London, ein Städtetrip mit (Klein-)Kindern

London 00„Ich muss geschäftlich für drei Tage nach London…“, erklärte der Prinz mir am Telefon. „Nimm uns mit!“, rief ich aufgeregt, denn nach London wollte ich schon immer. Plötzlich ging alles ganz schnell und ehe ich mich versah, saßen wir vier im Flieger. Schon der zweite Flug für die kleine Lady und die kleine Maid. Der erste ging letzten Herbst nach Berlin.

London mit zwei (Klein-)Kindern – Vorfreude und Ängste

Nach der ersten Euphorie, dass der Traum nach London zu reisen wirklich in Erfüllung gehen würde, kamen auch erste Zweifel auf. Mit zwei Kleinkindern, die gerade 1 und 4 Jahre alt geworden waren, durch eine mir unbekannte Großstadt ziehen? Der Prinz würde die meiste Zeit arbeiten, soviel war klar.
Kurz vor Abflug hätten wir die Reise beinahe storniert. Zwei Terroranschläge in Großbritannien, einer direkt in London… Forderten wir unser Glück heraus? Brachten wir die Kinder unnötig in Gefahr? Letztlich entschieden wir uns für die Reise. Ab dem Moment ließ ich keine negativen Gedanken mehr zu.

Planung für einen Städtetrip mit (Klein-)Kindern

Eine große Hilfe bei der Planung waren mir die Reiseberichte von Mari auf ihrem Blog „Baby, Kind und Meer“. Ansonsten habe ich mich bei der Planung vor allem an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Das heißt vor allem Zeitdruck vermeiden, immer etwas zu essen und zu trinken dabei haben und jede Möglichkeit aufs Klo zu gehen nutzen. *lach* In Sachen Sightseeing haben wir letztlich mehr geschafft als ich erwartet hätte. Immer ein bisschen was für die Mama mit Aussicht auf Spielplatz oder Park für die Kinder.

Das Fahren mit Bus und Bahn war für die Kinder ein spannendes Highlight, da wir sonst selten mit den Öffentlichen fahren. Dank Oyster Card konnten wir uns das ständige Tickets lösen sparen. Die kleine Maid hatte ich die meiste Zeit in der Manduca und die wichtigsten Sachen (ein paar Windeln, Handy, Portemonnaie und Snacks) in einer größeren Bauchtasche. Die Babytrage war wirklich praktisch, denn London ist tatsächlich nicht gerade Kinderwagen-freundlich. Es gibt kaum mal einen Fahrstuhl.

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Unsere Unterkunft in London

Unser Hotel, das „Kingsway Hall Hotel“ in Covent Garden, war eher ein typisches Tagungshotel und trotzdem war das Personal sehr kinderfreundlich. Es gab ein großes Frühstücksbuffet und kostenlos Kakao für die kleine Lady. Vor allem lag es schön zentral und wir konnten auch mal für eine Verschnaufpause zurück kehren und dann wieder los ziehen.

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„Kensington Gardens“ und „Diana Memorial Playground“

Die kleine Lady spricht immer noch vom „schönsten Spielplatz aller Zeiten“, dem „Diana Memorial Playground“ in den „Kensington Gardens“. Wir waren jeden Tag mindestens eine Stunde dort. Es gibt so viel zu entdecken! Neben Captain Hooks Schiff zum Erobern und Klettern, gibt es unzählige Geheimwege, die in neue Spielbuchten führen. Hier eine Ritterburg, dort Tipis, Schaukeln, Holzschafe zum Reiten, große Musikinstrumente und und und…
Besonders begeistert war die kleine Lady vom Wasserspielplatz, den wir ab dem zweiten Tag dank schönstem Sonnenschein auch ausgiebig nutzen konnten. Der kleinen Maid reichte es einfach nur im Sand zu sitzen und ihn durch die Fingerchen rieseln zu lassen. Sand, so weich wie in der Karibik! Ich weiß wovon ich rede…

Der Spielplatz ist übrigens komplett eingezäunt und bewacht. Es gibt Toiletten und einen Kiosk.

