Archiv für die Kategorie ‘Hochzeit’
Hochzeits-DIY
Dienstag, 11. Oktober 2011Ich habe ja schon vorab immer wieder mal über meine Hochzeitsbasteleien berichtet, wollte euch aber doch noch mal das eine oder andere Bild zeigen wie dann alles fertig und in der Location aussah. Wie immer könnt ihr die Bilder vergrößern indem ihr zwei Mal darauf klickt. Von links nach rechts und oben nach unten:
1) Kurz vor der Hochzeit habe ich mich noch mal mit Mmchen getroffen um einen ganzen Tag lang niedliche Cakepops zu backen, mit Schokolade zu überziehen und wunderhübsch zu dekorieren. Sie dienten uns mit Spieß nach oben und kleinen Fähnchen als Namensschilder an den Tischen und super lecker waren sie auch noch. Am Aufwendigsten war es hinterher jeden einzelnen Cakepop zu verpacken, aber es hat sich gelohnt, findet ihr nicht?
2) Eigentlich hätten wir die Wimpelkette besser mitten in den Raum gehängt, weil ich sie extra beidseitig mit dem Text “Rotina 4ever” versehen habe, aber da Freunde eine Präsentation vorbereitet hatten für die Leinwand und Beamer nötig waren, hätte die Girlande im Weg gehangen. Aber auch an den Schrankwand macht sie sich ganz gut.
3) Der Blumenschmuck wurde nicht selbst gemacht, aber der Blumenladen hat meine Wünsche perfekt umgesetzt. Die Gestecke sollten natürlich zu unserem pink-braun-weißen Farbmotto passen und nicht zu edel, sondern eher verspielt-kitschig-rustikal gestaltet sein. Die pinken Perlen fand ich perfekt, genau wie das pinke Schleifenband, das eingeartbeitet wurde.
4) Vor der Hochzeit hat man mich eigentlich bei jeder Gelegenheit nur noch “Lucky Stars” falten sehen und es hat sich gelohnt. Die kleinen Sternchen kamen seeehr gut bei den Gästen an und so manch einer kam zu mir und wollte wissen wie man sie denn faltet. Es waren wirklich sehr viele Sterne und ich habe zum Glück auch nach der Feier ganz viele heile wieder mit heim nehmen können.
5) In die niedlich-kleinen weißen Metall-Laternen mit Blumenranken-Dekor habe ich mich sofort verliebt. Am Abend dienten sie im ganzen Saal als Deko und am Ende haben die Gäste sie als Gastgeschenk mit nach hause bekommen. Ich wollte Gastgeschenke haben, die bestehen bleiben (also nicht nur was zum Essen, die Cakepops waren ja dann alle weggefuttert) als Erinnerung an unseren besonderen Tag und doch wollte ich nichts mit unseren Initialien drauf haben, weil man sich das ja doch eher nicht in die Wohnung stellt und es dann irgendwo im Schrank landet. Die Laternchen lassen sich sowohl drinnen als auch draußen einsetzen, sie sind schlicht und doch etwas Besonderes, findet ihr nicht?
6) In der Zeit vor der Hochzeit habe ich einfach alles eingekauft, dass zu unserem Farbschema passt und bin dabei auch auf eine große Packung pinker Strohhalme gestoßen. Ich habe aus braunem Tonpapier Herzen ausgeschnitten und mit silbernen Stift alle möglichen Abkürzungen aus dem Chat-Alltag darauf geschrieben, da PCs in unserer Beziehung immer wieder eine große Rolle spielten und auch in unserem Freundeskreis.
Ich habe mich sehr gefreut, dass doch so mancher Gast die Dekoration gelobt hat, denn die Farben waren ja doch etwas außergewöhnlich für eine Hochzeit (zumindest hierzulande), aber vor allem hat es mir riesigen Spaß gemacht all diese kleinen Details vorzubereiten. Das Bastelfieber hat mich wieder so richtig gepackt und ich werde mich auf dem Gebiet auch sicher weiterhin ordentlich austoben.
1 Monat verheiratet
Sonntag, 09. Oktober 2011
Genau einen Monat ist es heute her seit unserem großen Tag und ich werde immer wieder gefragt, ob sich denn nach 10 Jahren Beziehung noch etwas ändert durch einen Ring an der rechten Hand. Und ob! Für mich zumindest ändert sich der Nachname, was neben einigem Papierkram auch hohe Konzentration am Telefon sowie beim Entgegen nehmen von Post verlangt. Es ist unglaublich zu wie vielen Situationen im Alltag Frau nach ihrem Namen gefragt wird! Ich bin jedenfalls sehr stolz mich insgesamt nur 5 mal vertan zu haben und seit dem scheint es zu klappen. Was mir natürlich sehr hilft ist mein Job, bei dem ich unentwegt ans Telefon gehen muss. Da gewöhnt man sich doch recht schnell ein.
