Hier bloggt Prinzessin Maru. Hadden in meinem kleinen Königreich!
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Archiv für den Monat April 2009

Monatsrückblick April

Donnerstag, 30. April 2009

In immer mehr Blogs sehe ich ein “Wochen Best of”, quasi einen Rückblick über die vergangene Woche. Ich lese diese Rückblick immer total gerne, aber ich taste mich mal mit einem monatlichen Rückblick heran. Hier nun also das Best of meines Aprils:

1. Princess Attitude

neuesdesignIm Mai wird “Princess Attitude” zwei Monate alt! *Trommelwirbel* Zeit für einen neuen Farbrausch. Da Mitte Mai in Japan die Regenzeit (tsuyu=wörtl. Pflaumenregen) beginnt, habe ich mich dieses Mal für Blautöne entschieden, bevor es immer Sommer wieder richtig knallig bunt wird. Eine kleine Vorschau seht ihr rechts, in groß dann ab morgen.
Ich möchte aber vor lauter Vorfreude auf das neue Design nicht verpassen ein dickes Dankeschön auszusprechen. Danke an meinen Prinzen, der mir und meinem kleinen Blogkönigreich bei technischen Fragen immer mit Rat und Tat zur Seite steht, danke an Sari ohne deren Hilfe ich niemals so schnell Fuß gefasst hätte und danke an all die vielen lieben Leser und Kommentatoren hier. *knuddelz* Ihr macht das Bloggen erst bloggenswert. =D

2. Marus Königreich

usagirabu

Kann es wirklich Liebe sein? JA! Es kann! Kibô hat am vergangenen Montag sein 1-Monatiges bei uns verbracht und wir haben den kleinen Kerl alle bereits derart ins Herz geschlossen, als wäre er schon immer bei uns. Der süße Kerl hat sich bei sämtlichen Familienmitgliedern in die Herzen gehoppelt und wie das Foto zeigt, ist auch Sakura mit ihrem neuen Lebensgefährten mehr als happy. Die beiden sind derart am Turteln, dass es manchmal kaum mit anzusehen ist. *kicher*
Allerdings ist es unserem kleinen Casanova gelungen noch vor Ablauf der Kastrations-Quarantäne einen Weg in Sakuras Gehege zu finden. ARG! Wir hoffen es ist nix passiert. Ganz sicher können wir aber erst sein, wenn uns um den 10. Mai keine kleinen, langohrigen Knirpse entgegen blicken. *drop* Kaninchenbabies können ja noch so süß sein und sicher wünscht sich jeder mal dieses kleine Wunder mit zu erleben, ABER: es gibt mehr als genug herrenlose Tierchen in den Tierheimen, die Babies könnten nicht alle bei uns bleiben (das werden ja so 6-12 Stück) und so müssten wir sie in gute Hände weitergeben (erst mal finden) und vor allem ist Sakura mit ihren 5,5 Jahren schon eine kleine Kaninchenoma und in dem Alter die erste Schwangerschaft wäre schon arg riskant. Wir hoffen daher ganz doll, dass nix passiert ist bei Kibôs kleinem vorzeitigen Ausflug. ^^;
kabanFür mich ging ansonsten diesen Monat wieder die Uni los. Da ich an meiner Abschlussarbeit schreibe und mich auf die Prüfungen vorbereite, besuche ich dieses Jahr nur ein Seminar, von dem ich mir Erleuchtung für mein zukünftiges Schaffen erhoffe: einen Journalistik-Kurs. Bisher macht der Kurs jedenfalls irre viel Spaß und wir schreiben jede Woche einen kleinen Artikel. Übung macht den Meister!
Ganz doll stolz bin ich, weil ich nicht nur seit mittlerweile einem Monat mein Wunschgewicht halte (und das trotz meiner Sucht nach zuckrigen Donuts und abendlichem Grießbrei), sondern dazu auch noch zwei Sporttermine fest in meinen Wochenplan eingebaut habe. Dienstag sportel ich in der Uni und einmal die Woche gehe ich ab sofort auch noch schwimmen. JEAHI!