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Auf den Spuren von „Harry Potter“

So kurzfristig wie wir die Reise antraten, gab es keine Tickets mehr für die „Harry Potter Studio Tour“. Da die Kinder für die Bücher und Filme noch zu jung sind, wäre es wahrscheinlich auch nicht so interessant für sie gewesen. Dafür sind wir in einem der roten Busse nach „King’s Cross“ gefahren und haben uns das Gleis 9 3/4 angesehen. Schon die Fahrt mit dem Bus war sehr abenteuerlich und rasant. Erinnerte mich tatsächlich an den „fahrenden Ritter“. Wir saßen natürlich oben und ganz vorne und riefen so manches Mal kichernd „Vorsicht, Taube! Vorsicht, Frau!“, so knapp düste der rote Doppeldecker durch die Straßen Londons. Wir haben gelacht bis uns die Bäuche weh taten.

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Direkt neben dem Gleis 9 3/4 gibt es auch einen Harry Potter Shop. Die kleine Lady war besonders fasziniert von den Zauberstäben. Welcher ihr am besten gefiel? Der vom „Bösewichtel“ Voldemort. *lach* Da ließ sie sich nicht beirren. Zum Schluss hätte sie gerne eine ganze Plüsch-Eulenfamilie adoptiert.

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Unfreiwilliges Sightseeing

Unser zweiter Tag startete etwas chaotisch. Dank veraltetem Busplan (für die Züge hatte ich eine sehr gute App) stand ich plötzlich mitten in der Stadt und wusste nicht mehr weiter. Zu Fuß haben wir drei Stunden (!) nach dem „St. James’s Park“ gesucht. Dabei kamen wir am London Eye vorbei, haben dem Läuten des Big Ben gelauscht (Elizabeth Tower) und sind bei der Westminster Abbey über den Bordstein balanciert. Immer dabei eine Tüte Nüsse für die zahmen Eichhörnchen, von denen ich auf Maris Blog gelesen hatte.

Die kleine Lady ist mit einer Engelsgeduld mit mir herum gelaufen und hat auch nicht gejammert, als ich gegen Mittag beschloss die Suche fürs Erste abzubrechen und mit der Tram zum Hotel zurück zu kehren. Die kleine Maid schlief fast die ganze Zeit in der Trage.

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Am nächsten Tag haben wir nach einer morgendlichen Tour zur Tower Bridge noch Mal unser Glück versucht und doch noch den Park und die Eichhörnchen gefunden.

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„St. James’s Park“ und „Buckingham Palace“

Neben dem „Diana Memorial Playground“ und der lustigen Busfahrt hat der Besuch im „St. James’s Park“ den meisten Eindruck bei den Kindern hinterlassen. Die Eichhörnchen haben uns die Nüsse direkt aus der Hand geschnappt. Wir wurden regelrecht belagert. Als ich die kleine Maid wickeln wollte, musste ich die Plüschbande erstmal ein wenig zur Seite scheuchen und gleich kamen sie wieder heran, sehr zur Freude der kleinen Maid. Als es an der Zeit war weiter zu ziehen meinte die kleine Lady „Ich möchte die Zeit nochmal zurück spulen. Es war sooo schön.“ und das war es wirklich.

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Wir sind jedoch nicht gegangen bevor wir aus der Ferne noch einen kurzen Blick auf den Buckingham Palace werfen konnten. Dort war gerade eine Parade, die wir zwar nicht gesehen, aber gehört haben. Von solchem Tumult habe ich mich allein mit den beiden Mädels dann doch lieber fern gehalten.

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Landestypische Küche

Da fahren wir nach London und was essen wir jeden Tag? Sushi! *lach* Es gibt dort eine Kette kleiner Lädchen, wo man sich die japanischen Köstlichkeiten selbst zusammenstellen und mitnehmen kann. Die kleine Lady liebt Sushi und es ist das perfekte Picknick!

Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen und auch mal „Fish & Chips“ probiert und zwar gleich in dreifacher Ausführung. Und wir haben Londons bester Pizzeria „Pizza Union“ einen Besuch abgestattet. Im Hotel gab es landestypisches Frühstück. Sehr lecker, aber für meinen Geschmack fehlt es allem immer etwas an Gewürz, besonders an Salz.
Scones wollte ich so gerne noch probieren, aber es hat sich nicht mehr ergeben. Dafür haben wir zu Hause selbst welche gebacken nach diesem Scones-Rezept. Yummy!

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Unsere Souvenirs

Was wäre ein Städtetrip von Maru ohne einen Blick auf die Souvenirs? *kicher* Ich liebe mein „Best Self Journal“ und die zusammenfaltbare Tasche (im Hintergrund) ist beinahe täglich im Gebrauch. An unserem Kühlschrank hängt nun ein Magnet vom Gleis 9 3/4. Die Kinder haben sich je eine Plüsch-Hedwig mitgenommen und die kleine Lady noch ein Peppa Pig Buch zum Uhrzeit lernen. Dem Prinzen habe ich bei Hamleys (riesiges Spielwarengeschäft) ein Set für im Dunkeln leuchtende Riesenballons mitgebracht.

London, wir kommen wieder!

Wir haben so viel gesehen und erlebt und trotzdem waren drei Tage viel zu kurz. Nächstes Mal möchte ich die Tower Bridge gerne komplett überqueren und die Harry Potter Studio Tour machen. Außerdem habe ich mich geärgert bei Hamleys keinen der süßen Doppelstockbusse mit Rückziehmotor mitgenommen zu haben.

Habt ihr schon einmal einen Städtetrip mit Kindern unternommen? Und wenn ja, wie hat es geklappt? Als nächstes Planen wir einen Städtetrip nach Paris. Hat jemand kindertaugliche Paris-Tipps für mich?

Essensplan und Großeinkauf organisieren

Essensplan und Einkaufshelfer

Macht ihr euch einen wöchentlichen Essensplan, oder kocht ihr Tag für Tag ganz spontan worauf ihr gerade Appetit habt? Seit wir Kinder haben, bemühe ich mich noch mehr darum abwechslungsreich zu kochen: Viel Gemüse, nicht zu oft Fleisch, einmal die Woche mindestens auch Fisch. So zumindest in der Theorie.

Seit geraumer Zeit gehen wir auch nur noch einmal in der Woche einkaufen. Das spart Zeit und Geld, da es einen vor zu vielen Spontankäufen bewahrt. Der Prinz hat uns eine App programmiert. Wir nennen sie den „Einkaufshelfer“. Man kann alles eintragen, was gekauft werden muss, jedem Produkt wird eine Kategorie zugeordnet. Dann klickt man nur noch den Laden an, in dem man einkauft und bekommt die Einkausliste in idealer Reihenfolge präsentiert. Sollte man zu zweit einkaufen, sieht man mit der „Refresh“-Funktion, was der andere bereits gekauft hat und legt nichts doppelt in den Wagen. Wir wollen nie wieder ohne einkaufen!!!

Unser Essensplan vom 25. August bis zum 01. September

Vor dem Einkauf muss aber natürlich erstmal eine Liste her und dafür setze ich mich jede Woche hin und schreibe einen Essensplan. Natürlich tauschen wir nach Belieben die Tage auch mal aus, aber der grobe Rahmen steht.

Tag

Essen

25.08., Freitag

Pizza

Fl

26.08., Samstag

Going Out

X

27.08., Sonntag

Kalbsschnitzel à la „Schnitzel Spezial“ mit Pü

Fl

28.08., Montag

Onigiri mit Lachs und Thunfisch

Fi

29.08., Dienstag

Pellkartoffeln und Quark

V

30.08., Mittwoch

Spaghetti mit Tomatensoße

V

31.08., Donnerstag

Gemüsesuppe mit Waffeln

V

01.09., Freitag

Fischstäbchen mit Pü und Mischgemüse

Fi

Going Out bedeutet, dass wir auswärts essen, zum Beispiel bei der Familie oder Freunden. Daher steht in der letzten Zeile auch ein X, weil jemand anderes kocht und wir nicht wissen ob es Fleisch (Fl), Fisch (Fi) oder vegetarisches (V) Essen gibt. Die Kürzel helfen mir ein wenig den Überblick zu behalten. Den fertigen Essensplan hänge ich dann an unserem Menüboard aus.

