Warum sind Vampire so sexy???
Kaum war die “Bis(s)”-Manie nach der Veröffentlichung des zweiten Films aufgrund der Wartezeit bis zum dritten Teil am Abklingen, da wirft PRO7 die neue Serie “Vampire Diaries”, eine Verfilmung der schon nicht mehr ganz so taufrischen gleichnamigen Romanserie, ins Rennen. Und schon sind die Angehörigen von Team-Edward und Team-Jacob wieder auf dem Plan nach dem Motto “immerhin ein netter Zeitvertreib bis zum nächsten ‘Bis(s)-Abenteuer’ auf der Leinwand”.
Wartet man ein wenig, lässt die Fans bei zunehmend spannender werdenden Folgen köcheln, bilden sich aus den “Übergangstätern” neue Teams: Team-Stefan und Team-Damon.
Das “Team-Phänomen” lässt sich jedoch nicht nur in Bezug auf die frechen Beißer, die uns das Herzblut aussaugen, beobachten! Auch diverse Castingshows suchen neuerdings eher Typen, die die Nation in Fanlager spalten, als wirkliches Talent. Oder warum sucht Klümchen neuerdings das Model mit dem lustigsten Segelohr?!? Aber das nur am Rande…
Die eigentliche Frage ist ja: Warum sind Vampire so sexy, dass sich derzeit Unmengen weiblicher Fans aller Altersklassen in die Kinos stürzen und die Nation wieder Bücher verschlingt wie zuletzt zu Zeiten von “Harry Potter”? Ist es das Genre Fantasy an sich, dass bereits mit “Harry Potter” und “Herr der Ringe” massenkompatibel wurde? Oder ist es vielmehr der “neue” Typus Vampir, der das Horrorgenre verlässt und sich menschlicher und verletztlicher denn je präsentiert?
Der “neue” Vampir ist kein bestialischer Blutsauger mehr, der einen Menschen nach dem anderen tötet, um seine Gier nach Blut zu stillen. Und tut er es doch, wie Damon, dann aufgrund der Erfahrungen seiner Vergangenheit, die ihn verbittert und gleichgültig machen.
Gezeigt wird nicht mehr der Überlebenskampf einer Gruppe von schwächlichen Menschen gegen eine Gruppe von blutrünstigen Vampiren, sondern der innere Konflikt eines Wesens, dass einerseits übermächtig, zugleich aber auch verletztlich ist und sich danach sehnt wieder ein Mensch zu sein.
Finden wir die Vampire deshalb so sexy, weil sie nicht nur äußerlich perfekt sind und unendliche Macht haben (der ideale Beschützer), sondern auch weil sie viel tiefgründiger erscheinen als reale Menschen??? Wenn ein Vampir sich dazu herablässt einen Menschen zu lieben, dann muss die Liebe schon ganz schön groß sein, oder? Also ist alles doch nur eine fech verpackte Liebesschnulze gewürzt mit schön viel Action und einem Hauch angenehmen Gruselns?
Was meint ihr zu dem Thema?
P.S.: Ich bin seit etwa der Hälfte der ersten Staffel “Vampire Diaries” Team-Damon! ;P



















@ Fr. Möhre: So ging es mir damals als der Harry Potter Wahn losging. Ich wollte die Bücher aus Prinzip nicht lesen, weil die jeder gelesen hat. Aber dann lag ich mehrere Tage mit hohem Fieber im Bett und mein kleiner Bruder hat mir aus der Schulbib den ersten Potter ausgeliehen. Das fand ich derart süß, dass ich das Buch natürlich gelesen habe. Und ob es am Fieber-Delirium lag, oder am Buch… Danach habe ich meine Meinung geändert, mich der Masse angeschlossen und die Bücher verschlungen.
ich muss sagen ich kann mich weder für die Bis(s) Reihe noch die neue Serie auf Pro7 erwärmen. Bei Bis(s) liegt es wohl daran das ich zum Teil die Schauspieler nicht ansprechend finde (vor allem den/die Hauptdarsteller), und vampire diaries ist mir zu sehr ein Abklatsch, das sind aber nur erste Meinungen die ich sofort gebildet habe als ich die erste Werbung oder sonst was darüber gesehen habe.
