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Archiv für den 19. Mai 2009

Vorstellungsrunde 3

Dienstag, 19. Mai 2009

Heute ist ein Tag wie aus dem Reisekatalog: strahlender Sonnenschein, vereinzelte Fluffwölkchen am blauen Himmel und eine sanfte Brise umschmeichelt einen…
Der perfekte Tag um euch ein paar sonnige Serien wärmstens zu empfehlen, die da wären “Akai Ito” (Dorama), “Hotaru no Hikari” (ebenfalls ein Dorama) und “Kulla” (Bilderbuchserie, über die hier schon letzt etwas geplaudert wurde).

akaiito

Bei “Akai Ito” (=roter Faden) handelt es sich wieder einmal um die Verfilmung eines Handyromans (@ Johanna: Ich erwarte von dir als Spezialistin auf dem Gebiet noch einen ausfüherlichen Bericht als Gast-Thread!). Zunächst scheint es sich bei der Serie um recht leichte Kost zu handeln.
Die kleine Mei wurde am 29. Februar geboren und kann so immer nur an Schaltjahren ihren Geburtstag feiern. Als kleines Mädchen lernt sie an ihrem Geburtstag einen Jungen namens Atsushi kennen, der am selben Tag wie sie geboren wurde. Diese Tatsache an sich klingt schon sehr nach Schicksal. Nach vielen Jahren treffen sich die beiden als Teenager wieder und verlieben sich. Es scheint als verbinde der “rote Faden” des Schicksals die beiden. Doch das Schicksal schlägt nicht nur in positiver Hinsicht zu. Atsushis Mutter nimmt Drogen, eine Mitschülerin stürzt sich wegen einer einseitigen Liebe von einem mehrstöckigen Haus und dann scheint es noch eine seltsame Verbindung zwischen den Müttern von Mei und Atsushi zu geben.

Fazit: Eine tolle Serie mit sehr viel Tiefe, die mit dem Thema Schicksal auf verschiedenen Ebenen spielt. Und obwohl auch sehr belastende Themen angesprochen werden, liefert die Serie immer noch einen kleinen Hoffnungsschimmer und bleibt dabei dennoch realistisch.

hotarunohikari

“Hotaru no Hikari” (=Das Leuchten der Glühwürmchen)erzählt die Geschichte von Amemiya Hotaru. Sie  ist eine sogenannte Himono Onna, ein Trockenfisch, weil sie auch mit 27 Jahren noch keinen Freund hat. Statt Dates zu haben wie ihre Arbeitskolleginnen, geht sie lieber heim, drinkt Bier und redet mit streunenden Katzen. Wer nicht weiß, was ein Messie ist, braucht sich bloß mal ihre Wohnung anzusehen… Auf der Arbeit ist sie jedoch das genaue Gegenteil: eine hübsche, ordentliche und äußerst engagierte Mitarbeiterin, die von allen geschätzt wird. Doch dann kommt ihr Chef hinter ihr “dunkles” Geheimnis, als er von seiner Frau vor die Tür gesetzt wird und sich gezwungen sieht in sein altes Elternhaus zurück zu kehren, in dem Amemiya wohnt. Jeglicher Versuch sie umzuerziehen scheitert…

Fazit: Ich habe mich beim Ansehen der Serie mehr als einmal gekugelt vor Lachen. Einfach herrlich! Amemiya ist eine unbeholfe Kämpfernatur, die über das Chaos herrscht.

kulla

Schon lange habe ich immer wieder überlegt mir die “Kulla”-Bilderbücher zu holen. Das Häschen im Rotkäppchen-Outfit von der deutschen Mangaka Anne Pätzke hat mittlerweile nicht nur hierzulande Kultstatus erreicht. Ich habe schon lange mit den süßen Bilderbüchern geliebäugelt, aber letztlich überzeugt hat mich der aktuelle Tokyopop-Newsletter, in dem der dritte und letzte Band der Bilderbuchserie mit dem Titel “Kulla und der Mondhase” angekündigt wurde. Ich persönlich denke ja, dass unsere kleine Miki beim Mondhasen ist und uns von dort beobachtet und so erschien es mir wie ein Wink des Schicksals, dass der letzte “Kulla”-Band diesen Titel trägt. Und schwupps wurden schon mal Band 1 (“Kulla und die Wunschblume”) und Band 2 (“Kulla und der Schneemann”) geordert. Nach Lieferung wurden die Büchlein sofort auf einmal verschlungen und ich bin sicher, dass ich sie meinen Kindern später mal unzählige Male, immer und immer wieder, vorlesen müssen werde. *kicher*

Fazit: “Kulla” ist eine Bilderbuchserie für Groß und Klein. Die Zeichnungen und Geschichten laden zum Träumen und zum immer wieder lesen ein.