Archiv für den Monat März 2010
Die Welt geht unter und wer hat´s erfunden?
Dienstag, 30. März 2010Die Schweizer…
Heute um 9h wurde in Cern ein Experiment gestartet, dass a) einen Mini-Urknall simulieren soll und b) von Kritikern als das gefährlichste Experiment der Menschheit eigestuft wird, da dabei ein schwarzes Loch entstehen kann, das unsere gesamte Welt verschlingt.
Klein-Maru hat heute also kurz vor 9h brav noch mal die gesamte Familie durchtelefoniert und sich ordnungsgemäß verabschiedet, denn man weiß ja nie. Bisher steht Mutter Erde noch und es ist noch nicht dunkel geworden. Vielmehr scheint es als hätte das schwarze Loch, sofern denn eins entstanden ist, die ganzen Regenwolken weg gefuttert, denn wir haben straaaahlenden Sonnenschein. Sehr fein, so wünsch ich mir das.
ABER (!) es bleibt spannend: Man kann nämlich nicht genau sagen wann die beiden superflotten Teilchen im riesigen Hamsterrad von Cern aufeinander prallen und vielleicht kommt der Weltuntergang ja noch. Also schnell noch mal den Tag genießen, es könnte der letzte sein…
Tschüß ihr da draußen, es war schön mit euch!
Highlights der Woche [#12]
Montag, 29. März 2010Marus Königreich - So ereignisreich mein Geburtstagswochenende war, so unspektakulär war die letzte Woche. Allerdings scheint meine unbändige Vorfreude auf das große Ereignis im kommenden Jahr alle anzustecken. Es ist ja wirklich noch ein Weilchen hin, aber andererseits kann man doch gar nicht früh genug mit der ganzen Planung beginnen und so trudelten bereits in der vergangenen Woche erste Angebote ein. *kicher*
Aber es macht auch einfach viel zu viel Spaß sich das alles auszumalen und zumindest die Location muss schon jetzt klar gemacht werden, damit wir sie dann sicher bekommen. Und ich plane derzeit einen eigenen Blog für die ganzen Hochzeitsgeschichten, damit mein normaler Blog künftig nicht nur noch von diesem einen Thema überflutet wird.
TOP – Iimori-Frühstück mit Aoi am Dienstag, süßes Kleidchen gekauft
FLOP – Abschied von meiner Freundin und Tandempartnerin Sa-chan, die am kommenden Mittwoch zurück nach Japan geht *flenn*
Kanino-Banditos - Zu meiner großen Freude fruchtet die Aktion “Maru schließt Freundschaft mit Kibô” anscheinend langsam. Er lässt sich sehr schön streicheln, wenn man ihn auf dem Arm hat, aber dazu muss man die kleine Rakete erst mal fangen! Auf dem Boden frisst er mir mittlerweile aus der Hand, aber anfassen lassen möchte er sich so gar nicht. Doch am Freitag hat er sich zum ersten Mal einige Streichler übers Fell gefallen lassen ohne sofort wie von der Tarantel gestochen durchs Zimmer zu düsen. Jeahi!
Blogosphäre - Am Wochenende habe ich vor allem deshalb kaum etwas anderes geschafft, weil ich ganz viel am Zeichnen war. Sari und ich haben uns mal wieder an eine neue Collab gesetzt, die koloriert werden wollte. Dann habe ich an meinem Murakami-Style-Acrylbild weiter gemalt und gaaaanz viele Skizzen für den hoffentlich bald entstehenden Hochzeitsblog und meine “PrinzessAttitude”-Maskottchen gezeichnet. Mehr dazu dann demnächst.
Vorausblick – Die neue Woche wird bei mir ganz im Zeichen des Projekts “Jobsuche” stehen, denn das habe ich jetzt wirklich lange genug vor mir hergeschoben und ich habe bereits meinen idealen Brötchengeber gefunden, auch wenn der leider noch nichts von seinem Glück weiß.
Außerdem geht es am Dienstag mit dem Prinzen in “Swan Lake“, diese chinesische Akrobatikshow, die mal bei “Wetten, dass…?” zu Gast war. Die Karten haben wir schon seit Ende letzten Jahres und ich freue mich riesig darauf.
Ansonsten werde ich mich übers Osterwochenende mal an einem Glücksbärchi, der Aufgabe von Mmchens kleinem Häkelkurs, versuchen.
Euch allen eine tolle Woche und am kommenden Wochenende frohes Eier suchen.
Projekt 52 [#12]: “Verwandtschaft”
Samstag, 27. März 2010
Hah! Unser Thema! Sorry, jetzt habe ich euch gar nicht begrüßt, aber ich musste grade mal ein kleines Freudentänzchen vollführen, weil dieses Thema von Maru und mir ausgedacht und diese Woche gezogen wurde. Hier ist wieder Kitty-so-pretty mit dem Wort zum SonnSamstag und ich präsentiere euch heute stolz einige Bilder aus meinem Familienalbum. Jawohl!