Essensplan Mag-ich-Liste

Neues ausprobieren mit der „Mag ich“-Liste

Die kleine Maid isst so gut wie alles, die kleine Lady isst hingegen am Liebsten, was sie schon kennt. „Das mag ich nicht“, bekomme ich oft schon zu hören, bevor sie eine neue Komponente auch nur einmal probiert hat. Mit gaaanz viel überreden probiert sie dann doch und oft schmeckt es überraschender Weise gut! Sieh an, sieh an.
Wir haben eine „Mag ich“-Liste angelegt, auf der wir alle Lebensmittel, die so auf den Tisch kommen aufmalen und dann ein lachendes, neutrales oder unzufriedenes Smiley danach malen. So lässt sich die kleine Lady animieren doch mal Neues auszuprobieren, wenn es danach auf der Liste bewertet werden darf. So entdeckte sie zum Beispiel Brokkoli für sich!

Solltet ihr Interesse an unserem Einkaufshelfer haben, dann gebt doch mal Laut. Ich bearbeite den Prinzen schon lange den mal so zu überarbeiten, dass ihn jeder für sich einrichten und nutzen kann, weil er so genial ist.

Mama-Body „danach“ – Ran an den „Babyspeck“

Wie zufrieden seid ihr Mamis mit eurem Mama-Body nach der Geburt? Diese Woche war ich zum ersten Mal, abgesehen vom Rückbildungskurs, seit der Geburt der kleinen Maid (14 Monate) wieder beim Sport. Es fühlte sich großartig an! Mal keine Kinder, die an oder auf einem hängen. Freiheit! Nur ich und mein Schweiß! *lach*

Sport Mama-Body Schuhe Turnbeutel

Mama-Body nach zwei Kindern, gestreift und hängend

Ich kann und will mich nicht beschweren, denn ich hatte Glück. Dank stillen hatte ich auch ohne Diät nach beiden Kindern recht flott mein Gewicht von vor den Schwangerschaften wieder. Doch ganz spurlos sind die beiden Bauchbewohner auch an meinem Körper nicht vorbei gegangen. Nach der kleinen Lady jammerte ich noch über die drei Streifen auf meinem Bauch, die offensichtlich unter der Geburt entstanden waren. Davor war ich jedenfalls gänzlich streifenfrei. Bei der kleinen Maid zeigten sich schon während der Schwangerschaft mehr davon und ich trug es mit Fassung. Der Bauch wuchs beim zweiten Mal sehr viel schneller und die Haut war schon vorgedehnt. Trotzdem traue ich mich noch immer im Bikini ins Schwimmbad. Meine Musterung ist sehr dezent.

Was mich abwechselnd amüsiert und bestürzt ist der Kugelbauch nach dem Essen und vor allem nachdem ich viel Wasser getrunken habe. Im Null-Komma-Nix sehe ich wieder aus wie schwanger! Gibt sich zwar nach ein paar Stunden wieder, aber trotzdem ist es schon heftig. Immer wieder ziehe ich den Bauch für Fotos ein oder kaufe bewusst Kleidung, die etwas Luft lässt.

Von meiner Oberweite brauchen wir gar nicht erst anfangen. Nach dem Milcheinschuss sah ich aus wie Dolly Buster, inzwischen habe ich eine Körbchengröße kleiner als vor den Kindern. Die guten Stücke hängen auch mehr. Noch nicht bis zum Bauchnabel und auch die Größe ist okay und nicht nichts, aber das (Langzeit-)Stillen hat doch seinen Tribut gefordert.

Wie fühlt sich mein Mama-Body an?