Aber auch die Beziehung hat sich verändert. Anfangs ist man überrascht wie wattig-flauschig auch nach 10 Jahren Beziehung alles noch mal werden kann. Man kann wirklich von einem “zweiten Frühling” sprechen. Ganz langsam kehrt zwar wieder der Alltag ein, aber der Stolz “mein Mann” oder “meine Frau” zu sagen bleibt. Wir fühlen uns noch mehr verbunden und beim kleinsten Anzeichen von Gewitterwolken wird gekichert “Hohoho, der erste Ehekrach zieht auf.” und schon sind sie wieder verschwunden.
Eine Garantie hat man nie, aber wir haben es bereits eine ganze Weile zusammen geschafft und sind beide gewillt stetig an uns und unserer Ehe zu arbeiten. Das sind doch die besten Voraussetzungen. Wir wollen nicht zu “jede 3. Ehe wird geschieden” gehören, wir wollen es beide aus ganzem Herzen meistern und zusammen glücklich sein. *ganbarimashou* *FIGHTO* *Tschakka*
Netter Nebeneffekt: Ich bin zur Zeit total motiviert neues auszuprobieren oder Dinge anzugehen, die ich schon ganz lange mal wieder machen wollte. Wir haben jetzt unsere Ausflüge für die zweiten Flitterwochen in der Karibik gebucht (Woche 2 +3) und da ist unter anderem ein Strandritt dabei. Es steht zwar dabei der Ausritt sei auch für Anfänger geeignet, aber Roman ist noch nie wirklich geritten und bei mir ist es Ewigkeiten her. Also haben wir beschlossen uns eine Reitschule zu suchen und vorab ein paar Stunden zu nehmen. Ich freue mich schon tierisch darauf!!!
Flittern Deluxe
Mittwoch, 14. September 2011(2x auf die Bilder klicken für die maximale Vergrößerung)
Gleich vorweg: Wir haben hier nicht etwa Langeweile, dass wir selbst aus den Flitterwochen uns mal zu Wort melden, vielmehr suchen die unzähligen Eindrücke ein Ventil um wieder etwas für innere Ruhe zu sorgen. *lach*
Nach einer etwas anstrengenden Anreise (4 Stunden Zwischenstopp in Ankara und davon haben wir 1 Stunde damit verbracht immer wieder von links nach rechts und von rechts nach links zu rennen um den Eingang zum Abflugbereich zu finden, denn einmal draußen, gab es nur noch Ausgänge) kamen wir gegen 23h am “Delphin Palace” an und schon die Außenansicht dieses Palastes hat uns glatt umgehauen. Unsere Koffer wurden aufs Zimmer in der siebten Etage gebracht und dann durften wir zum ersten Mal “unser Reich” bestehend aus zwei Schlafzimmern, zwei Bäden und zwei Balkonen inklusive zwei Fernsehern und zweier gut gefüllter Minibars erobern. Und hier ist alles, alles, alles inklusive, wie uns nach und nach bewusst wurde: die Minibars, die jeden Tag neu befüllt werden, alle Getränke an den zahlreichen Bars (Cocktails und hausgemachte Limonade!!!) und nicht nur das Buffetrestaurant, sondern auch die unzähligen à la Carte Restaurants. Heute werden wir mal das Sushi-Lokal testen.
Am Montag erkundeten wir nach einem ausgiebigen Frühstück, das wirklich keine Wünsch offen ließ, die Hotelanlage. Neben wunderbar temperierten Pools gibt es einen weitläufigen Sandstrand mit 39°C warmem Meer direkt vor der “Haustür”. Die Rutschen sind ultimativ und wir sind noch dabei sie alle zu testen. Einen kleinen Freizeitpark mit Riesenrad, Autoscooter, Schiffschaukel und Kettenkarrusell gibt es auch und jeden Abend Shows im Amphitheater. Um Essen und Trinken braucht man sich nicht sorgen, es wird einem förmlich hinterher getragen. An den Pools gehen Wagen rum mit eisgekühltem Milchmix und anderen Leckereien. Und wer will, kann sich eine eisgekühlte Möhre schälen lassen. Dazu gibt es diese kleinen überdachten Liegeflächen mit wehenden Vorhängen und jede Menge Palmen. Paradies, du kannst Zuhause bleiben…
Für Dienstag haben wir uns gleich eine Tour nach Antalya mit ein paar Sightseeing-Punkten vorgenommen und einer ausgiebigen Behandlung in einem türkischen Bad (Hamam) mit Schaum- und Öl-Massage. Mit rund gelaufenen Füßen ging es ins Amphitheater zu einer brasilianischen Samba-Show, bei der wir am Liebsten gleich mitgetanzt hätten so mitreißend war die Musik. Am Abend davor fand übrigens eine “King of Delphin”-Wahl statt und ratet mal wer in der weiblichen Jury saß… Hohoho…
Dienstagabend gab es dann noch eine Beach-Party, die uns mehr als einmal überrascht hat. Es ging durch einen mit Fackeln beleuchteten Gang aus Palmen auf einen offenen Strand-Bereich am Meer. Schon das war einfach irre romantisch. Dann wurden alle mit Cocktails und Bier versorgt, Gegrilltes gab es auch, aber wir waren noch pappsatt vom Abendessen, und dann wurde ein Lagerfeuer entzündet und mit den Sambatänzerinnen im Sand getanzt. Und das ist noch nicht alles! Es gab ein phänomenales Feuerwerk (Ich liiiiebe Feuerwerk!!!) und direkt im Anschluss, wo wir schon alle so passend zusammen gedrängt standen um das Feuerwerk zu betrachten, ging eine Schaumkanone los!!! Wir sahen aus wie Schneemonster und mussten uns nach dem Spaß erst Mal in voller Montur ins Wasser begeben um wieder was zu sehen. Triefend und tropfend kamen wir zurück ins Hotel, wo wir von breit grinsenden Hotel-Bediensteten empfangen wurden, die uns mit ihren Wischmops bis zum Lift verfolgten.