Denn ich habe weder ein Buch ein Film oder auch nur eine Folge der Serie gesehen. Es ist für mich einfach nicht interessant. Davon abgesehen warum glitzern Vampiere im Licht (hat meine sis mir erzählt – sie steht da voll drauf) allerdings weiß ich nicht ob sie bei Bis(s) glitzern oder in vampire diaries xD
Ich weigere mich total gegen den Vampier-Wahn. Meins is es nicht aber jedem das Seine ;3
@ Consuela: Ich verstehe dich da sehr gut, denn ich bin auch ein kleiner Perfektionist. Ich versuche allerdings gerade mich zu ent-Perfektionieren und statt dessen zu Simplifizieren…
Und was Damon betrifft stimme ich dir absolut zu. Du sprichst mir quasi aus der Seele. Hohoho…
Maru…
die Perfektion ist halt so faszinierend für mich, weil ich auch einen absoluten Hang dazu habe. Manchmal muss man diesen Drang dazu aber unterdrücken und das wurmt mich dann extrem, weil es halt nicht perfekt ist – für mich.
Und ich bin pro Team Damon, weil er halt diese Böse hat, aber er handelt ja eigentlich so, weil er tief im Inneren doch verletzt ist. Ich mag auch im RL eher Rauhbeine, die nicht mit Dackelaugen ein anschmachten und sofort springen und tun. Außerdem ist Damon sarkastisch und ich spreche fließend Sarkasmus
@ Jana: Oh weh, ich habe die Folgen, soweit es sie gibt, schon auf englisch gesehen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. *kicher* Aber ich bin nicht alleine so verrückt, mein Prinz (Juro) mag die Serie auch sehr. Er ist allerdings Team Stefan. Gut so, immer an den braven Jungs ein Beispiel nehmen. *kicher*
Ein toller Text und Aspekte, über die ich bisher gar nicht nachgedacht habe!
) sieht zwar um einiges besser aus, aber das ist für mich zweitrangig, vor allem, weil Stefan bzw Paul Wesley hat einfach was, was ich interessant finde.
Ehrlich gesagt hatte ich es bisher nie so mit Vampiren. Außer vielleicht als Kind “Der kleine Vampir” aber sonst eigentlich nicht.
Vampire Diaries schau ich, aber ich verschlinge es nicht. Und vor allem MUSS ich nich online die nächste Folge schon eine Woche früher schauen, wie meine Twilight-süchtigen Klassenkameradinnen, hingegen werd ich bei aufgedrängtem Spoilern (wie meine klassenkameradinnen es dann gerne machen) fuchsteufels wild und richtig wütend!
Und ich bin Team Stefan. In dem Fall einfach wegen dem Charakter der Rolle (bis einschließlich Folge 5, mehr hab ich noch nicht gesehen). Der Schauspieler von Damon (Ian Sumerhalder
Hui, also bei so vielen ausführlichen Kommentaren, muss ich doch noch mal zu jedem Einzelnen etwas mehr ins Detail gehen:
@ Sari: Stimmt, der erste Vampirfilm, der es mir aber so richtig angetan hat war “Die Königin der Verdammten”. Also ist es wirklich nicht neu, sondern eher alternativ zum Typus des brutalen Blutsaugers.
@ Laura: Auch eine interessante Theorie, wobei ich sagen muss, dass ich Rob als Schauspieler auch in Harry Potter schon toll fand, aber auf Fotos aufm roten Teppich ist er meist gar net mein Geschmack und ich habe neulich einen Film gesehen, den er nebenher gedreht hat… URKS! Der war sowas von langweilig, dass ich bis zum Ende jeden Moment fast abgeschaltet hätte. Also alles kann auch ein toller Schauspieler nicht retten. Da ist es wohl doch eher die Rolle, die er spielt und wie er dann entsprechend zurecht gemacht ist. Taylor Lautner hingegen finde ich jeder noch so blöden Rolle (z.B. in “Valentinstag”) recht schnucklig. Daher bin ich auch was die Filme betrifft Team-Jacob, obwohl ich in den Büchern die ganze Zeit über Team-Edward war.
Was Damon betrifft stimme ich dir absolut zu. Ich konnte ihn anfangs nicht ausstehen, aber zum Ende der Staffel hin bekommt Damon derart Tiefe… Ich hatte Mitleid mit ihm!!!
