Speisekammer: Okonomiyaki

Okonomiyaki

Heute schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, indem ich euch ein Rezept mit saisonalen Zutaten (Chinakohl, Champignons) präsentiere und damit zugleich meinem Vorsatz nachkomme dieses Jahr wieder mehr japanisch zu kochen. Jeahi!
„Okonomiyaki“ werden oft als japanische Pizza oder Pfannkuchen bezeichnet, denn man kann die Fladen aus Eiern, Mehl und Chinakohl (oder Weißkohl) mit beliebigen Zutaten (Bedeutung des Namens des Gerichts „nach Belieben/ Geschmack“) belegen. So eignet sich das Gericht übrigens auch perfekt zur Resteverwertung, zum Beispiel nach dem Weihnachts- oder Silvester-Raclette.

Was man dafür braucht…

  • 1 China- oder Weißkohl
  • 2 Tassen Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Tasse Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Tütchen Dashi (aus dem Asiamarkt)
  • beliebige Zutaten wie z.B. Bacon, Mais, Champignons (unsere Zutaten dieses Mal), oder auch dünne Streifen Hühnchen oder Rind, Shrimps, Flusskrebse, Paprika, Frühlingszwiebeln, usw.
  • fürs Topping: Mayonnaise, Okonomiyaki- oder Tonkatsu-Soße und nach Belieben Reis-Gewürz-Tütchen oder Bonitoflocken und Nori (aus dem Asiamarkt)

So wird’s gemacht…

Ein Viertel des Chinakohls in dünne Streifen schneiden, waschen und dann mit dem Mehl, der Stärke, Salz, Zucker, dem Dashi-Pulver und zwei Tassen Wasser in einer großen Schüssel gut verrühren. Die weiteren Zutaten können entweder direkt in den Teig gegeben und verrührt werden, oder man brät die Teiglinge erst an und gibt die Zutaten am Ende auf eine Seite und brät sie nur kurz mit. Neutrales Öl (z.B. Rapps- oder Sonnenblumenöl) in einer Pfanne erhitzen und eine große Kelle Teig hinein geben und rund verstreichen. Den Teig von beiden Seiten ca. 3 Minuten braten. Die fertigen Okonomiyaki mit Mayonnaise und Okonomiyaki-Soße bestreichen und nach Belieben mit Bonitoflocken und Nori bestreuen.

Tipp…

Wer den fischigen Beigeschmack der Dashibrühe nicht so mag, kann statt dessen den Teig auch mit Pulver für Gemüse- oder Hühnerbrühe würzen.

OkonomiyakiHiroshimaStyle

Übrigens variiert die Zubereitungsart je nach Region in Japan. Unterschieden wird zwischen dem Kansai- und dem Hiroshima-Okonomiyaki (mehr dazu hier). Auf den Bildern seht ihr Hiroshima-Style-Okonomiyaki. Die Fotos sind auf unserer Japanreise im Jahr 2007 entstanden.

6 Gedanken zu „Speisekammer: Okonomiyaki

  1. Pingback: Unsere Neujahrswoche - Königliche 5 Freitagslieblinge - Princess AttitudePrincess Attitude

  2. Pingback: [Speisekammer] Zaru-Soba | Princess Attitude

  3. Pingback: Erstes Resümee “saisonal kochen” | Princess Attitude

  4. @ Sari: Müssen wir vielleicht bei eurem nächsten Besuch einfach mal ausprobieren?

    @ Pina: Den Birnen-Gurken-Salat könnte ich auch mal wieder essen. Njam.

  5. Japanisch kochen ist super, das könnte ich auch mal wieder machen. Ich mag die Eierrolle gerne, Hähnchenspieße mit Erdnuss-Sauce und jap. Gurken, Birnensalat. *yummy*

  6. Ich bin grad hin und hergerissen, ob das was für mich wäre…hm….ich kann mich nicht entscheiden… mag aber vielleicht auch gerade am Unwohlsein durch Magen-Darm liegen, dass der Körper nicht so recht weiß, was er will ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*glubsch* *Zzzz* *happy* *what?* *blush* *arg* *yummy* *guck* *love* more »