Archiv für die Kategorie ‘Review’
Serienjunkie
Mittwoch, 26. Oktober 2011In Amerika läuft seit September die dritte Staffel von “The Vampire Diaries” und die erste Staffel von “The Secret Circle”, einer neuen Serie, die auf einer Romanserie der gleichen Autorin wie “Vampire Diaries” beruht.
Ich bin wirklich ein Fan dieser herrlichen Vampir-Serie und kann es kaum erwarten bis die nächste Folge erscheint und auch “Secret Circle” erscheint sehr spannend, aber ich frage mich wirklich was das mit den Romanvorlagen zu tun haben soll. Ich habe die Bücher von “Vampire Diaries” gelesen (okay, drei von vier, den vierten habe ich angefangen, aber irgendwann entnervt beiseite gelegt) und mich immer wieder gefragt wo diese Bücher Vorlage für diese genialen Serien gewesen sein sollen. Die Charaktere in den Büchern sind so flach, wie die Charaktere in der Serie tief, aber was mich anfangs am meisten verwirrt hat ist, dass sie ganz anders aussehen und die Story bis auf den Anfang des ersten Bandes so gar nichts mit der Handlung der Serie gemeinsam haben. Ob das bei “The Secret Circle” genauso ist? Ich glaube ich traue mich nicht die Bücher zu kaufen bis ich irgendwo eine umwerfende Rezension lese…
In “The Secret Circle” geht es übrigens um einen Hexenzirkel (es gibt auch männliche Hexen und die sehen gar nicht übel aus *grins*) und es geht zeitweise sogar noch düsterer als in “Vampire Diaries” zu. Ich mag beide Serien, aber in der Hexenserie gibt es halt keinen Damon… Dafür mag ich die Heldin sehr gerne. Die ist irgendwie süß und naiv und so. Ein Hexen-Prinzesschen sozusagen. *smile*
Bleibt nur abzuwarten, ob “The Secret Circle” es auch irgendwann auf die heimische Flimmerkiste schafft, wie zuvor “Vampire Diaries”.
Kinsellaholic
Montag, 24. Oktober 2011In letzter Zeit habe ich die Bücher von Sophie Kinsella geradezu verschlungen. Angefangen hat bei mir natürlich alles, wie bei so vielen, mit der “Shopaholic”-Reihe, die auch immer noch unangefochten auf Platz 1 der Kinsella-Lektüre rangiert. Doch wie es so mit Serien ist, hat man sie irgendwann durch und sieht sich um nach neuem Lesefutter und warum nicht bei der geliebten Autorin erst Mal weiter die Bücherwiese abgrasen bevor man sich neuen Gefilden zuwendet?!?
Sag’s nicht weiter Liebling
Zwei wildfremde Menschen in einem Flugzeug kurz vorm vermeintlichen Absturz. Eine gute Gelegenheit noch mal alles loszuwerden, was einem im Leben so widerfahren ist. Nur blöd, wenn das Flugzeug dann doch nicht abstürzt und der Mensch, dem man sein Herz ausgeschüttet hat, sich am nächsten Tag als der oberste Boss der Firma heraus stellt…
Wenn ich so eine Inhaltsangabe auf einem Buchdeckel lese, dann MUSS ich einfach wissen wie es weiter geht. “Sag’s nicht weiter Darling” habe ich als erstes nach der “Shopaholic”-Reihe gelesen, weil ich es von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Leichte Lektüre im gewohnten Kinsella-Stil, bei dem man sich unentwegt fragt “Wie soll das noch mal zu einem guten Ende finden”, auch wenn ich Becky am Anfang noch ziemlich vermisst habe.
Die Heiratsschwindlerin (als Madeleine Wickham)
Schön blöd, wenn die Hochzeit mit dem Mann der Träume bevor steht und einem kurz davor einfällt, dass man ja eigentlich schon verheiratet ist und eine Scheidung nicht von heute auf morgen funktioniert, zumal der ahnungslose Zukünftige auch möglichst ahnungslos bleiben soll.
Ich liebe diese scheinbar unlösbaren Probleme, die Kinsellas Bücher so wunderbar spannend und auch meist sehr lustig machen. Dieses Buch ist etwas ernsthafter, nicht ganz so lustig, hat mich aber in der Zeit kurz vor meiner Hochzeit dennoch wunderbar unterhalten.
Kennen wir uns nicht
Eines Tages erwacht man aus dem Koma und hat das perfekte Leben. Keine Ahnung wie es passiert ist, was man verpasst oder verdrängt hat, aber alles läuft wie am Schnürchen: der perfekte Mann, die perfekte Luxuswohnung, in der natürlich auch die entsprechende Luxus-Bekleidung nicht fehlen darf und der perfekte Job. Nur schade, wenn einen dann doch nach und nach die Realität einholt und man feststellt, dass man so gar nicht in dieses perfekte Leben zu passen scheint.
Wieder so ein wunderbar kurzweiliger Roman mit jeder Menge Situationskomik, die mich so manches Mal auflachen oder die Luft anhalten ließ. Auch interessant das Buch ein zweites Mal zu lesen, wenn man die Hintergründe kennt, wie es zu diesem scheinbar perfekten Leben kam, usw. und zu sehen welche Vorzeichen es bereits gab.