@ Kat: Sehr interessanter Beitrag. Faszinierend fand ich Vampire auch schon immer und habe auch diverse Filme gesehen in denen sie wirklich in erster Linie blutrünstige Biester sind (“From Dusk till Dawn”, “Van Hellsing”,…). Aber Vampire sind auch immer sehr sexy. Den uralt Dracula kenne ich auch (nicht persönlich *PUH*, aber die Verfilmung). Gar nicht übel…
Sehr interessant finde ich den von dir angesprochenen Aspekt, dass Vampire zwar altmodisch sind von ihrem Verhalten (alte Gentlemen und sind ja auch schon uralt, die wissen noch was sich gehört), aber zugleich auch mit der Zeit gehen. Kitschige Romantik meets Trendsetter. Absolut ideal!!!
@ Consuela: Ich weiß was du meinst… Ich habe auch immer so einen Faibel für die Bösen. *lach* Ich war als Kind überzeugter Darth Vader-Fan und fand Luke Skywalker totaaaal langweilig. *echt wahr* Und ich finde das Thema “perfektion” sehr interessant, dass du ansprichst. Ein Vampir hat ja wirklich endlos Zeit sich zu finden und seine Wirkung nach innen wie nach außen zu perfektionieren.
@ Anna: Da sind wir uns wohl alle einig.
@ Mia Asai: Naja, das Mädchen ist dann ihre Schwäche oder? Und darum geht es ja auch häufig in den Filmen/Serien.
@ Celina: Oh, das verstehe ich sehr gut. Ich war eine der ersten in meiner Klasse, die Manga gelesen hat. Am Ende der Schulzeit brachte mir das einen Platz 2 in der Abi-Hitliste unter der Kategorie “Bleibt ewig Kind” ein. Heute empfinde ich das fast schon als Kompliment. *lach* Und abgesehen davon sind Manga mittlerweile auch ein Massenboom und heute fragen mich Leute was ich denn noch so an Serien empfehlen würde, die das früher als Kinderkram abgetan haben.
Ich war auch schon von der “Bis(s)”-Manie ein “Vampirfan”, wenn man es so nennen will, denn ich hatte ganz lange den Film “Die Königin der Verdammten” zu meinem absoluten Lieblingsfilm erklärt und habe auch die Bücher (Interview mit einem Vampir usw. gelesen). Vampire haben mich schon immer fasziniert und ich finde den Hype eigentlich ganz okay, weil es dadurch jetzt noch viel mehr “Suchtmaterial” gibt. *lach* Dafür lässt natürlich in der breiten Masse jetzt manchmal die Qualität zu wünschen übrig… Das ist dann wohl die Kehrseite der Medaille.
@ Johanna: Damon, weil er tiefgründiger ist als Stefan und weil er leidenschaftlicher ist und weil ich ihn mittlerweile besser kennen gelernt habe *lach* und sein Verhalten jetzt besser nachvollziehen kann. Ich mochte ihn am Anfang gaaar nicht, aber bei jetzt schmelze ich bei seinem schrägen Lächeln dahin und mein Prinz hat das mittlerweile auch total gut drauf. *kicher*
@ Evi: Jeahi! *Fähnchen schwing*
@ Marlen: Ich fand diese alternative Erklärung warum Vampire nicht in die Sonne dürfen von “Twilight” ganz toll. Da hat sich jemand Gedanken gemacht. Aber ich habe auch beinahe am Boden gelegen vor Lachen, als diese Anspielungen auf die “Bis(s)”-Serie in “Vampire Diaries” kamen. Und Stefan mag ich auch, nur Damon momentan halt noch mehr, weil ich ihn spannender finde.
Und der Ritter auf dem weißen Pferd, der sich selbst total zurück nehmen muss, um seine Liebste nicht zu verschlingen… Hach, so viel Aufopferung und Leidenschaft.
@ Juro: *meld, meld* Darfst mich einweisen. *kaputtlach* Aber nur weil du es “gesagt” (geschrieben) hast…
Booooo…
You’re impossibly fast and strong, your skin is pale white and ice cold, your eyes change color and sometimes you speak like you’re from a different time. You never eat or drink anything, you don’t go out in the sunlight….
Wer jetzt eine Gänsehaut hat ist ein Freak! omg
Ich bin ja auch so jemand, der grade voll auf dem “Vampir-Trip” ist… Edward ist nach wie vor einfach
und die neue Serie ist auch super – und eben doch nicht so ein “Twilight”Abklatsch, wie vorher immer behauptet wurde. Wie sagt Damon so schön: Er ist ein richtiger Vampir, der in der Sonne stirbt *lach*
Was genau die Faszination ausmacht… ich weiß es nicht: Bei Edward ist es vermutlich dieses Heldenhafte, diese bedingungslose Liebe zu Bella und dieser Beschützerinstinkt. Er ist eben in vielerlei Hinsicht, der Prinz auf dem weißen Pferd.