Mit der Optik kann ich wie gesagt weitestgehend leben. Aber die Müdigkeit und die Rückenschmerzen machen mir zu schaffen. Durch das viele Tragen und nächtliches Dauerstillen habe ich ein hübsches Hohlkreuz entwickelt. Meine sportliche Auszeit soll mir in beiden Belangen helfen. Zeit für mich, um mal etwas abzuschalten und den Körper fit machen um mit meinen beiden Wirbelwinden weiterhin Schritt halten zu können.

Welcher Sport passt zu mir?

Bewegungsfaul bin ich eigentlich nicht. Statt das Auto zu nehmen gehe ich gerne zu Fuß und scheue auch nicht die Treppe statt Fahrstuhl oder Rolltreppe zu wählen. Meine liebsten Sportarten sind reiten, schwimmen und tanzen. Mit einer befreundeten Mami gehe ich nun wieder einmal die Woche zum „La Gym“. Ist so ähnlich wie „Zumba“. Zu fetziger Musik wird der Speck geschüttelt. Man kommt ordentlich auf Temperatur, merkt es aber kaum, weil es so Spaß macht. Im Nu ist die Stunde rum.
Zusätzlich zu diesem wöchentlichen Powerprogramm versuche ich mindestens jeden zweiten Tag eine Kombi aus Rücken- und Rückbildungsübungen zu machen. Das lässt sich inzwischen auch ganz gut mal einschieben während die Kinder nebenher spielen. Manchmal macht die kleine Lady sogar die Übungen mit, oder die kleine Maid dient mir als zusätzliches Trainingsgewicht. Ich nenne es mein „Katzen-Yoga“, weil so manche Übung an das Reckeln und Strecken einer gerade aufgewachten Katze erinnert.

Eine Challenge bricht eine andere…

Diejenigen unter euch, die mir auch auf Instagram folgen, haben es bereits gesehen: ich habe mit meiner No-Shopping-Challenge gebrochen und mir ein Sport-Outfit gegönnt. Hachz…

Ein gut sitzender Sport-BH war nötig, die Jogginghose sicher auch, aber dieses geflammte, zu den Schuhen passende Top nicht unbedingt. >-< Nun ist es aber gut. Motivation zum Sport heiligt die Mittel und ich beginne mit meiner 21-Day-Challenge wieder bei Tag 1. So ehrlich muss man mit sich schon sein!

Einhornparty zum vierten Geburtstag

Einhornparty 09Eine Einhornparty? Ein richtig kitschiges Mädchenthema? Hurra!!! Blicken wir zurück: zum ersten Geburtstag der kleinen Lady hatte ich das Zepter noch in der Hand und es gab eine Regenbogenparty. Kleine Kinder lieben kräftige Farben, also erschien mir dieses Motto perfekt. Bereits zum zweiten Geburtstag hatte die junge Dame eigene Vorstellungen für das Partymotto. Die Party wurde als Yakari Pow Wow umgesetzt. Zum dritten Geburtstag rechnete ich ganz fest mit einer Pferdeparty. Kurz vorher wurden all meine Pläne zunichte gemacht und lautstark nach einer Dinoparty verlangt. Ooookay, nun also Einhörner!

Making-of unserer Einhornparty – Einladungskarten und Deko

Wer nun denkt, dass eine Einhornparty doch ganz einfach umzusetzen wäre, beim aktuellen Hype um die gehörnten Tierchen, der kennt mein Töchterchen schlecht. Sie liebt das Brettspiel „Einhorn Glitzerglück“. Von daher musste sich die Deko in Form und Farbe natürlich an den Charakteren des Spiels orientieren.

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Bewaffnet mit Tonpapier in den Farben sonnengelb, himmelblau (wehe es schreit noch einer „Elsafarbe“ >-<), pink und flieder, einer Schere und gaaaanz viel Glitzerkleber ging es ans Werk. Die Einladungskarten bestanden aus Einhörnern und einer Wolke (unten links im Bild). Mit selbigem Motiv wurde auch eine Girlande mit Wimpeln und dem Namen des Geburtstagskindes aufgefädelt. Für die Muffins wurden kleinere Einhörner auf Zahnstocher geklebt. Ein paar der kleinen Einhörner nahm ich beiseite um die Namen der kleinen Gäste darauf zu schreiben. Diese fanden Verwendung beim Willkommensspiel, als Merkhilfe wem welche Pizza beim Mittagessen gehört und kamen am Ende auch in die Mitgebseltütchen.

