[Projekt JaDe – April]

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Es ist wieder Zeit für ein neues Ausmalbild und dieses Mal habe ich etwas ganz herziges für euch, denn Muttertag steht vor der Tür. Kommenden Monat geht es dann ja schon in Richtung Sommer. Habt ihr ein Wunschmotiv für die sommerlich-sonnige Jahreszeit?

JaDe_Herzallerliebst

Download Ausmalbild “Herzallerliebst”

Für noch mehr Ausmalspaß schaut auch bei Sari vorbei, die ich euch heute ebenfalls ihr neuestes Bild präsentiert.

Einen dicken Kuss & Gruß auch an die beiden heutigen Geburtstagskinder! *knuddelz*

Viele neue Hobbies…

Kaum wird das Kind selbstständiger und beschäftigt sich auch mal eine Weile alleine, schon kommen sie wieder: die Hobbies. Zeit für mich, Zeit kreativ zu werden, ein wenig zu mir selbst zu finden und zur Ruhe zu kommen. Interessanter Weise sind es aber nicht nur die altbekannten Beschäftigungen, wie lesen, zeichnen und basteln, sondern auch das eine oder andere neue Hobby, das sein Weg in mein Herz gefunden hat. Zur Zeit könnte ich einen Goldesel gebrauchen, denn mit den neuen Hobbies häufen sich auch die Wünsche nach “mehr Material” und ich hätte gerne einen weiteren Tag in der Woche, oder noch besser Hermines Zeitumkehrer um die selbe Zeit doppelt nutzen zu können.

Stofflieferung

Hobby Nr. 1: NÄHEN

Seit Anfang März hat es mich gepackt, das “Nähfieber”. Seit dem verbringe ich viel freie Zeit damit nach neuen, schönen Stoffen und Schnittmustern zu stöbern, Stoffläden in der Umgebung zu erkunden und auf Stoffmärkte zu gehen. Der schönste Moment ist immer der, in dem ein neues Stück fertig geworden ist und ich es von links auf rechts drehe und zum ersten Mal komplett bewundern kann und dann, wenn die kleine Lady meine Eigenkreation zum ersten Mal trägt. Zugegeben, momentan passieren noch manche Missgeschicke beim Nähen, aber nur so kann man dazulernen, nicht wahr? Aktuell träume ich von einer Overlock um noch schönere, professionellere Nähte hinzubekommen, aber das muss noch ein Weilchen warten. *sparen, sparen, sparen*

Hobby Nr. 2: ERINNERUNGSALBEN

Nach einigen online erstellten Fotobüchern und meinen ersten manuell gebastelten Erinnerungsalben der Schwangerschaft und Babyzeit der kleinen Lady, wollte ich dieses Jahr zum ersten Mal ein Erinnerungsalbum mit Fotos von einem ganzen Jahr erstellen. Nach einigem hin und her entschied ich mich vorerst gegen ein Album von “Project Life“, vor allem weil ich flexibler bleiben wollte, verwende aber dennoch die wunderschönen Karten und Themenpacks für mein Album. Das heißt: zumindest habe ich es vor, denn aktuell bin ich über das Ausdrucken der zusammen getragenen “Best of”-Fotos von Januar bis März noch nicht hinaus gekommen. Dafür bin ich nun stolze Besitzerin eines “Canon Selphy“, mit dem ich selbst meine Bilder ausdrucken kann. Nun ist allerdings mein erstes Paket Papier und Druckerkartusche beinahe aufgebraucht und bevor ich mir Nachschub gönne, muss jetzt erst mal alles an vorhandenem Material verbastelt werden.

Habt ihr auch neue Hobbies, alte Hobbies wieder aufgegriffen, oder irgendwelche außergewöhnlichen Hobbies? Womit beschäftigt ihr euch am liebsten in eurer Freizeit, wenn nicht gerade mit dem Lesen (und vielleicht Schreiben) von Blogs? *neugierig*

Collab: Wuff?!?

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Diese tierisch-verrückte Collab von Sari und mir liegt schon etwas länger fertig hier, denn sie ist bei unserem Treffen Anfang März entstanden. Keine Ahnung mehr was wir uns dabei gedacht haben, aber das Motiv sieht ziemlich lustig aus. Erinnert mich an “Fuchs, du hast die Glaskugel gestohlen”, aber warum macht Fräulein Waldi Männchen und gibt Pfötchen? Achtet mal auf den Inhalt der Glaskugel – erinnert mich irgendwie an unsere Unterwasser-Meerjungfrauen-Collab, findet ihr nicht?

