Es ist wirklich wahr! Ich mache derzeit dem berühmten rotnasigen Rentier wirklich Konkurrenz. Das ist auch der Grund, warum ich mit allem hinterher hinke und noch nicht meinen Beitrag zum dieswöchigen Projekt 52-Thema und meinen Wochenbericht zur letzten Woche vorgelegt habe. Verzeiht mir…
Hier dafür ein Schnellüberblick über die letzten Tage:
1. Tag (SO): Unerwartet und wie aus dem Nichts meldet sich ein übles Kratzen im Hals. Bis zum Abend mausert sich dieses Kratzen zu dem Gefühl unentwegt mit weit geöffnetem Mund Holzspäne zu inhalieren.
2. Tag (MO): Ich wache auf und es ist noch mitten in der Nacht. Aus den Holzspänen sind rostige Nägel geworden. Das ist nicht schön! Stunden später liege ich noch immer wach und warte, dass es 7:30h wird und der Arzt aufmacht. 15 Minuten später werde ich mit Besserungswünschen und einem Attest, das mich für den Rest der Woche ans Bett fesselt, entlassen. Supertoll! Einziger Lichtblick: Mein Nintendo DSi wurde endlich geliefert und so habe ich zumindest etwas zum Spielen und Ablenken.
3. Tag (DI): Meine Halsschmerzen sind besser geworden, dafür rennt meine Nase jetzt Marathon. Ich frage mich wie die Nase noch laufen kann, wo sie doch dermaßen dicht ist, dass kein bisschen Sauerstoff mehr durch kommt. Dank der feinen Antibiotika-Tabletten sieht mein Bauch aus wie eine Bowlingkugel und es fühlt sich an, als sei ich Pseudo-Schwanger. Dafür kam heute der Brief vom Prüfungsamt mit meinem neuen Prüfungstermin. Juchu! Aufi geht´s, bin grade bestens in Stimmung.
4. Tag (MI): 3 Tage kommt die Erkältung, 3 Tage bleibt sie, 3 Tage geht sie. So heißt es, nicht wahr? Tag 4 also… Ich habe wieder Halsweh, weil ich nur noch durch den Mund Luft bekomme und deshalb innerlich vertrockne. Ich fühle mich wie ein Segelboot, bei dem abwechselnd ein Segel ein kaputt ist. Mal atme ich durchs linke, mal durchs rechte Nasenloch, mal gar nicht. Mein Kopf fühlt sich an wie eine gentechnisch manipulierte Riesentomate. Ich fange an mir zu wünschen ich wäre ein Roboter und könnte den Kopf einfach abnehmen und neben mich auf die Couch legen. Dann wäre mir sicher wohler…
5. Tag (DO): Habe beschlossen “es” hinzunehmen und diese Monster in mir einfach zu ignorieren bis sie irgendwann vor lauter Ignoranz Selbstmord begehen und verduften. Der Prinz hat sich wieder mal als der beste Krankenpfleger von Welt erwiesen und mir DVDs aus der Videothek mitgebracht, damit mir die Couch nicht zu langweilig wird. Und den Kopfschmerzen zum Trotz sitze ich heute den ersten Tag mal wieder am PC, um euch wissen zu lassen, dass ich NOCH (!) lebe.
Hach, ist das nicht schön, wenn der Stress langsam nachlässt und man endlich mal wieder Zeit hat krank zu werden? Mitleidsbekundungen werden dankend entgegen genommen, sind aber nicht wirklich nötig, denn ich bin wie gesagt gerade dabei “es” zu ignorieren. Alles fein! *SCHNIEF*
