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Und Action – Die Spiele auf unserer Einhornparty

Zusammen mit der kleinen Lady malte ich eine Schatzkarte, die uns als Überblick für die Spiele diente.

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Station 1: Geschenkeübergabe > Die Namen der Kinder wurden in eine Schale gesteckt und das gezogene Kind übergab sein Geschenk dem Geburtstagskind.

Station 2: Schuh-Wettanziehen > Der Prinz hatte in der Zwischenzeit alle Schuhe eingesammelt und zusammen mit ein paar weiteren Exemplaren von uns in eine große Decke geworfen. Einmal gut gemischt und dann hieß es „wer zuerst seine Schuhe gefunden und angezogen hat“. Dann ging es in den Garten.

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Station 3: Fang das Einhorn > Jedes Kind bekam ein Jongliertuch an Hose oder Rock geklemmt als Einhornschwanz. Ein Kind war der Fänger und schnappte die Einhörner indem es die Tücher abrupfte. Wer gefangen wurde, half dem Fänger bis alle Einhörner eingefangen waren.

Station 4: Einhorn in der Mitte > Die Erwachsenen stellten sich im Kreis auf und warfen sich einen Ball (natürlich mit Einhornmotiv) zu. Die Kinder in der Mitte versuchten ihnen den Ball abzujagen wobei alles erlaubt war (kitzeln, festhalten, umwerfen…).

Spaß und Toben standen an erster Stelle. Wir hatten das Ziel den Eltern nach der Party zufriedene, müde Kinder zu übergeben. ^^

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Station 5: Wolkenstoptanz > Haben wir ausfallen lassen, weil die Kinder lieber frei spielen wollten. Als Vorbereitung malt man Wolken mit Kreide auf den Boden, eine weniger als Kinder, macht Musik an und der Rest funktioniert wie beim Spiel „Reise nach Jerusalem“.

Station 6 & 7: Schatzsuche > Erst durften die Kinder in der Sandkiste nach vergrabenen Glitzersteinen suchen. Dann gab es noch eine richtige Schatzkiste zu finden mit Tattoos, Naschsachen und einer Glitzerblume mit Ausmalbild.

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Futter fassen! – Party-Verpflegung à la Einhorn

Zum Mittagessen durfte sich die kleinen Gäste ihre Mini-Pizzen selbst belegen. Ein paar Naschsachen gab es natürlich nebenher auch. Dann wurden die fünf Kindergäste von ihren Eltern abgeholt und wir machten zwei Stunden Siesta. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen mit der Verwandtschaft. Die kleine Lady verlangte ausdrücklich nach einem „Einhorn zum Essen“ auf ihrem Geburtstagskuchen, also aus Fondant. Für Mähne und Schweif habe ich die Playdoh-Maschine zweckentfremdet. *lach* ^.^v

Und hier nun noch ein paar Bilder, die einen ganz guten Einblick in das wilde Geschehen geben:

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Der morgendliche Geburtstagstisch oder die Ruhe vor dem Sturm…

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An der Decke hingen insgesamt 200 Luftballons. Tesa und Wollfaden sind eine echt Alternative zu Helium. Das obligatorische Helium gefüllte Einhorn durfte aber natürlich nicht fehlen und wurde am „Thron“ der kleinen Lady befestigt.

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Unsere kunterbunte Kaffeetafel war sehr schokolastig, so wie es sich die kleine Naschkatze gewünscht hat. Der Geburtstagskuchen war übrigens unser bewährtes Cinnamon Brownies Rezept, nur nicht als Blech sondern als runder Kuchen.