DIY: Mini-Traumfänger & Verlosung

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Ich liebe es neue Dinge aus Materialien zu basteln, die sonst im Müll gelandet wären, wie diese niedlichen Mini-Traumfänger, die mir auf der “Yakari-Indianer-Geburtstagsparty der kleinen Lady zunächst als Deko und am Ende als Mitgebsel für die Kindergäste dienten. Als Grundlage dienten mir Gardinenringe aus Holz, die ich tatsächlich schon fast entsorgen wollte, Wollreste in rot und orange, sowie kleine Bastelfedern in gelb, blau und orange. Ansonsten braucht man nur noch eine Schere und los geht’s!

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Was man dafür braucht…

  • Gardinenring aus Holz
  • Wollreste
  • Feder
  • Schere

So wird’s gemacht…

Wichtig: Erst einmal komplett die Anleitung durchlesen!!!

Zunächst wird am oberen Ende des Gardinenrings eine Schlaufe gelegt, an der man den Traumfänger später aufhängen kann. Die Schlaufe am Ring verknoten und den überstehenden Fadenrest so neben der Schlaufe am Ring festhalten, dass er verdeckt wird beim Umwickeln des Rings. Nun die Wolle fünf mal rechts von der Schlaufe um den Ring wickeln und fünfmal links. Dann stelle man sich ein Dreieck vor mit der Spitze in der Schlaufe und führt den Faden nun erst von oben nach rechts, verknotet ihn am Ring und dann nach links und verknotet ihn wieder. Und dann geht es wieder nach oben zur Schlaufe. Von dort dann nach unten in die Mitte und nun beginnen wir das nächste Dreieck mit der Spitze unten in der Mitte und gehen nach oben rechts, dann rüber nach oben links.

Und wenn ihr brav vor dem Start wie empfohlen einmal komplett die Anleitung lest, erfahrt ihr noch rechtzeitig, dass es total wichtig ist den Faden immer unter Spannung zu halten und gut am Ring zu verknoten damit nix verrutscht und beim Dreiecke knüpfen der Faden, wenn er einen anderen Faden kreuzt, immer abwechselnd einmal oben drüber und einmal drunter durch geführt wird. War das halbwegs verständlich erklärt???

Nun könnt ihr beliebig oft hin und her fädeln, wichtig ist nur, dass ihr am Ende wieder unten ankommt, wo dann die Feder auf der Rückseite zum Abschluss mit verknotet wird.

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Es war wirklich nicht einfach diese “Knüpftechnik” für die Größe von Gardinenringen auszutüfteln. Ich habe natürlich erst mal im Internet nach DIY-Anleitungen für Mini-Traumfänger gesucht, doch keine der vorgestellten Techniken hat für meine Ringe und mich funktioniert. Doch Ende gut, alles gut und als ich es einmal geschafft hatte, waren im Nu sechs kleine Traumfängerchen gebastelt und ich bin ganz verliebt in sie und werde sicher noch mehr davon basteln um sie Albtraum geplanten Menschen in meinem Königreich zu vermachen.

Ihr könnt jetzt einen dieser süßen Traumfänger gewinnen! Was ihr dafür tun müsst?

Schreibt mir unter diesen Artikel via Kommentar (damit wir auch alle was davon haben) bis zum 26. April eure ultimativen Tipps für schlaflose Nächte, was ihr gegen Albträume tut oder welche Mittel euch helfen besser (ein-) zu schlafen. Ich bin gespannt! Unter allen Kommentatoren lost die kleine Lady aka “der Traum meiner schlaflosen Nächte” einen Sieger, oder eine Siegerin aus. Ein Zusatzlos mit eurem Namen landet im Lostopf, wenn ihr für mein kleines Gewinnspiel auf eurem Blog ein wenig die Werbetrommel rührt. *verbeug*

Abgelichtet: Yakari-Pow Wow

Vergangenen Freitag haben wir zum großen Yakari-Indianer-Pow Wow geladen um den zweiten Geburtstag der kleinen Lady mit Familie und Freunden zu feiern. Bis Weihnachten dachte ich ja noch über die Partymottos “Bambi” oder “Sandmännchen” nach, doch dann kristallisierte sich die große Begeisterung für die süße Zeichentrickserie “Yakari” bei unserem kleinen Wildfang heraus und so MUSSTE es natürlich eine “Yakari”-Party werden. Der Prinz O-Ton: “Du musst die Gelegenheit mitnehmen. Wer weiß, ob sie noch mal eine Indianerparty möchte.” – Jau…