Göttin in Gummistiefeln
Von der Staranwältin zur Haushälterin, Cinderella mal umgekehrt, oder die Flucht aufs Land und der Gärtner ist nicht immer ein Mörder. Die Heldin ist wie gesagt eine Top-Anwältin doch nach einem folgenschweren Fehler sieht sie sich gezwungen unter zu tauchen und landet so in einer Familie, von der sie sich hoch alkoholisiert als Haushälterin einstellen lässt. Nur dumm, dass sie keine Ahnung von Haushalt und Kochen hat.
Mein absolutes Lieblingsbuch von den Kinsella-Einzelbänden. Es gibt ganz viel zu lachen, eine Brise Romantik und ich habe mich einfach mit dieser Suche nach dem Ich zwischen Karriere und Lebensgenuss wieder gefunden. Ein wunderbares Buch für laue Sommer- und Herbstabende, aber auch für duftige Frühlings- und kuschlige Winterabende. Lesen!!!
Charleston Girl
Ein weiblicher Geist aus den 20er Jahren, der eine Vorliebe für Cocktails und Charleston tanzen hat verfolgt die Protagonistin und nervt sie beinahe zu Tode, bis diese ihr bei der Suche nach einer verschollenen Halskette hilft.
Zugegeben, bei noch keinem Kinsella-Buch habe ich so oft überlegt aufzuhören zu lesen. Der Anfang erschien mir extremst langatmig und ich habe mich erst mal nur durch gequält in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Gegen Mitte des Buchs wurde es dann besser, bis ich gegen Ende des Buchs nicht mehr aufhören konnte zu lesen vor lauter Spannung und die Charaktere derart lieb gewonnen hatte, dass mir beim Abschied beinahe die Tränen kamen. Zieht sich erst mal wie Kaugummi, vor allem wenn man von dieser Art Geschichten schon mehr als eine kennt (“Ghost – Nachricht von Sam” oder “P.S. Ich liebe dich”), aber das Buch ist doch anders und mausert sich wirklich ganz beachtlich, bis man selbst anfangen will Charleston zu lernen und diese verrückten Cocktails ausprobieren will, von denen die ganze Zeit die Rede ist.
Vielleicht fühlt ihr euch ja inspiriert jetzt doch das eine oder andere Kinsella-Buch zu verschlingen. Ich für meinen Teil werde mich als nächstes an den “Jahreszeitenzyklus” von Nora Roberts machen. Aber erst Mal arbeite ich mein Manga-Bücherregal wieder etwas ab…
Es darf wieder gebissen werden
Donnerstag, 15. Juli 2010
Gestern war es endlich soweit: ich war mit dem Prinzen in der Preview von “Eclipse”. Haaaach… Herrlich!
Die Story dürfte jedem Fan bekannt sein und alle anderen sollen bitteschön einfach ins Kino gehen, oder die Bücher lesen. Ich fand das dritte Buch jedenfalls inhaltlich sehr gut umgesetzt und war begeistert mit wie viel Liebe zum Detail auch auf die Hintergrundstories der Nebencharaktere, wie zum Beispiel Jasper, Alice und auch Bree, eingegangen wurde.
Mir ist besonders am Anfang des Films aufgefallen, dass Edward und Bella irgendwie noch sehr viel hübscher als in den ersten Teilen aussehen. Ich denke da wurde ordentlich in die Make-up-Trickkiste gegriffen, da der Film auch viel mit Closeups arbeitet. Sehr fein! Da holt Edward doch glatt gegenüber Jacob wieder etwas auf.
Die Stimmung des Films hat mir sehr gefallen. Spannend, ganz viel Gefühl und auch ein bisschen Selbstironie. Feine Mischung!
Nur Victoria hat mich gestört. Ich mag es überhaupt nicht, wenn die Schauspieler innerhalb einer Serie gewechselt werden und ich die “neue Victoria” kommt irgendwie so weinerlich rüber, während die alte richtig Feuer hatte und man ihr die Rolle irgendwie mehr abnahm.
Der Soundtrack ist wieder mal gutigut und ich warte auf meine Lieferung von Amazon, damit ich die Songs im Dauerlauf hören kann.
Fazit: Ein rundum gelungener dritter Teil der Twilight-Saga mit viel Liebe zum Detail besonders was die Orientierung an der Buchvorlage betrifft. Jacob und Edward sind einfach Schnuckis und Bree bekommt von mir ein Sondersternchen, weil sie wirklich süß war und ich sie seit dem Extra-Buch ins Herz geschlossen habe.
