Archiv für den 25. August 2010
“Ich bin Maru” – das Mysterium Spitzname.
Mittwoch, 25. August 2010Habt ihr auch einen Spitznamen, oder vielleicht sogar mehrere? Mögt ihr all die Namen, mit denen euch Freunde und Verwandte rufen, oder gibt es auch verhasste Spitznamen? Mögt ihr vielleicht den einen oder anderen Spitznamen lieber als euren “realen” Namen?
Mich haben in der letzten Zeit einige Diskussionen zum Nachdenken über meinen Spitznamen “Maru” angeregt.
Früher hatte ich nicht wirklich einen Spitznamen. Mein Papi hat mich manchmal liebevoll “Nina” gerufen, was ich sehr gerne mochte. In der Schule wurde ich dann eine Zeit lang ”Smartie” gerufen. Wir hatten in Englisch grade den Ausdruck “smart” (= clever) gelernt und zur selben Zeit lief die Tetra Pak-Werbung mit dem Slogan “irgendwie clever” und so wurde ich “Smartie – irgendwie clever” genannt. Eine zeitlang verfolgte mich auch noch die Abwandlung “Tinchen”.
Gegen Ende der Schulzeit kam dann im Zuge der Begeisterung für “Sailor Moon” der Spitzname “Maru” als japanisches Kürzel für “Maruteina” (so wird mein Name vollständig im Japanischen geschrieben) und meine damalige Schulfreundin nannte sich “Naru” (= die beste Freundin von Sailor Moon). Maru und Naru also…
Im Internet habe ich diesen Spitznamen dann einfach übernommen und bin dann irgendwie dabei geblieben.
Die meisten meiner Freunde rufen mich heute auch im realen Leben “Maru”, so dass ich mich sogar manchmal ertappe, wie ich mich neuen Leuten mit diesem Namen statt mit “Martina” vorstelle. Auch der Prinz benutzt meinen “richtigen” Namen eigentlich nur noch, wenn es um sehr ernste Angelegenheiten geht, so dass ich mich manchmal schon instinktiv ducke, wenn er mich so nennt (sicherheitshalber).
Spitznamen sind doch etwas Gutes, ein Zeichen von Zuneigung, oder? Ich mag diesen Spitznamen und hänge irgendwie sehr an ihm, weil ich damit viel verbinde. Aber ich bin auch meiner Mami nicht böse, wenn sie auf “Martina” besteht. Ich mag den Namen ja auch, grade weil meine Eltern ihn mir gegeben haben. Und ich werde sicher auch meinen Nachnamen vermissen, wenn ich ihn dann kommendes Jahr ablege. Hach…


