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Etwas ratlos stand ich dann erstmal vor einem Thema, das mir so gar nicht mädchenhaft erschien. Doch es gibt ja auch jede Menge Tiere rund um den kleinen Indianerjungen und vor allem auch Pferde und nach einem ersten Brainstorming rund um Federschmuck, Friedenspfeifen und bunt gescheckte Indianerponys nahm die Partyplanung so langsam Gestalt an und zwar in den Farben Rot, Orange und Gelb mit ein paar Akzenten in leuchtendem Blau, der Farbe von Yakaris Stirnband.

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Die kleinen selbst gebastelten Mini-Traumfänger aus hölzernen Gardinenringen, die ich mit Wolle bespannt und mit kleinen Federn dekoriert habe, dienten mir zugleich als Deko während der Party und am Ende als kleine Geschenke für die kleinen Gäste, denn wir hatten dieses Mal auch vier Kinder zu Gast.

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Mit unserem Foto-Yakari-Rahmen konnte sich jeder einmal in den kleinen Indianer verwandeln und dem Geburtstagskind auf der mit Tafelfolie beklebten Sprechblase einen Gruß übermitteln. Rauchzeichen waren uns in unserem Wohnzimmer zu unsicher… *zwincker*
Für den großen Yakari-Rahmen habe ich ein Bild des Indianerjungen stark vergrößert, durchgepaust, ausgemalt und für etwas mehr Stabilität auf Pappe geklebt. Die Sprechblase habe ich ebenfalls aus Pappe ausgeschnitten, mit schwarzer Tafelfolie beklebt und einen Schachlikspieß unten hinein gesteckt, an dem man die Sprechblase festhalten kann.

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Die süßen Holzpferdchen habe ich auf der Suche nach Holztieren als kleine Totems entdeckt. Es gab die Pferde im 4er-Set und ich habe sie gleich zwei Mal bestellt, so dass ich sie als Dekoration unseres Kuchenbuffetts nutzen konnte und am Ende durften sich die Kinder jeweils ein Pferdchen mit nach Hause nehmen. Nur die Entscheidung welches Pferdchen es denn sein sollte fiel allen sichtlich schwer.

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So beliebt die Zeichentrickserie um den kleinen Indianer und seine Freunde auch ist, ich konnte leider nirgendwo Partysets finden und dabei gibt es sie mittlerweile von so vielen Serien und zu so vielen Themen. Luftballons, Geschirr, Cupcake-Topper und Girlanden mussten daher alle in Eigenregie gebastelt werden.

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Immerhin fand ich eine Yakari-Figur in passender Größe für die Schoko-Geburtstagstorte.

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Animals crossing! Die Idee Tierfährten als Deko im Eingangsbereich zu verteilen kam mir als ich auf diese tolle Ideensammlung für eine Yakari-Party stieß und dort auch ein Spurenrätsel für Kinder vorgeschlagen wurde. Die Bastelei wurde dann von Mmchen übernommen, die in stundenlanger Kleinarbeit die Spuren von Wapiti (= Hirsch), Wolf und Vogel aus schwarzer, selbstklebender Tafelfolie ausschnippelte. Das Aufkleben hat auch noch mal einiges an Zeit in Anspruch genommen, doch es sieht so genial aus, dass unsere “Wildsiegel” (= Fachausdruck vom befreundeten Jäger gelernt) auch nach der Party bleiben dürfen.

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Die Idee für diese niedlichen Indianer-Schaumköpfe habe ich ebenfalls im Internet entdeckt und zwar bei “MoM4MoM“. Ich habe die Idee ein wenig abgewandelt und unseren Partyfarben angepasst und dann vor allem wieder ewig geschnippelt an 48 Mini-Stirnbändern und Federn. Der Prinz hat auch noch darauf bestanden, dass ich die Federchen von beiden Seiten bemale und Mmchen hat sich kringelig gelacht als sie mir telefonisch den “Kopfumfang” der kleinen Leckerchen mitteilte, weil es bei uns im Laden nur die großen Vertreter gab.

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Hier noch mal ein Bild der Torte mit brennender Kerze mit einer Herde neugieriger Mustangs im Hintergrund und einer schon etwas abgegrasten Muffin-Etagere, sowie unserem Limo-Schmand-Kuchen zur Linken.

YakariParty10“Yakari-Maru” zufrieden nach einer großartigen Party…