Heute ist ein eher ruhiger Tag. Wir waren im nahe gelegenen Shoppingcenter und haben für den Prinzen ein paar Shirts und Hemden gekauft und danach am Pool gedöst. Das Leben ist einfach zu schön um wahr zu sein. Wir bereuen nur hier nicht länger bleiben zu können… Aber wir haben uns bereits fest vorgenommen im nächsten Jahr für mindestens zwei Wochen wieder zu kommen.
Sprachlos und doch JA gesagt…
Montag, 12. September 2011(2x auf die Bilder klicken für die maximale Vergrößerung)
Wo soll ich nur anfangen? Ich bin immer noch sprachlos von diesem Erlebnis und wenn ich die Bilder sehe, bekomme ich gleich wieder Herzflattern. Unsere Hochzeit war ein Traum, der auch jetzt noch anhält. Ich habe aber auch gar keine Lust wieder aufzuwachen…
Dank der Massage am Donnerstag habe ich die letzte Nacht vor dem großen Ereignis wunderbar geschlafen und auch am Morgen war ich kaum aufgeregt, sondern einfach nur voller Vorfreude, dass es endlich los geht. Die Nervosität setzte bei mir tatsächlich erst im Standesamt ein, als der Standesbeamte mit seiner Rede begann. Innerhalb von 25 Minuten waren zwei klare, deutliche „JAs“ ausgesprochen, die Heiratsurkunde von den Trauzeugen und uns unterschrieben und ich nahm endgültig Abschied von meinem alten Familiennamen. Fassen kann ich es bis jetzt noch nicht richtig. Das braucht wohl noch etwas Zeit. *kicher*
Nach dem Standesamt ging es zum Rathaus meinen neuen Perso und unsere neuen Reisepässe abholen und dann zu einem kurzen Umtrunk zu uns nach Hause. Anschließend haben wir unsere schicken Autoschleifchen verteilt und den Autokorso durch die Nachbarschaft mit dem Motorrad des Prinzen angeführt. Gab nicht wenige staunende Blicke, die uns in Anzug und Petticoat-Erdbeerkleid auf dem Stahlross zugeworfen wurden.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur Partylocation, wo bis in die späten Abendstunden wie wild herum dekoriert wurde. Das zweite Mal heftiges Herzklopfen an diesem Tag bekam ich bei der Generalprobe unserer Trauung. Hachz…
Nach einer Nacht, die der Prinz und ich jeweils in unseren Elternhäusern verbracht haben, ging es für mich nach einem hibbeligen Frühstück zum Frisör. Die Frisur war viiiiel schöner als die Probefrisur und so ging ich total zufrieden und voller Vorfreude an meine Maniküre und dann war es auch schon bald Zeit sich ins Kleid zu werfen.
Mein Bruder und Trauzeuge hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen und mich in einem weißen BMW abgeholt und zur Trauung gefahren. Als wir mit dieser Nobelkarosse so durch die Dörfchen kutschiert sind, war es dann endgültig vorbei mit meiner Beherrschung. Ich war definitiv vor der Trauung in weiß viiiiel aufgeregter als am Tag davor bei der standesamtlichen. Aber so gehört sich das ja auch.
Mein Paps nahm mich vor dem Elternhaus des Prinzen in Empfang und die Trauung fand unter einem mit Sonnenblumen geschmückten Bogen im Garten statt. Es war wirklich wunderschön. Der strahlende Prinz, die musikalischen Beiträge, die Traukerzen-Zeremonie… Es war überwältigend!!!