3. Ausblick auf den Mai
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: am 9. Mai findet das Finale von DSDS statt, am 21. Mai folgt das Finale von GNTM.
Und am 10. Mai ist Muttertag! Nicht vergessen! Mein Bruder und ich haben allerdings vor ein paar Jahren beschlossen aus dem Muttertag einen Elterntag zu machen, weil beide Elternteile es absolut verdient haben und ein Familienfest schöner finden, als einen getrennten Mutter- und Vatertag. Was wir dieses Jahr planen wir hier aber natüüüürlich nicht verraten, denn “der Feind” liest mit. *zu Mmchen schiel* =D
Und Ende Mai ist Pfingsten und mein Prinz wollen das verlängerte Wochenende nutzen um Sari und ihren Helden in Berlin zu besuchen. Ich hoffe Sakura macht uns keinen Strich durch die Rechnung indem sie am Muttertag Mutter wird (was für eine Ironie…aber um den Termin herum wäre es soweit, wenn was passiert ist). Ich hoffe es klappt, denn wir freuen uns schon riesig die Berliner Meute mal wieder zu sehen und ein paar Tage Urlaub könnten auch nicht schaden.

In diesem Sinne: Wir sehen uns im April (lolz) Mai (natürlich)! Euch viel Spaß beim “Tanz in den Mai” oder der “Walpurgisnacht”, ihr kleinen Hexen und Zauberer. Und morgen soll es einen sonnigen 1. Mai geben, das wünsche ich mir. ^-^ 

Verfolgungsjagd mit dem Alb…

Mittwoch, 29. April 2009

Wer kennt das nicht: eine Nacht voller Albträume und man wacht morgens auf und fühlt sich wie gerädert. Oder noch schlimmer: man schreckt mitten in der Nacht hoch mit von Tränen nassen Augen und es läuft einem eiskalt den Rücken runter.
Nicht nur, dass diese Nächte manchmal anstrengender sind, als wenn man durchgemacht hätte, es bleibt auch den ganzen Tag so ein bitter-trauriger Nachgeschmack, der wie ein Schatten über einem schwebt einem das Gefühl gibt als ginge der Albtraum auch in Realität noch weiter.

Habt ihr ein ultimatives Mittel gegen Albträume und diese unangenehmen Nachwirkungen?

Vorstellungsrunde Part 1

Sonntag, 26. April 2009

Eigentlich ist das ja schon die zweite Vorstellungsrunde, aber die “Bis(s)”-Reihe ist ein Thema für sich. ;) Heute also zur Animeserie “School Rumble“, die ich gerade fertig bekommen habe und zu meinem kürzlich verschlungenen Lesefutter “Der Tote im Sumida” von Sujata Massey (ja, es gibt ein Leben nach Edward & Co, wenn auch ein etwas trauriges, leeres…Es fehlt was!).

Quelle: Tokyopop

Quelle: Tokyopop

Ich hatte mal wieder Lust auf eine richtig lustige, süße Serie und da mir einige Komilitonen aus dem Japanischkurs meines Prinzen schon vor einiger Zeit “School Rumble” empfohlen hatten, habe ich mich jetzt mal an die erste Staffel gemacht.
Erzählt wird die Geschichte von Tenma, einem quirligen Schulmädchen, und ihren Schulfreunden. Die Geschichte dreht sich um die alltäglichen und nicht ganz so alltäglichen Erlebnisse der Schüler und natürlich spielt auch das Thema Liebe eine große Rolle. Richtig romantisch wird es allerdings selten, da sich die Liebesszenen nur im Kopf der Heldin abspielen und die Realität meist eher mit komischen Situationen ein herrlich buntes Chaos von “Wer mit wem” oder vielleicht doch lieber “Der mit dem” herauf beschwört. Wie in den meisten Schul-Comedy-Serien gibt es weit mehr weibliche Hauptcharaktere, als männliche, aber das stört in diesem Fall überhaupt nicht. Tenma ist einfach ein Chara zum lieb haben und immer wieder knuddeln wollen. Besonders lustig fand ich ihre Frisur mit den seitlichen “Antennen”, die  je nach Gefühlslageein Eigenleben entwickeln. *smile*
Nach dem Ansehen der ersten Staffel, freue ich mich jetzt auf die OVA und die weiteren Staffeln (mittlerweile sind es schon drei Staffeln, was für die Beliebtheit der Serie spricht). In Deutschland ist die Serie übrigens bei Tokyopop erschienen und zählt wohl schon zu den Klassikern im deutschen Anime- und Mangaprogramm.

