Es könnte so lustig sein…

…wenn es nicht so weh tun würde!!! Mir ist heute morgen etwas super Blödes passiert. Ich war grade aufgestanden und wollte mich für die Arbeit fertig machen. Ich stand also im Bad vor dem Spiegel und freute mich wie ein Keks, dass ich ausnahmsweise mal echt zeitig aus den Federn gekommen war und der letzte Arbeitstag vor einem sonnigen Wochenende mit Hochzeitsmesse in Mainz vor mir lag. Gedankenverloren grinsend cremte ich mir das Gesicht ein und *krackz* tut es einen Schlag in meinem Hals und ich kann den Kopf nicht mehr nach rechts drehen und es tut weh als hätte mir jemand ein Messer in den Hals gerammt. AUTSCH!!!
Nach ersten Selbsthilfe-Versuchen vom Prinzen und mir die Entscheidung, dass ein Arzt her muss. Also auf der Arbeit angerufen und alle zum Lachen gebracht und dann mit schief gelegtem Kopf ne halbe Ewigkeit im Wartezimmer gehockt. Der Arzt hatte dann auch seinen Spaß mit mir a la “Und sie haben sich alleine eingecremt und das geschafft sich so zu verrenken?”. JA! Allerdings!
Dann gab es erst mal sieben (!) Spritzen in den Muskelstrang von der Schulter zum Hals und dann ein diiiickes Pflaster drauf und die aufmunternden Worte “Nicht, dass sie hier blutüberströmt aus meiner Praxis gehen und die Leute denken ich hätte Sie abgeschlachtet!”. Jo, ich liebe Spritzen ja ohnehin, war aber sehr tapfer da sie den Schmerz betäuben sollten. Davon habe ich aber nur was gemerkt, weil meine Zunge auf der rechten Seite taub wurde und sich ein flaues Gefühl in meinem Magen breit machte. Nachdem das Massaker also überstanden war dachte ich das war´s. Aber die eigentliche “Arbeit” fing erst an: “Bewegen sie den Kopf! Links, recht, hoch, runter! Schneller, sonst mach ich´s!”. Hallo? Darf die Betäubung vielleicht erst mal wirken?
Mit einem Rezept für Salbe, Schmerztabletten und einer Krankmeldung verließ ich die Praxis und fühlte mich genauso toll wie vorher. Nix von dem Effekt, dass man sich schon fast wieder gesund fühlt sobald man nur ins Wartezimmer rein schnüffelt. *grumpf* Dafür wurde ich mit dem weißen Spruch entlassen “Es gibt keinen Schmerz, das gaukelt Ihnen nur Ihr Kopf vor! Sie müssen die Schmerzgrenze ständig überschreiten, sonst wird sich der Muskel weiter verhärten und es wird nicht besser!”. Aha, toll.
Mittlerweile sind der Schmerz und ich gute Freunde und dank Frau Wärmflasche lässt sich mein Kopf schon wieder richtig weit drehen. Toll! Ich bin soooo stolz auf mich. Also weiter üben: Lieblingsmucke in den iPod und Headbanging Extreme, denn ich will morgen auf diese Hochzeitsmesse!!!

Blog-Aktion: Earth Day 2010

2010EarthDayDer Earth Day hat dieses Jahr sein 40jähriges Jubiläum. Als naturverbundene Prinzessin rufe ich euch deshalb heute zu einer Aktion auf, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Verleiht Mutter Natur eine Stimme, eure Stimme (!), und bloggt innerhalb einer Woche (bis zum 29. April)über eure eigenen Umweltaktionen und Ideen, wie jeder von uns das Klima im alltäglichen Leben schützen kann.
Bereits kleine Dinge, wie zum Beispiel Strom und Wasser sparen, oder öfter mal mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren können helfen. Auf der Seite von Greenpeace findet ihr eine Liste über 10 Dinge, die jeder von uns tun kann, um das Klima zu schützen. Aber sicher habt ihr noch ganz viele weitere tolle Ideen.
Packt euren “grünen” Daumen aus und helft alle mit! Unter allen Teilnehmern dieser kleinen Aktion, die mir den Link zu ihrem Artikel bis zum 29. April hier hinterlassen, verlose ich eine exklusiv von mir zum Thema gezeichnete KaKao-Karte samt passendem Badge.

Bentô-Mania, Teil 2

Bentozeug

Als am Montag der Postbote geklingelt hat war ich gleich ganz aus dem Häuschen, denn ich dachte, dass endlich meine Bentôbestellung aus Japan da sei, aber dann war es “nur” mein neues Headset (ist aber auch wichtig, damit ich mit Sa-chan von Deutschland nach Japan telefonieren kann).
Und dann klingelt es noch mal… Uiiiii! Und wie ihr schon wegen des Fotos ahnt: Dieses Mal war es mein Päckchen aus Japan! *hüpf, hüpf* Darin befanden sich meine erste eckige (!) Bentôbox mit total niedlichem Mondhäschen-Design und dazu passender Tasche, Gesichtstanzer, drei Mini-Silikonbehälter und ein Sandwichmaker. Ich war auch gleich gestern Nachmittag im Asia-Markt und habe mich mit neuen Zutaten eingedeckt. Jetzt kann die neue Arbeitswoche kommen.

Bärchi, der Scheppe

P1020335P1020253Hallo meine Lieben,
wenn ich mich erst mal vorstellen darf: mein Name ist Bärchi, der Scheppe. Wie ich zu diesem “Adelstitel” kam wollt ihr wissen? Also fangen wir mal gaaaaanz von vorne an…
Es war einmal eine schusslige kleine Prinzessin mit zwei linken Händen. Als weiteres Handicap war sie Rechtshänderin! Doch es begab sich eines Tages, dass die Königinmutter zu einem Häkelkurs aufrief und natürlich wollte auch ihre Tochter sich in der hohen Kunst des Nadelschwingens beweisen. So suchte sie sich also ein Wollknäuel in ihrer Lieblingsfarbe Türkis aus und legte los. Doch gleich zu Anfang traten die ersten Schwierigkeiten auf, denn mit dem zaubern hatte es die kleine Prinzessin nicht so und so wollte auch nach mehreren Anläufen der “magische Ring” (magic ring) nicht gelingen. Dann machen wir es halt auf die altmodische Art, dachte sich die Prinzessin und so wurde endlich die erste Luftmasche meines kugelrunden Köpfchens gehäkelt. Mit der Zeit gewann das Prinzesschen Spaß an der Häkelei und die Maschen wurden immer gleichmäßiger. Doch, oh weh, sie hatte die Rechnung ohne die Nadel gemacht, mit der am Ende alle meine Körperteile zusammen gefügt werden mussten. So bin ich halt doch etwas schepp geworden, besonders um die Nasen- und Maulgegend. Die Prinzessin sah ganz verzweifelt drein, da streckte ich ihr die Zunge raus um sie aufzuheitern. Und so biss sie sich weiter durch die Häkelanleitung bis ich auch zwei Arme, Beine und Ohren hatte. Und sehe ich so im Ganzen nicht doch ganz schön fech aus?
Hochwohlgeborene Grüße,
Euer Bärchi

P.S.: Wer sich noch an der wilden Häkelei samt Verlosung beteiligen möchte, hat noch bis kommenden Donnerstag, dem 22. April Gelegenheit dazu. Weitere Informationen findet ihr auf der Seite von Mmchen. Also ran an die Häkelnadeln!