Bei Vampire Diaries entspricht Stefan durchaus auch dem “Edward-Typ”, während Damon durchaus durch seine “böse” Seite punkten kann… denn natürlich steckt auch in ihm durchaus was Gutes, und das blitzt ab und zu durch.
Gut aussehen tun sie natürlich alle… wie soll man da also widerstehen
Ich bin also nach wie vor Team Edward uuuuuuuuund Team Damon… und manchmal (also in Folge 10) also da könnte ich auch Team Stefan sein *lach*
Team Damon – Ich schließe mich dir voll und ganz an
Oh, du bist team damon? Da würd ich mich noch gar net sehen, aber ich bin ja nur am Stand der Ausstrahlung von prosieben. muss ich mir wohl doch deine folgen ausleihen ^^ und ich will wissen, wieso damon!
Ich finde diese Massenkompabilität der Vampire eher nervig. Ich bin schon seit einiger Zeit ein riesen Vampir-Fan, wofür ich schon als Satanistin betitelt wurde (ich nehme aber sowas nicht ernst). Meine Freunde fanden diese Vorliebe auch immer seltsam, obwohl es das ja gar nicht ist. Aber als dann diese Biss-Bücher beliebt wurden und noch schlimmer dieser Film, rannten plötzlich alle, auch viele Freundinnen, durch die Gegend und betitelten sich als Vampirfan.
Für mich hat aber “Biss” nicht ganz soviel mit Vampiren zutun. Klar, da kommen ein paar drin vor, aber für mich ist das eher eine Romanze (weshalb auch die ganzen Mädels drauf stehen) und weil jede Romanze ein Problem braucht, weil eine perfekte Liebe ja für Film&Fernsehen langweilig ist, wurden halt Vampire mit eingebaut.
Diese etwas eigene Darstellung von glitzernden Vampiren, die aber trotzdem am helligten Tage durch die Gegend latschen und KEIN Blut trinken ist für mich einfach nichts mehr, was mit Vampiren zutun hat.
Diese Idee mit der Verletzlichkeit der Vampire, wie Sari schon sagte, ist zwar nicht neu, aber dennoch fand ich “Interview mit einem Vampir” absolut genial, auch weil Lestat das beste Beispiel dafür ist, dass er zwar verletzlich ist, aber dennoch seine Freuden am Vampir-Dasein haben (was im Film natürlich nicht so gut rüber kommt, wie in Anne Rice’s Büchern).
Ich persönlich hoffe, dass dieser Hype bald rum ist, damit ich nicht ständig irgendwelche Liebes-Vampir-Romane in der Hand halte und überall Mädels nach Edward kreischen, der absolut das unpassendste Idealbild für einen echten Vampir ist. Vampire Diaries habe ich mir zum Beispiel gar nicht erst angesehen^^
Ich gucke die Serie nicht, aber es ist relativ klar, warum Vampire so “beliebt” sind.
Zum einen sind sie übernatürliche Wesen, die einfach anders sind als Menschen. Stark und so weiter – aber im gegensatz zu Zombies und die anderen Arten, bleiben sie Menschen und lassen sich gut in ein “normales” Leben integrieren.
Dazu kommt dann, dass diese ganzen Vampirrollen, sei es Edward oder aus dieser Serie meist keine Schwächen haben – außer dem Mädchen – was sie zu einem perfekten Beschützer macht, wovon dann jedes Mädchen schwärmt und begeistert ist.
Aber wenn wir ehrlich sind, sind die Typen doch langweilig, so ohne Schwächen xD
Hui, da ist euch aber wirklich einiges zu eingefallen. Wenn ich das mal so zusammenfassen soll, dann sind die meisten der Ansicht, dass a) der thematisierte “Vampirtypus” nicht wirklich “neu” ist (dem stimme ich zu, mein Vampirfaible begann mit “Königin der Verdammten”, obwohl der Film eigentlich ein Kino-Flop war) und es b) ausschlaggebend für den aktuellen Wahn ist, dass das Thema Liebe thematisiert wird und damit der Nerv der Zeit (der einsamen Gesellschaft mit Kommunikationsmangel) getroffen wird. Immerhin: Wir können uns hier über Kommunikationsmangel nicht beschweren. Mehr zu dem Thema! Los, los, schreibt. Ich will noch mehr Meinungen hören.