Maru empfiehlt: Ghibli-Filmreihe auf Arte
Dienstag, 06. April 2010Arte bringt derzeit Montags und Donnerstags ab 20:15h einige Klassiker aus dem Hause Ghibli, dem japanischen Pendant zu Disney. Bereits gestern ging es los mit “Chihiros Reise ins Zauberland” (2001, Sen to Chihiro no kamikakushi). Die Filme sind allesamt empfehlenswert, weshalb ich euch hier kurz mal auf die Termine hinweisen wollte:
- Donnerstag, 08.04.10 “Mein Nachbar Totoro” (1988, Tonari no Totoro)
- Donnerstag, 08.04.10 Doku “Der Tempel der tausend Träume. Hayao Miyazaki und das Ghibli-Studio” (ab 21:40h)
- Montag, 12.04.10 “Das wandelnde Schloss” (2004, Hauru no ugoku shiro)
- Donnerstag, 15.04.10 “Nausicaä aus dem Tal der Winde” (1984, Kaze no tani no Naushika)
- Montag, 19.04.10 “Prinzessin Mononoke” (1997, Mononoke Hime)
- Donnerstag, 22.04.10 “Das Schloss im Himmel” (1986, Tenkû no shiro Rapyuta)
Für alle, die bisher noch nichts von Miyazaki Hayao , oder dem Ghibli-Studio gehört haben, Miyazaki arbeitete unter anderem auch an Heidi mit! Ich persönlich mag seinen Film “Kikis kleiner Lieferservice” (1989, Majo no takkyûbin) am liebsten, der zwar leider nicht auf Arte gezeigt wird, aber als DVD mit deutscher Synchro erhältlich ist. Sehr schön ist auch der Film “Stimme des Herzens” (1995, Mimi wo sumaseba), in dem eine japanische Version von “Country Roads” zum Besten gegeben wird. Das aktuellste Werk heißt “Ponyo das verzauberte Goldfischmädchen” (2008, Gake no ue no Ponyo) und geht wieder mehr in die Richtung des Klassikers “Totoro”.
Ein immer wiederkehrendes Thema in den Ghibli-Filmen ist der Konflikt zwischen Tradition (Natur) und Moderne (Technik). Diese Thematik wird in verschiedensten Settings verarbeitet und erscheint mal fantastisch, mal realistisch. Auf jeden Fall werden die Film durch diesen ernsten Unterton auch für ältere Zuschauer interessant. Die meisten Filme sind bereits auf DVD mit deutscher Synchro erhältlich, also einfach mal danach suchen.
Das Warten hat ein Ende!
Montag, 23. November 2009
Sonntag 12h. Überwiegend weibliche Massen strömen ins Kino. Überall Shirts mit Aufschriften wie “Beiß mich”, “Team Edward” oder “Team Jacob”. Mütter, Töchter, Freundinnen, ein paar arme Jungs dazwischen, die bereits jetzt bereuen nicht daheim geblieben zu sein.Und nach einer halben Stunde Werbung geht es endlich los mit “Twilight”. Der Kinosaal tobt, nur um innerhalb weniger Sekunden in andächtiges Schweigen zu verfallen. Die Stille hält allerdings nur bis zu Edwards erstem Auftritt an. Der Saal tobt. So ganz langsam fühlen sich die wenigen männlichen Artgenossen wie auf einer Insel voller Männer fressender Amazonen.
Nach einer halben Stunden Pause erklimmt mit dem Start von “New Moon” die Massenhysterie ein neues Level. Erneut sorgt der erste Auftritt von Edward für Kreischalarm, doch alles nichts im Vergleich mit der Szene, als Jacob endlich sein Shirt auszieht. Und er zieht es dann auch für die meiste Zeit des Films nicht wieder an. *hehehe* Jacobs Oberkörper, Jacobs Bauch, Jacobs Rücken… Der Film könnte auch “Was Frauen wollen” heißen. *sabber*
Der eine oder andere kleinlaute Kommentar aus der Männerriege ließ auf puren Neid schließen. Höhöhö! Ach Jungs, sperrt die Äuglein auf und dann legt los. Jetzt wisst ihr doch was wir wollen. *lach*
Zu “New Moon” kann ich nur sagen: Ich bin begeistert!!! Der Film muss sich absolut nicht hinter dem ersten Teil verstecken. Der Soundtrack hat Ohrwurm-Qualität, mir hat inhaltlich nichts entscheidendes gefehlt. Eine wirklich gelungene Umsetzung, auch wenn die Werwölfe am Anfang etwas künstlich aussehen (erinnert an die Penaten-weißen Gesichter der Vamps im ersten Film in der Mensaszene). Aber Jacob ist der süßeste, flauschigste Werwolf, den ich je gesehen habe. Am meisten begeistert hat mich die Szene, in der Victoria von den Werwölfen gejagt wird. Da hatte ich echt Gänsehaut! Aber seht es euch selbst an. Zum Thema Edward vs. Jacob muss ich sagen, dass Rob mal langsam loslegen muss, wenn er gegen Taylor weiterhin die Oberhand behalten will. Denn sein “oben ohne” Auftritt hat im Vergleich zu Jacob nur ein leises Murren a la “Naja” ausgelöst.
Ich bin jedenfalls seit gestern mehr denn je ein Taylor Lautner-Fan. Auch wenn ich Edward gaaaaanz toll finde. Hach, sie sind halt beide toll!


















