Playdates und Disneyfieber – Königliche Audienz 05/2018

Playdates – Gibt es ein zuviel?

Diese Woche hatten wir wieder ziemlich viele Playdates. Montag war Omatag und die kleine Lady hat ihre Oma bekniet gleich noch mal den Dino Adventure Park zu besuchen, weil es ihr so gut gefallen hat. Danach hatte sie jeden Tag am Nachmittag eine Verabredung zum Spielen. Gegen Ende der Woche sackte, wie so oft, die Laune immer weiter ab.  Immer häufiger gab es Streit oder die Kinder fanden ohne Hilfe von uns Großen gar nicht ins Spiel. Sie kommt mir im Laufe der Woche immer müder und gereizter vor. Trotzdem möchte sie sich wieder und wieder verabreden. Ich frage mich nun ob es vielleicht einfach zu viel des Guten ist, wenn sie sich wirklich jeden Tag in der Woche verabredet und ob ich da nicht einen Riegel vorschieben sollte, auch wenn sie sagt, dass sie sich treffen möchte. Was meint ihr?

Termine, Termine, Termine

Sie geht aktuell etwa 3-4 Stunden vormittags in den Kindergarten und wenn ich sie abhole erwartet mich meist schon eine Traube von Kindern, die sich mit ihr treffen wollen. Inzwischen weiß ich schon an welchen Tagen wer welche anderen Sport- oder Sprachtermine hat. „Sorry, du hast heute tanzen. Und du gehst doch zum Schwimmunterricht. Du? Deine Mama holt dich nachher ab und ihr fahrt zur Oma.“ Die Erzieherinnen amüsieren sich schon darüber, wie ich alle Wochenpläne der Mädels kenne. Ist ja auch schön, dass sich alle mit der kleinen Lady treffen wollen. Sie hat immer freie Auswahl, aber mal einen Tag Pause gönnt sie sich selten, auch wenn ich sie dazu zu überreden versuche. Abgesehen von ihren Playdates geht sie noch zum Tanzen und zum Turnen. Im Frühjahr möchte sie noch in der Vorreitschule beginnen. Auch da frage ich mich wie viel zu viel ist. Wenn ich sie lassen würde, dann stünde Schwimmunterricht auch noch auf dem Plan. Haben eure Kinder auch so viele Termine in ihrer Freizeit? Ich wollte ihr nie den Alltag so sehr verplanen, aber wenn sie hört, dass eine Freundin dies und jenes macht und es auch ausprobieren möchte und mit viel Begeisterung dabei ist, möchte ich sie auch nicht ausbremsen. Schwierig, schwierig…

Maru im Disneyfieber

Mich hat das Disneyfieber schlimm erwischt. *lach* Ich träume schon von Brötchen und Buletten mit Mickey Mouse Ohren!!! Ich freue mich so auf Paris und das Disneyland. Ich habe mir die Disneyland Paris App runtergeladen und lerne schon den Parkplan auswendig. Kennt ihr die Disney inspired Seite? Da gibt es ganz viele süße Bastel-, Spiel- und Kochideen rund um die Disneycharaktere. Ich überlege gerade wie ich einen Mickey Menüplan bei uns unterbringe. Dann müsste ich unseren Wochenplan nicht immer ausdrucken.

Mit Schwung in die neue Woche

Pläne für die nächste Woche: Ich muss endlich meinen blöden Schnupfen los werden.  Und ich habe Sehnsucht nach Frühling. Irgendwie spukt mir dieses Jahr eine Frühlingsdeko in schwarz-weiß-rosa im Kopf herum. Vielleicht fange ich damit mal an. Außerdem startet die neue Staffel von „Germany’s next Topmodel“ mit einem sonnigen Auftakt in der Karibik. Das MUSS ich sehen! Fernweh… Hachz… Bin gespannt wo genau gedreht wurde. Vielleicht war ich ja sogar schon mal da. Mit sonnigem Bauchgefühl geht es in die neue Woche!

Ein Gedanke zu „Playdates und Disneyfieber – Königliche Audienz 05/2018

  1. Ich sehe es an unserem, alleine durch die Doppelbelastung am Wochenende vom Fußball her. Irgendwann kommt er immer an einen Punkt, wo es fast einem Burn Out gleicht und inzwischen ziehen wir da weit vorher die Reisleine und räumen ihm Ruhephasen ein. Es gibt so viele Artikel und Berichte über „Kinder müssen sich auch mal langweilen“ und ich argumentiere auch gerne mal mit: Vergiss bitte nicht, dass es auch für mich Arbeit ist, wenn die Kinder immer zu uns kommen.
    Es ist unglaublich wichtig, dass Kinder sich verabreden, mit anderen Kindern interagieren und ich finde auch die AGs super, aber ich denke auch da sollte man schauen, dass es den Alltag nicht bestimmt.
    So lange sie es will, ist es sicher ok, aber man sollte halt im Auge behalten, was es mit ihr macht und im Zweifelsfall einfach mal sagen: „Du, ICH kann heute nicht, vielleicht morgen wieder?“.

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