Und genau so ging es auch weiter. Wir hatten wirklich traumhaftes Wetter und so konnten alle Programmpunkte wie geplant stattfinden. Nach der Trauung wurden also Luftballons in unseren Farben (pink-braun-weiß) verteilt, die wir gemeinsam in den Himmel schickten, dann der Sektempfang unter freiem Himmel , lustige Spiele und das Feuerwerk in der Nacht…
Ich könnte endlos weiter erzählen. Aber das Wichtigste: Meine Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen und ich weiß dem Prinzen geht es da genauso. Wir sind soooo glücklich und wollen allen, die an der Vorbereitung dieses Events beteiligt waren, die unsere Gäste waren, die an uns gedacht haben, von ganzem Herzen danken und ein kleines Stück von unserem Glück abgeben.
Es grüßt aus den Flitterwochen das frisch vermählte Prinzenpaar.
Ich bin dann mal heiraten…
Donnerstag, 08. September 2011Die letzten Wochen waren so ereignisreich und ich frage mich immer wieder wo eigentlich die ganze Zeit geblieben ist. Am letzten Wochenende in “wilder Ehe” haben wir uns eine kleine Auszeit genommen und den Geburtstag des Prinzen in einem kuschligen Hotel mit romantischem Candlelight-Dinner, Abendspaziergang und Wellness verbracht. Sonntags ging es dann noch ins Kino in “Captain America”, mein erstes 3D-Kinoerlebnis mit Kontaktlinsen. Es funktioniert! *froiz*
Montagmorgen war ich dann erst mal 2,5 Stunden beim Frisör, wo ich optisch “erhellt” wurde mit ganz vielen Strähnchen und einer Haar-Kur auf Kosten des Hauses (ich liebe es eine baldige Braut zu sein!!!). Danach dies und das an Kleinkram erledigen und dann erst Mal mit meinem kaputten Rücken zum Arzt. Vor über zwei Wochen bin ich umgeknickt und schlafe seitdem kaum noch eine Nacht durch. Heute hatte ich meinen zweiten Massagetermin (wieder zog der Braut-Modus dank dem ich noch zwei Termine freigeschaufelt bekam, wo eigentlich nix mehr frei war) mit 80°C heißer Fango-Packung vorweg (autsch-heiß-autsch) und mir geht es tatsächlich schon viel besser. Ich könnte Bäume ausreißen – autsch – besser doch nicht. *lach*
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Gastgeschenke, die ich mit meiner Mami vorbereitet habe. Es hat ewig gedauert, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und wird gleichzeitig als Namens-Schildchen dienen. Was es genau ist, verrate ich noch nicht, da es auch eine Überraschung für die Gäste bleiben soll, aber sie sind so schön geworden, dass ich schon gefragt wurde wo es die denn zu kaufen gibt und mit ganz großen Augen angesehen wurde als ich meinte “alles selbstgemacht”. Am Ende haben sogar noch Paps und der Prinz mitgeholfen, weil die schon von der Arbeit kamen und wir immer noch nicht fertig waren. PUH!
Aber jetzt ist alles unter Dach und Fach. In den Flitter-Koffern fehlen nur noch ein paar Last-Minute-Kleinigkeiten, die momentan noch gebraucht werden, die Wohnung ist auf Hochglanz poliert für den kleinen Umtrunk nach dem Standesamt, fehlen nur noch die Kaninchen, die für ihren Aufenthalt bei unseren Ninsittern vorbereitet werden müssen. Danach noch mal flott das Bügeleisen schwingen um den Outfits für’s Standesamt den letzten Schliff zu geben und den Prinzen daran erinnern, dass er das Motorrad noch poliert für unseren Autokorso, den wir bei gutem Wetter zweirädrig anführen wollen.
Das Wetter… momentan sieht es draußen eher nach typischem “Katzenwetter” aus. Es stürmt, zwischendrin regnet es und es ist eher frisch. Da will man sich auf der Couch zusammenrollen wie eine Katze und es sich einfach nur gemütlich machen, nicht wahr? Aber für’s Wochenende soll der Sommer zurück kehren. Ich glaube es zwar erst, wenn ich es sehe, aber die Hoffnung wächst, dass die Trauung im Freien, in diesem wunderbaren Stückchen Feenwald, tatsächlich nicht ins Wasser fällt.
Nun gut, ich melde mich dann wohl erst nach den Flitterwochen wieder. Bleibt alle gesund, denkt morgen und übermorgen mal an uns und dann bis bald mit hoffentlich endlos vielen Berichten und Fotos. Ciaoili. Prinzessin geht heiraten…




















