hmmmm sehr gute frage, ich denke aber es ist wirklich absicht von pro 7 bezüglich des vampir-kults. es ist einfach ein toller charakter: der starke, unbediegbare held, der aber im inneren einen großen konflikt in sich trägt. zum einen liebt er diese unberechnbarkeit und zum anderen hasst er es bis zur unendlichkeit verbannt zu sein. ich mein on edward oder stefano… keiner der beiden will seine liebste zum vampir machen… ich weiß nicht genau woher der vampir-kult kommt, aber ich liebe ihn
Stefan und Damon aus Vampire Diaries erinnern mich auch zunehmend an Lestat und Louis aus “Interview mit einem Vampir” – wobei ich sowohl da, als auch in VD auf der Seite des “Bad guys” stehe
Mich fasziniert das Geheimnisvolle, die Stärke, der Sexappeal und wahrscheinlich auch die Perfektion eines Vampirs. Außerdem ist da dieses Verbotene, das Verlangen nach Unbekanntem. Interessant sind natürlich auch die Fähigkeiten wie Telepathie und Hellsehen. Ob ich ein ewiges Leben für erstrebenswert halte, weiß ich aber noch nicht so recht.
Generell sind Frauen von Vampiren ja nicht erst seit Edward oder Angel fasziniert, sondern schon seit ihrem Urgroßvater, Dracula. (Wenn man sich die alten Dracula Filme anschaut, dann schmelzen die Damen in den Filmen ja sogar bei uralt-und-hutzelig-Dracula dahin).
“In” sind die Vampire warscheinlich grade, weil Frau Meyer (genauso wie Paolini oder Rowling vorher) den Nerv der Zeit getroffen haben. Die Zielgruppe welche vor ein paar Jahren noch “Harry” Fähnchen geschwungen hat, ist seit dem letzten Band quasi ohne “Held” durch die Zeit gewankt…kurzzeitig gerettet durch “Tintenherz” und “Eragon”, wobei bei beiden wohl die nächsten Bände nicht weiter verfilmt werden….und im Gegensatz zu Harry Potter auch kein würdiger Nachfolger. Tofu statt Steak.
Passenderweise kommt nun ein Ritter im glänzenden Volvo und ist…ein bisschen altmodisch. Kein “Jo, Schnegge!” “Deine Mudder” und “Lass mal einen Saufen gehen!”
Stattdessen “Look after my heart, I’ve left it with you…”
Nach den Leser/und Besucherzahlen zu Urteilen ist die Zielgruppe “innen drin” also eher romantisch veranlagt. Und Vampire seit jeher (selbst bei Anne Rice) höflich und gebildet.
Zu den verletzlichen Vampiren habe ich auch noch ein Beispiel, “Buffy”, da waren die meisten böse, aber 2 doch nicht so ganz… und wi ekönnte es anders sein, kamen sie beide mit der Vampirjägerin zusammen
Allerdings glaube ich das das “Vampir verrückte” von heute eher daher kommt, das in Twilight so “heiße” Schauspieler mitgespielt haben. Denn auch wenn der Film gut war, wenn Schauspieler mitgespielt hätten die nicht gut ausgesehen hätten, dann wäre das Vampir-genre nicht wieder so “in” geworden, denke ich.
Vampire Diaries habe ich mir die ersten 3 Folgen nämlich nicht wegen der Story angesehen, die da auch wirklich noch nicht sehr spannend war, sondern weil ich den Stefan Schauspieler bereits aus O.C. California kannte und ihn schon da mochte.
Mitlerweile finde ich die Serie aber wirklich toll und mein anfängliches “Stefan-Team” hat sich zu einem “ich-weiß-nicht-wen-ich-besser-finde-Team gewandelt”, denn ich finde der “Fiesling” Damon ist durch Ian Sommerhalder wirklich unglaublich gut umgesetzt und es macht einfach Spass zu sehen wie er seine Gesichtszüge einsetzt
Naja, so neu ist das alles ja nicht. Du sagst ja selber, dass die Geschichte zu Damon und STefan bereits länger existiert und nimm mal “interview mit einem Vampir”, wo die ersten Beziehungen und inneren Konflikte auftauchen.
Oder ganz banal: Der kleine Vampir.
Was an den Herzen der Frauen aktuell rührt ist vor allem die Romanze, denke ich. Der geheimnisvolle Typ war ja schon immer meist der Interessantere gegenüber dem braven, der dir alle Wünsche von den Augen ablesen würde.