Liebe Grüße, Eure Kitty
Miki, das Mondkaninchen
Freitag, 26. März 2010
Trotz all der überschwenglichen Freude in den letzten Tagen ist heute ein etwas ruhigerer, nachdenklicher und auch etwas trauriger Tag. Heute vor einem Jahr hat unsere kleine Kaninchenprinzessin Miki nach einem tapferen Kampf ihre Reise zum Mondhasen angetreten. Ich denke immer noch sehr oft an sie und manchmal, wenn ich den Vollmond sehe, meine ich an dem rechten unteren Viertel einen Schatten in Form eines schwarzen Kaninchens zu erkennen.
Miki war im Gegensatz zu ihrer sehr lebhaften Schwester Sakura ein eher gemütlicher Charakter. Oft hat sie sich genüsslich gewälzt, um sich dann auf dem Rücken liegend die Vorderpfoten zu lecken. Für ein Joghurtdrop konnte sie sich jedoch selbst gegen ihre dominante Schwester durchsetzen. Miki war unser Fussball-Kaninchen und konnte sich ewig damit beschäftigen pinke Plastikbälle durchs Zimmer zu stupsen. Obwohl Sakura es ihr nicht immer leicht gemacht hat, hatte Miki eine Engelsgeduld mit ihr und hat ihr immer wieder vergeben und ihr gutmütig Zuneigung und Kuscheleinheiten geschenkt, wenn Sakura nach einem Streit wieder zu ihr kam und unterwürfig ihre Nase unter Mikis Schnauze geschoben hat.
Miki, meine kleine Flauschkugel, ich hoffe dir geht es gut beim Mondhasen. Wir vermissen dich sehr! Vielen Dank für die wunderschöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften, für die kleinen Streiche, die du mit Sakura ausgeheckt hast und die uns so manches Schmunzeln ins Gesicht gezaubert haben. Danke, dass wir Teil deines kleinen Kaninchenlebens sein durften.
In Liebe deine Futterfee Maru
Highlights der Woche [#11]
Dienstag, 23. März 2010
Marus Königreich – Da mache ich mir eine ganze Woche lang Notizen was ich in meinem Wochenrückblick so erzählen will und dann wirft mein Prinz an einem Abend die gesamte Planung über den Haufen. Ich werde jetzt also nicht von den schrecklichen Migräne-Anfällen am Anfang der Woche berichten und auch nicht davon wie nach drei Anläufen doch noch endlich ein neues, superschickes Vive Maria Portemonnaie in meinen Besitz überging. Davon berichte ich also nicht, sondern von einem Abend der meinen Puls Achterbahn fahren lässt bis heute…
Der Prinz hat gefragt und die Maru hat JA gesagt!!!
Mein Geburtstag war ein herrlich chilliger Tag, der bestimmt war von Basteleien und Gebacke für meinen “Nicht-Geburtstag” am darauf folgenden Tag. Gegen Abend reisten dann Sari & Co an. Unter einem Vorwand wurde ich von den Mädels nach draußen gelockt, wo wir die sternenklare Nacht nutzen wollten, um die Frankfurter Skyline von einem erhöht liegenden Feld zu bewundern. Was ich nicht wusste: Während wir weg waren wurde in meiner Wohnung eine Teelicht-Landebahn vom Prinzen errichtet, die mich direkt von der Eingangstür zum Balkon führte. Ich hielt es zunächst für eine Geburtstagsüberraschung, doch als im Hintergrund dann noch “Hungry Eyes” (Jawohl, dieser Schmatzfetzen aus “Dirty Dancing”) erklang und mein Prinz auf dem Balkon vor mir niederkniete wurde es mir langsam klar…
Hach, jedenfalls gehen wir nach 10 Jahren “wilder Ehe” kommendes Jahr den nächsten Schritt und werden uns im Sommer 2011 das JA-Wort geben.
In Anbetracht dieser bombastischen Neuigkeiten spare ich mir heute mal alle weiteren Kommentare. Nur ganz kurz: Die Alice-Party war bombastisch. Es gab superviel leckeren Kuchen, die Gäste waren supertoll verkleidet (vielleicht erlauben ja ein paar mal, dass ich Bilder zeige, jedenfalls gingen unter anderem der Prinz als verrückter Hutmacher, Sari als Herzkönigin, Mmchen als Grinsekatze und Maru als Alice). Und ich wurde geradezu mit Geschenken überhäuft: Bentô-Zubehör, neue Momijis, eine tanzende Mini-Geisha, ein japanisches Kochbuch, eine süße Kochschürze, Parfüm von Escada und und und… DANKE für all die tollen Geschenke!
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt stehe ich derzeit Kopf vor lauter Freude und Liebe. Also seht es mir etwas nach, wenn ich momentan etwas hibbelig bin und irgendwie fast nur ein Thema habe, auch wenn es bis zum großen Tag noch über ein Jahr dauert.


















