. Und er zieht es dann auch für die meiste Zeit des Films nicht wieder an. *hehehe* Jacobs Oberkörper, Jacobs Bauch, Jacobs Rücken… Der Film könnte auch “Was Frauen wollen” heißen. *sabber*
Der eine oder andere kleinlaute Kommentar aus der Männerriege ließ auf puren Neid schließen. Höhöhö! Ach Jungs, sperrt die Äuglein auf und dann legt los. Jetzt wisst ihr doch was wir wollen. *lach*

Zu “New Moon” kann ich nur sagen: Ich bin begeistert!!! Der Film muss sich absolut nicht hinter dem ersten Teil verstecken. Der Soundtrack hat Ohrwurm-Qualität, mir hat inhaltlich nichts entscheidendes gefehlt. Eine wirklich gelungene Umsetzung, auch wenn die Werwölfe am Anfang etwas künstlich aussehen (erinnert an die Penaten-weißen Gesichter der Vamps im ersten Film in der Mensaszene). Aber Jacob ist der süßeste, flauschigste Werwolf, den ich je gesehen habe. Am meisten begeistert hat mich die Szene, in der Victoria von den Werwölfen gejagt wird. Da hatte ich echt Gänsehaut! Aber seht es euch selbst an. Zum Thema Edward vs. Jacob muss ich sagen, dass Rob mal langsam loslegen muss, wenn er gegen Taylor weiterhin die Oberhand behalten will. Denn sein “oben ohne” Auftritt hat im Vergleich zu Jacob nur ein leises Murren a la “Naja” ausgelöst.
Ich bin jedenfalls seit gestern mehr denn je ein Taylor Lautner-Fan. Auch wenn ich Edward gaaaaanz toll finde. Hach, sie sind halt beide toll!

Review: “Halleluja Chance”

Freitag, 06. November 2009

proposal_daisakusenWie bereits im Monatsrückblick angekündigt kommt hier mal wieder eine Review und zwar von der J-Dorama-Serie “Proposal Daisakusen”. Die Sandkastenliebe von Iwase Ken, dem Helden der Geschichte, heiratet, doch leider nicht ihn! Auf der Hochzeitsfeier wird Ken nicht nur genötigt gute Miene zum bösen Spiel zu machen, sondern auch noch aufgefordert eine Rede auf das junge Glück zu halten. Bei der anschließenden Diashow wird ihm mehr und mehr bewusst, was er alles falsch gemacht hat und wie sehr er sich wünscht eine zweite Chance zu bekommen. Und schwupps bekommt er sie und zwar in Gestalt eines alten Knackers mit Zylinder. Herrlich!
Mit dem Spruch “Halleluja Chance” (und einer Superhelden-Pose, die einfach zum schießen komisch ist) kann Ken durch die Zeit reisen. Er bekommt die Chance zu jedem Zeitpunkt, an dem ein Foto der Diashow geschossen wurde zurück zu kehren und doch will es ihm einfach nicht gelingen seiner Freundin seine Liebe zu gestehen. So muss er mit ansehen, wie die Zeit vergeht, hangelt sich von Foto zu Foto der Gegenwart entgegen und damit der Hochzeit seiner großen Liebe. Gelingt es ihm doch noch seine Zukunft zu ändern?

Fazit: Die Geschichte hat Witz, ist aber zugleich auch an vielen Stellen sehr ernsthaft. Eine wunderbare Geschichte, die einen lehrt in der Gegenwart zu leben und jeden Moment zu genießen, so dass man später nichts zu bereuen hat. Ansehen! Lachen, weinen und träumen. Und trotz des baiser-flauschigen Themas ist die Serie bei weitem nicht so kitschig, wie der Titel zunächst vielleicht vermuten lässt…

This is it

Freitag, 30. Oktober 2009

ThisIsItAm Mittwoch war ich mit dem Prinzen spontan im Kino in “This is it” und ich muss sagen ich war mehr als überrascht.Ich bin eigentlich nie so der richtige Michael Jackson-Fan gewesen, kannte aber trotzdem so gut wie alle Lieder im Film und ich muss sagen ich war wirklich platt. Geschichten von echten Menschen berühren doch immer noch am meisten.
Sicher sagen viele, dass es schrecklich ist wie sein Ableben jetzt kommerziell ausgeschlachtet wird, aber nach dem Film war ich der festen Überzeugung, dass zumindest die Veröffentlichung dieses Materials aus den Proben in seinem Sinne war. Seine Message kommt an! Und das vielleicht auch bei einigen Leuten, wie mir zum Beispiel, die sonst nie auf eines seiner Konzerte gegangen wären. Der Mann war tatsächlich eine Legende mit einer Vision. Einer Vision von Liebe für alle Menschen und den Planeten. Das hat mich wirklich sehr beeindruckt.
Und zu sehen wie er einerseits von jedem wie eine Hoheit behandelt wurde und umgekehrt sich immer wieder zurückgenommen hat und diese nette Art Kritik zu üben (”Ich sage es mit Liebe.”)…
Wenn ich bisher kein Jacko-Fan war, jetzt bin ich ein Fan!
Und dazu die erste Amtshandlung: ich habe das “This is it”-Best of bestellt und beschlossen meine WWF-Mitgliedschaft zu erneuern und wieder öfter mit der Bahn zu fahren oder zu Fuß zu gehen statt die Umwelt mit meinem Auto zu verpesten (habe ich bereits gestern umgesetzt indem ich mit dem Bus einkaufen gefahren bin statt mit dem Auto).