Fazit: Wem Serien wie “Love Hina” gefallen, der wird auch an dieser Serie seinen Spaß haben. Eine Gute-Laune-Serie mit Suchtfaktor, mit viel Humor und wenig Tiefe. Die Charaktere sind dennoch sehr liebevoll gestaltet, aber eher “Tpyen” als “Individualisten”.

 

Quelle: Piper Verlag

Quelle: Piper Verlag

Und nun zu meinem letzten Lesefutter, dass ich innerhalb von drei Tagen verschlungen habe: “Der Tote im Sumida“.  Bei dem Buch handelt es sich um das neueste auf deutsch erschienene Werk (Piper Verlag) der in Amerika lebenden indisch-deutschen Krimiautorin Sujata Massey. Ihre Rei Shimura-Reihe hat ihr schon viel positive Kritik eingebracht und ich habe bisher alle auf deutsch erschienen Bände (einen auch auf Englisch) gelesen.
Rei Shimura ist halb Amerikanerin, halb Japanerin und arbeitet zu Beginn der Serie als  Englischlehrerin in Tôkyô. Später macht sie ihr Hobby, Antiquitäten kaufen, sammeln und verkaufen, zu ihrem Beruf. Durch ihr Hobby wird sie immer wieder in Verbrechen verwickelt, die sie als Hobbydetektivin löst.
Im neuesten Band der Serie arbeitet Rei erstmals offiziell als Geheimagentin für eine amerikanische Organisation und soll in Japan die unerklärlich hohen Gewinne einer großen Kaufhauskette überprüfen.
Als mittlerweile schon langjähriger Shimura-Fan bin ich von dem neuesten Werk etwas enttäuscht. Irgendwie kam es mir sehr kurz im Verhältnis zu den bisherigen Geschichten vor. Die Kapitel hatten jeweils nur wenige Seiten und das Ende kam mir mehr als lasch vor. Der Japanaspekt war wie immer sehr interessant und ich habe viele neue Erkenntnisse über japanische Kaufhäuser gewonnen, aber der Krimifall und die Persönlichkeit von Rei kamen dieses Mal irgendwie zu kurz. Vielleicht liegt meine Enttäuschung auch in der ungewöhnlich spannenden Lektüre der Bis(s)-Reihe begründet, nach der einen so schnell nichts mehr umhaut, aber ich habe insgesamt das Gefühl, dass die Serie abbaut. Dennoch bin ich gespannt wie es weiter geht und werde sicher auch die restlichen Bände der Serie lesen, sobald sie erscheinen.

Fazit: Ein kurzweiliges Vergnügen mit etwas an den Haaren herbei gezogenem Ende. Hatte mir mehr erhofft, aber dennoch für Fans der Serie und Japanfans zu empfehlen.