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Einhorn gekillt, Geburtstag zuende. >-<

Challenge: Vom Shopaholic zum Simplifyer

Shopaholic

Meine Sucht: ich bin ein Shopaholic

Ich heiße Maru und ich bin ein Shopaholic! Herzlich Willkommen zu meiner Selbsthilfegruppe „Vom Shopaholic zum Simplifyer“. Wie Rebecca Bloomwood, die Queen of Shopping in den „Shopaholic“-Romanen von Sophie Kinsella, kann auch ich kaum einem Schnäppchen widerstehen und liebe es einzukaufen. Über diese Neigung und meine Versuche sparsamer zu sein, berichtete ich bereits hier und hier. Ich muss gestehen, dass sich in der Zwischenzeit kaum etwas an dieser Neigung geändert hat. Zeit für eine gründliche Selbstanalyse!

Wofür gebe ich gerne Geld aus?

Die Dinge, für die ich Geld ausgebe, haben sich ein wenig gewandelt. Kaufte ich 2010 noch mit Vorliebe Manga und Japankitsch ein, gebe ich inzwischen in erster Linie Geld für die Kinder aus. Klamotten, Stoffe um Klamotten zu nähen, Spielsachen und so weiter wandern über die meist virtuelle Ladentheke. Wie verlockend einfach und schnell doch das Einkaufen via Handy ist. Ein Klick und schon klingelt der Postbote. Klingelt es an der Tür, flitzt die kleine Lady los und ruft „Mama, die Pooooost!!!“. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass ich zu viel bestelle…

Noch etwas macht das Einkaufen für meine Mädchen so gefährlich: Es ist ja nicht für mich! Dieser Gedanke hebelt erstmal jegliches schlechte Gewissen aus. Ich kaufe ja selbstlos für andere ein.

Warum kaufe ich eigentlich so gerne ein?

Es ist die Freude an schönen Dingen, die mein Herz springen lässt. Die Vorfreude auf die Lieferung der bestellten Waren. Die Freude in den Augen der Kinder (hoffentlich). Doch so manches Mal beiße ich mir auch in den Hintern und denke „Musste das jetzt sein? Haben wir nicht ohnehin schon viel zu viel Krempel?“. Mit dieser Reue kommt die Verwandlung vom Shopaholic zum Simplifyer.

Weniger ist mehr. Merk es dir endlich!

So gut und gerne ich auch einkaufe, so gut und gerne miste ich auch aus. Welch Ironie… Ich würde gerne ein viel minimalistischeres Leben führen. Es würde mir damit auch bestimmt besser gehen. Es fühlt sich doch so herrlich befreiend an, wenn man eine große Kiste an Zeug raus schafft, weiter verkauft, verschenkt oder entsorgt.  Auf einmal hat man wieder Platz, alles wird übersichtlicher, man hat das Gefühl freier atmen zu können. Besser wäre es natürlich gar nicht erst so viel anzuschaffen. Hachz…

All you need is less! Alles was du brauchst ist weniger! Merk es dir endlich, MARU!!! Genieße die Dinge die du hast, befreie dich von dem Ballast, den du nicht mehr brauchst und lass nur noch neue Dinge in dein Leben, die du wirklich, wirklich brauchst. (Leise Stimme: definiere „wirklich brauchen“ >-<)

Mein Weg vom Shopaholic zum Simplifyer

  1. 21-Tage braucht es angeblich bis sich eine neue Gewohnheit gefestigt hat. So lange werde ich mich zusammen reißen und Neuanschaffungen jeglicher Art dem Prinzen überlassen. Der hasst einkaufen nämlich und wird es nur tun, wenn es unbedingt sein muss.
  2. In der Zwischenzeit werde ich unser Nest auf den Kopf stellen und ausmisten. Alles was mein Herz nicht erfreut, oder dringend gebraucht wird, fliegt raus, wird verkauft, verschenkt oder entsorgt.
  3. Alle Dinge, die ich schon längst einmal benutzen wollte, werden notiert und systematisch „abgearbeitet“ und intensiv genossen.

Tschakka! Wer hat Lust mitzumachen? Wir starten morgen. Ich muss nur noch eben schnell eine Bestellung abschicken. *hust, hust, hust* ^^;