Lazy Saturday afternoon…

Samstag, 25. April 2009

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 TD01Was für ein fauler, gemütlicher Samstag! Das Wetter ist traumhaft und hätte mich die Sonne heute morgen nicht wach gekitzelt, würde ich wahrscheinlich jetzt noch dösen. Die Frühjahrsmüdigkeit und die leckeren selbstgemachten Chicken-Curry-Wraps zum Mittagessen wirkten und hielten mich in meinem gemütlichen Trott fest. Was für ein schöner, gemütlicher Samstag…

Und dann klingelt es an der Tür und der Postbote steht mit einem Päckchen aus Berlin vor der Tür: Post von Sari! Aber der Inhalt desPäckchens hat dann dazu geführt, dass ich schlagartig hellwach war und kreischend durch die Wohnung rannte, denn Sari hat mir eine Tasche von Tokidoki (japanisches Label, das hierzulande beinahe unbezahlbar ist, wenn man überhaupt mal was findet) aus Schottland mitgebracht. *kyaaaa*

Fotocollage mit Bildern von Sakura, Miki und Kibô

Fotocollage mit Bildern von Sakura, Miki und Kibô

Wichtelchen

Wichtelchen

Endlich aufgewacht wollte ich dann aber auch noch ein bisschen was schaffen heute und so habe ich mich an meine Kanino-Fotocollage aus Bildern von Sakura, Miki und Kibô gemacht, die ich schon länger basteln wollte. 

Und nicht nur ich war basteltechnisch fleißig. Mmchen, von deren Bastel- und Handarbeitskünsten ich kürzlich schon einmal berichtet habe, hat mal wieder in ihre Feenkiste gegriffen und etwas neues, absolut zauberhaftes geschaffen: Jahreszeiten-Wichtel! Es wird vier Stück davon geben und der erste heißt “Spring” und ist ein kleiner rosa Frühlingswichtel. *herzallerliebst*

Prinzessinnen – Heldinnen von gestern, heute und morgen.

Freitag, 24. April 2009
Welches Mädchen wollte nicht schon mal das Leben einer Prinzessin führen: in einem Schloss leben, wunderschöne Kleider tragen, mit Tieren sprechen können und auf dem Ball mit dem Prinzen der Träume tanzen. Romantik, Kitsch und das ideale Leben…
 
In meinem Leben hatte ich schon mit den verschiedensten Prinzessinnen zu tun. Die Prinzessinnen aus den Märchen der Gebrüder Grimm begleiteten mich Abend für Abend ins Reich der Träume. Später dann die Disney-Prinzessinnen. Besonders Belle (“Die Schöne und das Biest”), Arielle (mein erster Kinofilm…), Jasmin (“Aladin”) Cinderella und Schneewitchen hatten es mir angetan. Noch etwas später schaute ich immer wieder die Sissy-Triologie mit meiner Mami. Die Dialoge zwischen Han Solo und Prinzessin Lea (“Star Wars”) konnten mein Bruder und ich Wort für Wort auswendig nachsprechen. Und dann kam meine erste Animeprinzessin: Prinzessin Serenity (Sailor Moon).
All diese fiktiven Prinzessinnen hatten einen großen Einfluss auf mich und ich habe sie immer bewundert. Ich habe sie um ihr Leben in Luxus und Schönheit beneidet, aber auch mit ihnen gelitten, wenn sie immer wieder neue, scheinbar ausweglose Abenteuer bestehen mussten. Doch sind wir nicht alle in unseren naiven, verträumten Stunden kleine Prinzen und Prinzessinnen?
 
Wir streben alle nach Perfektion, nach Verbesserung, wollen bessere Menschen sein und von allen geliebt werden. Auch lebt in jedem von uns ein kleiner (oder größerer) Egoist, der seinen kleinen Dickschädel durchsetzen möchte und dabei Gehilfen in seinem Umfeld sucht, die ihm dienstbar erscheinen.
Ein Freund hat mir mal gesagt, dass er es schade finde, dass ich meine frühere Naivität verloren hätte. Ich denke jeder wird irgendwann etwas reifer und erwachsener. Die kindliche Naivität wird dabei zurück gedrängt, doch meine Träume werde ich mir bewahren und meinen Idealismus ebenso.